Saturday, 25. June 2016
11.02.2015
 
 

28 Vorteile, vorbereitet zu sein, selbst wenn das Ende der Welt nicht kommt

Redaktion

Die meisten »Prepper« nehmen die Bedrohung durch eine Finanzkrise, einen Sonnensturm oder sogar eine Zombie-Apokalypse sehr ernst, aber es ist auf jeden Fall nützlich, sich vorzubereiten, selbst wenn das Ende der Welt, wie wir sie kennen, zu unseren Lebzeiten nicht kommt.

 

Die Kritik, die Nicht-Prepper an den Preppern üben, bezieht sich zumeist darauf, dass Prepper »paranoid« wirken, über die Zukunft und ein apokalyptisches Ende der Welt, das wahrscheinlich zu ihren Lebzeiten nicht kommen wird. Die Kritiker erkennen nicht, dass das Vorbereitetsein den Preppern enormen Nutzen bringt, auch wenn es nicht zu einer apokalyptischen Lage kommt.

 

Die meisten Vorbereitungen helfen in schwierigen Situationen, zu denen es im Leben unweigerlich immer wieder kommt. Hier sind 28 Gründe, warum Prepper von ihren Vorbereitungen profitieren, auch wenn das Ende der Welt nicht kommt.

 

1. Vorbereiten spart Geld

 

Wenn Sie ohnehin an Sparsamkeit glauben und es für klug erachten, Geld für die Zukunft oder die Zukunft Ihrer Kinder zurückzulegen, bringt das Sich-Vorbereiten diese Ersparnisse einen großen Schritt voran.

 

Wer zu Hause genügend Waren eingelagert hat, braucht nie mehr den vollen Preis zu zahlen, sondern kann getrost auf das nächste Sonderangebot warten. Und wenn Sie vollkommen vom Versorgungsnetz abgeschnitten sind, sparen Sie in Zukunft Geld für Lebensmittel, Elektrizität, die Wasserrechnung und alles andere!

 

2. Vorbereiten verhindert Verschwendung

 

Sie hassen es, Dinge wegzuwerfen, nur weil sie ein bisschen alt sind? Sie wollen nichts wegwerfen, was Ihnen in der Zukunft nützlich sein könnte, obwohl Sie sicher keiner sind, der Dinge hortet? Im Herzen sind Sie wahrscheinlich schon ein Prepper. Wenn etwas nützlich ist und sie es vielleicht einmal brauchen, behalten Sie es!

 

3. Vorbereiten kann helfen, fit zu bleiben

 

Es wird zwar nicht jeder Prepper bei seinen Vorbereitungen fit, aber wenn Sie bestimmte Dinge tun, zum Beispiel gärtnern, Holz hacken und jagen, bleiben Sie mit einiger Sicherheit in Form, besonders wenn Sie es regelmäßig tun.

 

4. Schützt vor Inflation

 

Ob es Ihnen gefällt oder nicht, die Preise für Dinge des täglichen Bedarfs – Lebensmittel, Haushaltsartikel, Toilettenartikel usw. – werden durch die Inflation in die Höhe getrieben. Ein Vorrat bietet Schutz vor dieser wirtschaftlichen Inflation.

 

5. Wirtschaftsdepressionen

 

Gewiss, es wird vielleicht keine weltweite oder auch nur nationale Finanzkrise geben, die die Wirtschaft, wie wir sie kennen, mit einem Schlag lahmlegt, aber das heißt nicht, dass eine weitere Depression ihre Freunde und Verwandten nicht erheblich treffen würde. Sorgen Sie für die Sicherheit Ihrer Angehörigen, bevor es wirklich schlimm wird.

 

6. Naturkatastrophen

 

Von Überschwemmungen bis Erdbeben und schweren Schneestürmen – Naturkatastrophen passieren und Sie können absolut nichts tun, um sie zu verhindern. Das Beste, das Sie für sich und Ihre Familie tun können, ist, sich auf das Schlimmste vorzubereiten, indem Sie für den Fall einer Naturkatastrophe einen Plan gemacht und Vorräte gelagert haben.

 

7. Hausbrände

 

Ein schrecklicher Gedanke, aber es kann passieren. Wenn Sie vorbereitet sind, haben Sie Kopien wichtiger Dokumente an anderer Stelle gelagert, der Verlust ist dann zwar immer noch erheblich, aber nicht mehr vernichtend.

