Monday, 27. June 2016
22.10.2014
 
 

Südafrika baute in 1980er-Jahren heimlich waffenfähiges Ebola – Wurde dieser Ebola-Stamm vorsätzlich freigesetzt?

Redaktion

»Project Coast« hieß das geheime Biowaffen-Projekt, das Dr. Wouter Basson Anfang der 1980er-Jahre im Apartheids-Südafrika startete. Ziel des Projekts war es, Bio- und Chemiewaffen zu entwickeln, mit denen man die schwarze Bevölkerung töten oder sterilisieren konnte und die dazu taugten, politische Widersacher aus dem Weg zu räumen. Unter den entwickelten Kampfstoffen waren das Marburg-Virus und das Ebola-Virus.

 

Basson umgibt ein Hauch von Spionageroman-Atmosphäre, als er dem High Court in Pretoria erzählt: »Vor dem Bürgersteig der US-Botschaft in der Schoeman Street drohte mir Pretorias örtlicher CIA-Agent den Tod an.« Laut einem Artikel, der 2001 im Magazin New Yorker veröffentlicht wurde, war die US-Botschaft in Pretoria »schrecklich besorgt«, Basson könne die engen Verbindungen zwischen »Project Coast« und den Vereinigten Staaten enthüllen.

 

2013 befand Südafrikas Gesundheitsbehörde, Basson habe sich »unprofessionell verhalten«.

 

Die Biowaffen-Expertin Jeanne Guillemin schreibt in ihrem Buch Biological Weapons: From the Invention of State-Sponsored Programs to Contemporary Bioterrorism: »1982 bis 1987 waren die Wachstumsjahre des Projekts. In dieser Zeit wurden eine Reihe biologischer Kampfstoffe entwickelt (etwa für Milzbrand, Cholera, das Marburg- und das Ebola-Virus sowie für Botulinumtoxin) …«


Offiziell wurde Bassons Biowaffenprogramm 1994 eingestellt, aber es gibt keine unabhängige Bestätigung dafür, dass die Krankheitserreger tatsächlich jemals zerstört wurden. Der Auftrag, sie zu vernichten, wurde Dr. Basson direkt erteilt. Laut Wall Street Journal ruhte »die Integrität des Prozesses einzig auf der Ehrlichkeit von Dr. Basson«.


Basson gibt an, in Kontakt mit westlichen Geheimdiensten gestanden zu haben. Diese hätten »Project Coast« »ideologische Unterstützung« zukommen lassen. In einem Interview für den Dokumentarfilm Anthrax War erklärte er, er habe sich mehrfach mit Dr. David Kelly getroffen, dem berühmt-berüchtigten Uno-Waffeninspekteur für den Irak. Kelly zählte zu den besten Biowaffen-Experten Großbritanniens, bis er 2003 in der Nähe seines Hauses in Oxfordshire tot aufgefunden wurde. Als offizielle Todesursache wird Selbstmord angegeben, aber Medizinexperten bezweifeln diese Interpretation sehr stark.

 

 

2007 berichtete Mail Online, der britische Geheimdienst MI5 habe Dr. Kelly angeblich eine Woche vor dessen Tod zu seinen Verbindungen zu Dr. Basson befragen wollen.

 

Simbabwes ehemaliger Gesundheitsminister Dr. Timothy Stamps äußerte die Vermutung, sein Land sei zu Bassons aktiven Zeiten mit Biowaffen angegriffen worden. 1998 sagte der damals noch amtierende Stamps PBS Frontline:

»Die Beweislage spricht sehr eindeutig dafür, dass es sich nicht um natürliche Vorfälle gehandelt hat. Die Frage, die wir nun beantworten müssen, lautet, ob es sich um direkte oder vorsätzliche Impfungen gehandelt hat.«

Stamps nannte spezifisch Ebola- und Marburg-Viren als in Frage kommend. Er vertrat die Ansicht, sein Land sei als Testlabor für waffenfähiges Ebola genutzt worden.

»Ich rede im Speziellen über Milzbrand und Cholera, aber auch über einige Viren, die in Simbabwe nicht heimisch sind, beispielsweise das Ebola-Virus und unserer Meinung nach auch das Marburg-Virus.

Wir fragen uns, ob diese nicht im Zusammenhang stehen mit biologischer Kriegsführung gegen dieses Land während der Feindseligkeiten …

Ebola trat entlang des Sambesi auf und wir vermuten, es hat sich um ein Experiment gehandelt, das zeigen sollte, ob das neue Virus dafür genutzt werden kann, Menschen direkt zu infizieren.«

Anfang September stellte die Ghanaian Times in ihrer Berichterstattung über die jüngste Ebola-Epidemie einen Zusammenhang zwischen Basson und der Biowaffenforschung her. In dem Artikel heißt es:

»Es gibt zwei Arten von Forschern in der Welt: Die einen sind so besorgt, wie viel Leid und Tod Krankheiten den Menschen zufügen, dass sie bereit sind, sogar ihr eigenes Leben zu opfern bei dem Versuch, tödliche Krankheiten zu behandeln und zu kurieren.

