Friday, 30. September 2016
28.03.2016
 
 

Peter Bartels: »Wenn es beim Mainstream um Vernunft ginge, wäre manches einfacher.«

Redaktion

KOPP Autor Peter Bartels im Interview über »nicht enden wollenden Wutauswurf«, »Hass-Kommentar in Buchform« und kleine Hässlichkeiten eines Ex-Kollegen.

 

Herr Bartels, die Kritiker reiben sich an Ihnen und Ihrem neuen Buch zum Niedergang der Bild. Bei Meedia wird Ihr Buch als »Hass-Kommentar in Buchform« bezeichnet. Der Medien-Blogger Stefan Niggemeier versteht Ihr Buch als einen »nicht enden wollenden Wutauswurf«. Überraschen Sie solche Reaktionen?

 

Bartels: Ach was, im Gegenteil. Ich erinnere an Sarrazin. Den haben Journaille und Politik in jeder Talkshow gesteinigt. Und die Kanzlerin warf den größten Stein, obwohl sie ungeniert zugab, sein Buch Deutschland schafft sich ab nicht mal gelesen zu haben. Typisch! Dagegen komme ich geradezu gut weg: Beide Autoren kommen immerhin nicht umhin, mir und meinem Bild-Buch an bestimmten Stellen recht geben zu müssen. Wie furchtbar! Der Rest ist vorauseilender, dem Mainstream gezollter Gehorsam. Zu dem Bild längst gehört.

Die Kritik geht ja richtig unter die Gürtellinie: Bartels sei »wütend und verzweifelt«, behauptet Niggemeier, sie seien ein alter Mann, der eine »bräunlich-klebrige Soße aus Ressentiments und Selbst-Verklärung« gerührt habe. Zu der zentralen Kritik, die Sie an Bild und am Medien-Mainstream üben, liest man aber so gut wie nichts ...

 

Bartels: Auch hier bin ich in guter Gesellschaft: Pirinçci und seinen Bestseller Deutschland von Sinnen versuchten die Kritiker als einen »nicht endenden Wutrausch« abzuqualifizieren. Nur, weil er sich als geborener Türke erdreistete, wie der »letzte Deutsche« daherzukommen und leidenschaftlich geißelte, was die Unterwerfungs-Clique längst auf dem Nazi-Misthaufen final entsorgt zu haben glaubte.

 

Und natürlich bin ich ein alter Mann. Was sonst ist man mit 72? Was für eine Tautologie. Es ist im Grunde das gleiche verbrecherische »Gebrechen«, das die taz seinerzeit Sarrazins Schlaganfall verordnete. Ich »übersetze« mal milde: Er möge beim nächsten Schlaganfall doch bitte schön nicht wiederkommen. Also, Bartels, alter Sack, halt´s Maul, und ab in die Kiste! Und »braun« ist in Deutschland sowieso jeder, der nicht grün oder rot ist, nicht wenigstens zum schwarz-grünen Block der CDU gehört.

 

Sie werden von Kritikern mehr als einmal zum PEGIDA-Freund gestempelt. Ist das nicht genau der Reflex, den Sie in dem Buch beschrieben haben, dass man auf Kritiker des Mainstreams pauschal eindrischt und sie in die rechte Ecke stellt?

 

Bartels: Wenn es beim Mainstream um Vernunft ginge, wäre manches einfacher. Aber Ideologen geht es nicht um Logik. Es geht nur und immer um ihr sozialistisches System. Marx statt Markt. Das war schon in seligen RAF-Zeiten so: unverhohlen hämisch, mit kaum unterdrückter Genugtuung, nahm eine gewisse Gesinnung die Morde an Schleyer, Ponto und Herrhausen schwurbelnd einfach hin.

 

Und als schließlich bekannt wurde, dass Bild damals beim Studenten Ohnesorg doch nicht »mitgeschossen« hatte, sondern allein ein von der Stasi gedungener und jahrelang bezahlter SED-Genosse in West-Polizei-Uniform der Mörder war, zuckte die linke Journaille kurz die Schulter: Long time ago! Und überhaupt, es ging ja nur ums Prinzip.

