Donnerstag, 8. Dezember 2016
06.02.2014
 
 

Stammt das Geld von Alice Schwarzer aus Geheimdienstquellen?

Oliver Janich

Eine offensichtliche Frage in der Affäre um die Steuerhinterziehung von Alice Schwarzer wird im Mainstream nicht gestellt. Woher hatte die Feministin Anfang der 80er Jahre so viel Geld? Eine Spurensuche.

Schwarzer soll bereits seit 30 Jahren Steuern hinterziehen. Das bedeutet, sie hätte das Konto bereits Anfang der 80er Jahre eröffnet. Es soll sich heute um eine Summe von 2,4 Millionen handeln, was in etwa mit ihrer Steuernachzahlung von 200 000 Euro in zehn Jahren korrespondiert. War das Geld festverzinslich angelegt, lag der Ursprungsbetrag vermutlich auch

schon im Millionenbereich.

 

Doch die Zeitschrift Emma wurde erst 1977 gegründet und zwar als GmbH. Die Gewinne einer GmbH werden aus steuerlichen Gründen in der Regel möglichst niedrig ausgewiesen. Es ist unwahrscheinlich, dass sich da in diesen wenigen Jahren solche Gewinne angehäuft haben. Und wie kam das Geld in die Schweiz? Das Startkapital betrug 270 000 Mark. Nehmen wir an, sie hat ihr Konto in der Schweiz 1982 eröffnet. Wenn sich da in fünf Jahren eine Million Mark angesammelt haben soll, hätte die Rendite (nach Steuern!) etwa 74 Prozent pro Jahr betragen (ohne Zinseszinseffekt, da das Geld in diesem Szenario nicht wieder im Unternehmen angelegt worden wäre), bei zwei Millionen Mark (eine Million Euro) sogar 144 Prozent p.a. – eine stolze Summe für ein Startup, das normalerweise in der Anlaufphase nur Verluste produziert. Die Anschubfinanzierung soll aus ihren Autorenhonoraren gekommen sein. Schwarzer hat sich aber noch 20 000 Mark hinzu geliehen, so dass unwahrscheinlich ist, dass von den Honoraren noch viel für die Schweiz übrig war.

 

Woher könnte also das Geld stammen? Es gibt drei Verdächtige: CIA, KGB/Stasi oder Stiftungen wie die der Rockefellers. Aus einer Anhörung des US-Kongresses vom 10. Januar 1963 geht hervor, was die Strategie der Kommunisten war (ist), um den Westen zu zersetzen. (Ausführlicher in meinem Buch Die Vereinigten Staaten von Europa. Leseproben hier.) Die Anhörung basierte auf den Recherchen von W. Cleon Skousen, die er in dem Buch The Naked Communist veröffentlicht hat. In der Anhörung kamen unter anderem folgende Ziele der Kommunisten zum Vorschein:

 

  • Die Familie als Institution diskreditieren. Zu Promiskuität und leichter Scheidung ermutigen.
  • Betonung der Notwendigkeit, die Kinder abseits des negativen Einflusses der Eltern aufzuziehen. Benachteiligungen, psychische Probleme und Rückständigkeit auf den unterdrückenden Einfluss der Eltern zurückführen.

 

Ausgerechnet ein CDU-Politiker forderte jüngst einen »Führerschein für Eltern«. Das zeigt deutlich, wie sehr diese kommunistische Gehirnwäsche bereits in unsere Gesellschaft vorgedrungen ist. Auch das unsägliche »Gender-Mainstreaming« ist ein Versuch, die traditionelle Familie zu diskreditieren. Auf den ersten Blick unverständlich, hat die CIA dasselbe Ziel. So ist inzwischen erwiesen, dass das amerikanische Pendant zu Alice Schwarzer, Gloria Steinem, für die CIA arbeitete. Allerdings sieht die amerikanische Agentin besser aus als die Deutsche.

