Sunday, 26. June 2016
11.06.2015
 
 

Gender-Krieg: Polizei verhaftet Männer, die breitbeinig in der U-Bahn sitzen

Peter Harth

»Männer: Beine zusammenpressen, ******* einziehen!«, das fordern Feministinnen schon lange. In New York bekommen sie jetzt Rückendeckung durch die Polizei. Die Frauenkämpferinnen haben dort aus ihrem Hass auf das männliche Gemächt endlich eine politisch korrekte Scham-Kampagne gemacht: Das starke Geschlecht darf in U-Bahnen und in der Metro nicht mehr breitbeinig sitzen. Zwei Männer bestanden trotzdem auf ihre genitale Freiheit – und wurden prompt verhaftet.

 

»Manspreading« heißt das Verbrechen, das zwei New Yorker vor Gericht brachte. Die Polizei erwischte beide am 22. Mai gegen Mitternacht in flagranti in der U-Bahn. Ihr Vergehen: Sie saßen zu männlich. Ihre Beine standen verboten weit auseinander – also legten die Cops den Männern noch auf dem Sitz Handschellen an.

 

Der New Yorker Personennahverkehr regelt für das starke Geschlecht jetzt sogar den maximalen Auseinanderspreiz-Winkel. Der Mann ist nicht mehr der Herr über seine Beine. Schultern und Knie müssen eine gerade Linie ergeben. Die V-Form ist verboten. Drei Millionen amerikanische Männer haben damit ihre genitale Freiheit verloren. Für sie heißt es täglich in der U-Bahn, Metro oder in Bussen: »Beine zusammenpressen und ******* einziehen!«


Der Krieg gegen das männliche Gemächt

 

Was wie ein Witz klingt, findet das starke Geschlecht dort längst nicht mehr lustig. Der Krieg gegen Männer wird bitterer Ernst, das neueste Kapitel ist eine Kampagne, die sie wie Hunde dressiert: »Wie sitze ich richtig?«. Ins Rollen brachten diesen Spuk Feministinnen wie Kelley Rae O'Donnell. Kein Scherz, sie durchstreift zusammen mit anderen Damen seit drei Jahren die U-Bahnen, Züge, Busse und Metros, um die Sitzverstöße der Männer mit Kameras festzuhalten.

 

Auf Tumblr stellen sie alle Breitbeine an den öffentlichen Pranger: »One Bro, Two Seats« oder »Men taking up to much space on the train«. Solche Titel lassen schon vermuten, dass ausschließlich Männer das Problem sind. Frauen landen gar nicht erst am Pranger. Obwohl sie mit Einkaufstüten zwei oder mehr Sitze blockieren. Obwohl sie manchmal auch die Beine breit machen.

 

Die Netz-Feministinnen entdeckten 2011 diese neue Form der Unterdrückung und haben sie im vergangenen Jahr zum Skandal hochgeschrieben. Im Oktober 2014 rief Sheila Anne Feeney im Blog AM New York dann den Verkehrs-Krieg der Geschlechter aus, bei dem Frauen wieder einmal an den Rand gedrängt werden: »Ein heimlicher, non-verbaler Kampf um Raum findet jeden Tag in den U-Bahn-Zügen von New York City statt.« Eine »scheußliche Auffassung von urbaner Männlichkeit«. Viele New Yorker Herren nahmen die Autorin gar nicht erst ernst. Das sei kein versteckter Kampf der Geschlechter, sagten sie, sondern einfach nur komfortables Sitzen.

 

Testosterongesteuerte Männer markieren in der U-Bahn ihr Revier

 

Feeney fuhr deshalb größere Geschütze auf und zitierte Experten. Die vermuten hinter dem raumfordernden Sitzverhalten schon länger Schlimmes: Männer wollen sich nicht an die Moderne anpassen, sondern verharren mental immer noch in der Steinzeit.

 

Für den Sozial-Anthropologen David Givens missbraucht der Höhlenmann seine Extremitäten wie ein Alpha-Männchen bei den Affen. Er streckt schamlos Arme und Beine aus und markiert so den eroberten Raum. Nebenbei zeigt der selbsternannte King-Kong damit seinen Feinden, dass sie gefälligst Abstand halten sollen. Grunz.

