Samstag, 3. Dezember 2016
05.02.2015
 
 

Al-Qaida-Terrorist sagt aus: »Saudische Prinzen planten Abschuss von Airforce One«

Redaktion

Der frühere Al-Qaida-Terrorist Zacarias Moussaoui hat eine enge Verbindung zwischen der Terrorgruppe und dem saudischen Königshaus in den 1990er Jahren enthüllt. Darüber hinaus erklärte er, saudische Prinzen und Terroristen hätten über Pläne diskutiert, die Maschine des amerikanischen Präsidenten – die Airforce One – während des Fluges mit einer Rakete abzuschießen.

 

Diese belastende Aussage wurde in dem Hochsicherheitsgefängnis in Florence im US-Bundesstaat Colorado aufgezeichnet, in dem Moussaoui derzeit einsitzt. Nach Angaben der New York Times (NYT) gab Moussaoui die Aussage aus freien Stücken und auf eigene Initiative ab. Er hatte sich zuvor mit einem Schreiben an Richter George B. Daniels in New York gewandt, der das Verfahren aufgrund der Klage einiger Familien von Opfern der Anschläge vom 11. September gegen die Regierung Saudi-Arabiens leitet.

Im vergangenen Oktober war es dann so weit: Zum ersten Mal konnten Rechtsanwälte zwei Tage lang den Terroristen in dem Bundesgefängnis befragen. In seiner Aussage belastete er sehr prominente Mitglieder der saudischen Königsfamilie, darunter drei Prinzen, die nach seinen Äußerungen zu den Geldgebern von al-Qaida gehörten. Am Montag wurde die Befragung dann abgeschlossen.

 

Die Treffen, auf denen über den Abschuss der Präsidentenmaschine diskutiert wurde, fanden angeblich in der saudischen Botschaft in Washington statt. An diesem speziellen sowie anderen Treffen nahmen einige der führenden saudi-arabischen Prinzen und Milliardäre teil. Unter ihnen soll sich auch der damalige Prinz Salman befunden haben, der seinem Bruder, dem vor Kurzem verstorbenen König Abdullah, auf den Thron nachfolgte. Sollte sich die Aussage Moussaouis bestätigen, könnte sich die Bewertung der saudischen Beteiligung an Angriffen auf die USA und das angebliche Doppelspiel der Golfmonarchie dramatisch ändern.

 

In den Jahren 1998 und 1999 war Moussaoui angeblich von der afghanischen Terrororganisation damit beauftragt worden, ein digitales Verzeichnis der Geldgeber von al-Qaida zu erstellen, zu denen auch der frühere saudische Geheimdienstchef Prinz Turki al-Feisal sowie andere, meist milliardenschwere Geschäftsleute und führende Geistliche gehörten. »Scheich Osama wollte, dass entsprechende Aufzeichnungen erstellt werden«, sagte Moussaoui aus und fügte hinzu, er sei auch als Kurier für bin Laden tätig gewesen.

 

Die NYT berichtete weiter, Moussaoui habe ausführlich seine Ausbildung beschrieben, die er in diversen Lagern erhalten habe, sowie einen »Probelauf« einer 750-kg-Bombe, von denen eine gegen die amerikanische Botschaft in London und andere später auch gegen die US-Botschaften in Kenia und Tansania eingesetzt werden sollten.

 

Und dann ließ Moussaoui eine ganz andere »Bombe« platzen: Er enthüllte Pläne für den Abschuss der amerikanischen Präsidentenmaschine mit einer Luftabwehrrakete von Typ Stinger, die angeblich mit der Abteilung für islamische Angelegenheiten der saudischen Botschaft erörtert wurden.

 

Hätte ein solcher Anschlag tatsächlich stattgefunden, wären die Folgen kaum auszudenken gewesen. »Ich sollte nach Washington reisen und dort mit einem saudischen Diplomaten einen geeigneten Platz für einen Angriff mit einer Stinger-Rakete und einen entsprechenden Fluchtweg nach der Tat suchen«, erklärte Moussaoui. Aber am Vortag dieser Erkundungsmission wurde er verhaftet.

 

2006 wurde verschiedentlich der Versuch gemacht, Moussaoui aufgrund zeitweise unberechenbaren Verhaltens für »geisteskrank« zu erklären. Aber die damalige Richterin ließ sich auf derartige Spielchen nicht ein, und so wurde Moussaoui trotz eines anders lautenden psychologischen Gutachtens für verhandlungsfähig erklärt. »In vieler Hinsicht besitzt er ein besseres Verständnis des Rechtssystems als einige Anwälte, die ich vor Gericht erlebt habe«, meinte Richterin Leonie M. Brinkema damals. Sie bezeichnete ihn als »außerordentlich intelligent« und seinen Geisteszustand als »völlig zufriedenstellend«.

