Thursday, 26. May 2016
20.03.2014
 
 

Prominenter Wissenschaftler warnt: GVO werden einen globalen »Ökozid« auslösen

Mike Adams

Ein führender Wissenschaftler und Experte in »Risikoengineering« warnt jetzt öffentlich vor GVO gentechnisch veränderten Organismen als fatale, genuine Bedrohung des weiteren Lebens auf der Erde. Für Nassim Taleb, Autor der Bücher Der schwarze Schwan und Narren des Zufalls, bergen GVO das Potenzial, zum Auslöser eines »unumkehrbaren Auslöschens des Lebens in großem Umfang, möglicherweise auf der ganzen Erde« zu werden.

Seine vollständige Erklärung findet sich in diesem veröffentlichten Aufsatz, in dem er beschreibt, wie schon ein kleines Risiko pro Pflanzen-Gattung einen globalen »Ökozid« auslösen kann, wenn mit Leib und Seele vorgegangen wird. Taleb erklärt: »Das Risiko eines Ruins ist nicht nachhaltig, wie ein Rohstoff, der langfristig (und sogar kurzfristig) ausgebeutet wird. Das Ruin-Theorem besagt, dass Sie, wenn Sie die winzige Chance eines Ruins, ein ›einmaliges‹ Risiko, eingehen, es überleben, sich ihm erneut aussetzen, schließlich mit Wahrscheinlichkeit 1 zugrunde gehen.« (Wobei »Wahrscheinlichkeit« eine 100-Prozent-Chance bedeutet.)

 

Rationales Denken führt automatisch zu Zweifeln an der Sicherheit von GVO

 

Diese nüchterne wissenschaftliche Schlussfolgerung ist vollkommen rational und beruht auf klarem Denken. Wie zu erwarten, versuchen GVO-Enthusiasten, die einer Selbsttäuschung unterliegen, und von Monsanto bezahlte Trolle, auf der Jagd nach Profiten und Macht diese

Risiken zu übertünchen. Das bedeutet aber nicht, dass solche Risiken nicht existierten.

 

Tatsächlich sind, wie Taleb überzeugend argumentiert, genmanipulierte Feldfrüchte speziell so angelegt, dass sie gegenüber konventionellen Pflanzen einen Überlebensvorteil besitzen, sodass sie Dürren oder Befall von Seuchen oder Unkräutern besser widerstehen. Dieser Überlebensvorteil – wenn er denn wirklich so real ist wie die Saatgut-Manipulierer behaupten – bedeutet, dass gentechnisch veränderte Pflanzen sich in offenen Feldern gegen Gentechnik-freie Feldpflanzen durchsetzen. Die genetische Verschmutzung, die in ganz Nordamerika bereits im Gang ist, wird deshalb nur noch schlimmer, und es gibt nichts, was sie rückgängig machen könnte, denn alle lebendigen Systeme – sogar genmanipulierte – haben den natürlichen Drang, sich zu verbreiten, zu vermehren und zu überleben.

 

Das Ergebnis: Die GVO-Pflanzen werden mit der Zeit den Wettstreit gegen konventionelle Pflanzen gewinnen und sie verdrängen. Warum ist das wichtig? Weil der Aufstieg der GVO fast gleichbedeutend ist mit dem Kollaps der genetischen Vielfalt in Saatgut und Lebensmittelpflanzen. Sie brauchen in der Geschichte nicht weit zurückzugehen, um Beispiele für Monokulturen zu finden, die mangels genetischer Vielfalt gescheitert sind:

– Die Kartoffel-Hungersnot in Irland von 1845 bis 1852 entstand, weil man sich auf eine genetisch begrenzte Feldfrucht verließ. Fast ein Drittel der irischen Bevölkerung war abhängig von dieser einzigen Feldfrucht, und als die Kartoffelfäule (ein Pilz) diese befiel, verhungerten über eine Million Menschen.

– Die derzeitige Krise in der Welt-Bananenproduktion wird dadurch verursacht, dass fast alle kommerziell genutzten Bananenstauden genetisch identische Klone sind.

– Der Beinahe-Kollaps des Zitrusfrüchteanbaus in Florida wird durch eine Krankheit verursacht, die ebenfalls auf einen auffälligen Mangel an genetischer Vielfalt in den Zitrus-Baumschulen zurückzuführen ist.

