Tuesday, 26. July 2016
23.10.2014
 
 

Wie die NSA zum riesigen Profitcenter für korrupte Insider wurde

Mike Krieger

Liebe NSA-Belegschaft: Ihr habt jetzt das Okay zum Plündern und Brandschatzen. Es ist an der Zeit, sich den verdienten Lohn zu holen

 

Gehörst auch du zu den frustrierten NSA-Mitarbeitern, denen es nicht mehr so viel Spaß bringt wie früher, verfassungswidrig unter falschem Vorwand seine Mitbürger zu bespitzeln? Nicht verzagen, hier kommt Abhilfe!

Bist du es leid, deine kostbare Arbeitszeit darauf zu verschwenden, dich gegenüber diesen nervigen, terroristischen Mediendinosauriern verteidigen zu müssen, die doch tatsächlich glauben, Amerika brauche investigativen Journalismus, und die doch tatsächlich die Zerstörung der Gründungsdokumente unserer Nation kritisieren? Warte nur, was ich dir für eine Lösung präsentiere!

Du findest, das klingt zu schön, um wahr zu sein, aber glaube mir, das ist es nicht. Denn in den vergangenen Jahren sind nahezu sämtliche kriminellen Kumpel-Kapitalismus-Aktivitäten im Land der Freien (»frei« im Sinne von »Es steht dir frei, sie auszunehmen wie eine Weihnachtsgans«) für legal erklärt worden. Eine unglaubliche Möglichkeit tut sich hier auf, endlich deine geheimdienstlichen Fähigkeiten so zu nutzen, dass du die Kohle scheffelst, die du deiner Meinung nach immer verdient hast.

Und das Schöne daran: Du musst dafür nicht einmal deinen bequemen Regierungsposten aufgeben! Nein, du kannst trotzdem in der Privatwirtschaft arbeiten. Ihr findet doch auch: Wenn wir schon in einer Bananenrepublik leben, dann wollen wir dafür wenigstens anständig Knete sehen! Richtig?

Weiter so, Patrioten,

Michael Krieger

Das alles mag wie ein Witz klingen, ist es leider aber nicht. Vergangene Woche wurden zwei sehr wichtige Geschichten veröffentlicht, die eine von Reuters, die andere von Buzzfeed. Bei beiden geht es darum, wie aktive NSA-Angestellte ihre Erfahrung und ihre Verbindungen dazu nutzen, in der Privatwirtschaft richtig Kohle zu scheffeln, während sie gleichzeitig für die NSA arbeiten.

 

Beginnen wir mit der Reuters-Geschichte. Dabei geht es um den ehemaligen NSA-Chef Keith Alexander und dessen geschäftliche Beziehungen zu Patrick Dowd, dem derzeitigen Technikvorstand der NSA.

 

Bevor wir uns die Details ansehen, möchte ich Sie noch mit etwas Hintergrundwissen einstimmen. Falls Sie es vergessen haben sollten: Keith Alexander gründete dieses Jahr Ironnet Cybersecurity, seine eigene Cybersicherheits-Firma. Ich habe mich dazu in dem Blog-Eintrag »Ex-NSA Chief Keith Alexander is Now Pimping Advice to Wall Street Banks for $1 Million a Month« geäußert. Dort schrieb ich:

»Was also tut ein Spanner, ein Demokratiefeind, ein die Verfassung mit Füßen tretender Schlapphut nach Jahrzehnten des ›Dienstes an der Öffentlichkeit‹? Er geht in die Privatwirtschaft und kassiert dort dicke Schecks von der Wall Street, ganz klar. Vor ihm haben schon andere Spießgesellen des öffentlichen Dienstes den großen Zahltag erlebt, nachdem sie vorher alles gegeben hatten, um die Republik zu zerstören. Da hätten wir ›Banana Ben‹ Bernanke, der 250 000 Dollar für eine Rede aufruft, und ›Turbo Tax Timmy‹ Geithner, der es sich gut gehen lässt beim Private-Equity-Riesen Warburg Pincus. Mr. Alexander ist also in guter Gesellschaft anderer Ganoven.

