Thursday, 24. July 2014
10.06.2010
 
 

Ausblick: Weshalb Ihr Geld in jedem Falle mittelfristig nichts mehr wert ist und warum ein Krieg zwischen den USA und China infolge der Weltschuldenkrise nicht unmöglich erscheint

Thomas Mehner

Im Moment drehen – wie der Volksmund sagt – »alle am Rad«: Die US-Amerikaner, unsere ach so guten »Freunde«, und die Spekulanten versuchen den Euro zu zerlegen; die EU wehrt sich mit einem Rettungsschirm gegen die Angriffe auf ihre Währung und versucht durch in Aussicht gestellte politische Maßnahmen, die Auswüchse des Finanzsystems einzudämmen; China schmiedet seit Jahren und in letzter Zeit verstärkt immer neue Allianzen mit jenen Nationen, die den Amerikanern stets als Vasallen, nützliche Idioten oder Sklaven dienten. Nicht zu vergessen sind die Eliten der Globalisten, als da sind die Bilderberger und die Trilaterale Kommission, die unter dem Vorwand der Weltwirtschaftskrise versuchen, ihre Pläne einer Eine-Welt-Regierung umzusetzen, vorher aber den Iran in die Zange nehmen möchten. Ein Ende des »Aus-den-Fugen-geraten-Seins« des Systems ist nicht in Sicht, dafür zeichnet sich aber in groben Zügen durchaus ab, wohin die Reise gehen könnte.

Will man die derzeitige Lage analysieren und von ihr auf die Zukunft schließen, muss man zunächst Folgendes feststellen: Die Vereinigten Staaten von Amerika sind de facto pleite. Wer etwas anderes behauptet, lügt. Der von den Ratingagenturen vergebenene Spitzenplatz für die USA ist ein absoluter Witz; die Verantwortlichen, die derart unsinnige Bewertungen abgeben, gehören in Schnellprozessen verurteilt und sofort hinter Schloss und Riegel. Der ganze damit verbundene Weltgeldbetrug ist ein Beleg dafür, dass Lügen, je größer sie sind, offenbar allgemein geglaubt werden, was mich am Verstand zahlreicher Zeitgenossen zweifeln lässt, die die USA als Vorbild und als Führungsmacht bezeichnen. Wohin sollen die uns führen? In den Untergang?! Die nationale Schuldenuhr der USA (http://www.usdebtclock.org/), Stand heute (9. Juni 2010), zeigt einen Rekordwert in Höhe von über 13 Billionen Dollar – eine Summe, die sich kein Mensch mehrvorstellen, geschweige denn je abbezahlen kann.

Die Menschen sind naiv. Sie machen sich Gedanken über ihre Spargroschen. Sie machen sich Gedanken über Griechenland. Sie machen sich Gedanken über die Eurozone. Aber: Sie sollten sich zuallererst einmal Gedanken über die USA machen, denn dort tickt aufgrund der Staatsverschuldung eine finanzielle thermonukleare Bombe, die, wenn sie detoniert, das finanzkapitalistische System oder zumindest wichtige Teile davon atomisieren wird. Das Schlimme daran ist nicht, dass möglicherweise auch die Hochfinanz Schaden erleidet (ganz im Gegenteil, das ist eine gute Flasche Sekt wert!), sondern dass in den Untergangsstrudel diejenigen hineingezogen werden, die in ihrer grenzenlosen Naivität an das System und seine Lügen geglaubt haben.

Gewiss, die Amerikaner verstehen das Finanzsystem zu manipulieren, und sie werden versuchen, sich auf Kosten der restlichen Welt irgendwie zu sanieren. Allerdings birgt das unbekannte Gefahren in sich. Illusorisch ist es in jedem Falle annehmen zu wollen, das US-Establishment könnte ein Sparprogramm auf die Beine stellen und dieses umsetzen. Noch illusorischer ist es meines Erachtens, darauf zu hoffen, dass jene Bankprinzipien flächendeckend wiederhergestellt werden, die einst durch die US-Verfassungsväter für sinnvoll erachtet wurden. Das Wesen des US-kapitalistischen Systems besteht seit geraumer Zeit darin, auf Kosten der restlichen Nationen der Welt zu leben. Die USA sind der Vampir am Körper der anderen Staaten, der seit der Gründung der US-Notenbank Federal Reserve das Blut derjenigen trinkt, die er unterworfen hat oder durch sein nuklear bewaffnetes Militär in Schach zu halten versteht. Betrachtet man die Geschichte der Vereinigten Staaten, so kann man unschwer feststellen, dass diese Nation ab einem bestimmten Zeitpunkt eine reine Plünderzivilisation war, die jeden in den Boden stampfte, der ihren Interessen nicht dienen wollte. Die Liste der unterworfenen Länder ist lang, auch Deutschland gehört seit 1945 als williger Vasall (das erklärt die Politik der Bundesregierung unter Führung von Frau Merkel) dazu. Dummerweise haben die Amerikaner Deutschland den Aufstieg zur Weltmacht zu verdanken, stahlen sie hier doch 1945 jene Technologien, die ihnen schließlich die Einschüchterung aller anderen Nationen erlaubte.

