Saturday, 2. August 2014
20.02.2011
 
 

Nachdem sie den Krieg im Irak überlebten, werden US-Soldaten jetzt Opfer der Pharmaindustrie

Mike Adams

Sie überlebten Feuergefechte, Bomben und Granaten, Terrorangriffe und zermürbende Lebensbedingungen in der Wüste. Nach ihrer Rückkehr versuchten viele Soldaten, sich wegen ihrer traumatischen Erlebnisse, die so oft mit Kriegseinsätzen einhergehen, behandeln zu lassen – manchmal mit tödlichen Folgen, denn die Zahlen derjenigen Soldaten, die Opfer der Pharmaindustrie werden, steigen massiv an.

Eines der jüngsten Beispiele ist der Fall des Luftwaffenangehörigen Senior Airman Anthony Meda, der nach seiner Rückkehr aus Bagdad in seiner Wohnung an einem giftigen Cocktail aus verschreibungspflichtigen Medikamenten starb. Wie die New York Times berichtete, fanden Toxikologen die Spuren von acht verschreibungspflichtigen Medikamenten in seinem Blut.

Zu den Medikamenten gehörten Schmerz- und Schlafmittel, Antidepressiva und ein Beruhigungsmittel. Der Gerichtsmediziner kam zu dem Schluss, Anthony Meda sei an einer multiplen Medikamentenvergiftung gestorben. Er wurde nur 23 Jahre alt.

 

Kommen mehr Soldaten durch die Pharmaindustrie ums Leben als in Gefechtssituationen?

Anthony Meda ist nur Fall in einer ganzen Reihe rasch ansteigender Zahlen von Todesfällen unter Soldaten, die an den Folgen der von Psychiatern und anderen Ärzte verordneten Medikamente sterben. Viele Mediziner verschreiben blindlings Schmerzmittel und psychotrope Substanzen, ohne die chemischen Wechselwirkungen der unterschiedlichen Medikamente zu berücksichtigen.

Diese Wechselwirkungen werden nie (tatsächlich nie!) in klinischen Tests untersucht. Die amerikanische Behörde für Arzneimittelzulassung, FDA, und die Pharmaindustrie scheinen die Auffassung zu vertreten, je mehr Medikamenten eine Person einnimmt, desto besser geht es ihr. Und den Ärzten wird im Rahmen ihre Ausbildung an den Hochschulen beigebracht, Medikamente zu verschreiben, praktisch ohne über die manchmal extreme Giftigkeit verschiedener Medikamentenkombinationen nachzudenken – nach dem Motto: Für jede Krankheit gibt es eine Pille.

Derzeit nimmt die Zahl der Todesfälle zu. Ein Drittel der Angehörigen der amerikanischen Streitkräfte nimmt heute mindestens ein Medikament ein, und bei vielen dieser Mittel handelt es sich um Psychopharmaka, die zur Behandlung der weitverbreiteten »Posttraumatischen Belastungsstörung« verordnet werden.

Halten wir einmal einen Moment inne und machen uns klar, was diese Statistik aussagt: Ein Drittel der Angehörigen der Streitkräfte der USA nimmt synthetische chemische Substanzen ein. Einige dieser Mittel werden vor allem bei jungen Männern mit Selbstmorden und gewalttätigem Verhalten in Zusammenhang gebracht. Was für eine Herangehensweise an Kriegführung ist denn das? Man rekrutiert einen jungen Mann, gibt ihm ein Gewehr in die Hand und für seine Seele ein Psychopharmakon und schickt ihn dann an die Front, und dann schaut man einmal, was so passiert?

In einem Armeebericht heißt es, zwischen 2006 und 2009 seien 101 Soldaten an den Folgen giftiger Medikamentenkombinationen gestorben, aber diese Zahlen sind vermutlich deutlich zu niedrig angesetzt. Viele Todesfälle werden auf Organversagen oder eine andere »natürliche« Ursache zurückgeführt. Nur in sehr wenigen durch Medikamente verursachten Todesfällen wird versucht, die beteiligten Medikamente zu ermitteln – es sei denn, man heißt Michael Jackson.

Man fragt sich an dieser Stelle schon: Sterben möglicherweise mehr Soldaten durch die Pharmaindustrie als im Kampfeinsatz?

