Tuesday, 27. September 2016
13.02.2016
 
 

George Orwells »1984« war eine Gutenachtgeschichte

Thomas Trepnau

1948 beschrieb George Orwell in seinem Roman 1984 einen totalitäreren Präventions- und Überwachungsstaat im Jahre 1984. Protagonist der Handlung ist Winston Smith, ein einfaches Mitglied der diktatorisch herrschenden sozialistischen Staatspartei. Smith will sich der allgegenwärtigen Überwachung zum Trotz seine Privatsphäre sichern und gerät dadurch in Konflikt mit dem System, das ihn einer Gehirnwäsche unterzieht.

 

In unserer Realität funktioniert das umgekehrt. Zuerst kommt die Gehirnwäsche, dann die Totalüberwachung. Der nächste Akt sind der Raub des Vermögens und die Umformung der Bürger zu Konsum- und Arbeitssklaven, die gemolken werden, bis ihnen die Lichter ausgehen.

 

Gehirngewaschen werden wir seit Jahrzehnten durch Mainstreammedien und TV. Wir werden gezielt verblödet. Die Beeinflussung, Manipulation, Lenkung bis hin zur Indoktrination, die keine Kritik mehr zulässt, sind unübersehbar. Indoktrinierte gehirngewaschene und zersetzte Gesellschaften ohne »Wir-Gefühl« lassen sich leicht unterwerfen. Das, was an »Wir-Gefühl« in unserer Gesellschaft noch rudimentär vorhanden ist, wird gezielt in völlig bedeutungslose Kanäle wie »Wir sind Weltmeister« und »Schlahand kann Fußball spielen!« gelenkt.

 

Geht es nach unseren Bankern und unserer Regierung, dann hat Bargeld ausgelacht. Die Beschränkung der Bargeldnutzung wird begründet mit der Bekämpfung von Drogengeschäften, Steuerhinterziehung, Terrorismusfinanzierung usw. Wir dürfen gespannt sein, wie und ob sich die Drogenbosse und Terroristen an die Bargeldobergrenze halten werden. Tatsächlich führt ein Bargeldverbot zum Verlust der persönlichen Freiheit und zum Verlust von Vermögen.

 

Unser Finanzminister Wolfgang Schäuble möchte in der EU Bargeldzahlungen über 5000 Euro verbieten und den 500-Euro-Schein aus dem Verkehr ziehen. In Dänemark sind die Bargeldzahlungen schon auf 50 000 Dänische Kronen (6700 Euro) beschränkt worden. Belgien und die Slowakei haben eine Beschränkung für Bargeldzahlungen in Höhe von 5000 Euro.

 

In Griechenland liegt die Grenze aktuell bei 1500 Euro bei Privatzahlungen und 3000 Euro bei Geschäftstransaktionen. Die Spanier müssen sich derzeit mit einer Grenze für Bargeldzahlungen in Höhe von 2500 Euro abfinden.

 

In Italien dürfen nur noch Rechnungen unter 1000 Euro in bar beglichen werden. In Frankreich sind seit September 2015 nur noch 1000 Euro pro Transaktion zulässig. Dort werden den Behörden auch Barabhebungen vom eigenen Konto, Goldverkäufe und das Wechseln von Euro in Fremdwährungen gemeldet.

 

In Schweden sind Bargeldzahlungen fast nicht mehr möglich. In den Bankfilialen werden Münzen und Scheine weder ausgezahlt noch entgegengenommen.

 

Die Gewinner eines Bargeldverbots sind neben den Banken die Kreditkartenunternehmen und die Betreiber von elektronischen Zahlungssystemen. Der ehemalige US-Finanzminister und Obama-Berater Larry Summers fordert für Europa schon lange die Abschaffung des Bargeldes. Kommissionspräsident Juncker soll Papiere abgesegnet haben, laut denen in der EU ab 2018 das Bargeld abgeschafft werden soll.

 

Der wahre Grund zur Bargeldabschaffung liegt in der weltweiten Überschuldung. Deshalb soll ein Negativzins installiert werden.

 

Der Sinn des Negativzinses aus Bankensicht wird schnell klar, wenn man sich bewusst macht, dass die Guthaben der Bankkunden auf Bankkonten im Grunde Schulden der Banken an ihre Kunden sind.

 

Belasten die Banken diese Kundenguthaben mit negativen Zinsen, dann sinken automatisch die Schulden der Banken an ihre Kunden. Bei Negativzinsen schmelzen die Guthaben der Bankkunden wie Schnee in der Sonne. Der tolle Zusatzeffekt für die Banken: Vernichtetes Guthaben der Kunden bedeutet in der Bankbilanz geschrumpfte Schulden und somit einen Gewinn für die Bank.

 

Jeder Sparer, der seine Sinne noch beisammenhat, würde sein Guthaben von der Bank holen und als Bargeld in die Matratze stopfen. Mit der Abschaffung des Bargeldes wird dieser Fluchtweg versperrt.

 

Die bargeldlose Gesellschaft ist auch ein Traum der politischen Führungsclique. Jeder Bürger kann bespitzelt werden. Jeder Einkauf wir transparent. Zum Schluss bestimmen Regierungen, was gekauft werden, was man lesen und wohin man reisen darf.

 

Ohne Bargeld wird die Kontrolle total. Diejenigen unter uns, die das Bargeldverbot akzeptieren oder gar verlangen, sind der lebende Beweis dafür, dass die Gehirnwäsche, der wir seit Jahrzehnten ausgesetzt sind, wirkt.

 

Denn tatsächlich bedeutet das Verbot von Bargeld den Verlust von individueller Freiheit, und es hilft einer gierigen Politikerkaste bei der Verwirklichung ihres Allmachtstrebens.

 

 

 

 

 

 


Wer profitiert vom Krieg gegen den Terror?

Amerika hat sich seit dem 11.9.2001 an einen permanenten Kriegszustand gewöhnt. Nur ein kleiner Teil der Gesellschaft - darunter viele arme Jugendliche vom Land, die zur Armee gehen - kämpft und stirbt, während eine fest etablierte nationale Sicherheitselite zwischen hohen Posten in Staatsapparat, Auftragsfirmen, Denkfabriken und Fernsehstudios rotiert.

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