Für die USA existiert mittlerweile ein enormes Problem. Man könnte ohne dieses Problem so weitermachen wie bisher und die Staatsschulden und das Außenhandelsdefizit einfach weiter steigen lassen, wenn, ja wenn die Welt sich zwischenzeitlich nicht massiv verändert hätte und damit die Möglichkeiten, weiter Blut in beliebiger Menge abzuzapfen, immer geringer würden. Die seit Jahren von China betriebene Operation, neue finanztechnische, wirtschaftliche und rohstoffmäßige Allianzen zu schmieden, gefährdet massiv die Existenz der USA als Plünderzivilisation. Man kann sich zwar nicht sicher sein, was die Chinesen wirklich im Schilde führen (der Westen versteht die Strategie nur teilweise), aber taktischer Fakt ist: Ihre dem westlichen Handeln in Teilen konträr gegenüberstehenden Methoden werden mittelfristig dazu führen, dass der Vampir Versorgungsprobleme bekommt, ja möglicherweise sogar in seiner Gruft des Nachts einen Kollaps wegen Blutunterversorgung erleidet.

Vampire aber sind aggressiv, und es gibt – im Gegensatz zu den Romanen und Filmen, in denen über sie berichtet wird – in der realen Welt bisher kaum wirksame Mittel in Form von Knoblauch oder einem Kreuz, die sie stoppen könnten. Der Vampir kann sich, einmal in die Enge getrieben, nur dann retten, wenn er angreift. Und genau das könnte passieren: Die USA werden meines Erachtens nicht tatenlos zusehen, wie ihnen durch China das Blut der Welt entzogen wird. Der Krieg zwischen diesen beiden Staaten könnte durchaus Realität werden, konventionell beginnen und (thermo-)nuklear enden. Ich wünschte, es wäre anders. Auslöser des Ganzen dürften die finanztechnisch-wirtschaftlichen Verwerferungen im System sein, aber auch der geplante Krieg gegen den Iran könnte die Zündschnur sein, an die Feuer gelegt wird. Der Krieg gegen den Gottesstaat ist längst beschlossene Sache (der Termin wurde bisher nur immer wieder verschoben, aber ein Vertreter der Trilateralen Kommission hat sich nun, wie es scheint, verplappert). In seiner Folge – das ist absehbar und ein Schlag ins Kontor der Globalisten, die glauben, den Iran besiegen zu können – wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nur der Iran sondern auch Israel aufgerieben werden, was das US-Ostküsten-Establishment in schiere Verzweiflung stürzen wird, sodass die USA spätestens dann in die Auseinandersetzungen eingreifen werden (müssen), insofern die Israelis als Erste die Lunte angezündet haben sollten. Und genau das wird dann wiederum andere massive Reaktionen hervorrufen, die in einem Dritten Weltkrieg enden werden. Russlands Präsident Medwedjew hat nicht umsonst vor Kurzem vor einem kommenden großen Krieg gewarnt, denn seine Geheimdienste haben ihm die entsprechenden Informationen und Zukunftsstudien bereits geliefert. Allerdings – und das hat Medwedjew nicht gesagt – wissen Israelis und Amerikaner aufgrund russischer Warnungen schon seit Jahren, was ihnen blüht, wenn sie glauben, so weitermachen zu können wie bisher.

Ich persönlich halte den einfachen Amerikaner und Israeli auf der Straße nicht für einen Selbstmörder. Das Problem sind ja auch nicht die einfachen Leute in den USA und Israel, sondern jene »Eliten«, die sich ihrer bemächtigt haben. Finanzbranche, Militärisch-Industrieller Komplex und die Politik bilden eine höchst unselige Einheit. Und diese »Eliten« haben mehr als einmal bewiesen, dass sie nicht nach den Regeln des gesunden Menschenverstandes funktionieren, sondern dass sie (mitunter) größenwahnsinnig sind.