 

Wie heute bei PEGIDA und AfD. Natürlich wissen die Meinungs-Monarchen, dass da kein neuer Volkssturm »marschiert«. Natürlich kennen alle die Meinungsforschungs-Ergebnisse. Natürlich wissen alle, dass der Braune Block bei PEGIDA keine größere Bedeutung hat als bei den rot/grünen Mai-Demos der Schwarze Block. Mit einem Unterschied: Die linken Demonstranten, die reihenweise Autos der herrschenden Klasse (Kleinbürger also) abfackeln und Stadtteile verwüsten, kommen alle aus der gerechten Ecke, also aus der linken. Und »links« hat immer recht. Und da PEGIDA und AfD nur die »Mitte« sind, konservativ, wie einst die CDU und die Mehrheit der SPD (!) kleben die Dünkel-Deutschen diesen »Dunkel-Deutschen« das Kainsmal auf die Stirn – das Hakenkreuz! Die Nazis von einst hatten einen gelben Stern.


Was haben Sie in dem Buch wirklich über PEGIDA gesagt?

 

Bartels: Einiges mehr als gerade eben. Und nicht nur am Beispiel Bild, auch am Beispiel FAZ oder Spiegel: Sie alle reiben sich die Augen, schmeißen immer mehr Redakteure raus, weil die Auflage sinkt. Die hoch bezahlten Herren Blattmacher weigern sich, zu begreifen, dass nicht das Internet schuld an diesem Desaster ist, dass hauptsächlich ihr Volkserziehungs-Journalismus schuld ist. Diese Damen und Herren weigern sich, auch nur in Erwägung zu ziehen, dass »die« Deutschen nichts gegen wirkliche Kriegsflüchtlinge haben. Aber jede Menge gegen Wirtschaftsflüchtlinge. Die zunächst alle (auch von Bild) als »hochgebildete Retter unserer Renten« welcome waren. Und seit diese unverfrorene Lüge nicht mehr haltbar ist (75 Prozent Analphabeten!), seit klar ist, wir werden diese jungen Smartphone-Moslems auf Jahre hinaus intravenös via Sozialkassen ernähren müssen, wird ungeniert die Bergpredigt bemüht. Vor allem von jenen, die nicht mal wissen, dass Jesus Jude war.

 

Wie kommt es, dass auf Ihren zentralen Vorwurf, die Bild sei inzwischen zur herrschenden Kaste übergelaufen, keiner eingeht?

 

Bartels: Weil die Meinungs-Monarchen sich eigentlich genieren. Sie fürchten insgeheim immer noch, dass da der Teufel den Beelzebub auszutreiben versucht. Darum schweigen und schwurbeln sie über Diekmanns »Refugees Welcome« am liebsten hinweg. Sie haben sich ja schon seinerzeit bei Wulff sehr schwer getan. Bei Diekmanns verlogener Hinrichtung des »Präsidenten-Darstellers« Wulff (Hans H. Tiedje). Weil sogar die Süddeutsche damals geahnt hat, das Diekmann sie häppchenweise auf »seine« Fährte linkte. Und einige haben dann ja auch zu Recht gekotzt, als die Bild-Reporter trotzdem den Nannen-Preis bekamen; ich habe übrigens auch erst »gejubelt« und später gewürgt, als ich Diekmanns »Wahrheit« erfuhr. In der Not frisst der Teufel Fliegen, klar, aber Bild und Multikulti? Einmal Klassenfeind, immer Klassenfeind. Da kann der liebe Kai noch so oft um ein »historisches« Tischtennisspiel mit Bild-Erzfeind Wallraff betteln.

Es wird der Vorwurf erhoben, dass Sie nur deshalb den Islam kritisieren, weil sie jetzt bei Kopp publizieren. Hat man da Ihre Kritik richtig verstanden an der massenhaften Einwanderung?

 

Bartels: Ich habe es inzwischen oft gesagt und geschrieben: Kopp wird heute genauso verlacht, verhöhnt, verteufelt, wie einst Axel Springer. Obwohl er nicht im Ansatz so maßgeschneidert britisch daherkommt. Aber sie schlagen auf Kopp mit den gleichen Gesinnungs-Keulen ein wie einst auf Springer:

 

Axel Springer wollte Deutschland. Und Zeitungen wie Bild verkaufen. Die versammelte linke Meinungs-Elite damals: Ein Reaktionär der übelsten Sorte. Schließlich: Wer heute das Gerippe der Wiedervereinigung aus dem Schrank der Geschichte holt, zündelt am Weltfrieden.

