Samstag, 10. Dezember 2016
30.05.2014
 
 

Die Suche nach Malaysia-Airlines-Flug 370 wird zum kompletten Zirkus: Laut offiziellen Vertretern stammten die aufgefangenen Signale von dem Ping-Ortungsgerät

Mike Adams

Es ist nicht zu fassen: Das Gebiet im Indischen Ozean, in dem intensiv nach dem verschollenen Flugzeug von Malaysia-Airlines-Flug 370 gesucht wurde, ist jetzt zum totalen Flop erklärt worden. Und warum? Weil die dort aufgefangenen »Pings« – die, wie man uns wiederholt erzählte, von der batteriebetriebenen Blackbox des Flugzeugs stammten – in Wirklichkeit von dem Ping-Ortungsgerät der US Navy ausgesendet wurden.

Ja, sie haben richtig gelesen: Man sagt uns, die Pings seien in Wirklichkeit von dem Ping-Ortungsgerät und nicht von dem verschollenen Flugzeug ausgesendet worden. Michael Dean von der Abteilung Meerestechnik bei der US Navy wurde auf CNN (1) mit den Worten zitiert:

 

Unsere beste Theorie ist gegenwärtig, dass (die Pings) wahrscheinlich von dem Schiff … oder von der Elektronik des Ping-Ortungsgeräts Towed Pinger Locator ausgesendet wurden. Immer, wenn ein elektronisches Gerät zu Wasser gelassen wird, ist zu befürchten, dass es Geräusche produzieren könnte, wenn Wasser hineingerät und etwas geerdet oder ein Kurzschluss verursacht wird.

Das klingt nach einer ganz erstaunlichen Technologie: Ein Ping-Ortungsgerät, das willkürlich Signale aussendet! Ich frage mich, ob die US Navy auch Sonardetektoren entwickelt hat, die willkürlich metallische Klopfgeräusche aussenden. Diese Entdeckung veranlasste das Suchteam, das Gebiet mit der Erklärung (2) aufzugeben:

Die Australische Transportsicherheitsbehörde (ATSB, Australian Transport Safety Bureau) hat mitgeteilt, dass die Suche im Umfeld der erfassten akustischen Signale als abgeschlossen betrachtet werden kann. Aus ihrer professionellen Sicht kann das Gebiet als endgültige Ruhestätte von MH370 ausgeschlossen werden.

Unsinnige Vertuschung

 

Erstens kaufe ich diesen Unsinn niemandem ab. Denn der Towed Pinger Locator ist schließlich für den Unterwassereinsatz entwickelt worden und muss deshalb wasserdicht sein. Wie Sie aus dem Bild erkennen, handelt es sich um ein offensichtlich wasserdichtes Gerät, das dazu geplant ist, durch das Wasser gezogen zu werden, ohne dass die Schaltkreise im Inneren dem Meerwasser ausgesetzt werden.

 

Zweitens erzeugt Wasser, das zufällig in eine komplizierte Elektronik gerät, KEINE spezifischen Signalfrequenzen, die als von dem Flugzeug stammend fehlinterpretiert werden könnten. Allgemein gesagt: Wenn Sie Wasser in ein elektronisches Gerät spritzen, gibt es einen Kurzschluss auf der gesamten Leiterplatte und das ganze Ding setzt aus.

 

Die Erklärung, dass vielleicht Wasser in das Gerät gelangt sei und es daraufhin auf magische Weise Signale auf genau der Frequenz eines abgestürzten Flugzeugs »ausgesendet« habe, ist reine Comic-Science-Fiction. Es klingt nach derselben Logik, wonach Sie zum Spiderman werden, wenn Sie von einer radioaktiven Spinne gebissen werden.