Die anderen nutzen ihr wissenschaftliches Können, um Menschen zu töten im Auftrag von […] Regierungen …«

Diese Theorien sind keineswegs neu. Platon schrieb vor über 2.000 Jahren in seinem Werk Politeia (»Die Republik«):

»… die Zahl der Ehen aber werden wir den Herrschern anheimstellen, damit sie so sehr als möglich mit Berücksichtigung von Kriegen und Krankheiten und all Derartigem stets die nämliche Anzahl der Männer bewahren, und der Staat uns nach Möglichkeit weder zu groß, noch zu klein werde.«

Wie The Age aufgedeckt hat, drängte der australische Mikrobiologe und Nobelpreisträger Sir Macfarlane Burnet 1947 heimlich die australische Regierung, biologische Waffen zu entwickeln und gegen die »übervölkerten Nationen Südostasiens« einzusetzen. 1947 empfahl das New Weapons and Equipment Development Committee:

»Eine kleine Studiengruppe sollte die Möglichkeiten untersuchen, die Angriffe auf die Lebensmittelversorgung von Südostasien und Indonesien mit biologischen Waffen bieten.«

Diese Informationen erlauben uns einen interessanten Einblick in den jüngsten, beispiellosen Ausbruch von Ebola. Handelt es sich um ein organisches, natürliches Phänomen? Ist diese Ebola-Art bei einem Unfall aus einem Biowaffen-Labor entwichen? Oder wurde sie vorsätzlich freigesetzt?

 

 

 

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Leser-Kommentare (18) zu diesem Artikel

23.10.2014 | 20:15

Aue

Es muß nach den langen Jahren der Anfeindungen, Hetze und Herabwürdigungen für Autoren wie Ulfkotte, Herman und wie sie alle heissen, ein erhebendes Gefühl sein, wie ihr Mut, Beharrlichkeit und Mühe beginnt, Früchte zu tragen und die Leute wenigstens ein Mindestmaß an Skepsis entwickeln. Die "freie Presse" war eine geniale Lüge, 200 Jahre hat diese Lüge bestand gehabt und sie würde auch weiterhin bestehen, wenn nicht der "Unfall" des Internets passiert wäre,...

Es muß nach den langen Jahren der Anfeindungen, Hetze und Herabwürdigungen für Autoren wie Ulfkotte, Herman und wie sie alle heissen, ein erhebendes Gefühl sein, wie ihr Mut, Beharrlichkeit und Mühe beginnt, Früchte zu tragen und die Leute wenigstens ein Mindestmaß an Skepsis entwickeln. Die "freie Presse" war eine geniale Lüge, 200 Jahre hat diese Lüge bestand gehabt und sie würde auch weiterhin bestehen, wenn nicht der "Unfall" des Internets passiert wäre, wo der Geldmacht ihr Informationsmonopol abhnaden gekommen ist. Die Bestrebungen laufen bereits, von offener Zensur bis zur technischen Verhinderung (Stichwort Netzneutralität), der Hochfinanz den freien Zugang zu ungefilterter Information wieder aus dem Weg zu räumen. Wenn EUdSSR-Freimaurer Juncker in typischem Orwellsprech kaum bestimmt, eine Explosion des Internets herbeiführen will und wenn gleichzeitig die diversen nordamerikanischen Anwaltskanzleien das hiesige Rechtssystem in Sachen "Freihandel" auf ihren Leib geschneidert bekommen, dann ist Gefahr in Verzug.


23.10.2014 | 18:34

Wanda Sakrotzki

Auf den Kopp-Artikel hin äußert sich ein Deutscher aus Südafrika dazu wie folgt: " Ich glaube das einfach nicht, das ist mir neu, ich habe einige Berichte (aus Bücher) über das Project Coast, das man nicht so einfach im Weltnetz finden wird. Es werden nun wirklich Fähigkeiten an ihn oder das Projekt zugedichtet, die garnicht der damaligen Bedrohung, Umständen und Möglichkeiten, die damals herrschten, passten. Ich bin mir jedoch bewusst von der weltweiten Hetzkampagne gegen...