Freilich: Vielleicht versuchen die USA auch eine andere Methode, aus dem Schuldeninferno herauszukommen: Sie lassen den Dollar sausen, führen eine (goldgestützte?) neue Währung ein und verlangen danach vom Rest der Welt, die nationalen Währungen dem Dollar anzupassen. Das Ganze hat nur einen kleinen Schönheitsfehler: Das US-Establishment wird auf Abwertung der anderen Währungen bestehen, denn nur so kann die Führungsrolle gewahrt werden. Auf diese Weise ist – sozusagen als Kollateralschaden – Ihre Altersvorsorge entwertet, Ihr Sparbuch sowieso und große Teile dessen, was sie in Nicht-Sachwerten angelegt haben. Kein Geheimnis ist, dass in bestimmten Kreisen schon lange darüber diskutiert wird. Zerlegt sich beispielsweise der Euro nicht selbst, dürfte aber auf alle Fälle ein neuer Dollar dafür sorgen, dass das, was Sie gespart haben, zu mindestens 75 Prozent als heiße Luft aus dem System entweicht. Es darf in summa bezweifelt werden, dass sich das alle beteiligten Individuen wie Nationen gefallen lassen werden, womit wir wieder beim Aufstands- und Kriegsszenario wären. Das Kommende ist also – und hier ist der Begriff einmal wirklich treffend verwandt – zumindest in Teilen »alternativlos«.

Nun wird mancher Zeitgenosse einwenden, dass ich zu schwarz male und die Krise auch friedlich gelöst werden könnte – durch eine Inflation, die die Staatsschulden hinwegschmelzen lässt. Sicher, das ließe sich auch bewerkstelligen, und es gibt in der Geschichte zahlreiche Beispiele, wo diese Methode angewandt wurde. Ein misslicher Umstand aber bleibt auch hier: Ihre Moneten gehen auch in diesem Falle über den Jordan!

Was Otto Normalverbraucher nicht versteht, ist die Tatsache, dass der von den »Eliten« betriebenen Globalisierung alles untergeordnert werden muss, vor allem der Mensch. Er muss ein willenloses Werkzeug werden, beliebig austauschbar. Eine gute und schnelle Methode, um dorthin zu gelangen, ist eine große Krise. Mich wundert daher nicht, wenn manche Menschen meinen, die Krise sei inszeniert worden, um bestimmte Ziele zu erreichen, die sonst unmöglich gewesen wären. Wer weiß … Fakt ist aber: Wir befinden uns mitten im Chaos.

Leider gibt es genügend nützliche Idioten, die glauben, die Globalisierung und die Schaffung einer Eine-Welt-Struktur sei positiv zu bewerten. Das genaue Gegenteil ist aber der Fall. Es wird daher allerhöchste Zeit, Widerstand zu leisten und die Globalisierung als das zu brandmarken, was sie ist: Wirtschaftsfaschismus.

Ich plädiere seit jeher für Regionalisierung, für die Stärkung der Nationalstaaten. Die heute allgemein vertretene Behauptung, diese würden ein hohes Risiko der Führung von regionalen Kriegen in sich bergen, weil das historisch gesehen so war, kann ich nur bedingt teilen. Wehe uns, ganze Staatensysteme geraten aus dem Gleichgewicht – beispielsweise infolge einer großen Krise –, dann wird man am Ende der Katastrophe keine 50 Millionen Tote beklagen müssen, sondern 500 Millionen!

