Sonntag, 4. Dezember 2016
16.10.2014
 
 

Australiens deutliche Botschaft an Flüchtlinge: Du hast keine Chance!

Torben Grombery

Australien hat unter seinem konservativen Premierminister Tony Abbott Schritt für Schritt seine Zuwanderungsregeln an die veränderten Bedingungen dieser Welt angepasst und somit restriktiv verschärft. Die deutliche Botschaft an illegale Einwanderer, Wirtschaftsflüchtlinge und Armutszuwanderer: »DU HAST KEINE CHANCE, dass Australien deine Heimat wird!« Verbreitet wird die glasklare Botschaft vom Kommandeur der Küstenschutzmission, General Angus Campbell, per Video. Die Gutmenschen laufen Amok.

 

Die Staatsfläche Australiens umfasst insgesamt rund 7,7 Millionen Quadratkilometer und macht Australien damit zum sechstgrößten Staat der Erde. Statistisch gesehen stehen jedem der rund 23 Millionen Einwohner nahezu 1/3 Quadratkilometer zur Verfügung, um sich frei zu entfalten.

 

Die deutsche Piratenpartei, die wegen des frei gewordenen Platzangebotes allein im Bundesland Sachsen schon eine Million Flüchtlinge ansiedeln wollte, würde in Australien vermutlich auf eine Milliarde erhöhen. Die restlichen, linksgrünen Gutmenschen aus Deutschland ganz bestimmt auch.

 

Die Australier hingegen nicht. Dort treffen die Entscheidungen bürgerliche Kräfte auf der Basis des gesunden Menschenverstandes. Linksextremisten, Gutmenschen, linksgrüne Vaterlandshasser und linksverdrehte Pseudo-Konservative haben in Australien offenbar nicht ganz so viel zu melden.

 

Australien hat auch ganz viel Küste. Und genau dort landeten im vergangenen Jahr rund 16.000 Bootsflüchtlinge aus fernen Ländern wie Afghanistan, Iran, Sri Lanka sowie dem Irak. Um diese lebensgefährlichen Fahrten auf hoher See mit oftmals untauglichen Schiffen für die Bootsflüchtlinge künftig unattraktiv zu machen und somit viele Leben zu retten, haben die australischen Behörden nun einen restriktiven Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik eingeschlagen.

 

Zunächst hat man damit angefangen, den in australischen Gewässern angetroffenen Flüchtlingsbooten den Seeweg nach Australien zu blockieren. So hat die australische Marine vor wenigen Monaten ein Schiff mit 157 Flüchtlingen aus Indien kommend wochenlang auf hoher See festgehalten.

Im Rahmen der Kampagne »stop the boats« war es den Einwanderungsbehörden extrem wichtig, dass kein Schiff die australische Küste erreicht.

 

Zudem wurden Tausende Asylsuchende in Zeltlagern in Papua-Neuguinea und auf der kleinen Südseeinsel Nauru − ausgelagert vom australischen »Festland« − untergebracht.

 

Unzählige Menschenrechtler, Gutmenschen jeglicher Couleur und sonstige Flüchtlingsunterstützer laufen Sturm gegen diese Vorgehensweise.

 

Die australische Regierung verweist richtigerweise darauf, dass es sich bei den Flüchtlingen um illegale Einwanderer handelt, die nicht den vorgeschriebenen Weg bestreiten, und einen Asylantrag in der australischen Botschaft ihres Heimatlandes stellen.

 

Um die Haltung Australiens in dieser Thematik allen Flüchtlingen erneut klarzumachen, haben die Behörden nun mit der Kampagne »NO WAY« nachgelegt. Im Rahmen dieser Aktion wurden Flugblätter in 17 Sprachen verfasst sowie Anzeigenkampagnen in den Herkunftsländern der Flüchtlinge geschalten.