Dies Frage ist überhaupt nicht abwegig. Bei den Anschlägen vom 11. September starben mehr als 3.000 Amerikaner. Nach sorgfältigen Schätzungen auf der Grundlage veröffentlichter wissenschaftlicher Untersuchungen sterben pro Jahr zwischen 89.000 und 200.000 Amerikaner an den Folgen zugelassener verschreibungspflichtiger Medikamente.

 

Die Verbindungen der Pharmakonzerne zu den Konzentrationslagern der Nazis

In den vergangenen zehn Jahren hätten demnach von der FDA zugelassene Medikamente wahrscheinlich mindestens eine Million Amerikaner (wahrscheinlich sind es noch mehr) auf dem Gewissen. Das reicht an das Ausmaß eines chemischen Holocaust heran. Das letzte Mal, als so viele Menschen durch Chemikalien getötet wurden, geschah das während der Nazizeit und des Zweiten Weltkriegs, als die Naziverbrecher Millionen Juden mit Giftgas ermordeten.

Es ist kein Zufall, dass die gleichen Chemiekonzerne, die für die Nazi-Kriegsmaschine arbeiteten, heute zu den führenden Pharmakonzernen gehören. Das ist kein Internet-Mythos, sondern eine historische Tatsache. Man muss nur die Stichworte »Bayer« und »Nazi-Deutschland« in die Suchmaschinen eingeben, wenn man mehr darüber erfahren will:
http://www.google.com/search?q=bayer+nazi+germany.

Oder betrachten wir die Rolle der Unternehmen IG Farben/Bayer in Auschwitz und anderen deutschen Konzentrationslagern. Dort bedienten sich diese Konzerne der Sklavenarbeit der »Fremdarbeiter«, um Chemiewaffen und experimentelle Medikamente herzustellen, die dann an Menschen ausprobiert wurden.

Man sollte allerdings nicht damit rechnen, das in der New York Times zu lesen.

Nun wieder rasch zurück in die Gegenwart. Heute tötet die Pharmaindustrie unsere jungen Soldaten, und die Zahl der Todesfälle steigt immer weiter. Eine wesentliche Ursache ist dabei der Irrsinn, der die gesamte psychiatrische Industrie kennzeichnet und der eine lange und verstörende Geschichte der Folter und Verstümmelung von Patienten im Namen der »Medizin« aufweist.

Ich lege Ihnen dringend ans Herz, sich mit der wahren Geschichte der Psychiatrie anhand des Materials der Citizens Commission on Human Rights auseinanderzusetzen. Ich habe das Museum dieser Organisation in Los Angeles besucht und dort gesehen, dass die Psychiatrie das Leben zahlloser Kinder, Erwachsener und sogar das Leben von Soldaten zerstört hat. Das, was heute mit Psychopharmaka angerichtet wird, ist selbst bei zurückhaltender Einschätzung ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das die Zahl der Opfer des Kriegs im Irak vergleichsweise gering erscheinen lässt.

Selbst die etablierten Medien können vor dieser Wahrheit nicht mehr die Augen verschließen. Man kann nicht ignorieren, dass junge, gesunde Soldaten sterben, wenn sie den Anordnungen ihres Arztes folgen und die ihnen verschriebenen, von der FDA zugelassenen Medikamente einnehmen. Hier geht es nicht um fahrlässige Überdosen. Diese Soldaten halten sich an die Verordnungen und nehmen ihre Medikamente nach Vorschrift.

Und dann sterben sie daran.

Der Artikel in der New York Times ist eine großartige Lektüre und ein Musterbeispiel guten Journalismus’ in den etablierten Medien, den ich Ihnen nur empfehlen kann. Die New York Times zieht keine Verbindungen zwischen der Geschichte des Bayer-Konzerns und den Kriegsverbrechen der Nazis, aber damit ist bei etablierten Medien auch nicht zu rechnen, wenn es um Geschichten wie diese geht …

 

NaturalNews

 

 

 

 


 

 

Interesse an mehr Hintergrundinformationen?

 

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

 

Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.

