Montag, 5. Dezember 2016
14.02.2012
 
 

Keine Gen-Lebensmittel in Monsanto-Kantine

Redaktion

Das Bemühen um ein Verbot gentechnisch veränderter Lebensmittel findet neue Mitstreiter – ausgerechnet unter Angestellten von Monsanto, dem Unternehmen, das in vorderster Reihe für die Einführung von Gen-Pflanzen kämpft.

Wie die britische Zeitung The Independent berichtet, weist ein Schild in der Kantine des Monsanto-

Pharmaunternehmens in High Wycombe, Buckinghamshire, die Gäste darauf hin, dass »bei allen Lebensmitteln, die in unserem Restaurant serviert werden, so weit wie möglich auf Gen-Soja und -Mais (verzichtet wird). Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, damit Sie Vertrauen in die von uns angebotenen Speisen haben können.«

 

Monsanto hat die Authentizität des Hinweisschilds bestätigt, dennoch betont Unternehmenssprecher Tony Coombes, gentechnikfreie Lebensmittel würden nur deshalb angeboten, weil das Unternehmen »die freie Auswahl schätze«. Laut Coombes griffen die Angestellten in anderen Monsanto-Betrieben gern zu Gen-Lebensmitteln, da sie »nicht so stark chemisch behandelt seien«.

 

Adrian Bebb von der Organisation Friends of the Earth (Freunde der Erde) betont, das Hinweisschild in dem Betrieb in Buckinghamshire sei unmissverständlich. »Die Öffentlichkeit hat ihre Besorgnis über Gen-Lebensmittel deutlich zum Ausdruck gebracht – jetzt vertraut anscheinend nicht einmal Monsantos eigene Cateringfirma dieser neuen Technologie.«

 

 


 

 

Interesse an mehr Hintergrundinformationen?

 

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

 

Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.

 

In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:

  • SOS Finanzamt: Wie Bürger zu »gläsernen Melkkühen« werden
  • Vorsicht: Deutsche Auslandsrentner im Visier des Fiskus
  • GEZ künftig als Orwellsche Kontrollbehörde
  • Sonnenenergie: Zeitbomben auf Hausdächern

 

 

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

200.000 Selbstmorde in Indien: Die verheerenden Folgen durch Monsanto

Iqbal Ahmed

Monsantos Vorgehen in Indien ist ein Beispiel für die Monopolisierung und Manipulation der Marktwirtschaft, der Tradition, der Technologie und für die schlechte Regierungsarbeit. Der weltgrößte Hersteller gentechnisch veränderten Saatgutes verkaufte in den vergangenen zehn Jahren gentechnisch veränderte Ware zum Nutzen der indischen Landwirte – so  mehr …

»Monsanto« vergiftete die Bevölkerung heimlich mit seinem Unkrautvernichter »Roundup«

Jeffrey M. Smith

Dr. Andreas Carrasco saß in seinem von innen verschlossenen Fahrzeug und musste eingeschüchtert miterleben, wie eine johlende Menge zwei Stunden lang auf seinen Wagen einschlug und ihn beschimpfte. Seine Freunde, die es nicht mehr bis in das Fahrzeug geschafft hatten, hatten nicht so viel Glück. Einer von ihnen war am Ende wie gelähmt, ein anderer  mehr …

Land für Land versucht Monsanto, die weltweite Versorgung mit Saatgut an sich zu reißen

Kaitlyn Moore

Wer über das Saatgut herrscht, der herrscht über die Nahrungsmittelversorgung, und wer über die Nahrungsmittelversorgung herrscht, der beherrscht die Welt. Es steht völlig außer Frage, dass Monsanto entschlossen ist, das Monopol über den Markt für konventionelles Saatgut an sich zu reißen. Tatsächlich verfolgt der Konzern beharrlich das Ziel, eine  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

200.000 Selbstmorde in Indien: Die verheerenden Folgen durch Monsanto

Iqbal Ahmed

Monsantos Vorgehen in Indien ist ein Beispiel für die Monopolisierung und Manipulation der Marktwirtschaft, der Tradition, der Technologie und für die schlechte Regierungsarbeit. Der weltgrößte Hersteller gentechnisch veränderten Saatgutes verkaufte in den vergangenen zehn Jahren gentechnisch veränderte Ware zum Nutzen der indischen Landwirte – so  mehr …

»Monsanto« vergiftete die Bevölkerung heimlich mit seinem Unkrautvernichter »Roundup«

Jeffrey M. Smith

Dr. Andreas Carrasco saß in seinem von innen verschlossenen Fahrzeug und musste eingeschüchtert miterleben, wie eine johlende Menge zwei Stunden lang auf seinen Wagen einschlug und ihn beschimpfte. Seine Freunde, die es nicht mehr bis in das Fahrzeug geschafft hatten, hatten nicht so viel Glück. Einer von ihnen war am Ende wie gelähmt, ein anderer  mehr …

Land für Land versucht Monsanto, die weltweite Versorgung mit Saatgut an sich zu reißen

Kaitlyn Moore

Wer über das Saatgut herrscht, der herrscht über die Nahrungsmittelversorgung, und wer über die Nahrungsmittelversorgung herrscht, der beherrscht die Welt. Es steht völlig außer Frage, dass Monsanto entschlossen ist, das Monopol über den Markt für konventionelles Saatgut an sich zu reißen. Tatsächlich verfolgt der Konzern beharrlich das Ziel, eine  mehr …

US-Behörde hackt mit Spy-Technik private Gmail-Konten ihrer eigenen Wissenschaftler

Mike Adams

Erst vor wenigen Tagen sind kriminelle Tendenzen der US-Lebens- und Arzneimittelbehörde ruchbar geworden, als bekannt wurde, dass die Behörde Spionagesoftware installiert und illegal die privaten Gmail-Konten von mindestens sechs ihrer führenden Wissenschaftler gehackt hat. Wie sich herausstellt, waren es genau die Wistleblower (zu Deutsch etwa:  mehr …
Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Werbung

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.