Wednesday, 28. September 2016
07.09.2014
 
 

Das mysteriöse Verschwinden von Malaysia-Airlines-Flug MH370

Redaktion

Am 8. März 2014 startete eine Passagiermaschine der Malaysia Airlines zu einem Flug von Kuala Lumpur nach Peking. An Bord der Boeing 777 mit der Flugnummer 370 befanden sich 239 Menschen. Um 01:19 Uhr gab es einen letzten Funkkontakt zwischen der Flugüberwachung und der Maschine. Danach brach der Kontakt ab. Das Flugzeug verschwand spurlos.

 

Verschiedenste Länder begannen mit einer Suche, die zur aufwendigsten in der Geschichte der Luftfahrt wurde. Doch die Maschine konnte bis heute nicht gefunden werden. Wurde das Flugzeug von Terroristen in die Luft gesprengt? Brachte der Pilot die Maschine zum Absturz? Wurde sie bei einem Manöver abgeschossen?

 

Der Autor Nigel Cawthorne hat die Spur von Flug MH370 verfolgt. In minutiöser Kleinarbeit sammelte er Untersuchungsergebnisse und Indizien, sprach mit Experten und Angehörigen der Passagiere. In diesem Buch präsentiert er Ihnen das Ergebnis seiner Recherche. Cawthorne zeigt Ihnen, welche Vermutungen es im Hinblick auf das Verschwinden des Flugzeugs gibt und was sich anhand von Fakten erhärtet hat. Lesen Sie diese hochinteressante Faktensammlung. Ziehen Sie Ihre Schlüsse aus den Erkenntnissen und machen Sie sich ein Bild von dem, was mit Flug MH370 geschah.

Die Boeing 777 startete am 8. März 2014 zu der 4.345 Kilometer langen Reise nach Peking. Um 01:19 Uhr gab die Flugüberwachung per Funk die Anweisung: »Bitte setzen Sie sich mit Ho Chi Minh City in Verbindung«. Die Antwort von MH370: »In Ordnung. Gute Nacht!«. Danach gab es keinerlei Kontakt mehr.

 

Auf dem Radar erschien das Flugzeug zum letzten Mal auf Höhe der thailändischen Insel Phuket.  Dann war es von den Bildschirmen verschwunden. Mysteriös ist zudem, dass der Kontakt zu MH370 trotz vieler Kommunikationssysteme komplett abbrach. So versandte das ACARS-System, das alle 30 Minuten Daten des Fliegers übermittelt, um 01:07 Uhr eine letzte Meldung. Und der »Transponder«, der bei der Identifikation von Flugzeugen hilft, wurde abgeschaltet.

 

Besonders merkwürdig ist jedoch die Antwort von MH370 beim letzten Funkkontakt: »In Ordnung. Gute Nacht!«. Solche Formulierungen werden von professionellen Piloten nicht verwendet. Verschiedene Experten vermuten daher, dass sich zu diesem Zeitpunkt Luftpiraten im Cockpit befanden. Möglicherweise Anhänger einer islamistischen Gruppierung.

 

Zündeten Terroristen eine Bombe?

 

Mehrere Fachleute gehen davon aus, dass MH370 einem Terrorakt zum Opfer fiel. Denn die meisten Passagiere waren Chinesen. Und seit geraumer Zeit verüben Islamisten in China Anschläge. Sind Anhänger solcher Gruppen für das Verschwinden der Maschine verantwortlich? Es würde ins Bild passen. Möglicherweise handelt es sich bei den Islamisten um zwei Iraner. Was sie verdächtig macht: Die Ermittlungsbehörden haben herausgefunden, dass sie mit gefälschten Pässen an Bord gekommen waren.

 

Dass Terroristen die Maschine übernommen haben, darauf deuten auch die Aussagen von Augenzeugen hin, die die Maschine nach dem letzten Radarkontakt gesehen haben wollen. Ihrer Beschreibung nach handelte es sich um Flug MH370. Das Sonderbare: Die Zeugen berichteten, dass die Maschine extrem tief und außergewöhnlich langsam flog. Vor allem aber: Die Boeing hatte den Kurs gewechselt; sie hielt auf die Straße von Malakka zu.

 

Zwangen Terroristen die Piloten, ein anderes Ziel anzufliegen? Sprengten sie das Flugzeug möglicherweise? Mehrere Augenzeugen hörten im betreffenden Gebiet nämlich einen lauten Knall, der von einem Lichtblitz am Himmel begleitet wurde. Doch wenn Terroristen eine Bombe zur Explosion brachten: Warum bekannte sich niemand zu dem Anschlag, wie dies sonst üblich ist? Gibt es eine ganz andere Erklärung für das Verschwinden der Maschine?