Ich will ganz ehrlich sein: Mich interessieren die Globalisten einen feuchten Kehricht, wie mich auch dieses seltsame Gebilde Europa, das ich als völlige Fehlkonstruktion betrachte, nicht interessiert. Die »Eliten« versuchen nämlich, Strukturen, die über Jahrtausende gewachsen sind und gerade deshalb oft nicht zueinander passen, mit Kraft innerhalb kurzer Zeit einzuebnen und miteinander zu vereinen. Das muss in Chaos, Rebellion und Gegenwehr enden, denn der Mensch ist kein globales gesellschaftliches Wesen, sondern in allererster Linie ein individueller Bestandteil der Natur. Jeder Mensch, jedes Wesen auf diesem Planeten ist für sich einzigartig, einmalig. Aus dieser Einzigartigkeit, die ein Naturgesetz ist, resultieren Forderungen an die Gesellschaft. Freilich wurden diese bisher nie berücksichtigt. Die Folge: Kampf, Rebellion, Krieg, Mord und Totschlag. Dieser Ringelrein wird so weitergehen, bis der Mensch begriffen hat, wer er wirklich ist und dass der Weg, auf dem er sich befindet, ein Holzweg ist. Und wenn da so ein paar dahergelaufene Globalisten glauben, die Natur manipulieren zu können, werden sie selbst in diesen Ringelrein einbezogen werden und die Konsequenzen erfahren (müssen). Deshalb sage ich (verraten Sie es bitte nicht weiter): Sollen diese Typen mal so weitermachen wie bisher, es führt sie in ihren eigenen Untergang! Und das ist doch alles andere als negativ zu bewerten, oder? Freilich: Auch Sie selbst können von diesem Untergangsstrudel erfasst werden, deshalb wird es Zeit, aufzuwachen. Oder wollen Sie diesem Wahnsinn, der sich allerorten breitgemacht hat, wirklich weiter folgen? Vor allem, wenn sie Kinder haben?

Dass wir – geschichtlich gesehen – mittelfristig vor einer Zäsur stehen, ist bereits jetzt deutlich erkennbar. Ganz abgesehen davon, dass ein Zinses-Zins-System seine Anwender (zumindest einen gehörigen Teil davon) zum Untergang verdammt (in einer endlichen Welt kann es kein unendliches Wachstum geben), ist der Wahnsinn kurz nach der »Intelligent«werdung in die menschlichen Gehirne vorgedrungen, wurde aber bis dato kaum bekämpft: Jeder will mehr haben als der andere, jeder will besser sein als der andere, viele wollen sich zu Herrschern aufschwingen, obwohl sie weder Intelligenz noch Weitblick besitzen und genau genommen schon mit normaler Arbeit überfordert sind. Das Prinzip des Mehr-haben-Wollens mag vielleicht noch funktionieren, wenn der Planet zehn Millionen Menschen trägt; wenn aber Milliarden von Menschen auf diesem Tripp sind – und genau danach sieht es heutzutage aus –, dann ist der Knockout unvermeidbar, weil gesetzmäßig. Und was für den Menschen als Individuum gilt, gilt erst recht für Staaten.

Ich kann leider nirgendwo erkennen, dass einflussreiche Nationen oder Personengruppen existieren, die einen freiwilligen Selbstverzicht fordern und diesen vorleben. Selbst die Grünen, in Deutschland seit Jahren politisch fest etabliert, haben Verrat an ihren Ideen begangen (man sehe nur einmal hin, mit was für Bonzenschleudern sie heute durch die Gegend fahren). Ich kann auch nicht erkennen, dass in den USA noch echte Republikaner existieren, die die Verfassung verteidigen und einen machtvollen Marsch gegen Washington beginnen würden, um die sich abzeichnende Katastrophe abzuwenden, indem sie das US-Establishment wegputschen. Ich kann auch nicht erkennen, dass man den verschwörerisch agierenden Globalistenstrukturen (Bilderberger, Trilaterale Kommission und anderen) in die Arme fällt, um ihr undemokratisches Handeln zu unterbinden. Stattdessen hoffen alle insgeheim darauf, es möge ein Wunder geschehen. Dieses geschieht aber nicht, denn der Mensch hat einen freien Willen und muss letztlich auch die Zeche dafür zahlen, dass er sich in den letzten Jahrhunderten in eine absolut katastrophale und alle Naturgesetze leugnenden Richtung entwickelt hat. So funktioniert eben Satanismus (jawohl: Satanismus!) … und man muss sich über die Folgen nicht wundern.

Dass Wunder, das es geben könnte/müsste, sind allerhöchstens Sie selbst, wenn Sie aus dem, was uns an diesen Punkt gebracht hat, die nötigen Lehren ziehen – und ab sofort nicht mehr zur Verfügung stehen. Man muss nicht gleich eine Revolution vom Zaun brechen, aber beginnen Sie sich zu wehren, glauben Sie nicht mehr alles und stecken Sie Freunde, Bekannte, Nachbarn mit diesem Bazillus an. Schon Jesus wusste: Die Wahrheit macht euch frei! Heute ist die Wahrheit wertvoller als Gold, leben wir doch in einer Welt, die auf Lügen errichtet wurde und wo insbesondere heute eine Lüge die andere jagt.

