Tuesday, 24. May 2016
06.07.2014
 
 

Lassen Sie sich von Wikipedia manipulieren?

Redaktion

75 Prozent der Männer und 73 Prozent der Frauen in Deutschland nutzen regelmäßig Wikipedia. Für die meisten von ihnen ist die Online-Enzyklopädie bei Recherchen die erste und einzige Informationsquelle. In vielen Ländern verhält es sich ähnlich. Die Wissensdatenbank erfreut sich rund um den Globus großer Beliebtheit.

 

Kein Wunder! Die Informationen von Wikipedia sind kostenlos und sekundenschnell verfügbar. Bei Recherchen im Internet ist der Link zur Online-Enzyklopädie meist der erste in der Trefferliste. Dazu kommt: Zahlen und Fakten gelten als verlässlich. Schließlich heißt es, dass die Beiträge in einem basisdemokratischen Prozess verfasst und freigegeben werden.

 

Aber ist das tatsächlich so? Und sind die Informationen wirklich objektiv? Keineswegs, sagt der Autor Michael Brückner in diesem brisanten Dossier. Seine Analysen ergaben: In der Datenbank sind manipulierte und fehlerhafte Informationen gang und gäbe. Werfen Sie deshalb einen Blick hinter die Kulissen des »Wissens-Monopolisten« und erfahren Sie:

• von wem die Beiträge verfasst und publiziert werden,

• wie der »basisdemokratische« Prozess vor der Veröffentlichung abläuft,

• wie Wikipedia mit unliebsamen Themen verfährt,

• wie die »Macher« gegen Organisationen und Personen vorgehen, die nicht die Mainstream-Meinung vertreten,

• mit welchen Maßnahmen Institutionen und Unternehmen Beiträge zu ihren Gunsten beeinflussen,

• warum sich in der Enzyklopädie so viele Fehler finden,

• was Sie tun können, um sich von manipulierten und fehlerhaften Informationen nicht in die Irre führen zu lassen.

Ein elitärer Zirkel bestimmt, was in der Datenbank erscheint

 

Jeden Monat besuchen 400 Millionen Menschen aus aller Welt die Webseite von Wikipedia. Neben Privatpersonen sind dies häufig Journalisten. Denn die Wissensdatenbank erspart ihnen zeitaufwendige Recherchen. Wie Untersuchungen zeigen, bedienen sich aber auch Berufsgruppen wie Richter und Politiker der Online-Enzyklopädie.

 

All diese Nutzer verlassen sich auf Informationen, die von den Wikipedia-Autoren verfasst werden. Diese Autoren gehören ganz bestimmten Berufsgruppen an. Die überwiegende Mehrheit von ihnen vertritt die in der Gesellschaft vorherrschenden Einstellungen und Meinungen.

 

 

Über die Inhalte bei Wikipedia bestimmt ein kleiner, hierarchisch strukturierter Zirkel an Mainstream-Vertretern. Sie entscheiden, welche Artikel veröffentlicht werden. Sie kürzen, ergänzen und löschen Beiträge. Damit haben die »Kontrolleure« eine enorme Macht.

 

Und sie setzen diese Macht ein, um die Datenbank nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Wer Inhalte veröffentlichen möchte, die den Interessen der Aufsicht nicht entsprechen, tut sich schwer. Michael Brückner belegt dies mit verschiedenen Beispielen. Unter anderem mit dem Fall eines Rentners aus Nordrhein-Westfalen.

 

Der Ruheständler begeisterte sich für die Kirchen und Kapellen seiner Region. Mit großem Aufwand sammelte er Informationen über die Bauwerke, verfasste Artikel darüber und stellte immer mehr davon bei Wikipedia ein. Einigen Benutzern von Wikipedia wurde dies zu viel und sie beklagten sich über den »Dorfkirchenwahnsinn«. Da es »Kontrolleuren« von Wikipedia ähnlich ging, begannen sie, die Beiträge zu löschen. Inzwischen sind alle Artikel des Rentners aus der Datenbank verschwunden.

 

Denunziation von Andersdenkenden

 

Noch bedenklicher wird es, wenn Wikipedia gegen Organisationen oder Personen vorgeht, die »nicht linientreu« sind. Wer beispielsweise nicht die vorherrschende politische Meinung vertritt, muss mit Problemen rechnen. Michael Brückner liefert Ihnen auch dazu eindrückliche Beispiele.

 

So erscheint in der Online-Enzyklopädie ein Beitrag über die Monatsschrift eigentümlich frei. Für diese Publikation schreiben Autoren wie Frank Schäffler. Der Ex-FDP-Bundestagsabgeordnete spricht sich wie andere Autoren für eine Liberalisierung der Gesellschaft aus. Und wie andere ist er ein erklärter Gegner der Euro-Rettung.

 

Grund für Wikipedia-Mitglieder, das Magazin im Beitrag über eigentümlich frei in die rechte Ecke zu rücken. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch Verlinkung auf die Seite über die Neue Rechte. Alle Versuche des Magazins, entsprechende Textpassagen und den Link zu löschen, schlugen fehl.

 

Die Plattform, die für PR missbraucht wird

Michael Brückner zeigt Ihnen in dem hochinteressanten Dossier darüber hinaus, wie Institutionen und Unternehmen die Inhalte zu ihren Gunsten manipulieren. Denn natürlich ist klar: Wikipedia öffnet der PR Tür und Tor. Organisationen und Firmen versuchen, sich in den schönsten Farben zu präsentieren. Wussten Sie, dass sie dafür immer häufiger spezialisierte PR-Agenturen beauftragen?

 

Fehler, wohin man schaut

 

Die meisten Wikipedia-Nutzer gehen davon aus, dass sie in der Datenbank korrekte Informationen finden. Ein Irrglaube! Eine PR-Professorin der Penn State University hat die Inhalte der »freien Enzyklopädie« untersucht und festgestellt: Rund 60 Prozent der Beiträge sind fehlerhaft. Michael Brückner präsentiert Ihnen ebenso amüsante wie verstörende Beispiele dieser Fehler.

 

Zum Beispiel den Fall Kenneth Lay. Der ehemalige Vorstand des US-Konzerns Enron starb am 5. Juni 2006 an einem Herzinfarkt. Eifrige Mitglieder von Wikipedia wollten jedoch erfahren haben, dass Lay Selbstmord begangen hatte. Unmittelbar nach dem Tod des Unternehmers änderten sie den Beitrag über ihn und ergänzten den Selbstmord. Da auch viele Journalisten die Informationen in Wikipedia für »wahr« halten, übernahmen zahlreiche Redakteure die Textpassage. Und so berichteten viele Zeitungen über einen Suizid, den es nie gegeben hatte.

 

Lassen Sie sich nicht länger manipulieren!

 

Werfen Sie jetzt einen Blick hinter die Kulissen von Wikipedia. Erfahren Sie mehr über die manipulierten und die fehlerhaften Informationen der Datenbank. Lesen Sie darüber hinaus, wer Wikipedia finanziert und wer der vermeintliche Gutmensch ist, der den Wissens-Monopolisten lenkt.

 

Nach der Lektüre dieses brisanten Buches werden Sie die Online-Enzyklopädie mit anderen Augen sehen. Und Sie wissen, wie Sie mit den Informationen von Wikipedia umzugehen haben.

 

 

 

 


 

 

 


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