Tuesday, 24. May 2016
14.12.2013
 
 

Der Internationale Währungsfonds will eine Einkommenssteuer von 71 Prozent in den USA

Redaktion

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ließ eine weitere Bombe platzen. Nachdem der Fonds erst vor Kurzem eine einmalige Vermögensabgabe in Höhe von zehn Prozent ins Gespräch gebracht hatte, um mit dieser außerordentlichen Maßnahme besonders in insolventen Ländern die Staatsschulden »in den Griff zu bekommen«, schlägt der IWF nun deutlich höhere Spitzensteuersätze, die berüchtigte »Reichensteuer«, vor.

Die Fachleute des IWF arbeiteten, so heißt es, praktisch rund um die Uhr. Heraus kam dabei die Idee, die Industrienationen könnten ihre Steuereinnahmen durch eine Erhöhung bestimmter Steuern vergrößern. In Bezug auf die USA errechneten sie, die amerikanische Regierung könnte den Spitzensteuersatz auf 71 Prozent erhöhen, auch für Deutschland halten sie laut FAZ einen

Spitzensteuersatz von 70 Prozent für möglich.

 

Da diese Vorschläge von den Hexenmeistern des weltweiten Finanzsystems geäußert wurden, sind sie vielleicht das deutlichste Zeichen für den nahenden Zusammenbruch des gesamten Finanz-Kartenhauses. Zahlungskräftige Regierungen mit einer gesunden Volkswirtschaft kämen wohl kaum auf die Idee, das Einkommen ihrer Bürger mit 71 Prozent zu besteuern. Aber dieses Konzept wird ins Gespräch gebracht, weil sich diese Regierungen in einer verzweifelten Lage befinden, denn sie sind praktisch pleite.

 

Im kommenden Jahr wird die öffentliche Schuldenquote, also das Verhältnis zwischen Staatsverschuldung und Bruttoinlandsprodukt (BIP), in vielen Industrienationen auf den Rekordwert von 110 Prozent steigen. 2007 lag dieser Wert noch bei 75 Prozent – ein dramatischer Anstieg. Viele der »reichsten« Länder weltweit sind gezwungen, Kredite aufzunehmen, nur um ihre Zinsen für Kredite bezahlen zu können, die sie früher aufgenommen hatten. Aus diesem Grund ist damit zu rechnen, dass diese verzweifelten Regierungen und internationale Institutionen den finanziellen Druck auf die Bevölkerungen noch weiter erhöhen werden. Dies kann in Form höherer Steuern und Abgaben oder aber über weitere Regulierungen und eine stärkere Kontrolle der Kredit- und Kapitalströme geschehen.

 

Aber diese Maßnahmen betreffen nur die finanziellen Aspekte; die Aushöhlung unserer Freiheit und unserer Rechte wird sich dabei ebenfalls beschleunigen. Denn kann man einen Menschen, von dessen Einkommen 71 Prozent praktisch mit vorgehaltener Waffe von einer bankrotten, schikanösen Regierung eingezogen werden, noch als »frei« betrachten? Oder dient man dann lediglich als Leibeigener, dessen Leben nur dazu dient, das System aufrecht zu erhalten?

 

Aus diesem Grunde bemühen wir uns um eine globale Sichtweise und berücksichtigen alle Möglichkeiten, die sich bieten. Denn während auf der einen Seite Länder dazu übergehen, die Daumenschrauben anzuziehen, und das Leben erschweren, gibt es andererseits auch Länder, die einen anderen Weg einschlagen. Viele Länder weltweit versuchen, vielleicht aus Notwendigkeit oder aber, weil sie den Trend erkannt haben, mit verschiedensten Anreizen vielversprechende Talente und Anleger ins Land zu holen.

 

Einige der Optionen, die sich in diesen Ländern bieten, wie etwa die Möglichkeit einer »wirtschaftlichen Staatsbürgerschaft« oder »Staatsbürgerschaft durch Investitionen« in Ländern wie Zypern, Malta und Antigua, habe ich bereits früher erwähnt. Ich habe auch mit zahlreichen führenden Verantwortlichen für diese Programme vor Kurzem auf einer Konferenz zum Thema Global Citzenship in Miami sprechen können.

Länder wie Chile und Kolumbien haben vielversprechende Programme für Unternehmer und Investoren aufgelegt. Und auch Georgien und Panama haben sich für praktisch alle Ausländer geöffnet, die dort ihren Wohnsitz nehmen wollen.

 

Es gibt also Alternativen. Einige Länder eignen sich sehr gut dazu, dort Geld aufzubewahren. In anderen Ländern kann man sehr erfolgreich Geschäfte tätigen; und in wieder anderen kann man gut wohnen.

 

Wir leben in einer Zeit weltweiter Kommunikation und eines modernen Verkehrswesens. Das bedeutet, man kann sehr wohl in einem Land leben, sein Geld in einem anderen Land aufbewahren und in einem dritten Land sein Einkommen verdienen.

 

Ihre Ersparnisse und Ihr Lebensunterhalt müssen nicht von korrupten Politikern versklavt werden, die nur darauf aus sind, Ihr Vermögen an sich zu reißen… nur um ihre zerstörerische Politik noch ein wenig länger betreiben zu können. Die Welt kann zu Ihrem Spielplatz werden. Sie müssen nur die Spielregeln kennen.

 

 

 


 

 

 

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