Was also stellt Mr. Alexander für seine Erfahrung in Rechnung? Er hätte gerne eine Mio. Dollar pro Monat. Jaja, ganz recht, pro Monat. Das ist der Satz, den seine Firma Ironnet Cybersecurity von SIFMA haben wollte, dem größten Lobbyverband der Wall Street. Die konnten ihn auf knapp bemessene 600 000 Dollar im Monat runterhandeln.«

Es ist kein Jahr vergangen, seitdem Alexander im Mittelpunkt der wohl weitreichendsten staatlichen Verstöße gegen die Verfassung stand, die die Geschichte der USA je gesehen haben. Schlimm genug, dass er durch die Drehtür gleich wieder an den Geldschalter stolpern wollte, um sich dort jeden Monat seinen Wall-Street-Scheck über eine Mio. Dollar abzuholen.

 

Aber es geht noch weiter: Er nimmt jetzt für seine Cybersicherheits-Firma Spitzenleute der NSA unter Vertrag, die noch immer für die Behörde arbeiten. Ich wünschte, ich hätte mir das bloß ausgedacht. Reuters schreibt:

»Die National Security Agency hat eine interne Prüfung eingeleitet, was die nebenberufliche Tätigkeit eines ranghohen Mitarbeiters angeht. Dieser sollte nebenbei für ein Privatunternehmen tätig werden, das der ehemalige NSA-Direktor Keith Alexander leitet. Fragen waren laut geworden, inwieweit hier die Grenzen zwischen Staat und Privatwirtschaft verwischt würden.

Gemäß der Vereinbarung darf der NSA-Technikvorstand Patrick Dowd bis zu 20 Wochenstunden für Ironnet Cybersecurity tätig werden, ein von Alexander geführtes Privatunternehmen. Der ehemalige Heeresgeneral Alexander ist Dowds früherer Chef. Alexander und Geheimdienstvertreter bestätigten die Absprache.

Führende NSA-Manager hätten die Vereinbarung abgenickt, sagten aktive und ehemalige Geheimdienstmitarbeiter. Die Übereinkunft scheint gegen kein Gesetz zu verstoßen. Es konnte nicht festgestellt werden, ob Dowd schon mit der Arbeit für Alexander begonnen hat. Alexander war im März aus der NSA ausgeschieden, nachdem er die für Abhörmaßnahmen und Entschlüsselung zuständige Behörde länger geleitet hatte als jeder seiner Vorgänger.

Sie könnten sich an kein Beispiel erinnern, bei dem es einem ranghohen amerikanischen Geheimdienstmitarbeiter erlaubt wurde, parallel für ein Unternehmen aus der Privatwirtschaft zu arbeiten, erklärten aktive und ehemalige Geheimdienstmitarbeiter, von denen einige um Anonymität baten.

Im Interview mit Reuters bestätigte Alexander die Vereinbarung mit Dowd. Er erklärte, soweit er wisse, hätten alle erforderlichen staatlichen Stellen zugestimmt. Ironnet Security und nicht der Staat werde Dowd für die Zeit bezahlen, die er für das Unternehmen arbeite.«

Als ob es hier darum gehe, wer für Dowds Arbeitszeit aufkommt. Alexander ist doch wirklich ein Mistkerl, wie er im Buche steht.

»Dowd habe für Ironnet arbeiten wollen und man habe sich auf diese Regelung verständigt, damit die Regierung zumindest teilweise auch weiterhin Nutzen aus Dowds technischer Erfahrung ziehen könne und ihn nicht dauerhaft an die Privatwirtschaft verliere, so Alexander.«

 

 

Ah, jetzt kapiere ich. Amerika ist mittlerweile so hoffnungslos korrumpiert, dass schon die Drehtür zwischen Staatsdienst und Privatwirtschaft zu viel Arbeit ist. Also lasst sie uns doch gleich ganz abschaffen!

»›Ich wollte, dass Pat bei der NSA bleibt, er wollte zu mir‹, sagte Alexander.

Die beiden haben gemeinsam Patentanträge auf Technologie gestellt, die sie während ihrer Zeit bei der NSA entwickelt haben.