 

8. Stromausfälle

 

Sie sind besonders schlimm, wenn Sie in einer Stadt leben, in der es im Winter sehr kalt wird und dann das Stromnetz zusammenbricht. Das ist uns im letzten Jahr passiert, als in Toronto der Strom ausfiel[2], sodass wir fünf Nächte und vier Tage ohne Strom und Heizung dasaßen. Nicht angenehm, zusätzliche Vorbereitungen helfen in einer solchen Lage enorm.

 

9. Evakuierung

 

Es gibt Zeiten, wo eine Stadt komplett evakuiert werden muss. Was wird dann aus Ihnen? Haben Sie für einen solchen Fall eine Notfallausrüstung im Auto? Wenn nicht, woher bekommen Sie Essen und Wasser?

 

10. Fahrzeugprobleme

 

Autos brechen zusammen, Lastwagen auch. Was passiert, wenn Sie am Rand einer wenig befahrenen Straße stranden, ohne Handyempfang und ohne einen Imbiss oder zusätzliche Wasserflaschen im Kofferraum? Sie werden sich wünschen, etwas zusätzliches Essen und Wasser eingepackt zu haben. Und wenn Sie in einer kalten Gegend wohnen und es kommt ein Wintersturm, dann haben Sie Pech gehabt, wenn Sie nicht noch ein paar Decken dabei haben.

 

11. Überlebenssituationen

 

Das Auto-Szenario könnte von schlimm (ein paar Stunden warten) zu noch schlimmer werden (ein paar Tage warten), wenn niemand auftaucht, der nach Ihnen sucht, weil keinem auffällt, dass Sie nicht da sind, und so schnell keine Autos vorbeikommen.

 

Überlebenssituationen entstehen nicht nur für eigensinnige Camper, die sich irgendwo verirren, sie können auch Städtern passieren. Und Ihr Auto mit Lebensmitteln und Wasser für den Notfall auszurüsten, könnte viel helfen, zu überleben, bis Sie gerettet werden.

 

12. Der Umgang mit kleinen finanziellen Notlagen wird zum Kinderspiel

 

Das Dach ist nicht dicht? Der Reifen platt? Kein Problem. Die Notreserve hilft, ohne dass Sie ins Schwitzen kommen.

 

13. Große finanzielle Notlagen sind viel einfacher zu handhaben

 

Das Auto ist komplett zusammengebrochen und Sie brauchen ein neues, um zur Arbeit zu kommen und Ihre Rechnungen zu bezahlen? Das ganze Geld unerwartet aufzubringen, mag vielleicht ein bisschen schwer sein, aber es ist mit Sicherheit nicht so schlimm, als wenn Sie sich überhaupt nicht auf eine finanzielle Notlage vorbereitet hätten. Sie können den gesparten Notgroschen einsetzen und eine Weile von ihren eingelagerten Nahrungsmitteln leben, um die Ausgaben zu senken.

 

14. Absicherung gegen Arbeitsplatzverlust

 

Gewiss, Ihr Arbeitsplatz scheint heute sicher, aber wer weiß, wie es in Zukunft aussehen könnte? Was wird aus Ihnen, wenn sich Ihre Firma in ein oder zwei Jahren verkleinern muss oder schließt? Vorbereiten hilft Ihnen, sicher zu sein, auch wenn Sie die Arbeit, die Sie jahrelang hatten, verlieren.

 

15. Absicherung gegen Unterbeschäftigung

 

Ähnlich ist es, wenn Sie vorübergehend nicht genügend Arbeit haben, um Essen auf den Tisch zu bringen; Ihre Vorräte aus Garten und Keller sind dann hochwillkommen.

 

16. Gesundheitliche Probleme

 

Wenn der Hauptverdiener in der Familie krank wird und nicht mehr arbeiten kann, können Sie sich mit Ihren Vorbereitungen über Wasser halten, bis Sie wissen, was Sie tun können.

 

17. Tod eines Familienmitglieds

 

Niemand denkt gerne daran, aber was ist, wenn der Hauptverdiener in Ihrer Familie aus irgendeinem schrecklichen Grund stirbt? Was wird aus Ihrer Familie? Vorbereiten kann Sie davor schützen, dass eine ohnehin schreckliche Lage noch schrecklicher wird.

