Thursday, 25. August 2016
04.11.2014
 
 

China stellt Anti-Drohnen-Laser vor, der »Kleinflugkörper« innerhalb von fünf Sekunden abschießt

Redaktion

China hat ein neu entwickeltes, hochpräzises Lasersystem zur Drohnenabwehr erfolgreich getestet. Die Eigenentwicklung hat eine Reichweite von zwei Kilometern und kann innerhalb von fünf Sekunden nach Erfassung eines Ziels »unterschiedliche kleine Fluggeräte« abschießen.

 

Das System ist sehr schnell, sehr präzise und arbeitet mit geringer Lärmentwicklung. Es ist dafür ausgelegt, unbewaffnete Kleindrohnen zu vernichten, die unterhalb von 500 Metern Höhe und mit einer Geschwindigkeit von weniger als 50 Meter pro Sekunde fliegen, wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua mitteilte. Sie berief sich bei ihren Angaben auf die Chinesische Akademie für Technische Physik, einen der Hersteller.

 

Bei einem kürzlich erfolgten Test holte das Gerät erfolgreich über 30 Drohnen vom Himmel und erreichte dabei eine Trefferquote von 100 Prozent, so die Pressemitteilung. Das Lasersystem wird voraussichtlich bei großen Ereignissen in Metropolregionen zum Einsatz kommen, um dort zur Sicherheit beizutragen.

 

»Derartige Drohnen abzufangen ist normalerweise die Aufgabe von Scharfschützen und Hubschraubern, aber ihre Erfolgsquote ist nicht so hoch und Fehler bei der Präzision können zu unerwünschten Schäden führen«, sagte Yi Jinsong, Manager bei China Jiuyuan Hi-Tech Equipment.

 

Gegenüber Xinhua erklärte Yi, kleine unbemannte Drohnen seien vergleichsweise günstig und vergleichsweise einfach zu nutzen, was sie für Terroristen interessant mache. Bedenken wurden zuletzt laut, was ungenehmigte Vermessungsaktivitäten per Drohne anging und was dies für Negativfolgen für militärische und zivile Luftaktivitäten haben könnte.

 

Die Akademie arbeitet derzeit an ähnlichen Lasersystemen mit mehr Leistung und größerer Reichweite, wie Xinhua berichtete. In den vergangenen Jahren boomte die Drohnenindustrie stark. Gefragt sind vor allem kleine, schwer zu erfassende Drohnen, die nicht einfach abzuschießen sind.

 

Das US-Militär soll eine neue Drohne bekommen, die in eine Uniformtasche passt und gerade einmal 80 Gramm wiegt. Der »Extreme Access Pocket Flyer« kann bis zu zwei Stunden fliegen und übermittelt dabei ständig Videoaufnahmen in HD-Qualität, wofür er nicht einmal eine WLAN-Verbindung benötigt.

 

Die überparteiliche Denkfabrik Stimson Center kommt in einer Studie zu dem Schluss, die USA hätten »die weltweit größte und technisch ausgereifteste Flotte militärisch nutzbarer unbemannter Luftfahrzeuge (UAV)«, allerdings werden die Vereinigten Staaten wahrscheinlich ihre weltweite Führungsposition bei der Entwicklung innovativer Drohnentechnik nicht halten können.

 

2012 hatten die amerikanischen Streitkräfte mindestens 678 Drohnen im Einsatz, wie eine Studie des International Institute for Strategic Studies ergab. Das berichtete die britische Tageszeitung The Guardian.

 

 

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Leser-Kommentare (3) zu diesem Artikel

05.11.2014 | 11:24

Jogi

Das Theater geht weiter und wir sollen uns tatsächlich dafür interessieren? Ist es wichtig welche Marionette die amerikanische Puppenkiste als nächstes aufs Parkett stellt? Denn die Drahtzieher/Marionettenspieler und grauen Eminenzen in der FED, Bilderbergern, CFR, Bohemian Grove oder Komitee der 300 und deren Bosse werden nichts dem Zufall überlassen.Seit Ende 2013 versuchen sie krampfhaft ihren WKIII einzurühren und so werden wir im Frühjahr 2015 wieder laut die Kriegstrommel...

Das Theater geht weiter und wir sollen uns tatsächlich dafür interessieren? Ist es wichtig welche Marionette die amerikanische Puppenkiste als nächstes aufs Parkett stellt? Denn die Drahtzieher/Marionettenspieler und grauen Eminenzen in der FED, Bilderbergern, CFR, Bohemian Grove oder Komitee der 300 und deren Bosse werden nichts dem Zufall überlassen.
Seit Ende 2013 versuchen sie krampfhaft ihren WKIII einzurühren und so werden wir im Frühjahr 2015 wieder laut die Kriegstrommel aus Washington hören, völlig egal welche Mehrheitsverhältnisse sich wo gerade ergeben.
In sofern wird wenigstens die Rüstungsindustrie weiterhin profitieren und die Menschheit verlieren, denn die NWO kommt mit großen Schritten. Am Ende wenn die Welt im Chaos versunken ist, wird auch die USA nichts mehr zu sagen haben, aber dann ist es im Sinne der NWO und für die Menschheit zu spät.
ordo ab chao


04.11.2014 | 19:19

Justy

So ein Quatsch! So etwas ähnliches hatte die Luftwaffe doch bereits schon vor 1991! Mehr sage ich dazu nicht!


04.11.2014 | 18:04

abraham silberschmied

Bravo, Chinische Ingenieure. Die fundamentalen Kenntnisse wurden sicherlich an den deutschen Universitäten abgeholt, wie damals die Studenten das wissen für die Atombombe aus DE-Universiätäten abholten. Damit kann die US-Luftüberlegenheit von Stealth (Vorgänger des Einflügler des Dritten Reiches mit "weniger Radarreflektion") eingeholt werden. Außerdem empfehle ich den Russischen Präsidenten, nutze das Wissen der deutschen arbeitslosen Jungakademiker (viele...

Bravo, Chinische Ingenieure. Die fundamentalen Kenntnisse wurden sicherlich an den deutschen Universitäten abgeholt, wie damals die Studenten das wissen für die Atombombe aus DE-Universiätäten abholten. Damit kann die US-Luftüberlegenheit von Stealth (Vorgänger des Einflügler des Dritten Reiches mit "weniger Radarreflektion") eingeholt werden. Außerdem empfehle ich den Russischen Präsidenten, nutze das Wissen der deutschen arbeitslosen Jungakademiker (viele Chemieingenieure sind arbeitslos und finden keinen Berufseinstieg) und erfahrene Ingenieure und Wissenschaftlicher die mit 55 Jahre weitere Herausforderungen suchen. Besser auf der KRiM in einem Forschungslabor mit hohem Freizeitwert zu arbeiten (mit niedrigem Lohn) als mit Arbeitslosengeld oder sogar als Hartz IV-HIV-Untermensch, dritter Klasse zu leben. Den Asylanten werden ordentlich gefüttert, damit der Kaufmann-Morgentau Plan verwirklicht werden kann ... Deutsche mit Negern, Mischlingen, und anderen Rassen zu mischen, im Gegensatz zu mosaischen Semiten, die sich nicht assimilieren. Putin, sende mir eine E-Mail über KOPP, ich werde die Information für eine Denkfabrik auf der KRIM weitergeben.

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