Wenn dies nicht sehr sorgfältig durchdacht wird, besteht das Risiko eines Interessenkonflikts und der Preisgabe von Staatsgeheimnissen‹, sagte Rothstein. ›Es ist eine Situation, die im Interesse guter Regierungsarbeit vermieden werden sollte, sofern nicht sehr, sehr gute Gründe dafür sprechen.‹«

Die Bedrohung durch Terroristen wird dermaßen aufgepumpt, dass den Amerikanern keinerlei Recht auf Privatsphäre mehr bleibt, aber Spitzenkräfte der NSA dürfen nebenbei für Privatfirmen arbeiten – noch dazu in exakt den Bereichen, in denen auch die NSA aktiv ist. Und das ist dann keine Bedrohung der nationalen Sicherheit?

 

Amerika ist völlig irre geworden

 

Es dürfte niemanden überraschen, aber hier handelt es sich nur um die Spitze dieses Eisbergs aus kumpel-kapitalistischer Bescheißerei, zu dem die NSA geworden ist. Buzzfeed hat kürzlich eine ganz ähnliche Geschichte veröffentlicht. Darin geht es um Teresa H. Shea, eine der mächtigsten Mitarbeiterinnen der NSA. Sie hat offenbar von zu Hause nebenbei Firmen betrieben, die für Geheimdienste arbeiten. Für eine ist sie als registrierte Vertreterin eingetragen, bei der anderen ist es ihr Mann.

 

Teresa Shea leitet die Abteilung Signals Intelligence (SIGINT), die zuständig für alle elektronischen Abhör- und Abfangmaßnahmen ist, darunter auch das umstrittene nationale Überwachungsprogramm, bei dem Informationen über Telefonate amerikanischer Bürger gesammelt werden. Natürlich will das niemand kommentieren. Aus dem Buzzfeed-Artikel:

»Auf einer ruhigen Straße in Ellicott City, Maryland, steht ein blaugraues zweistöckiges Schindelhaus, etwas von der Straße zurückgesetzt und im Schatten von zwei Amerikanischen Platanen und einem alles überragenden Ahornbaum. Dieses wenig auffallende Haus ist das Heim von Teresa H. Shea, einer der mächtigsten Angestellten der National Security Agency.

Im September deckte Buzzfeed einen möglichen Interessenkonflikt auf, in dessen Mittelpunkt Shea als Leiterin der Abteilung Signals Intelligence steht. In Spionagekreisen als ›SIGINT‹ abgekürzt, geht es hier um elektronische Überwachung und Abfangmaßnahmen, auch um das umstrittene nationale Überwachungsprogramm, bei dem Informationen über Telefonate amerikanischer Bürger gesammelt werden.

Wie Buzzfeed News berichtete, gibt es eine private SIGINT-Beratungsfirma, die auch als Vertragsnehmer auftritt und von Sheas Haus in der verschlafenen Nachbarschaft aus arbeitet. Sheas Ehemann ist als Manager in der kleinen, aber profitablen SIGINT-Industrie aktiv und registrierter Vertreter für das Unternehmen Telic Networks.

Zusätzlich arbeitet James Shea für DRS Signal Solutions, ein großes SIGINT-Unternehmen, das offenbar SIGINT-Geschäfte mit der NSA betreibt.

DRS war nicht zu einer Stellungnahme bereit, die NSA weigerte sich, Fragen zu den Sheas, Telic Networks oder DRS zu beantworten.

Jetzt gibt es eine weitere Unklarheit, bei der sich die NSA ebenfalls nicht gesprächsbereit zeigt: Noch ein Unternehmen hat seinen Sitz auf dem gut gepflegten Grundstück der Sheas und hierbei geht es offenbar um Büro- und Elektronikgeräte.

Der Name dieses Unternehmens lautet ›Oplnet‹.

Registrierte Vertreterin für dieses Unternehmen ist Teresa Shea, die seit 1984 bei der NSA arbeitet. Im von Teresa Shea unterschriebenen Gesellschaftsvertrag heißt es, das Unternehmen sei 1999 gegründet worden, in erster Linie, um ›Büro- und Elektronikgeräte und damit verbundene Waren und Dienstleistungen zu kaufen, zu verkaufen, zu vermieten und zu leasen‹. Der Anwalt Alan Engel, der das Dokument beglaubigt hat, sagte, er könne sich nicht zu Angelegenheiten seiner Klienten äußern.