 

18. Sie brauchen nie hungrig zu Bett zu gehen

 

Der Lebensmittelladen hat früh geschlossen? Sie sind erst spät von der Arbeit gekommen und können sich kein teures Essen zum Mitnehmen leisten? Dank Ihrer Lebensmittelvorräte müssen Sie nicht hungrig zu Bett gehen.

 

19. Haushaltsartikel gehen Ihnen nie aus

 

Ähnlich ist es, wenn Sie einen großen Vorrat an Haushaltsartikeln angelegt haben: Toilettenpapier, Taschentücher und Hygieneartikel sind stets zur Hand, sogar bei einem tagelangen schweren Schneesturm. Es ist alles im Haus, Sie sind versorgt.

 

20. Hilft Ihnen, unabhängig zu werden

 

Sie brauchen keine staatliche Unterstützung und brauchen mit Sicherheit Ihre Familie und Freunde nicht um Hilfe anzubetteln, wenn Sie Vorbereitungen treffen. Wenn Sie Garten und Vieh vorbereitet haben, kann es Ihnen sogar egal sein, wenn der Lebensmittelladen schließt, schlimmstenfalls kommen Sie zurecht.

 

21. Ermöglicht es Ihnen, Familie und Freunden zu helfen (ohne pleitezugehen)

 

Wenn Sie keine Hilfe brauchen, heißt das noch lange nicht, dass andere keine Hilfe brauchen. Manchmal stecken Angehörige und Freunde in einer Notlage, in der Sie helfen möchten. Wenn Sie selbst auf sicheren Beinen stehen, ist es kein Problem, ihnen etwas zu borgen, sei es Geld oder ein Teil von Ihren eingelagerten Nahrungsmitteln oder Waren.

 

22. Der Ruhestand wird viel einfacher

 

Der Ruhestand will geplant sein. Wenn Sie erst ein paar Jahre vor dem 65. daran denken, werden Sie vermutlich gar nicht die Chance haben, sich mit 65 zur Ruhe zu setzen.

 

Wenn Sie sich lange auf den Ruhestand vorbereiten, erhalten Sie diese Chance, vielleicht sogar schon eher als erwartet. Es hängt davon ab, wie autark Sie werden können.

 

23. Baut Selbstbewusstsein auf

 

Denken Sie darüber nach: Selbst wenn das Schlimmste passiert, sind Sie und Ihre Familie auf der sicheren Seite. Wenn das nicht zuversichtlich stimmt!

 

24. Verschafft Ihnen Gemütsruhe

 

Gleichermaßen gilt: Wenn Sie zuversichtlich sind, dass Sie fast allem widerstehen können, das das Leben Ihnen in den Weg wirft, werden Sie nachts viel besser schlafen.

 

25. Das Gefühl, etwas zu erreichen

 

Sie verschwenden Ihre Abende nicht vor dem Fernseher, sondern Sie nutzen sie dazu, für die Zukunft zu planen und sich vorzubereiten. Sie nutzen die zusätzliche Zeit, ein Sicherheitsnetz für sich und Ihre Familie aufzubauen. Das ist keine kleine Sache – es ist eine echte Leistung.

 

26. Hilft, Familien enger aneinander zu bringen

 

Es ist ziemlich offensichtlich – Familien, die gemeinsam Vorbereitungen treffen, wirken viel verbundener als andere. Und warum auch nicht? Mehr Zeit, die gemeinsam mit Vorbereiten verbracht wird, ist wertvolle Zeit, die Verbindung schafft, und es ist wertvolle Erziehung für die Kinder.

 

27. Wie ein Prepper zu denken, hilft kommenden Generationen

 

Und noch etwas: Da Sie selbst so viel vom Vorbereiten profitiert haben, geben Sie Ihr Können und Wissen an Ihre Kinder weiter und helfen ihnen, genauso davon zu profitieren. Die Kinder werden später wahrscheinlich auch ihren eigenen Kindern beibringen, sich vorzubereiten, sodass Ihr heutiges Wirken im Wesentlichen dafür sorgt, dass die Enkel Ihrer Kinder in der Sicherheit des Prepper-Lebensstils leben. Ein schönes Geschenk für Ihre Nachkommen!