 

Die Saudis wollten die möglichen Folgen dieser Enthüllungen nicht einfach hinnehmen. Die Beurteilung über den geistigen Gesundheitszustand Moussaouis entscheidet letztlich über seine Glaubwürdigkeit. Als am Montag seine Aussage vorgelegt wurde, gab es keinerlei Anzeichen dafür, dass der Terrorist, der an den Anschlägen vom 11. September beteiligt war, nicht »normal« sei.

 

Nach Angaben der NYT verwies die saudische Botschaft noch am selben Tag darauf, dass die Untersuchungskommission zu den Anschlägen am 11. September – die sogenannte 9/11-Kommission – die Möglichkeit einer solchen Verwicklung rundweg zurückgewiesen habe. Aus der Botschaft hieß es weiter: »Moussaoui ist ein geistesgestörter Verbrecher, dessen eigene Anwälte Beweise für seine Unzurechnungsfähigkeit vorlegten«, womit sie sich auf die Diagnose einer angeblichen »paranoiden Schizophrenie« durch den Psychologen Dr. Xavier Amador bezogen. Demgegenüber erklärte einer der Rechtsanwälte aus Philadelphia, der ihn im Gefängnis befragt hatte: »Er machte auf mich den Eindruck eines geistig völlig gesunden Menschen – konzentriert und nachdenklich.«

 

Die Vorwürfe, es gebe Verbindungen zwischen führenden saudischen Geschäftsleuten, der politischen Elite des Landes und al-Qaida sind beileibe nicht neu. Bereits in der Vergangenheit wurden entsprechende belastbare Beweise vorgelegt. Bin Laden selbst war der Sohn eines saudischen Bauunternehmers mit engen Beziehungen zur Königsfamilie, und die Spendengelder sprudelten bereits lange vor den Anschlägen vom 11. September.

 

Gleichzeitig ist auch bekannt, dass die saudische Familie mit den USA im Zusammenhang mit der sowjetischen Invasion in Afghanistan bei der Finanzierung islamischer Kämpfer zusammengearbeitet hatte. Viele dieser Kämpfer schlossen sich später al-Qaida an.

 

Die Enthüllungen Moussaouis erfolgen zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Erst vor zwei Wochen verstarb der saudische König Abdullah. Und sein Nachfolger auf dem Thron – sein Bruder und jetzige König Salman – soll laut Moussaoui in die damaligen Abschusspläne verwickelt sein.

 

US-Präsident Barack Obama und sein Außenminister John Kerry haben erst kürzlich das saudische Königreich besucht und dort die engen Beziehungen hervorgehoben, die die beiden Länder verbänden. Zudem gerät Saudi-Arabien aufgrund seiner unverändert miserablen Menschenrechtssituation weltweit immer mehr in die Kritik. Bereits in den wenigen Wochen seit der Inthronisierung des neuen Freundes Obamas, König Salman, wurden bereits vier Menschen öffentlich enthauptet.

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (22) zu diesem Artikel

05.02.2015 | 19:39

Roland

Soso, die Saudis waren in 911 verwickelt. Nun ja, sie spinnen die Lügengeschichte von 911 einfach mit neuerfundenen Details weiter. Bei 911 gab es bis auf die "Selbstmorde" der Zeugen und Millionen Kriegstoten wahrscheinlich keine Toten. Es handelt sich hierbei nur um eine Holywoodfreilichttheateraufführung. Der Rauch wurde mit massenhaft eingesetzten Rauchgeneratoren...

Soso, die Saudis waren in 911 verwickelt. Nun ja, sie spinnen die Lügengeschichte von 911 einfach mit neuerfundenen Details weiter. Bei 911 gab es bis auf die "Selbstmorde" der Zeugen und Millionen Kriegstoten wahrscheinlich keine Toten. Es handelt sich hierbei nur um eine Holywoodfreilichttheateraufführung. Der Rauch wurde mit massenhaft eingesetzten Rauchgeneratoren erzeugt. http://latimesphoto.files.wordpress.com/2010/09/911-05_l8jz78nc.jpg http://letsrollforums.com/imagehosting/34cd22cf03842d.jpg http://letsrollforums.com/special-effects-fake-smoke-t23532.html Paris. Der Polizistenschauspieler darf nicht verletzt werden. Deshalb werden die Pulverdämpfe der Platzpatrone in eine andere Richtung abgelenkt, als der Gewehrlauf zielt. Der Gewehrlauf zielt zum Schußzeitpunkt nicht einmal auf den Kopf: oi60.tinypic.com/30mu3hh.jpg Aus Video (wird vielleicht wieder einmal gelöscht): https://www.youtube.com/watch?v=xnty9QliR4A Hier lachen sich die überlebenden Opferjuden fast tot, als der jüdische Staatspräsident seine Teilnahme ausdrückt: https://www.youtube.com/watch?v=FgghhRYJzGE? Die Medienlügen ziehen immer Millionen Tote nach sich und Beschränkung der Freiheiten. Lügende Journalisten sind daher Volksverhetzern, Massenmördern und Völkermördern gleichzusetzen.