Aus Unterlagen geht hervor, dass Oplnet ein sechssitziges Flugzeug gehört sowie eine Immobilie mit einem Schätzwert von 275 000 Dollar. Die Immobilie steht in dem Erholungsort Hilton Head, South Carolina.

Im Sommer wies die NSA eine im Rahmen des Freedom of Information Act gestellte Anfrage zurück, bei der es um Sheas finanziellen Offenlegungsbericht ging. Die NSA erklärte, anders als nahezu jede andere Bundesbehörde könne sie die Herausgabe dieser Informationen verweigern. Sie beruft sich auf ein Gesetz von 1959, demzufolge sie praktisch alles zur Geheimsache erklären kann.«

Lesen Sie das ruhig noch einmal. Und noch einmal. Wir leben also in einem freien Land, ja?

»Die Offenlegung der Finanzverhältnisse ist ein wichtiges Werkzeug, mit dessen Hilfe die Öffentlichkeit überwachen kann, inwieweit Staatsdiener ethisch handeln und wo potenzielle Interessenkonflikte auftreten. Ohne diese Erkenntnisse müssen Journalisten oder besorgte Bürger Handelsregister, Grundbucheinträge, Eingaben nach dem Einheitlichen Handelsgesetz und Gerichtsdokumente durchkämmen, um mehr über die finanziellen Interessen ihrer Beamten herauszufinden. Häufig sind diese Dokumente nicht online einzusehen und häufig sind sie über Ämter in mehreren Bundesstaaten hinweg verstreut.

Als Leiterin von SIGINT hat Teresa Shea das Programm bei zwei Gelegenheiten in Fällen vor Bundesgerichten verteidigt.

Ihr Ehemann ist seit mindestens 1990 als privater Vertragsnehmer und Ingenieur im SIGINT-Geschäft tätig. Damals gründete er das Unternehmen Sigtek, das durch Staatsaufträge Hunderttausende Dollar verdiente, wie aus einer staatlichen Datenbank von Vertragspartnern hervorgeht. Auf seiner Linkedin-Seite schreibt James Shea, zu den zentralen Märkten des Unternehmens zähle ›Verteidigungs-SIGINT‹.

2010 wurde Teresa Shea zur Leiterin sämtlicher SIGINT-Aktivitäten der NSA befördert, nachdem sie zuvor in London gearbeitet hatte. Im selben Jahr wurde James Shea Vice President bei DRS Signal Solutions, einem großen SIGINT-Unternehmen und einer Tochterfirma von DRS Technologies.

Wie Buzzfeed in seiner ersten Geschichte über die Sheas schrieb, wollten sich weder die NSA noch DRS dazu äußern, ob das Unternehmen vertraglich direkt mit Teresa Sheas Abteilung zusammenarbeitet.

Auf die Frage, ob es einen Interessenkonflikt gebe, antwortete DRS-Pressesprecher Michael Mount: ›Ich verstehe Ihre Geschichte, dennoch wollen wir weiterhin keinerlei Kommentar dazu abgeben.‹ Auf Buzzfeeds Fragen bezüglich James Shea erklärte Mount, dass sich das Unternehmen mit der NSA abgestimmt habe.

Ohne mehr Einzelheiten zu kennen, sei es schwierig zu begreifen, warum Teresa Shea das zweite Unternehmen Oplnet ins Leben gerufen habe, sagte Matthew Aid, Autor des Buchs The Secret Sentry über die NSA. Es sei allerdings verwirrend, dass Sheas Ehemann für einen SIGINT-Subunternehmer arbeite und von zu Hause eine SIGINT-Firma betreibe.

Aus rein finanzieller Sicht gibt es reichlich potenzielle Interessenkonflikte.‹

Dass die NSA auf Ihre Fragen nicht reagiert, wirft bei mir eine ganze Reihe Fragen auf. Wenn da nichts wäre, hätten die sich ja auch bei Ihnen melden und sagen können: ›Sie war sorgfältig, alle Auflagen sind erfüllt.‹ Dann gibt es auch keine Story. Aber sie sagen nichts. Für mich signalisiert das, dass es Probleme geben könnte.‹«

Willkommen zum American Dream 2014. Ähnelt für meinen Geschmack doch sehr dem Soviet Dream. Schamlos, absolut schamlos.

