Wednesday, 28. September 2016
29.11.2014
 
 

Pädophiler Abgrund: Britischer Kindersex-Skandal ist ein Morast, der bis in die Regierung reicht

Redaktion

Der Pädophilen-Skandal in Großbritannien zieht immer weitere Kreise. Zahlreiche Politiker, TV-Stars, Moderatoren, sogar Regierungsmitglieder und der britische Geheimdienst sind laut Zeugen in den gigantischen Fall von Missbrauch – sowie in bis zu 20 Fälle von Kindesentführung und Mord – seit den 60er-Jahren verwickelt.

 

Es geht um bis zu 200 Kinder, die überwiegend in dem berüchtigten Elm Guest House, einer ehemaligen Pension in London, vergewaltigt und in einzelnen Fällen umgebracht worden sind.

 

Die Kinder wurden Abgeordneten und Prominenten meist aus Heimen und einer Internats-Schule in das als »Buben-Bordell« bezeichnete Gästehaus zugeführt. Bislang gibt es fast 150 Anschuldigungen von Opfern des Rings. Laut dem britischen Telegraph stehen mehr als zehn Namen von Politikern auf einer Liste der mutmaßlichen Täter in den laufenden Ermittlungen.

 

Doch Akten, die die Polizei in der ersten Phase der Untersuchungen angelegt hatte, sind verschwunden. Seit ein paar Wochen geht eine Sonderkommission von Scotland Yard der Sache erneut nach. Aber Großbritanniens Establishment mauert und vertuscht. Im Parlament wird die jahrelange Kinderschänder-Orgie in Anhörungen unter Hinterbänklern behandelt.

 

Dabei sagte in dieser Woche der konservative Abgeordnete Zac Goldsmith laut der Daily Mail aus, er wisse von einem ehemaligen Kabinettsmitglied, das mit einem nackten Jungen in der Sauna abgelichtet wurde. Demnach soll eine frühere Besitzerin des Elm Guest House einem Kinderschutz-Aktivisten gesagt haben, sie habe Bilder führender Politiker, die Kinder dort missbraucht hätten.

 

Die Daily Mail berichtete vor wenigen Tagen unter Berufung auf den Scotland Yard Detektiv Roger Stoodley, der die Ermittlungen lange geführt hat, dass es über ein Dutzend weitere Fälle von ermordeten Kindern in dem notorischen Fall geben könnte.

 

Die »Operation Orchid« genannten Ermittlungen haben den Mord an drei kleinen Jungs durch einen Ring von Kinderschändern aufgedeckt. Die drei Opfer waren sechs, sieben und 14 Jahre alt.

 

Doch alle Beweise aus der ersten Phase der Ermittlungen sind 1982 mitsamt Namen, Bildern und Zeitangaben verschwunden. Im Verdacht steht der britische Geheimdienst.

 

Es soll sich um Beweise in zwölf Fällen von Kindesmissbrauch handeln. Die frühere Besitzerin des Gästehauses und ihr Mann seien kurz nach Verschwinden der Akten wegen gesetzwidriger Führung der Pension zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Die Besitzerin sei später unter mysteriösen Umständen gestorben.

 

Die ersten Vorwürfe über den weit verzweigten Kinderschänder-Ring hatte 2012 der Labour-Abgeordnete Tom Watson erhoben. Watson bezog sich auf Geheimdienstquellen und sprach von »eindeutigen Beweisen« für Verbindungen eines einflussreichen Pädophilen-Netzwerkes zu Parlament und Regierung.

 

Im Umkreis dieses mysteriösen Rings von Kinderschändern war auch der frühere BBC-Moderator und Discjockey Jimmy Savile tätig. Er hatte seine mediale Macht und seine guten Verbindungen genutzt, um über fünf Jahrzehnte hinweg Hunderte von Mädchen und Frauen im Alter zwischen fünf und 75 zu missbrauchen. Savile war mit Margaret Thatcher befreundet und wurde 1990 von der Queen geadelt.

 

Vor allem in Krankenhäusern fiel er immer wieder über seine Opfer her. Doch bevor der Serientäter richtig entlarvt wurde, war er verstorben. Das war 2011. Es hatte über die Jahre hinweg immer wieder Hinweise an die BBC und die britische Regierung über das Treiben von Savile gegeben.

 

Gestoppt wurde das Monster nicht. Laut dem britischen Gesundheitsminister Jeremy Hunt ermitteln inzwischen 50 Krankenhäuser im ganzen Land wegen Vorwürfen gegen den Mann.

