Sunday, 25. September 2016
18.01.2016
 
 

Jüngste Grausamkeiten des IS in Syrien – »Gemäßigte Rebellen« werden von der CIA ausgebildet

Stephen Lendman

CIA-Mitarbeiter, Angehörige amerikanischer Spezialeinheiten sowie ihre Schurkenstaaten-Gegenspieler bilden Rekruten der Terrormiliz des Islamischen Staates (IS) darin aus, schreckliche Grausamkeiten, wie etwa Enthauptungen, zu begehen, chemische Kampfmittel und andere Gifte einzusetzen sowie Massaker an der Zivilbevölkerung zu verüben.

 

Mit seiner von imperialen Motiven getriebenen Schonungslosigkeit trägt der Westen die volle Verantwortung für die jüngsten Grausamkeiten in Syrien.

 

Die Stadt Deir ez-Zor ist die siebtgrößte Stadt Syriens und befindet sich im Norden des Landes etwa 280 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Damaskus. Vor dem Bürgerkrieg lebten hier mehr als 200 000 Menschen. In der Nähe der Stadt liegen auch syrische Erdölfelder. Die gleichnamige Provinz verbindet die sogenannte »Hauptstadt« des IS, Ar-Raqqa, mit den von der Terrormiliz kontrollierten Gebieten im Irak.

Berichten zufolge haben IS-Kämpfer nun in dem Vorort al-Bghailije ein Massaker an mehr als 280 Einwohnern der Stadt, darunter Frauen, Kinder und ganze Familien, angerichtet. Der IS beschuldigt diese Menschen, loyal zum syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu stehen.

 

Kurz vor dem Massenmord hatten russische Kräfte die Einwohner aus der Luft mit 22 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter wie Nahrungsmittel und Medikamente versorgt.

 

In der Stadt sollen dort an die 250 000 Menschen eingeschlossen sein. Der IS verhinderte bisher die Lieferung von Hilfsgütern. Dieses Ereignis gehört zu den schlimmsten Grausamkeiten seit Beginn des von Obama angezettelten Stellvertreterkrieges, wobei der IS und andere religiös-fanatische Terroristen als imperiale Fußtruppen dienen.

 

Die Syrische Arabische Nachrichtenagentur (SANA) meldete, an die 300 Menschen seien in dem Vorort al-Bghailije getötet worden. In der Mehrzahl habe es sich um Frauen, Kinder und ältere Menschen gehandelt. Der syrische Ministerpräsident Wael al-Halqi verurteilte das »barbarische und feige Massaker« scharf. Die Verantwortung dafür trügen die USA und die anderen Länder, die dieses Übel unterstützen.

 

»Der Ministerpräsident erklärte, die Terrororganisationen begingen die Massaker, um von ihren wiederholten Verlusten und Niederlagen, die ihnen durch die syrischen Streitkräfte zugefügt worden seien, abzulenken. Diese Terrorgruppen seien sich bewusst, dass ihre Tage in Syrien gezählt seien«, berichtete SANA weiter.

 

Neben Zivilisten fanden auch zahlreiche syrische Soldaten den Tod. Einige von ihnen wurden enthauptet. Mehr als 400 weitere Personen wurden entführt und als Geiseln genommen. Nach Angaben des Gouverneurs der Provinz, Mohammad Kaddur Ainjjia, konnten die syrischen Streitkräfte al-Bghailije wieder vom IS befreien, wobei der IS deutliche Verluste erlitten haben soll.

 

Westliche Medien berichteten relativ zurückhaltend über die schrecklichen Ereignisse, während über die Belagerung der Ortschaft Madaja, für die Assad verantwortlich gemacht wird, in großer Aufmachung berichtet wurde. In den USA blieben die New York Times, die Washington Post oder das Wall Street Journal stumm. Und auch das amerikanische Fernsehen berichtete kaum darüber. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete, der IS »tötet mindestens 250 Menschen… darunter Pro-Assad-Kämpfer und ihre Familien«.

 

Der IS belagert einige Wohngebiete seit mehr als einem Jahr. Dort verschlechtern sich die Lebensbedingungen immer weiter. Moskau versucht, die vom IS belagerten Gebiete mit Hilfslieferungen aus der Luft zu versorgen.

 

Dabei besteht allerdings die Gefahr, dass die Hilfsgüter auch dem IS in die Hände fallen könnten.

 

Russland forderte alle Konfliktparteien auf, der vom IS und anderen Terrorgruppen eingeschlossenen syrischen Bevölkerung humanitäre Hilfe zu leisten. In einer Erklärung des russischen Außenministeriums heißt es dazu:

 

»Wir setzen unsere Bemühungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Zivilbevölkerung in enger Absprache mit den syrischen Behörden fort und fordern (auch andere Länder) auf, mit den humanitären Einrichtungen der Vereinten Nationen konstruktiv zusammenzuarbeiten, um so den Zugang für humanitäre Hilfslieferungen in die zuvor genannten Städte und andere Orte zu gewährleisten, die unter extrem schwierigen Verhältnissen zu leiden haben.«

 

Die für den 25. Januar angesetzten Friedensgespräche werden kaum dazu beitragen, dass die Kampfhandlungen eingestellt und keine weiteren Grausamkeiten seitens der Terrorgruppen mehr begangen werden – zumindest solange nicht, wie Washington und andere Schurkenverbündete sie unterstützen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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