 

Jochen Kopp hat nichts, rein gar nichts, gegen wirkliche Flüchtlinge. Aber er will, dass Deutschland deutsch bleiben darf. Und er will Bücher verkaufen. Die oberen Zehntausend der Meinungs-Monarchen heute: Dunkel-Deutscher! Verschwörungs-Verleger. Natürlich wollen sie nicht wissen, dass Autoren wie Gerhard Wisnewski, der »ein Leben lang« für den »seriösen« Verlag Droemer Knaur Bestseller wie Verheimlich-vertuscht-vergessen schrieb, jetzt beim Kopp Verlag schreiben muss, darf. Frei, wie die Feder es will...

Wie kommt es, dass Kai Diekmann selbst noch nicht mit in die Diskussion eingegriffen hat? Wie passt das zu Ihrer Einschätzung von Diekmann, wie Sie sie im Buch kundgetan haben?

 

Bartels: Oh, er hat! Kaum hatte der gut aussehende Blogger Stefan Niggemeier (auch gelegentlicher Spiegel-Schreiber) mein Buch wärmstens hingerichtet, postete »Kaischi« Diekmann ein früheres Lob von mir, in dem ich eine Bild-Ausgabe von ihm als »best ever« bejubelt hatte. Aber weil Niggemeier offenbar mein Urteil in Sachen Auflage teilte, winselte Kaischi in etwa twitternd los: Dass Bartels keine Ahnung davon hat, dass (nur) das Internet schuld am Auflagenverlust von Bild ist... »aber der Niggi«??

 

Ich beschreibe in meinem Buch ja ausführlich, dass eben nicht das Internet an diesem »Weltrekord in Auflagen-Vernichtung« (von einst fünf auf heute unter zwei Millionen) schuld ist. Schuld daran sind in der Hauptsache skandalöses Handwerk, katastrophale Faulheit, zuletzt Verteufelung der Rest-Leser als rechtes Pack. Der Undertaker Diekmann hat die Vertreibung der Bild-Leser dramatisch beschleunigt. Meines Wissens bezahlen nur Sadomasochisten ihre Domina...


Ein Ex-Kollege, Hauke Brost, wirft Ihnen vor, die Leser in den Schlaf zu schreiben. Sie hätten eine verkalkte Wut auf Diekmann. War da noch eine Rechnung offen?

 

Bartels: Ich habe mich schon bei Hauke öffentlich/schriftlich dafür entschuldigt, dass offenbar weder Tiedje noch ich als Bild-Chefredakteure seine offenbar sensationellen schreiberischen Fähigkeiten erkannt haben, leider auch nicht seine Reporter- oder Redakteur-Begabungen. Das holte dann viel später Springer-Vorstand Mathias Döpfner nach. Jedenfalls für ein paar Monate. Erst als er sich vor Monaten greinend durchs Netz nölte, Kai Diekmann habe »offensichtlich« allen Buchverlagen »gedroht«, ja nicht sein neues Buch zu veröffentlichen, da wurde ich mitfühlend stutzig.

 

Vielleicht hätten wir ihn damals doch besser aus seiner Froschperspektive erlösen sollen. Ich hoffe, dass er sein literarisches Werk inzwischen an den Mann bringen konnte. Spätestens bei der Verleihung zum Preis des Deutschen Buchhandels werde ich es wissen. Nobelpreis? Ich drück´ die Daumen, Hauke! Und baldige Genesung...

Wie reagieren andere Kollegen und Ex-Kollegen aus Ihrer aktiven Zeit auf das neue Buch?

 

Bartels: Vor ein paar Tagen schrieb ich einem früheren Bild-Kollegen: Sollte ich meinen Verleger fragen, ob wir die nächste Auflage aktualisieren sollen? Weil ich vom ersten Tage an aus allen Ecken der Bild-Redaktion – von früher, von heute – so viele neue bis intime Informationen (schriftlich) gesteckt bekomme? Er riet ab: Schreib´ im Herbst ein neues Buch!

 

Die Reaktion ansonsten mehr oder minder unisono: So war es, so isses, und noch viel schlimmer. Leider. Und Friede weiß offenbar immer noch nichts... Wer weiß!

 

 

 

 

 

 

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