 

Das sind wieder wunderbar einfältige Argumente, ganz nach dem Geschmack von Feministinnen. Das starke Geschlecht stellt sich als testosterongesteuertes Reviertier selbst aufs Abstellgleis. Schuld daran hat das verkrüppelte Y-Chromosom – also ab mit dem Mann auf den Müllhaufen der Geschichte. Solange es ihn noch gibt, muss er an die Anstands-Kette – jetzt auch beim Sitzen.

 

Das Sitz-Verbot für Männer trifft selbst Tom Hanks

 

Auf diesen fahrenden Zug der Feministinnen sprangen auch die Benimm-Apostel auf und erwiesen ihrem Geschlecht damit einen Bärendienst. Peter Post, Autor des Buches Essential Manners for Men, verriet der New York Times, wie man(n) heute sitzt: »Mit den Beinen parallel und nicht in einer V-Position«. Olof Hansson verbot den Herren das Sitzen gleich komplett: »Ein wahrer Gentlemen sitzt nicht in der U-Bahn. Er steht.«

 

Ob das den genital-geplagten Männern mitten im Feierabendverkehr gefällt? Erschöpft nach acht Stunden in der hektischen Großstadt, darf er weder falsch noch richtig sitzen. Für das starke Geschlecht sollte es aber schlimmer kommen. Das Sitzverbot durch Benimm-Apostel war nur der Anfang.

 

New York blies zum Krieg der Geschlechter. In dieser aufgeheizten Atmosphäre begann die Weltstadt eine Kampagne nach dem Motto »Mind the Gap«. Also: Achten Sie auf die Lücke zwischen den Männerbeinen. Der Verbund der New Yorker Verkehrsbetriebe, die Metropolitan Transportation Authority (MTA), verbietet seit Januar den Herren breitbeiniges Sitzen. Überwacht wird das starke Geschlecht dabei von Polizisten.

 

Die erfanden in internen Polizeireporten dafür den Begriff »Manspreading situation«. Eine neue Wortschöpfung, denn das breitbeinige Sitzen war in der englischen Sprache bisher unbekannt. Jetzt gibt es Manspreading – das männliche Ausbreiten der Beine – und es ist eine strafbare Handlung. 9Sogar der bekannte Schauspieler Tom Hanks wurde dabei in der U-Bahn ertappt – aber nicht verhaftet.

 

Eine Gerichtsverhandlung für Breitbeine

 

Mit aller Härte trifft das Gesetz die Männer also noch nicht. Nach 850 Fällen von »Manspreading«, die im Police Reform Organising Project (PROP) inzwischen dokumentiert sind, setzt die New Yorker Polizei jetzt aber die Beinschraube an. Es gab die ersten beiden Verhaftungen. Zwei Männer in Brooklyn gingen bei der Beinfreiheit zu weit. Der Fall wurde vor einem Gericht in New York verhandelt. Die Richterin vertagte die Verhandlung aber auf unbestimmte Zeit – solange die beiden Breit-Sitzer nicht wieder erwischt werden, müssen sie nicht mit einer Bestrafung rechnen.

 

Die Männer rettete dabei die Uhrzeit ihrer Verhaftung. Sie hätten zwar die Beine verboten weit auseinander gehabt, sagte die Richterin – allerdings raubten sie damit keiner Frau den Sitzplatz: »Elf Minuten nach Mitternacht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass zu der Zeit viele Menschen in der U-Bahn saßen.«

 

Die Gegenkampagne: Beine auseinander, um die Hoden zu belüften

 

Diese Schlacht endete siegreich, doch der Gender-Krieg der Feministinnen geht weiter. Kanadische Männer sollten in Toronto ihre Beine auch zusammenpressen. In letzter Sekunde formierte die Canadian Association for Equality (CAFE) eine urologische Gegenkampagne. Männer sollen aus medizinischen Gründen weiter breitbeinig sitzen – auch in Bussen und U-Bahnen. Nur so bleiben die Hoden belüftet, was eine hohe Qualität der Spermien gewährleistet. Männer brauchen also für gesunden Nachwuchs eine Extra-Portion Bequemlichkeit.