05.02.2015 | 17:22

Michel Deutsch

Die Briten haben im WK I den Clanführer der gemeinsten, gefährlichsten und räuberischsten Beduinenfamilie auf den Thron gehoben - die SAUDS. Es sind Räuber und Banditen geblieben, welche nun einen Staat haben. Die Amis nutzen diesen Clan für ihre geostrategischen Zwecke. Es ist eigentlich schade, dass nicht doch einige Pläne der gelangweilten Prinzen realisiert wurden. Diese Horde auf der Halbinsel würde heute noch Sand fressen, wären ihnen die Anglo-Amerikaner nicht in den...

Die Briten haben im WK I den Clanführer der gemeinsten, gefährlichsten und räuberischsten Beduinenfamilie auf den Thron gehoben - die SAUDS. Es sind Räuber und Banditen geblieben, welche nun einen Staat haben. Die Amis nutzen diesen Clan für ihre geostrategischen Zwecke. Es ist eigentlich schade, dass nicht doch einige Pläne der gelangweilten Prinzen realisiert wurden. Diese Horde auf der Halbinsel würde heute noch Sand fressen, wären ihnen die Anglo-Amerikaner nicht in den Hintern gekrochen.


05.02.2015 | 17:06

indeendent

Nicht quatschen, handeln ...


05.02.2015 | 15:37

caesar4441

Nachtigall ik hör Dir trapsen ! Die Saudis haben enorme Petrodollarhaufen angelegt und natürlich auch in US-Staatsanleihen sowie diversen Investments.Das soll ihnen abgenommen werden.Man benötigt nur noch eine Begründung und an dieser wird bereits seit längerer Zeit gebastelt.Zeitgenossen mit etwas Erinnerungsvermögen wissen,daß bereits nach 9/11 sogar von US-Senatoren behauptet wurde die Saudis hätten den Terrorakt veranlaßt.Aus irgendwelchen Gründen,die wir nicht kennen,wurde...

Nachtigall ik hör Dir trapsen ! Die Saudis haben enorme Petrodollarhaufen angelegt und natürlich auch in US-Staatsanleihen sowie diversen Investments.Das soll ihnen abgenommen werden.Man benötigt nur noch eine Begründung und an dieser wird bereits seit längerer Zeit gebastelt.Zeitgenossen mit etwas Erinnerungsvermögen wissen,daß bereits nach 9/11 sogar von US-Senatoren behauptet wurde die Saudis hätten den Terrorakt veranlaßt.Aus irgendwelchen Gründen,die wir nicht kennen,wurde es wieder still um diese Behauptungen. Was Moussaui gesagt haben soll oder nicht ist eigentlich ziemlich unbedeutend.Falls es ihn überhaupt gibt oder noch gibt wird er jede Aussage ,die gebraucht wird wie jeder andere auch nach ausreichendem waterboarding von sich geben.Die Methode hat bereits bei der Inquisition hervorragend funktioniert.Die Saudis konnten in ihrer Umgebung ausreichend studieren wie mit "Verbündeten" oder "Freunden" umgegangen wird ,wenn man sie nicht mehr braucht,Saddam Hussein,Ghaddaffi etc.


05.02.2015 | 13:37

Bodo Matern

Haben die nicht begriffen, daß die schwarze Sprechpuppe nur ein Darsteller ist?
Wie sagte mal ein BRD-Politdarsteller in einer Minute von Ehrlichkeit:
Die Entscheidungsträger sind nicht gewählt, die Gewählten treffen keine Entscheidungen!
Ist Obambi weg, rückt der nächste Hampelmann nach.


05.02.2015 | 12:20

anastasia

Sinus das ist ja der Wahnsinn! Alles, aber auch alles ist unterwandert. Ich fasse es nicht.

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