 

Warum sowohl CIA als auch KGB dasselbe Ziel hatten (haben), wird verständlich, wenn man sich ansieht, wer dort den größten Einfluss hat. Fast alle CIA-Direktoren (auch der aktuelle CIA-Chef John Brennan) arbeiteten als Auftragnehmer (Agenten, siehe hier) für Rockefeller-Organisationen wie das Council on Foreign Relations, deren Ziel die Einführung eines kommunistischen Weltstaates ist, wie ich in meinem Buch und ebenfalls hier anhand von Originalquellen nachweise. Dieselben bankierssozialistischen Kreise, die Hitler finanzierten und heute Einfluss bei der CIA haben, finanzierten auch die bolschewistische Revolution (Belege in meinem Buch oder den Büchern des libertären Stanford-Professors Antony Sutton).

 

Warum ist die Zerstörung der Familie für Kommunisten so wichtig? Erstens sollen die Kinder den Eltern möglichst früh entzogen werden, um sie indoktrinieren zu können. Zweitens ist die Familie der wichtigste Sozialverband. Früher sorgten die Eltern zunächst für die Kinder, im Alter war es umgekehrt. Heutzutage könnte man dank des technischen Fortschritts für sich selbst genug ansparen. Aber da uns der Staat über Steuern, Abgaben und Inflation geschätzt 90 Prozent unseres Einkommens stiehlt, reicht das privat erwirtschaftete Geld bei vielen Familien nicht, um ein eigenes Vermögen aufzubauen. Auch deshalb schreien die Leute immer noch nach einem starken Staat. In Wirklichkeit würde es für die meisten Familien längst genügen, wenn der Mann oder die Frau etwa vier Stunden am Tag arbeiten würde, und der Partner könnte auf die Kinder aufpassen und sie erziehen.

 

Es gibt keine direkten Belege für eine geheimdienstliche Tätigkeit Alice Schwarzers, aber ein weiteres Indiz. In meinem Buch Das Kapitalismus-Komplott gehe ich ausführlich auf die Merkwürdigkeiten beim Tod von Petra Kelly und Gert Bastian ein. Kelly selbst hatte Verbindungen zum Rockefeller-Clan. 1983 ließ sie in einer Rede im Bundestag folgenden Satz fallen:

Bei einem Treffen, welches ich im September vor dem Council of Foreign Relations in New York gehabt habe, wurde mir deutlich gesagt, dass die amerikanische Regierung niemals bereit sein werde, Chicago für Hamburg zu opfern.

Kelly hatte ihren eigenen Kopf und falls sie und Bastian vorhatten, Interna der Machtelite auszuplaudern, hätte es genügend Gründe gegeben, sie zu ermorden. Hier nur die zwei größten Auffälligkeiten, Auszug aus meinem Buch:

In der Schreibmaschine wurde ein banaler Brief Bastians an seinen Anwalt gefunden, der mitten im Wort »müssen« bei »müs« abbricht. Es ist ja bekannt, dass Selbstmörder nie Abschiedsbotschaften hinterlassen und sich plötzlich mitten beim Briefeschreiben für einen Mord und einen Selbstmord entscheiden. Zudem war die Balkontür im zweiten Stock nur angelehnt. Um das Maß noch voll zu machen, lag Kelly im gemeinsamen Bett, während Bastian einen Stock höher im Gang aufgefunden wurde. Klar doch. Bastian bringt seine Geliebte um, und statt sich neben sie zu legen, dreht er noch eine Runde.

Interessant ist nun, dass sich ausgerechnet Alice Schwarzer mächtig ins Zeug legt, um die offizielle Theorie zu stützen, Bastian habe zuerst Kelly und dann sich selbst erschossen. Ihre Begründungen sind hanebüchen.

 

In einem Spiegel-Artikel vom 28. Juni 1993 erklärt sie doch glatt den abgebrochenen Brief so:

Oder hat der geübte Stratege mit dem abgebrochenen Brief und dem fehlenden Abschiedsbrief ganz einfach bewusst falsche Spuren gelegt, um einige Fragen für immer offenzulassen?