 

 

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Leser-Kommentare (7) zu diesem Artikel

25.10.2014 | 09:58

Haka

Offenbar ist nicht die NSA das Problem, sondern der Mensch an sich. Er lässt sich korrumpieren und korrumpiert. Diese Spezies scheint dem Untergang geweiht zu sein. Sie ist ein Auslaufmodell, das sich selbst ausbeutet und gegenseitig umbringt. Nur weiter so, Ihr habt es bald geschafft. Sollte die Menschheit eine Schöpfung oder ein Experiment einer höheren Macht sein, so ist dies gründlich in die Hose gegangen. Wäre ich ihr Schöpfer, würde ich dieses Misschöpfung wahrscheinlich...

Offenbar ist nicht die NSA das Problem, sondern der Mensch an sich. Er lässt sich korrumpieren und korrumpiert. Diese Spezies scheint dem Untergang geweiht zu sein. Sie ist ein Auslaufmodell, das sich selbst ausbeutet und gegenseitig umbringt. Nur weiter so, Ihr habt es bald geschafft. Sollte die Menschheit eine Schöpfung oder ein Experiment einer höheren Macht sein, so ist dies gründlich in die Hose gegangen. Wäre ich ihr Schöpfer, würde ich dieses Misschöpfung wahrscheinlich mit einem Schlag wieder rückgängig machen. Wenn der Wahnsinn meine Umgebung erreicht, beame ich mich weg oder bestelle mir ein Raumschiff. Got to get out of here!


24.10.2014 | 09:28

Peter Jürgensen

Und wer steckt hinter diesen perfiden Machenschaften in den USA und bei uns wie bei vielen anderen? Hierfür gibt es eine ausgezeichnedte Lektüre von Petras, James: Herr oder Knecht? Über das beispiellose Verhältnis zwischen Israel und den USA


24.10.2014 | 09:15

Inselbewohner

Die NSA ist für Schäden in von mehreren Milliarden jährlich allein in der bundesdeutschen Wirtschaft verantwortlich. Sensible Daten werden an amerikanische Firmen weitergegeben, was ihnen einen Wettbewerbsvorteil schafft. Siemens & CO. wissen ein Lied davon zu singen.
Die NSA ist eine unethische, gierige Krake und dient proamerikanischen Interessen.

Lange kann das alles nicht mehr gutgehen.


24.10.2014 | 08:26

Elisa

Mich interessieren die US-Interna schon. Daran erkennt man, wie korrupt diese Regierung zusammen mit den Konzernen operiert, wie Manager und Angestellte einerseits geschmiert werden, andererseits aber auch Mitwisser wiederum auf das System Druck ausüben können und Informationen unter der Hand an andere Stellen weitergegeben werden usw. Wo die eigenen Leute nur noch mit hohen Summen bei der Stange gehalten werden können, dort hat es unzählige Lecks, und das Prinzip "Gauner...

Mich interessieren die US-Interna schon. Daran erkennt man, wie korrupt diese Regierung zusammen mit den Konzernen operiert, wie Manager und Angestellte einerseits geschmiert werden, andererseits aber auch Mitwisser wiederum auf das System Druck ausüben können und Informationen unter der Hand an andere Stellen weitergegeben werden usw. Wo die eigenen Leute nur noch mit hohen Summen bei der Stange gehalten werden können, dort hat es unzählige Lecks, und das Prinzip "Gauner betrügt Gauner" nimmt seinen Lauf. Da muss sich keiner wundern, wenn sich die zufälligen unglücklichen Unfälle in der kommenden Zeit etwas mehren werden. An fantasievollen Varianten mangelt es den Amis ja auf diesem Gebiet nicht.


23.10.2014 | 20:40

Irene

@Peter: Wäre ich auch dafür. Da gäbe es sicher genug heraus zu finden.


23.10.2014 | 18:15

Peter

Viel lieber als US-Interna würde ich Beiträge über die Spionage-Tätigkeit des US-Regimes in Deutschland und anderen europäischen Staaten lesen!

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