 

Was zuerst nach einer billigen Ausrede klingt, ist nicht fadenscheiniger als die Argumente vieler Feministinnen. Kein Mann stört sich an den weiblichen Sonderrechten im öffentlichen Nahverkehr. Sie nehmen selbstverständlich den Kinderwagen mit oder stillen ihr Baby. Auch das kostet Platz. Trotzdem kommt kein Mann auf die Idee, sie an den Pranger zu stellen. Es gibt keine maskuline Front, die fotografiert, wie Frauen ihre Einkaufstaschen auf den Nachbarsitzen parken.

 

Feminine Fantasien: Nadeln gegen masturbierende Männer

 

Übrigens müssen inzwischen auch die Männer in Philadelphia ihre Beine zusammenpressen. Es scheint, als ob das neueste feministische Fiasko rund um den Globus immer mehr Nachahmer findet. Jetzt kommen deutsche Frauenkämpferinnen auf den Geschmack und schreiben im Netz: »So groß kann dein ******* nicht sein!« Sie denken über Handgepäck mit ausfahrbaren Nadeln nach oder fürchten sich im Bus vor masturbierenden Männern, die sich breitbeinig an ihnen reiben.

 

So etwas passiert leider, wenn eine politische Bewegung wie der Feminismus sein Ziel längst erreicht hat – in der Sinnkrise landet und sich mit Galgenhumor von einem Witz zum nächsten hangelt.

 

 

 

.

Leser-Kommentare (50) zu diesem Artikel

25.08.2015 | 04:08

volki

Man merkt das langsam alles krank wird.....mit moderner Zivilisation hat das nichts zu tun....wenn ich mir in der Bahn meine Eier und Hoden eindrücken soll.....damit sich keine Femministin herabgesetzt fühlt.


12.06.2015 | 12:36

Onkel Wirr-Warr

"...Das starke Geschlecht darf in U-Bahnen und in der Metro nicht mehr breitbeinig sitzen..." Hauptsache, das schwache Geschlecht darf das, kann ihre Mischi zeigen, und auch noch ihre Titten zeigen und raushängen lassen. Hier ist alles nur noch krank, und die USA schießen den Vogel ab. Dazu passen übrigens ZWANGSIMPFUNGEN in immer mehr US-Bundesstaaten: __ http://goo.gl/gezqbT __


12.06.2015 | 12:19

Dirk Breitinger

Na ja das ist vermutlich wieder ein Multikulti-Problem. Bestimmte Volksgruppen neigen aber auch vermehrt zur Grapscherei, Anmache oder Vergewaltigung. Und im Multikulturalismus alles unter einem Hut zu bringen ist unmöglich. Daher neigen die Leute dort auch immer mehr zur Abschottung. Ich denke mal je mehr Multikulti, je mehr Abschottung ist auch erforderlich, da verschiedene Volksgruppen unterschiedliche Gesten unterschiedlich interpretieren und unterschiedliche Reizschwellen...

Na ja das ist vermutlich wieder ein Multikulti-Problem. Bestimmte Volksgruppen neigen aber auch vermehrt zur Grapscherei, Anmache oder Vergewaltigung. Und im Multikulturalismus alles unter einem Hut zu bringen ist unmöglich. Daher neigen die Leute dort auch immer mehr zur Abschottung. Ich denke mal je mehr Multikulti, je mehr Abschottung ist auch erforderlich, da verschiedene Volksgruppen unterschiedliche Gesten unterschiedlich interpretieren und unterschiedliche Reizschwellen haben.


12.06.2015 | 07:59

Karin

ehrlich, aber die Amis spinnen.


11.06.2015 | 22:36

Otto Stier

Wie bekloppt muss man eigentlich sein, um diese Weiber zu verstehen?


11.06.2015 | 22:34

Dirk Breitinger

Spinner gibt es wohl überall. Man denke hier an Alice Schwarzer, die früher behauptet hat, daß alle Männer Vergewaltiger wären. Sie selbst hat aber wohl zugegeben, daß sie noch keiner vergewaltigt hat. (Öhö). Bei anderen Völkern ist das aber durchaus ein größeres Problem. Man könnte hier mal ein Frauenabteil in der U-Bahn vorschlagen, dann hätten die Feministinnen keinen Grund mehr Männer zu verdächtigen. Noch besser wäre es dann natürlich, daß Feministinnen dazu verpflichtet...