 

Ein Verlust der genetischen Vielfalt ist ein sicherer Weg zu Krankheit und Hunger auf der ganzen Welt

 

Jeder echte Wissenschaftler in den Bereichen Anthropologie, Genetik oder Landwirtschaft warnt, dass eine begrenzte genetische Vielfalt den ersten Schritt zu Krise und Zusammenbruch jeder Gesellschaft bedeutet. Ist die genetische Vielfalt dahin, läuft die gesamte Gattung Gefahr, von einer epidemischen Krankheit ausgelöscht zu werden.

 

Dieses Prinzip ist nicht zu leugnen und wird von allen wissenschaftlich gebildeten Denkern als wahr anerkannt … außer von denen natürlich, die GVO puschen. Diese Verweigerer überarbeiten die »wissenschaftliche Wahrheit«, sodass alle Bedenken, ob es wirklich so weise ist, den Schatz der Saatgutvielfalt auf der Welt dem von Unternehmen patentierten Saatgut zu opfern, entfernt werden. Das Vorsorgeprinzip wird fröhlich aus dem Fenster geworfen, wenn dadurch Unternehmensgewinne realisiert werden können.

 

Transgene GVO könnten einen katastrophalen Ökozid auslösen

 

Über den Verlust der genetischen Vielfalt hinaus sorgt sich Taleb auch über die Möglichkeit katastrophaler transgener Effekte, die die Nahrungspflanzen der Welt auf eine Weise schwächen könnten, die menschliche Wissenschaftler nie beabsichtigten oder erwarteten. Murphys Gesetz – das besagt, dass alles, was schiefgehen kann, auch schiefgehen wird – ist in der Physik, Medizin, Computerwissenschaft und Weltraumforschung als frustrierende Wahrheit anerkannt. Aber für GVO wird es auf magische Weise für null und nichtig erklärt, wo der rollende Würfel buchstäblich die Nachhaltigkeit des zukünftigen Lebens auf unserem Planeten bedroht.

 

Wie Taleb erklärt: Selbst wenn die Möglichkeit, dass eine einzige genmanipulierte Feldfrucht verrückt spielt und weltweite Missernten verursacht, relativ gering ist, bedeutet die Tatsache, dass Konzerne wie Monsanto und DuPont versuchen, die weltweite Saatgutversorgung zu erobern, indem sie ständig neue genmanipulierte Pflanzen entwickeln, dass früher oder später eine genetische Katastrophe praktisch unabwendbar ist.

 

Wenn Sie jedes Wochenende Russisches Roulette spielen und wirklich eine Kugel in einer der Kammern ihres Revolvers steckt, dann werden Sie sich früher oder später das Hirn auspusten. Das gilt auch dann, wenn der Revolver 1000 Kammern (999 davon leer) hat, sodass die Gefahr, zu verlieren, bei jedem Spiel unglaublich gering erscheint. (Interessanterweise verwendet Taleb in seinem Aufsatz denselben Vergleich …) Wie Taleb weiter erklärt, sind die Kosten eines Verlierens so hoch, dass selbst die geringste Chance dafür nicht hinnehmbar ist. Schließlich reden wir über die gesamte Zukunft des Lebens auf unserer Erde.

 

GVO könnten massive weltweite Missernten auslösen, gefolgt von Hungersnot und Krankheit

 

Genau davor habe ich vor zwei Jahren in meiner Artikelserie »Murdered by Science« [Von der Wissenschaft ermordet] gewarnt. Die Serie handelte davon, wie fahrlässige Anwendungen der Wissenschaft das Bestehen der Menschheit aufs Spiel setzen. (Nur um es klarzustellen: Ich bin nicht gegen Wissenschaft. Ich bin 100 Prozent pro Wissenschaft, wenn das Vorsorgeprinzip geachtet wird.)

 

Diese Artikel – verspottet von Wissenschaftlern, die sich für Geld an Konzerne verkaufen, um im Internet die Vernunft zu attackieren – sind heute, 2014, umso dringlicher und lesenswerter. Darin habe ich darauf hingewiesen, dass GVO die extremste Klasse von Umweltverschmutzung darstellen, weil sie sich selbst vervielfältigen. Während freigesetzte Chemikalien irgendwann entsorgt und selbst Schwermetalle mit der Zeit beseitigt werden können, kann eine gentechnisch veränderte DNS nie wieder in die Box zurückgesteckt werden, wenn sie einmal daraus ausgebrochen ist.

