Saturday, 25. October 2014
20.03.2012
 
 

Globalisten ziehen bei KONY 2012 nach spektakulärem Fehlschlag die Reißleine

Tony Cartalucci

Noch als sich in der vergangenen Woche Invisible Children und ihre Sponsoren verzweifelt um Schadensbegrenzung bemühten, kamen immer mehr Verbindungen zwischen der angeblichen »Wohltätigkeitsorganisation« und dem amerikanischen Außenministerium, dem Wall-Street-Spekulanten George Soros und dessen Open Society Institute und zahlreichen weiteren unternehmensfinanzierten Stiftungen ans Licht und verbreiteten sich weltweit ebenso rasch wie zuvor ihre berühmt gewordene Dokumentation KONY 2012.

Noch wichtiger aber ist vielleicht, dass das AFRICOM und seine Aufgabe, die neokoloniale Ausplünderung ganz Afrikas, wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt wurden. Und als sich dieses  Propagandainstrument als einziger Fehlschlag erwies und die flächendeckenden Aktionen und Machenschaften der Konzerne und der Rüstungsindustrie [in Afrika] auffliegen zu lassen und damit zu gefährden drohte, wurde die Reißleine gezogen, indem man dafür sorgte, dass die Meldung über die Verhaftung des Direktors von Invisible Children, Jason Russell, wegen »unzüchtigen Verhaltens in der Öffentlichkeit« massive und schnellstmögliche Verbreitung erfuhr.

 

Die wachsende Zahl der Kritiker und Skeptiker dieser jüngsten Operation psychologischer Kriegsführung seitens der Wall Street und Londons wird der Verlockung dieses ausgelegten Köders nicht widerstehen können und diese Angelegenheit, absichtlich oder nicht, dazu benutzen, der schon angeschlagenen Organisation Invisible Children den Todesstoß zu versetzen. Schon jetzt kann man von einem verheerenden Fehlschlag sprechen.

 

Trotzdem sollten die Methode und Vorgehensweise hinter Invisible Children weiterhin im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Immerhin wurde sie von der amerikanischen Behörde USAID [die für Entwicklungszusammenarbeit verantwortlich ist] unterstützt und nahm an den internationalen Treffen der Alliance für Youth Movements (www.movements.org; »Bündnis für Jugendbewegungen«) des amerikanischen Außenministeriums teil, auf denen bereits seit Jahren die Grundlagen und Voraussetzungen für den von den USA manipulierten »Arabischen Frühling« geschaffen worden waren. Man muss auch daran erinnern, dass Invisible Children zwar immer von sich behauptete, eine Bewegung zu sein, die von allen Teilen der Gesellschaft getragen würde, tatsächlich aber maßgeblich von Stiftungen von George Soros, JPMorgan Chase und anderen unterstützt wurde, wie sich aus dem Jahresbericht der Organisation 2011 ergibt (Seite 22).

 

Auch wenn es für einige vielleicht eine Genugtuung bedeutet, Invisible Children nachhaltig zu schaden und möglicherweise zu vernichten, weil diese Organisation sie absichtlich irregeführt hat, mit ihren Gefühlen spielte, ihre Intelligenz beleidigte und sie offen belog, muss man doch darauf hinweisen, dass sie trotz allem lediglich einen Fangarm eines sehr viel größeren Ungeheuers abgeschlagen haben. Jetzt, wo wir Invisible Children im Visier und fest im Griff haben, sollten wir das Ungeheuer als Ganzes aus seiner düsteren Höhle ans Licht zerren.

 

Wir sollten nun die Machenschaften des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag und seines Ersten Chefanklägers Luis Moreno Ocampo offenlegen, die den Betrug von KONY 2012 begeistert unterstützt hatten. Gleiches gilt für die Hollywood-Prominenten, die ihre Popularität dazu missbrauchten, Millionen Menschen dazu zu bewegen, sich vor den Karren von Invisible Children spannen zu lassen. Nicht zu vergessen die anderen, ebenfalls etablierten, aber ebenso betrügerischen und irreführenden Nichtregierungsorganisationen wie die von Soros ebenfalls unterstützte renommierte Menschenrechtsorganisation Amnesty International (siehe deren Jahresbericht Seite 8) und die von den Neokonservativen gesteuerte Organisation Freedom House, die sich die von Invisible Children ausgelöste Popularitätswelle geschickt zunutze machte, auch wenn sie eine eigene Kampagne gegen Joseph Kony und für eine militärische Intervention durch AFRICOM vorantrieb, die sie sorgfältig von dieser neuartigen, experimentellen und daher schwer einzuschätzenden und potenziell verheerenden Propagandakampagne [wie sie dann von Invisible Children mit KONY 2012 betrieben wurde] absetzte.

 

Jetzt, wo die Reißleine in Bezug auf Invisible Children gezogen wurde, wird das System um seiner Selbsterhaltung willen lieber einen leicht zu ersetzenden Tentakel opfern. Wir sollten alles daransetzen, zu verhindern, dass uns dieser relativ leicht errungene Sieg nicht von dem fast greifbaren, umfassenderen Erfolg ablenkt.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

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