Spinner gibt es wohl überall. Man denke hier an Alice Schwarzer, die früher behauptet hat, daß alle Männer Vergewaltiger wären. Sie selbst hat aber wohl zugegeben, daß sie noch keiner vergewaltigt hat. (Öhö). Bei anderen Völkern ist das aber durchaus ein größeres Problem. Man könnte hier mal ein Frauenabteil in der U-Bahn vorschlagen, dann hätten die Feministinnen keinen Grund mehr Männer zu verdächtigen. Noch besser wäre es dann natürlich, daß Feministinnen dazu verpflichtet sind dieses auch zu benutzen.

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Wie die Grünen uns klammheimlich die Gender- und Vegan-Sklaverei unterschieben

Heinz-Wilhelm Bertram

Die Grünen haben aus dem Desaster ihres »Veggie-Days« gelernt: Das Volk lässt sich nicht ohne Weiteres befehlen, was es zu schlucken hat. Deshalb betreiben sie die Umerziehung des Volkes jetzt sublim: Nur noch versteckt oder in kleinen Häppchen verabreichen sie den Menschen ihr Umerziehungsprogramm.  mehr …

Der Antifa-Aktivist, ein sozialistisches Spitzenprodukt der Schulpolitiker

Heinz-Wilhelm Bertram

Keine Kenntnisse der einheimischen Flora, ein grob lückenhaftes Geschichtsbild, gravierende Defizite in Rechtschreibung und Sprache. Dafür Genderismus, Toleranzlehre und Ideologie ohne Ende. Die Schulbildung verfällt dramatisch. Doch die schwarz-rot-grünen Lehrplanarchitekten in den Kultusministerien leisten ganze Arbeit. Mit dem Antifa-Aktivisten  mehr …

»Gender Gaga« – Erfolgsautorin Birgit Kelle spricht über Bäckx, Ampelweibchen und den »Puff für alle«

Redaktion

Auf Einladung des Hayek-Clubs München referierte jüngst Birgit Kelle über ihr neues Buch Gender Gaga in München. Während uns der Mainstream Kelle als »homophob« und »irgendwie gestrig« verkaufen will, lauschte das zahlreich erschienene Publikum einer selbstbewussten Frau, die ebenso geistreich wie charmant die »Genderforschung« ad absurdum führte.  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Sparer aufgepasst: Silberschwindel mit Euro-Gedenkmünzen

Michael Brückner

Anfang des nächsten Jahres kommen angeblich »wertigere« 20-Euro-Gedenkmünzen auf den Markt. Doch wer genau nachrechnet, gelangt zu einer ernüchternden Erkenntnis.  mehr …

Schützenvereine und Jäger im Visier des Islam

Udo Ulfkotte

Es gibt Entwicklungen, die haben wir nicht wirklich auf dem Visier. Wie kommt man als radikaler Muslim in Europa ganz legal an eine Waffe?  mehr …

Sind Ölziehkuren die Allzweckwaffe gegen Krankheiten?

Dr. Joseph Mercola

Mit zunehmender Popularität gerät die Ölziehkur (oder das Ölziehen) immer mehr in die Schlagzeilen. Es handelt sich dabei um eine traditionelle ayurvedische, indische Methode, die seit Tausenden von Jahren angewendet wird. Dabei wird Öl in den Mund aufgenommen und etwa 20 Minuten lang zwischen den Zähnen »hin und her bewegt«. Anschließend wird das  mehr …

Vier Gründe, weshalb Bargeld abgeschafft wird

Michael Brückner

Cash ist fesch! Aber wie lange noch? Die Anzeichen mehren sich, dass Bargeldgeschäfte bald abgeschafft oder zumindest eingeschränkt werden. Aus Sicht der Regierungen hätte das eine Reihe von Vorteilen. Zum Beispiel, dass Sparer noch ungenierter abgezockt werden können.  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.