 

Selbstreplizierende Umweltverschmutzung ist die schlimmste Klasse von Umweltverschmutzung; sie stellt das Risiko von Atomunfällen, die die Menschheit auslöschen, bei Weitem in den Schatten. »Als Menschen sind wir schlecht gerüstet, die Mathematik hinter solchen Risiken zu verstehen«, schreibt Taleb. Und er hat Recht: Menschliche Gehirne sind nicht verdrahtet, um die langfristigen Implikationen selbstvervielfältigender Umweltverschmutzung zu verstehen. Genauso sind die meisten Menschen einfach nicht in der Lage, sich die langfristigen Folgen des Zinseszinses akkurat vorzustellen – ein Phänomen, das der Verbreitung selbstreplizierender Umweltverschmutzung unheimlich ähnlich sieht.

 

Wie unaufrichtig die Wissenschaft die ungebildeten Massen an der Nase herumführt

 

Da Menschen nicht fest verdrahtet sind, um die langfristigen Risiken selbstreplizierender Umweltverschmutzung (wie sie sich mit genmanipulierten Feldfrüchten stellen) zu verstehen, ist es für die Prostituierten-Wissenschaftler einfach, die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen und fälschlich zu behaupten, GVO stellten nicht das geringste Risiko dar. Deshalb ist jeder einzelne Wissenschaftler, der heute für GVO wirbt, eine Bedrohung für das fortgesetzte Leben auf unserem Planeten. Indem sie die Öffentlichkeit täuschen und die sehr realen Gefahren für das Leben durch GVO schönreden, tragen sie direkt zur Verbreitung der genetischen Verschmutzung durch GVO bei, die in einer echten Katastrophe und dem massiven Verlust von Leben enden kann.

 

Stellen Sie sich einen Kollaps der weltweiten Gen-Mais-Ernte vor. Oder den Kollaps der weltweiten Gen-Soja-Produktion. Jede gentechnisch veränderte Feldfrucht läuft Gefahr, auf katastrophale Weise ausgelöscht zu werden, verursacht durch die unnatürliche Manipulation ihres genetischen Codes. Die Geschichte des wissenschaftlichen Fortschritts ist reich an mangelnder Voraussicht unbeabsichtigter Folgen. Das vielleicht wichtigste Beispiel dafür ist der gegenwärtige Aufstieg von Supererregern in unseren Krankenhäusern. Für die Top-Wissenschaftler und Pharmaforscher der Welt vollkommen unvorhergesehen, bedeuten Supererreger für unser Gesundheitssystem ein so großes Problem, dass selbst die US-Gesundheitsbehörde CDC [Centers for Disease Control and Prevention] warnt, das Zeitalter der Antibiotika sei vorüber.

 

Tatsächlich sind Supererreger ein Nebenprodukt der Antibiotika. Dadurch, dass die Hersteller die Mittel am Fließband produzierten, »um Krankheiten zu bekämpfen« – und Ärzte sie weltweit mehreren Hundert Millionen Patienten verschrieben –, wurde das perfekte Klima für Entstehung und Verbreitung antibiotikaresistenter Superkeime geschaffen, von denen viele für die Patienten tödlich sind.

 

Ich persönlich kannte drei Menschen, die in amerikanischen Krankenhäusern an Supererreger-Infektionen gestorben sind. Superkeime sind die neue Todesepidemie in Amerika, zurzeit bringen sie jedes Jahr 48 000 Amerikaner um. Sie wurden von Wissenschaftlern losgelassen, die nicht die Absicht hatten, Tod und Zerstörung zu verursachen. Vielmehr waren die Wissenschaftler, die an Antibiotika arbeiteten, ehrlich davon überzeugt, Leben zu retten, ohne Schattenseiten. Zunächst schien es ja auch so zu sein – unbestritten retteten Antibiotika anfangs viele Menschenleben. Aber jetzt sind sie tatsächlich der Grund dafür, dass tödliche Superkeime aus der Reichweite der modernen Medizin entkommen sind und die Menschheit mit unheilbaren Infektionen bedrohen.

 

Wissenschaftler sind nicht immun gegen katastrophale Fehler, die viele Todesopfer fordern

 

Die der Selbsttäuschung unterliegenden »Wissenschaftler«, die gegenwärtig für GVO eintreten, müssen die Lektion der Superkeime unbedingt verstehen. Sie müssen ihre Arroganz nur gerade lange genug herunterschlucken, um zu verstehen, dass die eigenen ABSICHTEN die langfristigen Auswirkungen der eigenen TATEN nicht unter Kontrolle haben. Nur weil sie möchten, dass GVO »die Welt ernähren«, bedeutet das nicht, dass sie das auch tun. Tatsächlich können gute Absichten Wissenschaftler für die Schattenseiten ihrer eigenen Erfindungen blind machen. Es gibt haufenweise Beispiele dafür, dass Wissenschaftler, die meinten, eine Technologie zum Wohle der Menschheit zu entwickeln, unabsichtlich zu Massensterben und Zerstörung beitrugen.

