Wednesday, 24. August 2016
30.11.2011
 
 

US-Kongress umgangen: Neuer »Superausschuss« treibt geheimes Agrargesetz voran

Mike Adams

Die Konzentration der gesetzgeberischen Macht bei einer kleinen Elite macht in den USA weitere Fortschritte. Am Kongress vorbei treibt der neu formierte »Superausschuss« jetzt ein »geheimes Agrargesetz« voran, das eine neuerliche Stützung der gescheiterten Landwirtschaftspolitik mit Dollar-Milliarden aus Steuergeldern vorsieht.

Bei dem »Superausschuss« handelt es sich um den neu gegründeten (völlig ungesetzlichen) Ausschuss aus 12 Mitgliedern des US-Kongresses, der von der Verschuldung diktierte Gesetze vorbereitet, die der Kongress nur noch annehmen oder ablehnen darf. Der traditionelle Prozess ausführlicher Debatten unter den gewählten Vertretern wird ausgeschaltet, die Vollmacht zur

Formulierung von Gesetzen in den Händen von 12 Kongressmitgliedern konzentriert. Diese Struktur ist durch und durch elitär, sie verstößt zudem ausdrücklich gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten.

 

Da mit dem neuen Ausschuss noch mehr Macht in den Händen einiger weniger zusammengefasst wird, konzentrieren Lobbyisten verschiedener Gruppen und Wirtschaftszweige, die auf staatliche Fördergelder hoffen, ihre Bemühungen auf diese Gruppe. Genauso wie alle anderen nährt sich natürlich auch die Landwirtschaftsindustrie aus dem Trog der staatlichen Zuwendung. Das neue geheime Agrargesetz könnte die Steuerzahler Milliarden Dollars an öffentlichen Subventionen kosten, die sich auf die Rohstoffpreise niederschlagen (die extrem schwanken und unerwartet steigen könnten).

 

Machtkonzentration bei einer kleinen Elite, gewählte Abgeordnete werden umgangen

 

Dieser jüngste Schritt zeigt an, dass der Superausschuss von nun an als Instrument genutzt werden wird, um unter Umgehung des übrigen Kongresses Gesetze zu formulieren, durch die die Staatsausgaben weiter aufgebläht werden – Amerika rutscht tiefer in die Verschuldung, immer deutlicher zeichnet sich ein totaler finanzieller Kollaps ab.

 

Dass dies ohne offene Debatte im Kongress und ohne jede Kontrolle der Öffentlichkeit über das Vorgehen der 535 Mitglieder des Kongresses vonstattengeht, ist ein weiteres beunruhigendes Indiz dafür, dass das Machtgefüge in Amerika bewusst zerstört und in den Händen weniger neu konzentriert wird – jener »globalen Elite«, die sich für Könige über versklavte Massen halten.

 

Mehr darüber lesen Sie in TheHill.com.

 

 

Amerika braucht den Hanfanbau, keine weiteren Bailouts für den Anbau von unprofitablen Feldfrüchten

 

Das Beste für Amerika wäre ein Agrargesetz, das den industriellen Hanfanbau legalisiert – ein solcher Schritt würde den Weg für eine Ära landwirtschaftlichen Reichtums im Land freimachen.

Gegenwärtig importieren die USA jedes Jahr Tausende Tonnen Hanfprodukte – Hanfsamen und -fasern, Kleidung aus Hanf und Hanföle – aus Kanada, China und anderen Ländern. Warum in aller Welt ist es Farmern in den USA untersagt, diese Produkte anzubauen, wenn wir sie ohnehin aus Kanada importieren?

Würde irgendjemand in Washington klar denken, so würde er den Farmern in Amerika den Hanfanbau gestatten. Dann könnten sie statt der Pennies für ein Bushel Mais oder Sojabohnen Dollars für ein Bushel Hanf verdienen. Mehrere Hundert Millionen Dollar flössen in die Wirtschaft zurück, in Landwirtschaft und Hanfverarbeitung könnten neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Legalisierung des Hanfanbaus wäre das bestmögliche »Arbeitsgesetz«.

Und das ist längst nicht alles, denn Hanf wächst ohne Pestizide, er braucht allenfalls sehr geringe Mengen an chemischem Dünger. Er ist also umweltfreundlich und bringt den Farmern Geld in die Kasse, die Nachfrage nach Hanfprodukten ist riesig.

Das Original der US-Verfassung ist auf Hanf geschrieben. Segel und Seile der Schiffe, die die ersten Siedler nach Amerika brachten, waren aus Hanf, auch die ersten Exemplare der amerikanischen Flagge waren aus Hanf gewebt. Haben Sie sich je gefragt, warum? Weil Hanf haltbar ist! Er ist robuster als Baumwolle und viel leichter anzubauen und zu ernten.

Warum ist Hanf dann in den USA nicht legal? Und warum plant der Superausschuss im Kongress hinter verschlossenen Türen, weitere Steuergelder auszugeben, um ein gescheitertes System von Subventionen für die Landwirtschaft zu stützen, das die Farmer in finanzielle Versklavung stürzt, während ihnen die Freiheit genommen wird, eine Feldfrucht anzubauen, für die so rege Nachfrage herrscht?

 

Die Antwort ist einfach: Die US-Regierung wünscht keine wirtschaftliche Freiheit für die Amerikaner! Und besonders die [Drogenbekämpfungsbehörde] DEA will ihre tyrannische Macht über alles, was mit Marijuana zusammenhängt, nicht opfern.

 

 

Noch ein Grund, sich gegen Tyrannei und staatliche Unterdrückung zu erheben

 

Wenn die Amerikaner die Hoffnung auf die Freiheit bewahren sollen, in Feld und Garten anbauen zu dürfen, was sie wollen, und pflanzliche Arzneimittel einnehmen zu dürfen, so müssen sie sich diese Freiheiten zurückerobern (durch Proteste und freie Rede, nicht mit Gewalt) und die Regierung daran erinnern, dass sie nicht die Macht hat, den Menschen zu sagen, was sie auf ihrem eigenen Land und mit ihrer Hände Arbeit anbauen dürfen oder nicht.

 

Zum Teufel, das US-Militär hilft doch in Afghanistan den Leuten beim Heroinanbau! Das ist offiziell bekannt. In Amerika hat Geraldo Rivera in Fox News offen darüber berichtet. Hier sein Bericht:

 

 

Warum schützt die US-Regierung Opiumfarmen in Afghanistan, während sie gleichzeitig den industriellen Hanfanbau in Amerika kriminalisiert?

 

Weil Washington verrückt ist, natürlich. Die Landwirtschaftspolitik wird nicht formuliert, um dem amerikanischen Farmer zu helfen, sondern um die Macht in Washington zu zentralisieren und so viele amerikanische Bürger wie möglich zu kriminalisieren oder finanziell zu versklaven.

 

Noch einmal: Der einzige Mann, der sich unbeirrt gegen diesen Wahnsinn wendet, ist der Abgeordnete Ron Paul. Wenn Sie die Legalisierung des Hanfanbaus und die Lebensmittelfreiheit unterstützen, und den lächerlichen »Krieg gegen das Rauschgift« beenden wollen und Schluss machen wollen mit der Verurteilung Millionen unschuldiger Menschen, die heute in den USA im Gefängnis sitzen, weil sie eine Heilpflanze angebaut und verkauft haben, dann ist logischerweise Ron Paul Ihr Kandidat!

 

Legalisiert die Freiheit!

www.RonPaul2012.com

 

 

 


 

 

 

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