 

Brachte der Pilot das Flugzeug zum Absturz?

 

Es kommt immer wieder vor, dass Piloten die eigene Maschine entführen – oder sogar einen Absturz herbeiführen. Wäre Letzteres auch bei Flug MH370 denkbar? Dafür sprechen seltsame Veränderungen im Verhalten des Piloten Zaharie Ahmad Shah. Die Frau des 53-Jährigen erzählte, dass ihr Mann einige Wochen vor dem Flug aufgehört hätte, mit ihr zu reden – nach 30 Jahren Ehe! Nach Angaben der Tochter war ihr Vater in den letzten Tagen vor dem Flug »nicht mehr der, den sie kannte«. Das Verhalten könnte auf psychische Probleme hindeuten. Möglicherweise wandte sich der Pilot aber auch dem radikalen Islamismus zu. In einem Video trug er ein T-Shirt mit der Aufschrift: »Die Demokratie ist tot«. Im Internet postet er zudem eine irritierende Nachricht: »In jedem von uns steckt ein Rebell. Lasst ihn raus. Verschwendet euer Leben nicht mit einem mondänen Lebensstil«.

 

Gegen eine Gewalttat des Piloten sprechen jedoch die Aussagen von Freunden und Bekannten. Sie beschreiben ihn als einen freundlichen, liebenswerten Menschen, der radikale politische Richtungen ablehnte.

 

Die seltsame Informationspolitik der malaysischen Regierung

 

Nigel Cawthorne macht deutlich, dass die an der Suche beteiligten Länder Informationen auffällig lange zurückhielten. Verschiedene Untersuchungsergebnisse wurden offensichtlich überhaupt nicht veröffentlicht. Fragen wirft vor allem die merkwürdige Informationspolitik der Regierung Malaysias auf. Selbst unbedeutende Neuigkeiten wurden oft erst nach einer Woche bekannt gemacht. Und gerade Malaysia scheint wichtige Erkenntnisse unter Verschluss zu halten. Will die Regierung unangenehme Dinge verheimlichen? Etwa dass MH370 versehentlich abgeschossen wurde? Zum Zeitpunkt des Verschwindens fanden in der Region, die die Boeing überflog, nämlich Militärmanöver statt. Könnte das Flugzeug bei diesen Übungen von einer Rakete getroffen worden sein, wie dies einige Experten behaupten?

 

Ziehen Sie jetzt Ihre eigenen Schlüsse! Lesen Sie Nigel Cawthornes spannende Faktensammlung. Verfolgen Sie die Spur, die sich unter den Untersuchungsergebnissen abzeichnet und finden Sie heraus, warum Flug MH370 bis heute verschwunden ist.

 

 

 

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Leser-Kommentare (8) zu diesem Artikel

08.09.2014 | 20:51

hadrian

Wurde die Welt nicht so lange hingehalten und veräppelt, dass die Boxen der Maschine nicht mehr geortet werden konnten?


07.09.2014 | 21:14

Dieter D

Ich denke die Sache ist klar. Es war die falsch deklarierte 20t Fracht die nicht in Peking ankommen durften. Kopp Beitrag http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/redaktion/geheimflug-mh-37-remote-control-und-das-geheime-signal-aus-den-awacs-maschinen.html


07.09.2014 | 16:01

Anne

Man möchte allen Verantwortlichen und Wissenden an der mysteriösen Sache zurufen: ............................................. Leiste Rechtes, ob dich drum auch niemand ehrt; ............................................................................................................ wahrhaft Echtes ist des späten Schätzers wert. (Martin Greif) ...................................................................................... Hoffentlich kommt die Wahrheit bald ans...

Man möchte allen Verantwortlichen und Wissenden an der mysteriösen Sache zurufen: ............................................. Leiste Rechtes, ob dich drum auch niemand ehrt; ............................................................................................................ wahrhaft Echtes ist des späten Schätzers wert. (Martin Greif) ...................................................................................... Hoffentlich kommt die Wahrheit bald ans Tageslicht! - Wenn jemand die Wahrheit weiß, sollte er auch den Mut haben, diese zu verkünden. - Es ist für sein Seelenheil und für das Heil der Menschheit!


07.09.2014 | 15:49

Niemand

Mich wundert es eher das so schnell ein Buch mit recherchierten Fakten in so kürzester Zeit erscheint.


07.09.2014 | 15:01

Max

Ich kann Miro nur beipflichten. Google für Bilder "mh370 family" und ein anderes Fenster "mh17 family" und schaut euch die Bilder an. Was für ein Unterschied!


07.09.2014 | 13:31

dvvoid

https://www.youtube.com/watch?v=JwDj6V1wA5M

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