 

Erinnert sich noch jemand an das Manhattan-Projekt? Aber zumindest war der Abwurf von Atombomben auf die Zivilbevölkerung in Japan eine Katastrophe, die eingedämmt werden konnte. Der Schaden war zwar immens, konnte aber begrenzt werden und sich nicht mysteriös mit der Zeit vervielfachen. GVO dagegen sind wie Massenvernichtungs-Samen, weil sie sich replizieren, sich verbreiten und erobern können. Sie unter Kontrolle zu halten, kann also nicht möglich sein, wenn sie einmal freigesetzt wurden. Und sie sind bereits freigesetzt worden. Genetische Verschmutzung ist in unserer heutigen Landwirtschaft bereits weit verbreitet, die Mehrzahl der Bio-Farmen in den USA hat bereits eine Kontaminierung ihrer Felder mit genmanipulierten Feldfrüchten erlebt.

 

Warum nur so wenige in der Lage sind, rational über die ökologischen Risiken der GVO zu diskutieren

 

In einem sehr realen Sinne sind die meisten Menschen kognitiv nicht in der Lage, sich an einer rationalen Diskussion über diese Fragen zu beteiligen. Dazu gehören übrigens auch die meisten Wissenschaftler, die prinzipiell genauso verwundbar für Einflüsse von Fachkollegen und Mythologien sind wie jeder andere auch. Im Namen der »Wissenschaft« machen sich heute zu viele Wissenschaftler lächerlich, wenn sie unglaublich dumme Argumente für GVO veröffentlichen und dämliche Sachen behaupten wie: »Menschen haben mit dem genetischen Code von Pflanzen seit Jahrtausenden herumgespielt. Gentechnik ist nichts anderes.«

 

Dies gehört zwar zu den am häufigsten angeführten Argumenten von GVO-Verfechtern, aber es ist völlig idiotisch und zudem grundsätzlich irreführend. Selektive Züchtung verschiedener Phänotypen innerhalb des genetischen Pools einer bestimmten Gattung ist keineswegs dasselbe wie eine artenübergreifende DNS-Manipulation, bei der Insekten- oder Bodengene mit Pflanzengenen kombiniert werden. Jeder, der auch nur versucht, diese beiden Konzepte gleichzusetzen, tut nichts anderes als sich einen riesigen Sticker »DUMMKOPF« an die Stirn zu heften. (Ja, viele Wissenschaftler bringen jeden Tag dieses Argument vor, überall in den Mainstreammedien.) Derselben Frage wendet sich auch Taleb in seinem Papier ganz direkt zu, wenn er erklärt:

Manipulationen des Systems von oben nach unten (durch GVO) sind kategorisch und statistisch etwas anderes als solche von unten nach oben (normale Landwirtschaft, progressive Weiterentwicklung von Feldfrüchten). Es gibt keinen Vergleich zwischen Basteln durch selektive Züchtung und der Manipulation, bei der ein Gen von einem Organismus genommen und in einen anderen eingeschleust wird. Wer ein solches Produkt als ›natürlich‹ bezeichnet, versteht den statistischen Prozess nicht, durch den Dinge ›natürlich‹ werden.

 

Im Streben nach Profit die Vorsicht fahren lassen

 

Das nächste idiotische Argument verzweifelter Prostituierten-Wissenschaftler lautet, GVO seien nicht gefährlich, da es dafür keinen Beweis gebe. So dumm das klingt, es ist das glaubensbasierte Argument der chemischen Industrie, die insistiert: »Alle Chemikalien sind sicher, solange sie sich nicht als gefährlich erweisen.« Wenn Ihnen diese peinliche Logik bekannt vorkommt, dann deshalb, weil sie auch von der Lebensmittelindustrie angewendet wird, die behauptet, alle Lebensmittelzusätze, Konservierungsstoffe und Chemikalien seien sicher, solange der Nachweis ihrer Gefährlichkeit nicht erbracht sei.

