Tuesday, 23. September 2014
20.06.2011
 
 

Die reine Wahrheit: Eine häufig im Brot enthaltene Substanz wird aus Menschenhaar aus China gewonnen

Mike Adams

Wenn Sie die Liste der Inhaltsstoffe eines abgepackten Brotlaibs studieren, so finden Sie darauf häufig die Substanz L-Cystein. Dabei handelt es sich um eine nicht-essenzielle Aminosäure, die bei vielen Backwaren dem Teig zugesetzt wird, um ihn schneller industriell bearbeiten zu können. In Mehl für den Hausgebrauch ist diese Substanz normalerweise nicht enthalten, man findet sie aber überall in industriell hergestellten Backwaren wie Pizzateig, Brötchen und anderem Gebäck.

Zum Teil wird dieses L-Cystein im Labor direkt synthetisch hergestellt, das meiste stammt aber aus einer billigen und im Überfluss vorhandenen natürlichen Eiweißquelle: Menschenhaar. Das Haar wird zunächst in Säure aufgelöst, anschließend wird das L-Cystein chemisch isoliert, verpackt und an die industriellen Hersteller von Backwaren verschickt. Neben Menschenhaar gibt es weitere Quellen von L-Cystein wie Hühner- und Entenfedern, Kuhhörner und Erdöl-Nebenprodukte.

Übrigens: Das meiste Haar, das zur Herstellung von L-Cystein verwendet wird, wird in Friseurläden und -salons vom Fußboden aufgekehrt.

Manchem ist sicher mulmig bei dem Gedanken, aufgelöste Haare zu essen, doch die meisten Menschen im Westen haben keine grundsätzlichen Einwände dagegen. Für Juden und Moslems stellt aus Haaren gewonnenes L-Cystein dagegen ein erhebliches Problem dar. Den Moslems ist es verboten, Lebensmittel zu essen, die vom Menschen stammen, viele Rabbis untersagen aus ähnlichen Gründen den Verzehr von Produkten aus Haaren. Selbst Rabbis, die keine grundsätzlichen Einwände dagegen erheben, würden ihn verbieten, wenn das Haar von Leichen käme – und da ein erheblicher Teil des L-Cysteins aus China stammt, wo Herkunft und Herstellungsverfahren äußerst fragwürdig sind, ist diese Sorge berechtigt. In einem Fall hat ein Rabbi den Verzehr von L-Cystein verboten, weil das verwendete Haar bei einem Ritual in einem indischen Tempel abgeschnitten worden war.

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Quelle:

Mike Adams und David Guiterrez: 25 Amazing Facts about Food

 

 


 

 

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