Keine Gen-Lebensmittel in Monsanto-Kantine
Redaktion
Das Bemühen um ein Verbot gentechnisch veränderter Lebensmittel findet neue Mitstreiter – ausgerechnet unter Angestellten von Monsanto, dem Unternehmen, das in vorderster Reihe für die Einführung von Gen-Pflanzen kämpft.
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Wie die britische Zeitung The Independent berichtet, weist ein Schild in der Kantine des Monsanto-
Pharmaunternehmens in High Wycombe, Buckinghamshire, die Gäste darauf hin, dass »bei allen Lebensmitteln, die in unserem Restaurant serviert werden, so weit wie möglich auf Gen-Soja und -Mais (verzichtet wird). Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, damit Sie Vertrauen in die von uns angebotenen Speisen haben können.«
Monsanto hat die Authentizität des Hinweisschilds bestätigt, dennoch betont Unternehmenssprecher Tony Coombes, gentechnikfreie Lebensmittel würden nur deshalb angeboten, weil das Unternehmen »die freie Auswahl schätze«. Laut Coombes griffen die Angestellten in anderen Monsanto-Betrieben gern zu Gen-Lebensmitteln, da sie »nicht so stark chemisch behandelt seien«.
Adrian Bebb von der Organisation Friends of the Earth (Freunde der Erde) betont, das Hinweisschild in dem Betrieb in Buckinghamshire sei unmissverständlich. »Die Öffentlichkeit hat ihre Besorgnis über Gen-Lebensmittel deutlich zum Ausdruck gebracht – jetzt vertraut anscheinend nicht einmal Monsantos eigene Cateringfirma dieser neuen Technologie.«
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