Donnerstag, 20. Juli 2017
09.01.2014
 
 

Vierzehnfach erhöhte Strahlung: Wachsende Unruhe an US-Westküste wegen radioaktiver »Hot Spots« an Stränden

Paul Joseph Watson

Nach Meldungen über ungewöhnlich hohe radioaktive Strahlung an einem Strand südlich von Pillar Point Harbor im Landkreis San Mateo im Großraum San Francisco haben Experten an einigen Stellen Strahlungswerte gemessen, die das 14-Fache der der normalen terrestrischen Strahlung betragen. Aber sie betonen, es gebe keine Verbindung zur Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima.

Wie berichtet war im Internet ein Video verbreitet worden, in dem eine Person zu sehen war, die mit einem Geigerzähler Werte von mehr als 150 Mikro-REM pro Stunde, dem Fünffachen der normalen Strahlung, gemessen hatte. Vertreter der Gesundheitsbehörden des Landkreises bestätigten die Messwerte im Kern, meinten aber, sie hätten gegenwärtig keine Erklärung für das

Phänomen.

 

Jetzt führte der Elektroingenieur Steven Weiss aus El Granada, der seit 40 Jahren an der Entwicklung von Geigerzählern arbeitet, eigene Messungen durch und fand einige Stellen, an denen die Strahlung das 14-Fache der normalen terrestrischen Strahlung betrug. »Das ist ungewöhnlich«, erklärte er gegenüber der Lokalzeitung Half Moon Bay Review. »Es muss dort eine radioaktive Quelle geben, die Urheber dieser Strahlung ist.«

 

Nach der Analyse einer Erdprobe in einem Spektrumanalysator stellte sich heraus, dass in der Probe die beiden Radioisotope Radium 226 und Thorium 232 nachgewiesen werden konnten. Diese beiden Isotope kommen in der Natur vor. Es wurden keine Spuren von Caesium 137 gefunden. Diese spaltbare Substanz wurde in den Kernreaktoren in Fukushima benutzt. Weiss schlussfolgerte daher, dass die am Strand gemessene Strahlung in keinem Zusammenhang mit der Reaktorkatastrophe in Fukushima stehe.

 

»Es gibt Meldungen, nach denen sich einmal eine Pipeline an diesem Ort befunden hat. Erdölpipelines können schwere radioaktive Mineralien enthalten«, sagte Dan Sythe, Vorstandschef des Unternehmens International Medicom, das Geigerzähler entwickelt und herstellt. Weiter meinte er: »Säuglinge und Kleinkinder sollten dem Strand erst einmal fernbleiben, um sicherzustellen, dass sie keinen Sand inhalieren oder essen.«

 

Viele Menschen waren besorgt, die Strahlung hinge mit den Ereignissen in Fukushima zusammen, da nach Expertenmeinung die radioaktiven Schwaden, die sich seit dem Reaktorunfall im März 2011 in der Luft und als radioaktives Material im Wasser befinden, Anfang 2014 die amerikanischen Küstengewässer erreichen könnten.

 

Für Nichtwissenschaftler ist es schwierig, das tatsächliche Ausmaß der Bedrohung einzuschätzen. Die Meinungen sind gespalten. Einige befürchten, die ganze Menschheit sei bedroht, andere, vor allem Entscheidungsträger und Regierungsvertreter, spielen das Problem als völlig harmlos herunter.

 

Die Wahrheit liegt wahrscheinlich wie immer irgendwo in der Mitte zwischen diesen beiden extremen Einschätzungen. Aber die anhaltenden Bemühungen seitens der japanischen Regierung und des Kraftwerkbetreibers TEPCO, die Öffentlichkeit irrezuführen und das wahre Ausmaß der radioaktiven Verseuchung zu verheimlichen, nähren nur die Befürchtungen. Ein gerade verabschiedetes Gesetz bedroht darüber hinaus Journalisten mit eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren, wenn sie versuchen, geheime Informationen über Fukushima zu erhalten.