Na, klar! Bastian hat in seiner Todesstunde nichts Besseres zu tun als eine falsche Spur zu legen, die ohnehin ins Nichts führt. Es wird noch besser. Zur Waffe, einer Derringer, schreibt Schwarzer:

Sie ist vor allem geeignet für Exekutionen und Selbstmord.

Wow, es gibt spezielle Waffen für Selbstmörder! Ein gigantischer Markt!

 

Was also treibt Schwarzer dazu, eine äußerst zweifelhafte offizielle Theorie vehement zu verteidigen, zumal sie nicht als Spezialistin für Kriminalfälle (abgesehen von Vergewaltigungsfällen, in denen der Mann für sie von vornherein als Täter feststeht) bekannt ist? Kommen die mutmaßlichen Mörder möglicherweise aus demselben Kreis, aus dem auch Schwarzer unterstützt wird, namentlich der bankierssozialistischen Machtelite um David Rockefeller?

 

Hinzu kommt die Frage, wie sich ein Magazin wie Emma überhaupt so lange am Markt halten kann. Kennen Sie eine Frau, die Emma liest? Also, ich nicht und ich kenne viele Frauen. Aber gut, ein paar jahrzehntelang vom Staat gehirngewaschene Frauen mag es geben, die so etwas lesen. Wie ich aus Studentenkreisen höre, liegt das Magazin gerne mal in Universitäten aus, vermutlich an sinnlosen, unproduktiven Lehrstühlen zur »Geschlechterforschung«. Damit würde sie indirekt von Steuerzahler subventioniert und nicht nur direkt wie beim »Bayernturm« in Köln.

 

Zugegeben, die Beweislage ist dürftig, zu mehr als Indizien reicht es nicht. Aber eine Frau, die einen Jörg Kachelmann schon vorverurteilt, dessen Unschuld am Schluss zweifelsfrei bewiesen wurde, muss sich solche Spekulationen gefallen lassen. Ich bin zwar kein Freund von personenbezogenen Petitionen, aber diese zur Aufforderung, ihr Bundesverdienstkreuz zurückzugeben, hat sie wohl verdient.

 

Grundsätzlich stellt sich die Frage, warum die CIA ausgerechnet bei diesem Thema alles dem Zufall hätte überlassen sollen. Unter anderem über die Operation Pocket Book beeinflusste die CIA nach dem Krieg und aller Wahrscheinlichkeit nach bis heute die deutsche Öffentlichkeit, indem sie Schriftsteller, Autoren und Journalisten als Einflussagenten einsetzte. Der entsprechende WDR-Film Germany – made in USA von 1999 ist inzwischen aus den Archiven verschwunden, obwohl dort sonst von Zwangsbeiträgen bezahlte öffentlich-rechtliche Beiträge zu sehen sind. Sogar der Webarchiv-Eintrag (!) des WDR mit einem ausführlichen Text zum Thema, den ich noch in meinem erst im Dezember 2013 (!) veröffentlichten Buch angegeben habe, ist inzwischen getilgt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

 

 

Ihrem Charme oder ihrem guten Aussehen verdankt Frau Schwarzer ähnlich wie Busenfreundin Angela Merkel ihre Präsenz in den Medien sicherlich nicht. Übergroße Intelligenz kann man ihr auch nicht gerade unterstellen, so furchtbar dämlich, wie sie argumentiert. Bevor Sie jetzt natürlicherweise ein wenig Mitleid mit der Frau bekommen, angesichts der Tatsache, dass jetzt alle auf sie einprügeln, entlasse ich Sie aus diesem Artikel noch mit einem Auszug aus meinem neuen Buch:

Erfunden hat den Gender-Blödsinn in den Sechzigerjahren ein offensichtlich psychopathischer Psychiater namens John Money, der einen Jungen zum Mädchen umoperiert hat, um zu beweisen, dass Geschlechterrollen anerzogen sind. Alice Schwarzer und andere Feministinnen lobten den Irren und seinen Menschenversuch. Der umoperierte Junge brachte sich als Erwachsener um.

 

 

 


 

 

 

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