 

All dieser Nicht-Logik gemein ist eine unlogisch angenommene Sicherheit. Das war immer das Argument der Massenvergifter unserer Welt. Egal, über welches Gift gesprochen wird – BPA, Quecksilberfüllungen, Pestizide, DDT, giftige Schwermetalle, Triclosan, MSG und vieles mehr –, seine Unterstützer in Unternehmen haben ständig Schwärme von Prostituierten-Wissenschaftlern angeheuert, die erklärten, die Substanzen seien »sicher bis zum Beweis des Gegenteils«.

 

Die tragische Lektion des Bleiarsenat-Pestizids

 

Die Annahme, etwas sei sicher, endet früher oder später böse. Mehr als 100 Jahre lang galt das Schwermetall-Pestizid Bleiarsenat als »vermutlich sicher«. Hauptsächlich aus Blei und Arsen hergestellt, war es tatsächlich wirksam gegen Schädlinge, die Nahrungspflanzen bedrohten. Also sprühten es Bauern in Amerika und weltweit auf ihre Felder und fuhren enorme Ernten ein … anfänglich zumindest.

 

Doch schon bald bioakkumulierten Blei und Arsen in Ackerböden, vergifteten die Pflanzen, die die Nahrung lieferten, und die Menschen, die sie aßen. Bis zum heutigen Tage sind die Böden weltweit mit diesen gefährlichen Metallen belastet – auch einer der Gründe dafür, dass viele der heute verkauften Superfood-Produkte so hohe Schwermetallwerte zeigen.

 

Bleiarsenat galt – genauso wie GVO – als »vermutlich sicher«, weil es niemanden direkt umbrachte. Laut industriegesponserten Prostituierten-Wissenschaftlern gilt automatisch alles als sicher, was Sie nicht innerhalb weniger Sekunden umbringt. Alle langfristigen Auswirkungen von Chemikalien oder Technik werden willentlich unter den Teppich gekehrt und ignoriert. Konzerne setzen staatliche Regulierungsbehörden unter Druck, bis die Vertuschung Politik wird. An dem Punkt werden Regierung und Industrie zu Kollaborateuren bei der Massenvergiftung der Menschheit.

 

Schlussfolgerung: Keine sich selbst replizierende Technologie kann als sicher angenommen werden, wenn wir auf ein Überleben hoffen

 

Ich bin übrigens der Meinung, dass die Menschheit die nächsten 100 Jahre nicht überleben wird. Unsere Gattung ist zu kurzsichtig, zu sehr von Gier getrieben und zu leicht manipulierbar, um ihre eigene von Konzernen geführte Zerstörung zu überleben. Das Streben nach kurzfristigen Profiten macht fast alle blind für die langfristigen Folgen. Da die Massen durch diese Prozesse bereits schwer vergiftet sind, ist es fast unmöglich, dass das allgemeine Bewusstsein ausreichende Klarheit entwickelt, um das sich selbst beschleunigende Tempo der Selbstzerstörung aufzuhalten.

 

In einem bestimmten Sinne schreibe ich dieses nur aus einer Vorliebe für galaktisches Amüsement, nicht aus einer realen Hoffnung darauf, dass sich die Menschheit selbst vor der Zerstörung durch Schwermetalle, synthetische Chemikalien, Pharmazeutika und GVO retten kann. Aber für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich in meiner Vorhersage über den Untergang der Menschheit Unrecht habe: Wenn wir als Gattung überleben wollen, verlangt dieses Überleben, dass wir das Vorsorgeprinzip in allen Bereichen von Wissenschaft und Technik wahren.

 

Denn selbst wenn wir Monsanto stoppen und uns darauf verständigen, alle die kriminellen Biotechnik-Wissenschaftler daran zu hindern, einen Ökozid zu begehen, werden wir noch vor dem Jahr 2050 von künstlicher Intelligenz überrannt, egal, was sonst in der Landwirtschaft und mit synthetischen Chemikalien passiert. Genauso wie bei den GVO sind unsere heutigen brillantesten Computerwissenschaftler vollkommen unfähig, die langfristigen Implikationen des Wettrennens um bewusste Maschinen und modernste KI-Technik zu verstehen. Das Ergebnis wird mit einiger Sicherheit sein, dass die Menschen die Technologien erfinden, die die Menschheit vernichten, und wir werden als die Gattung fühlender Wesen in die Geschichte eingehen, die klug genug war, unglaubliche Technologien zu erfinden, aber zu dumm, sie zu bändigen.

 

 

 

 


 

 

 

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