 

Britische Zeitungen haben vor wenigen Tagen vom Auftritt eines weiteren Zeugen gegen den weit verzweigten Kinderschänder-Ring berichtet. Der Mann will gesehen haben, wie ein Abgeordneter der konservativen Torys einen zwölfjährigen Jungen während einer der vielen Orgien erdrosselte. Der Augenzeuge hat sich demnach im selben Raum aufgehalten, in dem der Mord geschah. Ein weiterer Zeuge berichtete, wie ein Kind von einem Pädophilen mit dem Auto überfahren wurde.

 

Ein weiteres Opfer, wie die beiden anderen ein Junge, soll vor den Augen eines Tory-Abgeordneten umgebracht worden sein. Alle drei Morde stehen in direktem Zusammenhang mit dem Sex-Ring. Der Zeuge ist inzwischen erwachsen und erzählte britischen Detektiven, dass er sah, wie ein zehn oder elf Jahre alter Junge mit einem Auto absichtlich überfahren wurde. Zwei ihm unbekannte Männer sollen 18 Monate später einen weiteren Jungen vor den Augen eines Parlamentariers umgebracht haben.

 

Er selbst wurde vor Jahren nach eigener Aussage zusammen mit anderen Kindern von einem Chauffeur in einer Limousine zu einem luxuriösen Reihenhaus am Dolphin Square im Zentrum Londons unweit des Parlamentsgebäudes gebracht »und von einflussreichen Männern sexuell missbraucht«.

 

In den Ermittlungen taucht immer wieder der Name von Sir Cyril Smith auf. Auch er ist inzwischen verstorben. Der Abgeordnete der Liberal-Demokraten war ein Freund von Savile. Auch er war mehrmals von Opfern oder Zeugen angezeigt worden, ohne dass es Folgen für ihn hatte. Erst 2012 tauchten »erdrückende Beweise« gegen ihn auf. Aber da war er bereits tot.

 

 

 

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Leser-Kommentare (27) zu diesem Artikel

07.01.2015 | 08:23

Erik

Das ist doch nur ein tröpfchen auf dem heissen Stein. Lest mal die Bücher von David icke. Sicher weiss auch er nicht alles richtig, keiner bringt das. Aber lest mal !


04.12.2014 | 12:22

cashca

Wenn es eine übernatürliche Gerechtigkeit geben sollte , wie wir ja annehmen, dann werden auch sie sich dafür verantworten müssen.. Soll sie der Teufel holen , die haben doch nichts menschliches, nichts moralisches mehr an sich. Ist t den hier auf dieser Erde niemand mehr in der Lage und auch Willens, solche Bestien aufzuhalten, an ihrem perversen Treiben zu hindern? Geht hier Täterschutz vor Kinderopferschutz?


03.12.2014 | 06:51

Daniel Z.

Interessant währe auch zu erfahren, wie die Strafen den unter den obrigen aussehen würde wenn so Fälle ans Licht kommen? Jeder andere sässe im Knast wo ich auch befürworte. Bei denen sieht es vermutlich so aus, das die ihren Posten räumen müssten im extremfall aber natürlich noch eine schön abfindung bekommen! Einfach zum Kotzen das ganze!


03.12.2014 | 00:54

EU-Gegner

02.12.2014 | 10:54 Hannelore M. Röhl Dies stimmt mich nachdenklich. Ist nicht der Betreiber von KOPP ein ehemaliger Polizist? Und damit ein >automatisch> Guter? Passen Sie auf sich auf. Womöglich sind Sie eine wie ich, denen es nicht egal ist, warum tausende Kinder jedes Jahr verschwinden. Verwendungszwecke gibt´s ja zuhauf. Der Jauchehaufen ist unendlich tief.


02.12.2014 | 10:54

Hannelore M. Röhl

Interessant an Ihrem Beitrag ist doch eigentlich nur, daß Ihnen - dem Kopp-Verlag, Udo Ulfkotte und Michael Grandt - ein Bericht aus Hamburg vorliegt, in dem ein Opfer seine Peiniger - Hamburger Bürgermeister, Senatoren, Politiker, Oberstaatsanwalt, Rechtsmediziner, Dirigent, Galerist - vor 20 Jahren angezeigt hat, der Strafanzeige aber genau so lange nicht nachgegangen wird und Sie nicht darüber berichten. Sie haben mir noch nicht einmal geantwortet.


02.12.2014 | 10:50

DasUrmelausdemEis

Abu Ghuarib: Volle Zustimmung!!! In den letzten Jahrzehnten ist es geradezu "in" und schick geworden,. Pädophilie als etwas Normales hinzustellen; wenn es ganz krass wurde mit der Kinderschändung, also mit der anschließenden Ermordung der Kinder, wurden diese Leute als krank bezeichnet. Wie überhaupt Kriminelle immer als krank laufen und somit für ihre Handlungen nicht zur Rechenschaft gezogen werden können/sollen/dürfen.

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