 

28. Abschließend: Vorbereitung bringt Freiheit

 

Bei genügender Vorbereitung bedeutet Ihre Unabhängigkeit ein hohes Maß an Freiheit. Mit einem großen Garten und etwas Vieh, einem Vorrat an Haushaltswaren und einem Notgroschen können Sie sogar Ihre Arbeit aufgeben, wenn Sie wollen.

 

 

 

 


 

 

 

 

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Leser-Kommentare (17) zu diesem Artikel

08.04.2015 | 21:14

Taran

Die USA werden, bei den ganzen verbreiteten Waffen und den kriegstraumatisierten Irak-Rückkehrern, richtig lustig werden, sobald das ohnehin schon marode US- Stromnetz zusammenbricht. http://endoftheamericandream.com/archives/the-best-place-to-live-in-the-united-states-here-are-9-maps-to-consider http://newparadigm.schillerinstitute.com/ Forum für ein neues Paradigma The EMP Threat: All It Would Take Is A Couple Of Explosions To Send America Back To The...

Die USA werden, bei den ganzen verbreiteten Waffen und den kriegstraumatisierten Irak-Rückkehrern, richtig lustig werden, sobald das ohnehin schon marode US- Stromnetz zusammenbricht. http://endoftheamericandream.com/archives/the-best-place-to-live-in-the-united-states-here-are-9-maps-to-consider http://newparadigm.schillerinstitute.com/ Forum für ein neues Paradigma The EMP Threat: All It Would Take Is A Couple Of Explosions To Send America Back To The 1800s http://theeconomiccollapseblog.com/archives/the-emp-threat-all-it-would-take-is-a-couple-of-explosions-to-send-america-back-to-the-1800s Sei es durch einen EMP Impuls durch Sonnenaktivitäten oder auch feindliche Satelliten - sei es aus anderen Gründen. Der EMP Impuls war schon mal weltweit 1857 oder 1859 da, damals erwischte es weltweit nur die Telegraphen. Heute hingegen...sogar die Benzin Motoren werden lahmgelegt, nur manche ältere und robuster gebaute Arten von Diesel Motoren nicht. Nur ein faradayischer Kafig schützt, aber auch nicht die Handy-Masten. 2012 war es wieder mal fast soweit. Hört "Blackout USA" zum EMP Impulse und lest eventuell die dortigen Informationen - ich wünsche mir dringend eine Information bei den Kopp Nachrichten und den Kopp News Online...und eine Veröffentlichung des Buches "Darkest Days" nach Alec Deacon in Deutscher Sprache beim Kopp Verlag - sozusagen mein Kundenwunsch! http://www.blackoutusa.com/vsl/index.php Darkest Days – How To Survive An EMP Attack To The Grid +FREE Bonus #1: "Off-Grid Home Protection Systems" + FREE Bonus #2: "How To Make Your Own Pharmacy" https://secure.avangate.com/order/checkout.php?PRODS=4639153&QTY=1&CARD=2&LAYOUT_TYPE=CLASSIC&ORDERSTYLE=nLWo45a5prk%3D&BACK_REF=http%3A//www.blackoutusa.com/download/next.php&REF=66e1f339-98f9-441e-8ca1-2c1debde9df5 Die meisten Menschen haben nur für 4 Tage Nahrungsmittel zu Hause vorrätig, am 5. Tag beginnen dann die Plünderungen der Geschäfte. Daher sollte man mindestens für 14 Tage Nahrungsmittel vorrätig haben! Und wenn dann noch der Peak Oil und nach der Verknappung von Erdöl und Erdgas und Uran auch noch die von Kupfer und Phosphor und Lithium und Helium und Asphalt kommt...Phosphor bzw. Phosphate und Kalium bzw. Kali Salze werden für die industrielle Landwirtschaft für die Herstellung von Kunstdünger dringend benötigt und sind daher unersetzlich! Ohne diese Rohstoffe wird man auch kaum Biodiesel und Biogas in ausreichenden Mengen herstellen können...! Täglicher Peak Oil Blog http://www.fromthewilderness.com Peak Oil und 9.11. Siehe auch das Video "Collapse" mit Michael C. Ruppert!