 

Die entsetzliche Rolle der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA, die der amerikanischen Bevölkerung und den Zehntausenden von Helfern am Ground Zero nach den Anschlägen vom 11. September 2001 versichert hatte, die stark mit Asbest belastete Luft könne bedenkenlos eingeatmet werden, hat ein Klima des Misstrauens geschaffen, wenn es um die öffentliche Gesundheit und deren Gefährdung geht.

 

 

 


 

 

 

Interesse an mehr Hintergrundinformationen?

 

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

 

Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.

 

In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:

 

  • Das Volk im Visier: Neue Waffen zur Niederschlagung
    von Aufständen
  • Bremen: Strafgesetzbuch schleichend ausgehöhlt
  • Hurra, wir sind Spitzenreiter – bei Analphabeten
  • Genetischer Geheimcode: Warum alles kein Zufall ist

 

 

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Studie zeigt: Tote Meereslebewesen bedecken 98 Prozent des Meeresbodens vor der Küste Kaliforniens – vor Fukushima war es nur ein Prozent

Ethan A. Huff

Nach einer neuen Studie, die vor Kurzem in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde, ist der Pazifik offenbar dabei, zu sterben. Wie Wissenschaftler des Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI) in Kalifornien jüngst entdeckten, ist die Zahl toter Meereslebewesen, die den Boden des Pazifischen  mehr …

US-Gesundheitsbehörden sehen trotz fünffachen Anstiegs des radioaktiven Strahlungspegels an kalifornischem Strand keinen »Grund zur Besorgnis«

Mikael Thalen

Vertreter der kalifornischen Gesundheitsbehörde spielen Befürchtungen der Öffentlichkeit herunter, nachdem im Internet ein Video verbreitet worden war, das einen erheblichen Anstieg der Radioaktivität am Pacifica State Beach im Landkreis San Mateo im Großraum San Francisco zeigte. Dieses Video, das am 23. Dezember aufgenommen und ins Internet  mehr …

»Fukushima-Welle« erreicht US-Westküste: Regierung bestellt 14 Millionen Tabletten Kaliumiodid

Paul Joseph Watson

Das amerikanische Gesundheitsministerium DHHS hat 14 Millionen Dosen Kaliumiodid bestellt. Diese Substanz kann den Körper vor einer radioaktiven Vergiftung nach einem schweren Atomunfall schützen. Die Lieferung soll noch vor Anfang Februar erfolgen.  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Schreckenspapier von IWF-Ökonomen: verdeckte Steuer und andere Radikalmaßnahmen

Redaktion

Kenneth Rogoff, der früher Chefökonom des IWF (Internationaler Währungsfonds) war, und Carmen Reinhart sind in der Finanzkrise bereits seit Langem bekannt. Durch einen kleinen Rechenfehler leider verzerrt wiesen sie nach, dass Staaten ab einer Verschuldungsquote von 80 Prozent des jährlichen Bruttoinlandsprodukts keine Chance mehr auf eine  mehr …

SOS Abendland: Außerirdische bitte melden!

Fidel Müller

Früher habe ich von Außerirdischen nichts gehalten. Das hat sich geändert, denn ich hoffe inzwischen auf außerirdische Intelligenz. Auf der Erde gibt es schließlich offenkundig immer weniger davon. Nachfolgend ein paar Beispiele, die nachdenklich machen.  mehr …

Studie zeigt: Tote Meereslebewesen bedecken 98 Prozent des Meeresbodens vor der Küste Kaliforniens – vor Fukushima war es nur ein Prozent

Ethan A. Huff

Nach einer neuen Studie, die vor Kurzem in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde, ist der Pazifik offenbar dabei, zu sterben. Wie Wissenschaftler des Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI) in Kalifornien jüngst entdeckten, ist die Zahl toter Meereslebewesen, die den Boden des Pazifischen  mehr …

»Fukushima-Welle« erreicht US-Westküste: Regierung bestellt 14 Millionen Tabletten Kaliumiodid

Paul Joseph Watson

Das amerikanische Gesundheitsministerium DHHS hat 14 Millionen Dosen Kaliumiodid bestellt. Diese Substanz kann den Körper vor einer radioaktiven Vergiftung nach einem schweren Atomunfall schützen. Die Lieferung soll noch vor Anfang Februar erfolgen.  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.