Wednesday, 31. August 2016
25.08.2015
 
 

Machen Sie Ihr Leben sturmfest – der Börsencrash ist erst der Anfang

Michael Snyder

Sie sind kein Prepper? Sie sind nicht auf die aufziehenden Katastrophen vorbereitet? Dann jetzt aber schnellstens runter von der Couch und ran ans Werk. Sie müssen sofort anfangen, sich vorzubereiten. Erinnern Sie sich, was 2008 geschah: Der Großteil der USA wurde von der Krise kalt erwischt. Millionen Amerikaner verloren ihre Arbeit und weil die meisten gerade so von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck lebten, standen ganz viele schlagartig ohne Reserven da und konnten die Miete oder die Hypotheken nicht mehr bezahlen. Zahlreiche Familien, die bis dahin ein ganz bequemes Mittelklasseleben geführt hatten, rutschten über Nacht in die Bedürftigkeit ab.

 

Die kommende Krise jedoch wird letzten Endes noch schlimmer ausfallen und sie wird sich nicht nur auf den wirtschaftlichen Bereich beschränken. In den vergangenen beiden Handelstagen hat der Dow-Jones-Index über 1000 Punkte eingebüßt. Es hat begonnen – das Beben, vor dem so viele gewarnt haben. Und so lange dieses Beben andauert, werden Sie und Ihre Familie Bargeld brauchen, Lebensmittel, Vorräte und eine ganze Menge anderer Dinge. Wenn Sie nicht bereits bestens vorbereitet sind, sollten Sie Ihr Leben sturmfest machen, denn jetzt wird die Zeit knapp.

 

Verlassen Sie sich bei alledem nicht nur auf mich. Damian McBride, ranghoher Berater des ehemaligen britischen Premiers Gordon Brown, sagt dasselbe:

Ein früherer Berater von Gordon Brown hat angesichts der weltweit einbrechenden Aktienmärkte die Menschen aufgerufen, sich mit Konserven und Wasser zu bevorraten.

Und er sprach nicht einfach nur so allgemein vor sich hin. Laut einem Artikel in einer der wichtigsten Tageszeitungen Großbritanniens rief McBride seine Mitbürger auf, die folgenden Dinge zu tun:

»Ratschläge zum bevorstehenden Crash. Nummer eins: Schaffen Sie Ihr Bargeld an einen sicheren Ort. Gehen Sie nicht davon aus, dass Banken und Geldautomaten geöffnet sein werden oder ihre Bankkarten funktionieren«, so McBride per Twitter.

»Crash-Ratschlag Nummer zwei: Haben Sie ausreichend Wasser, Konserven und andere Grundnahrungsmittel für einen Monat? Falls nicht, gehen Sie einkaufen.«

»Crash-Ratschlag Nummer drei: Vereinbaren Sie mit Ihren Angehörigen einen Treffpunkt für den Fall, dass das Transportnetz und die Kommunikation zusammenbrechen. Welchen Ort können Sie alle gut erreichen?«

Das sind alles sehr gute Ratschläge. Aber ich frage mich, warum er so besorgt darüber ist, ob die Menschen einen Monat hinter verschlossenen Türen leben können. Weiß er etwas, das wir nicht wissen? Von anderen Stellen sind ähnlich ominöse Warnungen zu vernehmen. Hier ein Auszug aus einem aktuelleren Artikel von Chuck Baldwin, der ungewöhnlich dringlich daherkommt:

»Ich empfehle Ihnen, Lebensmittel und Wasser für mindestens drei Monate im Haus zu haben. Viele Survival-Experten sagen, Vorräte für sechs Monate seien das Minimum, ich für meinen Teil komme aber mit Thunfisch oder Erdnussbutter sehr lange über die Runden. Sie können von verschiedenen Anbietern Fertigmahlzeiten kaufen, bei vielen Sportartikelgeschäften gibt es auch abgepackte Lebensmittel für Camper. Natürlich gibt es zu normalen Zeiten problemlos überall abgefülltes Wasser.