14.02.2015 | 07:33

Charly W.

Als Rentner halte ich für meinen Nachwuchs einen Lebensmittelvorrat von dem ich gelegentlich verschenke. Arme Mitmenschen sind dankbare Abnehmer. So kann ich noch dazu helfen. Übrigens sind Nudeln in den letzten Jehen von 29 auf 49 Cent gestiegen, mit Lebensmitteln kann man gut sparen.


12.02.2015 | 09:21

DennSoIsses

@ Fragender: Es gibt auch als Mieter mit einfachen Wohn-und Einkommensverhältnissen viele Möglichkeiten etwas autarker zu wirtschaften. Als erstes sollten Sie sich Gedanken machen wie Sie ihren bisherigen Alltag wirtschaftlich und organisatorisch bewerkstelligt haben. Als nächstes sollten Sie sich unabhängiger von großen Discountern und anderen Kaufhausketten machen, d.h. suchen Sie sich in unmittelbarer Nähe kleine Fachgeschäft heraus (Metzger, Bäcker, kleiner Krämer etc.) um...

@ Fragender: Es gibt auch als Mieter mit einfachen Wohn-und Einkommensverhältnissen viele Möglichkeiten etwas autarker zu wirtschaften. Als erstes sollten Sie sich Gedanken machen wie Sie ihren bisherigen Alltag wirtschaftlich und organisatorisch bewerkstelligt haben. Als nächstes sollten Sie sich unabhängiger von großen Discountern und anderen Kaufhausketten machen, d.h. suchen Sie sich in unmittelbarer Nähe kleine Fachgeschäft heraus (Metzger, Bäcker, kleiner Krämer etc.) um eine persönliche Bindung zu den Gewerbetreibenden herzustellen. dadurch erfahren Sie auch mehr über die Qualität der Produkte. Am besten dazu noch Kontakte zu unmittelbaren Erzeugern suchen (Biobauern um frische Rohmilch, Käse, getriede und ähnliches direkt zu erwerben). In Krisenzeiten helfen gute Kontakte immer. Zuhause auf ihren 2 Balkonen bietet sich auch die Möglichkeit an Kräuter, Gemüse und Obst anzupflanzen. Achten Sie hierbei bitte immer auf die Qualität des Saatgutes und der Pflanzlinge (bitte kein Baumarkt Saatgut verwenden !). Ein Kartoffelturm ist einfach zu errichten und zu pflegen und bietet guten ertrag. Selbst Mais, Radieschen, Paprika, Salate, Kräuter, Beeren und vieles andere sind auf kleinen Raum einfach anzubauen und zu ernten. Natürlich bietet ein Balkon keine komplette Unabhängigkeit aber gerade in den Frühlings-und Sommermonaten kann man immer auf frisches Obst und Gemüse zurückgreifen. Im herbst lassen sich die Erträge (z.B. Kartoffeln, Beeren) gut über den Winter einlagern und man kann köstliche Marmelade herstellen. Am wichtigsten aber ist die Vorratshaltung an Lebensmitteln und Dinge für den Alltag wie z.B. Hygieneartikel aber auch Tauschwaren. Dadurch wirtschaftet man einfach besser und verhindert die Verschwendung von Lebensmitteln. Man nimmt Lebensmittel wieder als wertvolle Mittel zum Leben wahr und man achtet besser darauf was man wirklich benötigt. Ungesundes und krankmachendes wird dadurch auch dezimiert. Man lernt auf Cola und Chips zu verzichten un dman merkt wie wertvoll organische Lebensmittel sind und was man selbst aus den Resten noch herstellen kann. Empfehlenswerte Lektüre gibt es zuhauf (der Selbstversorger-Balkon, Was Opa und Oma noch wußten etc.). Daneben sollte man sich auch um die Sicherheit kümmern. Wie gut ist die Wohnung gegen Einbruch gesichert ? Wie kann man Gefahrensituationen vermeiden oder darauf reagieren ? Hilfreich ist ein Selbsttetst (ein paar Tage ohne Strom oder Heizung ausprobieren), Kenntnisse in Survivaltechniken, mal übers Wochenende zum zelten aufs Land, Orientierung in Wald und Wiesen etc. Finanzielle Absicherung ist auch mit geringem Budget möglich. Eine ausreichende Bargeldreserve zu Hause und auswärts bunkern. Bargeld in Fremdwährungen auf der Seite haben (schweizer Franken, Pfund, Dollar, Kronen). Ein bischen Gold und Silber kann auch nie schaden. Wichtig ist es, das Girokonto immer zu räumen, d.h. nur soviel Geld drauf zu lassen um die Fixkosten (Miete, Strom, Versicherungen) abzudecken. Den Rest sofort bar abheben damit die Bank keine Einsicht auf den Geldfluss hat. Niemals mit EC-karte bezahlen, immer nur bar solange es noch geht und die Summe bei uns noch nicht limitiert ist. In Italien z.B. darf man keine Bargeldgeschäfte über 3000 Euro tätigen ! Kenntnisse im Umgang mit Waffen und Selbstverteidigung erwerben damit im Notfall auch damit umgehen kann. Als letztes den Survival-Rucksack bereithalten falls man kurzzeitig weg muss, das Auto mit genügen Sprit betanken und dort Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände (Taschenlampe, Batterien, Taschenmesser, Kompaß, Decke) im Kofferraum aufbewahren, das nimmt gar nicht so viel Platz ein. Neben dem eigenen Zuhause sollte man immer mindestens 1 Örtlichkeit im Inland und 1 Örtlichkeit im Ausland haben, wo man Unterschlupf und Vorräte findet. Gute Kontakte und die Familie sind hier besonders wichtig. Dokumente an verschiedenen Orten als Kopie lagern, ein paar Fremdsprachenkenntnisse auffrischen und ganz wichtig: all diese Vorbereitungen niemals an die große Glocke hängen ! Ich hoffe ich konnte Dir ein paar Tips und Anregungen geben. Es gibt mittlerweile auch sehr viele Fachleute zu diesen Themen. Empfehlen kann ich dir dabei die Firma Safe-T-Systems wo man Termine für die individuelle Krisenvorsorge und Sicherheitsfragen machen kann. Daneben gibt es auch viele Fachgeschäfte für Ausrüstungsgegenstände und natürlich Literatur um sich autarker zu machen.