 

Die absolut eindeutige Botschaft für die reisewilligen Menschen:

»Wenn ihr ohne Visum mit dem Schiff zu uns kommt, dürft ihr nicht in Australien bleiben. Ihr werdet Australien nicht zu eurer Heimat machen. Das gilt auch für unbegleitete Kinder, Gebildete und Fachkräfte. Es gibt keine Ausnahmen!«

 

Befürworter dieser äußerst strikten Vorgehensweise der australischen Regierung argumentieren, dass illegale Einwanderer das Aufnahmekontingent ausschöpfen und somit jenen Flüchtlingen, die auf dem legalen Weg in Australien einreisen, genau diese Möglichkeit dazu nehmen bzw. erheblich einschränken. Das ist nicht richtig und auch nicht fair.

 

Gerade im Hinblick auf die aktuelle Ebola-Epidemie in den diversen Herkunftsländern der Flüchtlinge erscheint die konsequente Einwanderungspolitik der australischen Regierung auch als wirksamer Schutz der einheimischen Bevölkerung.



 

 

 

 

.

Leser-Kommentare (86) zu diesem Artikel

18.10.2014 | 23:06

Theo

Der Point of no return ist in D längst überschritten. Die Transferleistungsempfänger sind zahlenmäßig überlegen. Was das in einer Demokratie bedeutet, sollte klar sein. Warum die Schmarotzer allerdings nicht den status quo halten wollen, sondern ihren Wirt komplett ausbluten lassen, entzieht sich jeder Logik, bzw. ist der Beweis der völligen Verblödung der Regierenden. Erst wenn alles am Arsch ist, wird sich was ändern. Glückwunsch an die Australier.


18.10.2014 | 21:18

DasUrmelausdemEis

Wortwechsel: Es scheint nicht nur schlimmer zu sein, es ist schlimm. Und ein Herr Innenminister will per Gesetz allen abgelehnten Asylbewerbern zu einem dauerhaftes Bleiberecht verhelfen. Damit wird den illegal Eingereisten, den Kriminellen, den Schmarotzern signalisiert: Es lohnt sich. Wir werden noch mehr dieser Leute bekommen. Wo war das noch Mal, wo Deutsche ihre Wohnungen räumen mussten? Gab es nicht in Berlin schon die Räumung eines Altenheimes und dass Behinderte aus dem...

Wortwechsel: Es scheint nicht nur schlimmer zu sein, es ist schlimm. Und ein Herr Innenminister will per Gesetz allen abgelehnten Asylbewerbern zu einem dauerhaftes Bleiberecht verhelfen. Damit wird den illegal Eingereisten, den Kriminellen, den Schmarotzern signalisiert: Es lohnt sich. Wir werden noch mehr dieser Leute bekommen. Wo war das noch Mal, wo Deutsche ihre Wohnungen räumen mussten? Gab es nicht in Berlin schon die Räumung eines Altenheimes und dass Behinderte aus dem Behindertenheim ausziehen sollen, darüber wurde in Berlin auch schon nachgedacht. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass mittels Zwangseinweisungen der deutsche Michel aus seiner Wohnung, seinem Haus vertrieben werden soll. Die Einwanderer sind ja schließlich der Meinung, dass ihnen das Eigentum der Deutschen zusteht und sie das auch bekommen müssen.


18.10.2014 | 20:24

Wortwechsel

@ 18.10.2014 | 13:11 DasUrmelausdemEis!!! "Wer das Wort "Asyl" stammeln kann ist für alle Zeiten hier im sozialen Netz"! Es scheint wohl noch schlimmer zu sein! Der "Kopp"-Artikel "Platzmachen für Flüchtlinge: Ausreisepflichtige Asylbewerber werden nicht abgeschoben" wird so manche Augen öffnen, geht es doch allein in diesem Artikel um145000(!) "vollziehbar ausreisepflichtige Personen"!!! Auch wird beschrieben, dass die...

