Tuesday, 28. June 2016
01.03.2011
 
 

Unbequeme Studie: Warum islamische Selbstmordattentäter Menschen töten

Redaktion

Angeblich kämpfen islamische Selbstmordattentäter für soziale Gerechtigkeit und gegen Unterdrückung, so lautet die verbreitete Auffassung. Deshalb kommen wir der islamischen Welt entgegen – und investieren zudem Milliarden. Offenkundig war diese Auffassung völlig falsch. Denn muslimische Selbstmordattentäter haben in Wahrheit angeblich völlig andere Motive, behaupten jetzt Wissenschaftler.

Die kriminologische Fakultät der Universität Alabama, USA, genießt weltweit einen guten Ruf. Doch die Studie, die Wissenschaftler um den Kriminologen Adam Lankford gerade über muslimische Selbstmordattentäter veröffentlicht haben, könnte diesem Ruf eher schaden. Denn sie ist politisch nicht korrekt. Sie passt vor allem nicht in das Denkschema westlicher Politiker. Überall hieß es bislang, islamische Selbstmordattentäter seien religiöse Fanatiker, die den Islam entweder falsch verstanden hätten oder aber mit gewaltsamen Mitteln gegen Unterdrückung, Elend und die Vorherrschaft des Westens zu kämpfen suchten. Adam Lankford und seine Mitarbeiter haben in den vergangenen Jahren die Lebensläufe von Hunderten muslimischen Selbstmordattentätern studiert. Das haben vor ihnen auch schon andere getan. Das Team um Lankford begnügte sich allerdings nicht damit. Man befragte in jedem Land auch Freunde, Verwandte und Bekannte islamischer Selbstmordattentäter. Das Ergebnis erschüttert die bisherige Sichtweise, denn ihm zufolge waren die Motive der Selbstmordattentäter andere als öffentlich bekannt: Die muslimischen Attentäter waren nämlich allesamt depressiv oder litten an anderen schweren psychischen Störungen.

Vom Hamburger Studenten Mohammed Atta, der eines der Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers steuerte, bis hin zur palästinensischen Selbstmordattentäterin Wafa al-Biss waren alle schizophren oder depressiv. Nicht wenige hatten gescheiterte Selbstmordversuche hinter sich – wie etwa Wafa al-Biss, die sich zuvor in der elterlichen Küche hatte verbrennen wollen. Auch der Stockholmer Selbstmordattentäter Taimour Abdulwahab, der sich vor Weihnachten in einem Kaufhaus in die Luft hatte sprengen wollen, litt an schweren Depressionen und hatte einen Selbstmordversuch hinter sich. Im Islam ist die Selbsttötung eine der schlimmsten Sünden. Die Wissenschaftler vertreten die Auffassung, dass junge Muslime Selbstmordanschläge in Wahrheit nicht verüben, weil sie andere Menschen töten wollen, sondern weil sie damit einen Selbstmord kaschieren wollen. Das sei auch der Grund dafür, warum mindestens bei jedem zweiten Selbstmordanschlag nur der Attentäter ums Leben komme. Das war der Fall beim Stockholmer Attentäter Taimour Abdulwahab ebenso wie auch beim afghanischen Studenten Qari Sami, der sich in ein Internet-Café begab, dort in die Toilette ging, die Tür verschloss und sich erst dann einsam in die Luft sprengte.

Islamistische Terrorgruppen halten demnach nicht nach religiösen Fanatikern Ausschau, die sie für die von ihnen geplanten Anschläge missbrauchen können, sondern suchen in Moscheen und Koran-Schulen nach depressiven Menschen, die von Sorgen erdrückt werden und psychischen Beistand benötigen. Das »Radikalisieren« erfolgt demnach nur bei Menschen, die ohnehin entschlossen sind, sich das Leben zu nehmen. Diese Selbstmörder werden also in ihrem Bestreben bestärkt. Aus der Sicht der amerikanischen Kriminologen müssen Fachleute für Terrorabwehr künftig stärker nach psychisch gestörten Muslimen und nicht nach besonders religiösen Muslimen Ausschau halten, um Anschlagsvorbereitungen zu verhindern.

 

 


 

 

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