 

In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:

 

  • Nicht systemrelevant: Wer schützt unsere Polizisten?
  • Berliner Geheimgespräche: Böse Planspiele für die Zukunft
  • Genosse Schwerverbrecher: Die kriminellen Schwesterparteien der SPD
  • Tschechische Republik: Militärärzte sollen Krankenhäuser übernehmen

 

 

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Irak: Den USA geht offenkundig das Geld für Kriegsspiele aus

Michael Grandt

Ein Abzug der US-Soldaten aus dem Irak aus rein wirtschaftlichen Gründen? Das jedenfalls behauptet US-Präsident Obama. Der Krieg schlägt jetzt auf jene zurück, die ihn einst bejubelt haben.  mehr …

Washingtons Doppelzüngigkeit: Amerikanische Soldaten müssen christliche Bibeln verbrennen

Udo Ulfkotte

Sitzen Sie gut? Dann atmen Sie jetzt noch einmal ganz tief durch: Die amerikanische Regierung hat ja gerade erst das Vorhaben einiger Christen, die am 11. September 2010 einen Koran verbrennen wollen, scharf kritisiert. Sowohl Präsident Obama als auch Außenministerin Clinton sprachen davon, dass damit die religiösen Gefühle von Muslimen  mehr …

Der nicht endende Irak-Krieg: Am Anfang stand die Lüge

Wolfgang Effenberger

»USA beenden Kriegseinsatz im Irak«, springt die Titelseite der SZ dem Betrachter ins Auge. Im Bildtext findet die frohe Botschaft noch ihre Ergänzung: »Im Irak verbleiben nun noch etwa 50.000 US-Soldaten, die jedoch vor allem die irakische Armee ausbilden und beraten, nicht mehr selbst kämpfen sollen.« (1) Diese Aussagen sind es wert, überprüft  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Klimaforschung in einer verkehrten Welt?

Edgar Gärtner

Eine Gruppe von schweizerischen und amerikanischen Biochemikern und Ozeanografen unter Leitung von Moritz Lehmann von der Uni Basel und Carsten Schubert von der Eidgenössischen Anstalt für Wasserforschung (Eawag) hat unlängst verkündet, ein untrügliches Zeichen der globalen Erwärmung gefunden zu haben.  mehr …

Das soll eine Enzyklopädie sein? Wikipedia – Manipulationsgefahr pur!

Kathrin Koerrentz

»Wikipedia ist ein Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie aus freien Inhalten in allen Sprachen der Welt. Jeder kann mit seinem Wissen beitragen. Seit Mai 2001 sind so 1.167.644 Artikel in deutscher Sprache entstanden. Gute Autorinnen und Autoren sind stets willkommen.«  mehr …

Tschechische Republik: Militärs sollen Krankenhäuser übernehmen

Niki Vogt

In den Krankenhäusern der Tschechischen Republik kündigen immer mehr Mediziner. Das Gesundheitssystem steht vor dem Zusammenbruch. Die Regierung kündigte den Einsatz von Armeeärzten an. Die Geduld der Ärzte in der Tschechischen Republik ist erschöpft. Sie kündigen derzeit massenhaft ihre Anstellungen in den Krankenhäusern. Ihre Löhne sind im  mehr …

Kinder von Sozialhilfeempfängern schlucken mehr Psychopharmaka

Michael Grandt

Wer kennt sie nicht, die organische Hirnstörung ADHS? Doch eine schwedische Studie entzaubert nun den Mythos von den angeblichen ADHS-Genen und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Die Erkrankung ist bei über der Hälfte der Betroffenen auf das niedrige Bildungsniveau der Mütter und Alleinerziehung zurückzuführen. Bei Sozialhilfeempfängern ist  mehr …

Copygate eines Hochstaplers: Hat Guttenberg nicht nur seinen Doktortitel erschlichen?

Udo Ulfkotte

Für die Leser des nur im Abonnement zu beziehenden Hintergrundinformationsdienstes Kopp Exklusiv kommen die Plagiatsvorwürfe gegen Verteidigungsminister Guttenberg nicht wirklich überraschend. Denn schon im April 2009 hatten wir in der Druckausgabe ausführlich darüber berichtet, was im Datensatz des adeligen Mitbürgers sonst noch so alles  mehr …
Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Werbung

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.