11.02.2015 | 16:20

Holger Jahndel

Nicht zu vergessen: PEAK Oil und weitere Ressourcenverknappung nahen! Durch die Knappheit an Phosphor bzw. Phosphaten und Kali Salzen für die Kunstdünger-Herstellung auch das Ende der industriellen Landwirtschaft, weswegen eben auch Biodiesel und Biogas nur noch schwer in ausreichenden Mengen hergestellt werden können! http://www.fromthewilderness.com Michael C. Rupperts (R.I.P.) täglicher Blog zu Peak Oil Auch Erdgas und Uran und Kupfer und Lithium und Helium und Asphalt...

Nicht zu vergessen: PEAK Oil und weitere Ressourcenverknappung nahen! Durch die Knappheit an Phosphor bzw. Phosphaten und Kali Salzen für die Kunstdünger-Herstellung auch das Ende der industriellen Landwirtschaft, weswegen eben auch Biodiesel und Biogas nur noch schwer in ausreichenden Mengen hergestellt werden können! http://www.fromthewilderness.com Michael C. Rupperts (R.I.P.) täglicher Blog zu Peak Oil Auch Erdgas und Uran und Kupfer und Lithium und Helium und Asphalt werden knapp und teuer werden! Fracking mit Schieferöl und Schiefergas ist auch keine echte und dauerhafte Lösung! Kohle gibt es zwar noch genug, sie hat aber lokal und regional und national (siehe China) schwere Auswirkungen für die Umwelt, siehe vergifteter Boden und Wasser und Luft! International bzw. global gibt es ebenfalls Schadstoffverbreitung und den Klimawandel! Siehe die schmelzenden Gletscher der Berge, wie etwa in den Alpen und ANDEN! The Darkest Days EMP Attak survival Guide - nach Alex Deacon http://www.bestsurvivalguides.com/darkest-days-emp-attack-survival-guide-review


11.02.2015 | 14:32

Scharfrichter

@ FragenderZum Thema Krisenvorsorge finden Sie alles Wissenswerte im Internet. Leider sind da auch viele Irre und Weltuntergangspropheten unterwegs, man muss also das für sich Passende heraussuchen. Wenn ich Ihnen einen Rat geben darf: Gehen Sie in einen Schützenverein und lernen Sie schießen, solange das noch legal möglich ist. Den Waffenschein müssen Sie nicht gleich machen, aber man sollte mit so einem Ding umgehen können. Kann gut sein, dass es eines Tages mal hilfreich sein...

