Sunday, 24. July 2016
20.10.2013
 
 

Werden bald Chips zur automatischen Identifizierung und Lokalisierung in Brustimplantate eingebaut?

Paul Joseph Watson

Ein Hersteller von Brustimplantaten hat allen Ernstes angekündigt, man werde nunmehr damit beginnen, Produkte mit einem eingebauten so genannten RFID-Mikrochip verkaufen. Sein Partner bei diesem Vorhaben ist ein Unternehmen, dessen Vorstandschef schon einmal versuchte, implantierbare Mikrochips als Ersatz für Kreditkarten zu vermarkten.

Brustvergrößerungen gehören derzeit zu den beliebtesten schönheitschirurgischen Eingriffen. Etwa 300 000 Frauen lassen sich in den USA allein jedes Jahr entsprechende Implantate einsetzen.

Establishment Labs gehört zu den größeren Unternehmen, die Produkte anbieten, die in der schönheitschirurgischen Behandlung der Brüste, des Körpers insgesamt und des Gesichts zum Einsatz kommen. Die Firma, die Büros in Europa und den USA unterhält, erklärte vor Kurzem, man habe sich mit dem Unternehmen VeriTeQ zusammengetan, um Brustimplantate herzustellen, an denen ein so genanntes »Radio-Frequency-Identification«-Etikett (RFID-Etikett) angebracht sei. Damit sei man »auch lange nach der Implantation in einen Patienten noch in der Lage, Informationen über das Implantat zu erhalten«.

 

Laut Yahoo Finance ist »das Motiva Implantat Matrix Ergonomist™ von Establishment Labs mit VeriTeQs Q-Insider-Safety-Technologie weltweit das erste von außen festzustellende Brustimplantat«. Der Mikrochip, der extern über einen Scanner ausgelesen werden kann, sei bereits von der amerikanischen Behörde für Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassung FDA zugelassen worden.

 

Eine der führenden Krankenhausketten für plastische Chirurgie in England, die aber noch anonym bleiben möchte, erklärte bereits ihre Bereitschaft, im kommenden Monat bei ihren Patienten mit den ersten Implantationen dieser neuen Technologie zu beginnen.

 

Der Einsatz von implantierbaren Mikrochips ist in den vergangenen zehn Jahren etwa als Herkunftsnachweis bei Haustieren durchaus üblich geworden, aber ihre Verwendung bei Menschen stieß bisher immer wieder auf Widerstände, weil man befürchtete, damit einem totalen Überwachungssystem Vorschub zu leisten und Menschen auch nicht wie Tiere »markieren« wollte. Viele fühlten sich zudem an die berühmte Bibelstelle aus der Offenbarung des Johannes (13,18) erinnert, in der es heißt: »Hier braucht man Kenntnis. Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres. Denn es ist die Zahl eines Menschennamens; seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.« Andere befürchten, bald werde ein implantierbarer Mikrochip möglicher Ersatz für eine EC- oder Kreditkarte oder werde allgemein zur Identifizierung eingesetzt.

 

Der Vorstandschef von VeriTeQ, Scott R. Silverman, war zuvor in der gleichen Funktion für Applied Digital Solutions tätig. Vor zehn Jahren setzte er sich massiv für den VeriChip ein. Dieses mittels einer Kanüle in den Körper eines Menschen injizierbare Mikrochip-Implantat sollte als betrugs- und fälschungssicherer Ersatz für Kreditkartentransaktionen Anwendung finden. Auch wenn sich diese Idee nicht durchsetzte, wurde sie z.B. im spanischen Baja Beach Club angewendet, um VIPs leichten Zugang zu den exklusiven Bereichen der Nachtclubs zu ermöglichen.

 

Die Medien begannen sich seit 2002 für das Thema implantierbare Chips zu interessieren, als sich die gesamte Familie Jacob – Jeffrey, Leslie und ihr Sohn Derek – aus Boca Rotan in Florida VeriChips implantieren ließen, auf denen aus gesundheitlichen Gründen und Sicherheitsgründen personenbezogene Informationen gespeichert waren. Darüber hinaus entwickelte vor allem Sohn Derek exzentrische »Visionen über die Verschmelzung von Mensch und Maschine«. Die Nachrichtensendung Today Show des amerikanischen Fernsehsenders NBC berichtete live über die Implantierung der Chips bei den Familienmitgliedern.

 

2004 berichtete dann MSNBC, der mexikanische Generalstaatsanwalt und sein Stab aus 160 Mitarbeitern hätten sich »Mikrochips implantieren lassen, um ungehinderten Zugang zu besonders gesicherten Bereichen ihres Hauptquartiers zu erhalten«.

 

Und im vergangenen Jahr strahlte der amerikanische Fernsehsender CNN einen Bericht aus, der sich dafür einsetzte, dass in Zukunft jeder einen Gehirnchip tragen werde, damit sein Verhalten durch Dritte kontrolliert werden könnte.

 

Der amerikanische Autor und Futurist Raymond Kurzweil erklärte im vertrauten Kreis, seiner Ansicht nach würden spätestens um 2029 Computer und Handy in die Augen und Ohren der Leute implantiert. Als Folge entstünde eine »menschliche Unterschicht« aus den Menschen, die sich weigerten, diese Technologien zu verwenden. Diese Gruppe von Menschen werde als rückschrittlich und unproduktiv betrachtet, weil sie sich weigere, Teil der so genannten »technologischen Singularität« – der Verschmelzung von Mensch und Maschine – zu werden.

 

 

 


 

 

 

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