Man muss nur einmal, um die grundsätzlich falsche Entwicklung zu dokumentieren, China anschauen, in dem ein Teil der dort lebenden Menschen nun auch den »Segnungen« der westlichen Zivilisation frönt und einen Lebensstandard erreicht hat, der teilweise schon über dem deutschen liegt. Ressourcenverschleuderung, Umweltverschmutzung und Landschaftsverschandelung durch große Bauprojekte sind die Folge. Was mancher Experte als fortschrittlich und positiv bezeichnen mag, trägt in sich den Keim der Zerstörung. Wie irre die Zustände geworden sind, mag ein ganz einfaches Beispiel dokumentieren: Chinesen mit Krawatte! – Sie verstehen das nicht? Dann will ich es Ihnen erklären: Die alte chinesische Medizin lehrt, dass die Energieströme, die vom Körper in den Kopf und umgekehrt fließen, nicht durch enge Kleidung blockiert werden sollten. Jeder, der schon einmal eine Krawatte getragen hat, weiß, dass dieses Ding meistens stört, drückt, beengt, ja stranguliert. Ein Chinese, der solch ein Kleidungsstück benutzt, muss sich fragen lassen, ob er noch bei Troste ist. (Diese Frage sollte man im Übrigen einmal allen Krawattenträgern stellen, vor allem denen, die in Politik, Wirtschaft und bei den Finanzen das Sagen haben. Vielleicht führt ein geöffneter Krawattenknoten dazu, dass die Blutzufuhr zum Gehirn wieder uneingeschränkt funktioniert und man die Folgen des eigenen Tuns besser abschätzen kann.) Was ich damit sagen will? Ganz einfach: Vieltausendjährige Lehren, Erfahrungen und Grundsätze werden durch die Chinesen einfach über Bord geworfen, wenn man dafür mit dem Westen und dem »Fortschritt« gleichziehen kann. Welch ein Aberwitz! Seit wann ist der Weg in den Untergang ein Fortschritt?

Tatsache ist: Sollte eine Milliarde Chinesen den Lebensstandard des Westens erreichen wollen (und dies wollen nicht nur sie), so mag das eine gewisse Zeitlang gutgehen; letzlich ist aber abzusehen, wohin das führt. Dieser Planet hat nicht genügend Rohstoffe, um die Gier von Milliarden Menschen (Amerikanern, Europäern und Asiaten, von dem »Rest« gar nicht zu sprechen) zu befriedigen. Es wird und muss – unabhängig von den oben genannten Problemen – daher zu Verteilungskämpfen kommen, die über kurz oder lang nuklear entschieden (?) werden.

Fazit: Reförmchen und Reformen helfen nicht weiter. Der Zusammenbruch wird kommen – wenn nicht heute oder morgen, dann aber gewiss übermorgen, insofern wir nicht endlich innehalten und beginnen, über neue Wege und über uns selbst nachzudenken. Tun wir das nicht, wird sich das System noch eine Zeitlang gegen seinen eigenen Untergang zur Wehr setzen, und seine Vertreter – allen voran die zu nichts taugende Globalisten-»Elite« – werden glauben, man sei dabei erfolgreich. In Wirklichkeit nimmt aber nur die Fallhöhe des Systems zu. Und je größer die Fallhöhe, desto härter der Aufschlag, wenn es zum Absturz kommt. Wer jetzt nicht aufwacht, muss sich nicht wundern, wenn er eines Tages im Schlaf von der Katastrophe überrascht wird. Sicherlich: Es wird ein Danach geben. Dieses Danach aber wird für viele mit einem äußerst schmerzvollen Anpassungsprozess verbunden sein, denn das dann folgende Leben wird auf der Einhaltung von ewig gültigen Naturgesetzen fußen müssen, wenn die Menschheit (besser: der Rest von ihr) weiterexistieren will. Ich kann nur raten, sich von solchen perversen Ideen wie ewigem Wachstum, Gottspielen-Wollen und dem Untertanmachen der Natur baldigst zu verabschieden. Der Mensch ist ein Nichts im Universum, die Natur ist alles. Und der Zeitpunkt ist nicht mehr fern, wo die Natur dem Nichts seinen ihm zustehenden Platz zuweisen wird. Oder anders ausgedrückt: Das hochgelobte finanzkapitalische System legt derzeit die letzten Meter bis zu dem Punkt mit der optimalen Fallhöhe zurück. Noch haben wir die Chance, dem Wahnsinn einen Riegel vorzuschieben und umzukehren. Ob wir sie nutzen werden?

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