@ Fragender

Zum Thema Krisenvorsorge finden Sie alles Wissenswerte im Internet. Leider sind da auch viele Irre und Weltuntergangspropheten unterwegs, man muss also das für sich Passende heraussuchen. Wenn ich Ihnen einen Rat geben darf: Gehen Sie in einen Schützenverein und lernen Sie schießen, solange das noch legal möglich ist. Den Waffenschein müssen Sie nicht gleich machen, aber man sollte mit so einem Ding umgehen können. Kann gut sein, dass es eines Tages mal hilfreich sein wird.


11.02.2015 | 14:18

leser

Auf den ersten Blick scheint eine umfangreiche Vorbereitung auf die "Apokalypse" sinnvoll. Diverse Filme bestätigen dies ja auch gelegentlich. Ich halte davon aber nur wenig, da es dabei um längerfristiges Überleben geht und dafür bedarf es einiger Grundvoraussetzungen. Ohne eigenes Grundstück mit Haus braucht man gar nicht anzufangen. Der Bau von Kellern, die Einlagerung und Wälzung von Über-Lebensmitteln usw., kostet richtig Geld. Ohne Waffen und Leute die damit...

Auf den ersten Blick scheint eine umfangreiche Vorbereitung auf die "Apokalypse" sinnvoll. Diverse Filme bestätigen dies ja auch gelegentlich. Ich halte davon aber nur wenig, da es dabei um längerfristiges Überleben geht und dafür bedarf es einiger Grundvoraussetzungen. Ohne eigenes Grundstück mit Haus braucht man gar nicht anzufangen. Der Bau von Kellern, die Einlagerung und Wälzung von Über-Lebensmitteln usw., kostet richtig Geld. Ohne Waffen und Leute die damit umgehen können ist ein Schutz der "Überlebens-Basis" auch nicht möglich. Wer von der Masse hat diese Voraussetzungen? Nur die Wenigsten! Die andere Seite ist die Situation welche entsteht durch Naturkatastrophen oder Krieg. Wenn die sozialen Strukturen versagen, und das werden sie, dann gilt das Recht des Stärkeren. Viele werden deshalb ihre Bunker und Vorräte an marodierende Horden verlieren. Wer in verstrahltem Gebiet sein "Nest" hat der kann dort auch nicht bleiben. Wohnungen, Keller, Balkone usw. werden geplündert. Deshalb ist es zwar vielleicht beruhigend einen Überlebensraum zu haben aber mehr ist es nicht. Zweckmäßig ist eine Überlebensausrüstung, welche mitgeführt werden kann. Dazu gehört neben Waffen auch Kochutensilien, insbesondere Kocher welche verschiedene Brennstoffe nutzen können. Die Bekleidung und die Fähigkeiten um in der Natur zu überleben sind ebenfalls existenziell. Deshalb ist es auch klar, dass der Großteil der Menschheit einen "GAU" nicht überleben wird. Nun ist die Frage, wie überlebenswert ist anschließend noch unsere Erde. Lohnt es sich überhaupt um sein Leben zu rennen oder zu kämpfen und wer ist wirklich bereit dafür auch viele andere Menschen zu töten? Solche und ähnliche Fragen sollte man sich also zuerst stellen, bevor man anfängt sein Geld zu „investieren“. Übrigens ist Gold dabei auch eher wertlos, da es zum Überleben nichts beiträgt. Silber dagegen hat wenigstens noch einen medizinischen Wert. Die Währungen sind dann aber vor allem Waffen, Medikamente , Lebensmittel, Bekleidung usw.. Für kurzzeitige Stromausfälle oder Versorgungsengpässe hingegen können ein Kocher, ein "Katalytofen", und diverse Lebensmittel und Medikamente schon hilfreich sein. Hier macht uns der Camper schön vor, was benötigt wird um über die Runden zu kommen. Alles andere halte ich für Träumerei.

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