Schlagen Sie zu! Destilliertes Wasser lässt sich länger lagern als Quellwasser. Ich empfehle darüber hinaus, dass Sie sich Tabletten zur Wasseraufbereitung oder Katadyn-Wasserfilter verschaffen. Wenn Sie können, stellen Sie sich darauf ein, Ihr eigenes Essen anzubauen. In kälteren Regionen wie bei uns hier in Montana lernen die Menschen rasch, Treibhäuser zu bauen und für den Anbau von Nahrung zu nutzen. Auch das Einmachen von Lebensmitteln hilft über Engpässe hinweg. Wenn Ihre Eltern oder Großeltern so wie meine die Weltwirtschaftskrise überstanden haben, wissen Sie, dass das damals ganz normal war.

Besorgen Sie sich einen Generator. Lagern Sie Brennstoff ein. Decken Sie sich ein mit Batterien, Kerzen, Taschenlampen, Material für Erste Hilfe und Toilettenartikeln, vor allem mit Toilettenpapier und Zahnpasta. Ich empfehle Ihnen auch, dafür zu sorgen, dass Ihnen Feuerzeuge oder Streichhölzer nicht ausgehen. Man weiß nie, wann man ein Feuer entfachen muss. Wenn Sie in kälteren Regionen leben, haben Sie vielleicht ohnehin bereits einen Holzofen oder Kamin.«

Den Rest dieses hervorragenden Artikels können Sie hier lesen. Ähnlich äußerte sich kürzlich die Prepperin Daisy Luther:

»Holen Sie Ihr Geld von der Bank – schnellstmöglich! Wenn Sie Ihr Vermögen immer noch auf der Bank liegen haben, gehen Sie hin und heben Sie so viel wie möglich ab. Lassen Sie nur noch so viel Geld auf dem Konto, dass die Rechnungen bezahlt werden. In Griechenland ist kürzlich nicht der Markt zusammengebrochen, aber dennoch schlossen die Banken und dennoch wurde eingeschränkt, wie viel Geld man am Automaten bekam. Die Leute mussten eine ganze Weile auskommen, ohne auf ihr Geld zugreifen zu können. Ein Anschein von Normalität wurde gewahrt, indem die Menschen online Rechnungen bezahlen oder mit EC-Karten einkaufen konnten. Ziehen Sie Ihr Geld ab. Sie sollten sich nicht der Gnade der Banken ausliefern.

Bevorraten Sie sich. Sorgen Sie dafür, dass Sie vorbereitet sind. Wenn Sie noch nicht auf Stand sind und die Zeit drängt, können Sie Notfallvorräte als fertige Pakete bestellen, damit Sie überhaupt etwas zur Hand haben. (HIER können Sie lernen, wie Sie mithilfe von gefriergetrockneten Lebensmitteln einen Bestand an Notfallvorräten aufbauen können). Machen Sie auf dem Heimweg von der Arbeit Halt im Supermarkt oder dem Großmarkt und decken Sie sich mit Vorräten ein.

Decken Sie sich mit Treibstoff ein. Füllen Sie Ihren Tank und auch Ihre Reservekanister. Nach einem Börsencrash kommt es sehr häufig dazu, dass die Benzinpreise in die Höhe schießen.

Stellen Sie sich auf mögliche Unruhen ein. Wenn die Banken die Menge an Geld begrenzen, die man abheben darf (oder wenn sie wie in Griechenland gleich ganz schließen), können Sie sicher sein, dass es hier und da zu Panikreaktionen kommen wird. Wenn dann noch die Geschäfte die Preise drastisch anheben oder ganz schließen, wird die Panik bloß schlimmer werden. Bewaffnen Sie sich und stellen Sie sich darauf ein, zu Hause in Sicherheit zu bleiben. (Dieser Artikel wurde während der Rassenunruhen in Ferguson geschrieben, aber zivile Unruhen folgen unabhängig vom Auslöser einem ähnlichen Muster.)

Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie Ihre Rechnungen nicht werden bezahlen können. Wenn tatsächlich alles vor die Hunde geht, werden vor allem die Mittelklasse und die arbeitende Unterschicht am stärksten in Mitleidenschaft gezogen. Das zeigte sich bereits in Griechenland während der dortigen Finanzkrise. In diesem Artikel geht es darum, wie Sie überleben, wenn Sie Ihre Rechnungen nicht mehr begleichen können.

In jeder Familie liegen die Dinge anders, Prepping sieht also bei jedem Haushalt anders aus. Was für Sie wichtig ist, mag mir völlig unbedeutend erscheinen. Aber das ändert nichts an der Grundwahrheit: Wir alle müssen uns vorbereiten auf das, was kommt, denn die Zeit wird knapp.

 

Ich habe es schon wiederholt gesagt: Was die letzten sechs Monate des Jahres 2015 angeht, verspüre ich eine Dringlichkeit, wie ich sie noch nie zuvor über irgendeinen Zeitraum verspürt habe. Sie glauben, Sie können sich mit dem Vorbereiten Zeit bis zum nächsten Jahr lassen? Dann wird es zu spät sein!

 

Der Börsencrash ist bloß der Anfang. Nächsten Monat werden wir ein Zusammentreffen von Ereignissen erleben, das geradezu beispiellos ist. Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, können Sie sich beispielsweise hier einlesen:

- The Big List Of 33 Things That Are Going To Happen In September 2015

- Russlands Medien reden über den heißen September ‒ US-Medien hüllen sich lieber in Schweigen

- The Mystery Of September 23: Why Does 9/23 Keep Popping Up All Over the Place?

- 10 Things That Are Going To Happen Within 15 Days Of The End Of The Shemitah

Die vergangenen Jahre verliefen vergleichsweise stabil. Das hat Millionen Amerikaner dazu verleitet, sich selbstzufrieden zu fühlen. Selbst unsere Politiker legen ein sehr hohes Maß an Selbstgefälligkeit an den Tag. Obwohl unsere Nation immer stärker den Bach hinuntergeht, hat Barack Obama über 1100 Stunden Golf gespielt, seit er ins Weiße Haus einzog. Es ist höchste Zeit für uns alle, aus unserem Schlummer zu erwachen, denn das Leben in Amerika wird sich dramatisch verändern.

 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (25) zu diesem Artikel

10.09.2015 | 12:25

Anneliese H.

Klingt ja fast, wie eine Verkaufswerbung. Gleich der Link zu dem Artikeln. Sorry. Ich hab eh kein Geld. Da werde ich mich wohl kümmern müssen, wenn es soweit kommt.


26.08.2015 | 23:39

Dank @ Jockel nicht mehr traurig

Danke !!


26.08.2015 | 18:49

Jockel

Manfred "Schweizer Taschenmesser gegen den Atomkrieg" ist ganz schön hartnäckig.


26.08.2015 | 18:37

Jockel

@Nicht mehr traurig trotzdem wahr: Hmmm... ich meinte doch eigentlich... ach egal. Sie scheinen ja ganz nett zu sein und im Kern haben Sie schon recht. :-)


26.08.2015 | 16:41

Nicht mehr traurig trotzdem wahr

@ werter Jockel, und ich glaube wir sind alle davon betroffen - grins- haben sie gedacht ich hätte mich davon frei gesprochen? ;-))


26.08.2015 | 16:21

Jockel

@Traurig aber wahr: Es tut mir schon ein bischen leid, aber mir scheint, daß das, was Sie hier so "wortgewandt" kritisieren, auch bei Ihnen schon einige Spuren hinterlassen hat. Nix für ungut...

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