Auf den Kopp-Artikel hin äußert sich ein Deutscher aus Südafrika dazu wie folgt: " Ich glaube das einfach nicht, das ist mir neu, ich habe einige Berichte (aus Bücher) über das Project Coast, das man nicht so einfach im Weltnetz finden wird. Es werden nun wirklich Fähigkeiten an ihn oder das Projekt zugedichtet, die garnicht der damaligen Bedrohung, Umständen und Möglichkeiten, die damals herrschten, passten. Ich bin mir jedoch bewusst von der weltweiten Hetzkampagne gegen ihn. Selbst jetzt noch, dreißig Jahre nach dem Geschehen, wird versucht den ehemaligen General und heute praktizierenden Herzspezialisten ein Berufsverbot aufzuzwingen. Man kann man prüfen. Jeder kann hier anrufen, ihn fragen, oder einfach ein Mail schreiben und sich selber überzeugen: http://www.mediclinic.co.za/doctors/Pages/DoctorCertificate.aspx?sp=3&st=-1&hs=&ln=&id=3276&pg=0 " Zitatende


23.10.2014 | 02:05

Jurgen

Hierzu möchte ich den Film >Zulu< a.d. Jahr 2013< empfehlen. Unendlich viele Denkanstöße bzgl. Pharma-Mafia, Behörden(Behörden-Aufsicht), unser Umfeld und weltweite unmenschliche Aktivitäten. mfG Jurgen


22.10.2014 | 20:25

Skeptiker

Sollte es wirklich derart böse und leicht übertragbare Viren oder sonstige Erreger geben, müsste die Menschheit längst ausgestorben oder zumindest extrem dezimiert sein. Komischer Weise treten diese Krankheiten immer nur dort auf, wo die Menschen ohnehin unter jämmerlichen Bedingungen krepieren. Für mich ist das ein weiterer Fake-Artikel der dazu dient, den Mythos Ebola am Leben zu halten.


22.10.2014 | 18:36

Erich Schlapphut

@Platoniker ---Ihr Einwand in allen ehren, aber nach einer zufälligen Beschäftigung mit Philosophen um eine Antwort auf bestimmte Fragen des Lebens zu bekommen, bin ich zu der Erkenntnis gekommen: ---Philosophie ist eine geistige Verwirrtheit die zur Wissenschaft erklärt wurde.--- Weil selbst die meisten Philosophen sich im Laufe ihres Schaffens immer wieder in Widersprüche verwickelten. So das man sich immer nur einzelne Betrachtungen rauspicken muss und das auch noch von...

@Platoniker ---Ihr Einwand in allen ehren, aber nach einer zufälligen Beschäftigung mit Philosophen um eine Antwort auf bestimmte Fragen des Lebens zu bekommen, bin ich zu der Erkenntnis gekommen: ---Philosophie ist eine geistige Verwirrtheit die zur Wissenschaft erklärt wurde.--- Weil selbst die meisten Philosophen sich im Laufe ihres Schaffens immer wieder in Widersprüche verwickelten. So das man sich immer nur einzelne Betrachtungen rauspicken muss und das auch noch von verschiedenen Philosophen. Eine genaue Beurteilung der Aussagen sind im allgemeinen gar nicht möglich weil man die genauen Umstände nicht kennt, weil Überlieferungen doch recht wage sind, die zu deren Aussagen geführt haben. Wenn man noch die Auslegungen durch die Übersetzer, manchmal sind es Mehrere zu verschiedenen Zeiten, betrachtet und die Aussagen in die Neuzeit übertragen will, dann wird es noch diffiziler.


22.10.2014 | 16:15

Platoniker

Daß der göttliche Platon nun für so einen Dreck herangezogen werden muß, finde ich absolut nicht in Ordnung! Platon war mit Sicherheit ein wichtiger Vorläufer der neuen Zeit (der alle freiheitlichen Prinzipien innerhalb des Philosophenstandes einforderte und diese in der Akademie auch lebte und zeitweise sogar politisch verfolgt wurde) und es zeugt von Böswilligkeit, einzelne Zitate achronologisch aus dem Zusammenhang herauszupicken, die seine Lehre vollkommen verzerren....

Daß der göttliche Platon nun für so einen Dreck herangezogen werden muß, finde ich absolut nicht in Ordnung! Platon war mit Sicherheit ein wichtiger Vorläufer der neuen Zeit (der alle freiheitlichen Prinzipien innerhalb des Philosophenstandes einforderte und diese in der Akademie auch lebte und zeitweise sogar politisch verfolgt wurde) und es zeugt von Böswilligkeit, einzelne Zitate achronologisch aus dem Zusammenhang herauszupicken, die seine Lehre vollkommen verzerren. Wertvolles und Heiliges in den Dreck zu ziehen, war eine machtpolitische Strategie des amerikanischen und imperialistischen Materialismus und ich bin enttäuscht, daß Kopp sich auf dieses Niveau begibt.

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