 

Die elektronischen Signale, die die Notausrüstung eines Flugzeugs produziert, werden auf einer besonderen, bekannten Frequenz ausgesendet. Die Vorstellung, dass ein Towed Pinger Locator zufällig anfangen könnte, Signale auf dieser Frequenz auszusenden – obwohl das Ortungsgerät über keinen Schaltkreis verfügt, überhaupt irgendetwas auszusenden –, ist schlicht und einfach absurd. Und ich kann ehrlich gesagt nicht glauben, dass ein Sprecher der US Navy behauptet, der Towed Pinger Locator sende Signale aus, wenn dieser dazu überhaupt keine Schaltkreise besitzt. Es ist also offensichtlich eine neuerliche Dosis von komplettem Unsinn über das Rätsel von MH370, das von Anfang an durch wilde »offizielle« Erklärungen vernebelt wurde.

 

Theater für den öffentlichen Konsum

 

Jetzt erhält das Ganze die Atmosphäre von teils Zirkus, teils öffentlichem Theater. Es ist, als werde die Suche aus keinem anderen Grunde weitergeführt, als so zu tun, man suche noch immer nach dem Flugzeug, wenn die wahrscheinlichste Erklärung bisher die ist, dass das Flugzeug von Militanten entführt und zu einem anderen Flughafen umgeleitet wurde.

 

Doch aus irgendeinem Grunde wird auch diese Theorie von der konventionellen Presse verspottet, die jede Überlegung, das Flugzeug könne entführt worden sein, als »Verschwörungstheorie« abtut. Aber sie vergisst, dass die Flugzeuge am 11. September von Militanten entführt wurden – das ist schließlich die offizielle Erklärung der US-Regierung. Warum ist ein von Militanten entführtes Flugzeug im Indischen Ozean eine »Verschwörungstheorie«, während exakt dasselbe Szenario in New York eine »offizielle von der Regierung vertretene Tatsache« ist? Wenn die Medien etwas als »Verschwörungstheorie« abstempeln, so ist dies völlig subjektiv und beruht auf keinerlei Tatsachen.

 

Gleichzeitig haben offenbar alle vergessen, dass der Transponder des Flugzeugs absichtlich im Flug abgestellt wurde, was darauf hindeutet, dass jemand an Bord wollte, dass die Position des Flugzeugs nicht gesendet wurde. Es flog anschließend noch mindestens sieben Stunden lang weiter. Das ist der Beweis dafür, dass das Flugzeug nicht plötzlich abstürzte, nachdem der Transponder abgeschaltet wurde.

 

Offenbar haben auch alle vergessen, dass die Länder in der Region Radaranlagen betreiben, die alles verfolgen, was sich am Himmel bewegt, und dass ein so großes Flugzeug wie eine Boeing eine massive Radarsignatur hinterlassen hätte. Vorausgesetzt, man nimmt nicht an, eine riesige Boeing verfüge über einen geheimen Stealth-Modus, so liegen irgendeiner Regierung in der Region Radardaten vor, aus denen hervorgeht, wohin das Flugzeug geflogen ist … und irgendjemand vertuscht dies aus Gründen, über die wir nur spekulieren können.

 

Zurzeit können wir mit Sicherheit sagen, dass die gesamte »Signal«-Geschichte öffentliches Theater war, und dass wir wochenlang durch ein von vorne bis hinten erfundenes aussichtsloses Unterfangen abgelenkt wurden. Allerdings gab es CNN etwas zu senden, weil man sich dort schon vor langer Zeit entschieden hat, keine wirklich wichtigen Nachrichten (Staatsverschuldung, der Skandal um die Veteranen-Hospitäler, hohe Arbeitslosigkeit usw.) mehr zu bringen.

 

Mein Mitgefühl gilt all den gutwilligen Männern und Frauen, die an dieser Suche beteiligt sind und deren Zeit und Mühe durch unaufrichtige Regierungen, die keine klare Auskunft geben, verschwendet wird. Diese guten Männer und Frauen der US-Marine haben es verdient, ihr Talent und ihre Fähigkeiten besser einsetzen zu können.

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

(1) CNN.com

(2) CNN.com

 

 

 


 

 

 


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