@ 18.10.2014 | 13:11 DasUrmelausdemEis!!! "Wer das Wort "Asyl" stammeln kann ist für alle Zeiten hier im sozialen Netz"! Es scheint wohl noch schlimmer zu sein! Der "Kopp"-Artikel "Platzmachen für Flüchtlinge: Ausreisepflichtige Asylbewerber werden nicht abgeschoben" wird so manche Augen öffnen, geht es doch allein in diesem Artikel um145000(!) "vollziehbar ausreisepflichtige Personen"!!! Auch wird beschrieben, dass die "Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung" in 16 Bundesländern "selbst den Verlust von Wohnraum und Arbeitsplätzen der EINHEIMISCHEN Bevölkerung billigend in Kauf nehmen, um an neue Möglichkeiten zur Unterbringung von Flüchtlingen zu gelangen"! Das heißt wörtlich, dass WIR raus fliegen um Abschiebepflichtgen ´Platz´ zu machen - und blonde Frauen lassen wir zu Deren Amüsement zurück!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


18.10.2014 | 13:11

DasUrmelausdemEis

Bewowulf: Es ist doch gewünscht und gewollt, dass Kriminelle, Sozialschmarotzer, Asylerpresser usw. bei uns in Scharen einwandern. Das geplante Gesetz des Herrn de Misere zeigt uns ganz deutlich wohin die Reise in unserem Land geht. Dass die Gutmenschen am Rad drehen, weil es Australien richtig macht, war abzusehen. Wortwechsel: Wir brauchen kein neues Asylerecht. Wir sollten nur das schon vorhandene richtig anwenden. Wer das Wort "Asyl" stammeln kann ist für alle...

Bewowulf: Es ist doch gewünscht und gewollt, dass Kriminelle, Sozialschmarotzer, Asylerpresser usw. bei uns in Scharen einwandern. Das geplante Gesetz des Herrn de Misere zeigt uns ganz deutlich wohin die Reise in unserem Land geht. Dass die Gutmenschen am Rad drehen, weil es Australien richtig macht, war abzusehen. Wortwechsel: Wir brauchen kein neues Asylerecht. Wir sollten nur das schon vorhandene richtig anwenden. Wer das Wort "Asyl" stammeln kann ist für alle Zeiten hier im sozialen Netz. Und dass unsere Gutmenschen aus allen Lagern der Republik im Viereck laufen, weil es noch Politiker in Ländern gibt, die noch ihr eigenes Land und Volk im Blick haben.


18.10.2014 | 12:43

Beowolf aus Bavaristan

Bei uns läuft das gerade umgekehrt, denn mit dem neuen Gesetzentwurf des Herrn De Misere , wird eine ungeahnte Einwanderungswelle los getreten, weil kein illegaler Einwanderer mehr zurückgeschickt werden kann. Leidtragende sind die wirklich verfolgten Flüchtlinge und die finanziell schwachen Menschen in unserem Lande. Logischerweise müssen bald die Steuern erhöht und die sozialen Leistungen für Deutsche abgebaut werden, um den illegalen Einwanderern einen besseren Lebensstandard...

Bei uns läuft das gerade umgekehrt, denn mit dem neuen Gesetzentwurf des Herrn De Misere , wird eine ungeahnte Einwanderungswelle los getreten, weil kein illegaler Einwanderer mehr zurückgeschickt werden kann. Leidtragende sind die wirklich verfolgten Flüchtlinge und die finanziell schwachen Menschen in unserem Lande. Logischerweise müssen bald die Steuern erhöht und die sozialen Leistungen für Deutsche abgebaut werden, um den illegalen Einwanderern einen besseren Lebensstandard zu bieten als die den zu Hause hatten. Dass dadurch Hass geschürt werden könnte, ist den Verursachern mit allen voran dem Bundes Gauck der im Ausland für Einwanderung in unser so reiches und unterbevölkertes Land wirbt, egal, er muss es ja nicht finanzieren. Es ist daher erforderlich Sammelklagen gegen diese Politiker zu führen, die beweisbar gegen ihre Amtseide verstoßen und dieses Land und das Ergebnis unserer Arbeit wie Steuern und Abgaben an Fremde verkaufen, welche zum Großteil nur deswegen hierher kommen um die Geschenke in Form von Geld, Sachleistungen und Unterbringung entgegen zu nehmen und nichts dafür tun. Das ist Schmarotzen hoch 2 !!! Hochachtung für die Australier, die ihre Bevölkerung schützen.


17.10.2014 | 23:22

Wortwechsel

@ Yvonne!!! Natürlich haben die Australier Recht! Denken Sie einmal an die tödliche Gefahr des "Ebola-Virus", das ´dank´ unserer unkontrollierten Einwanderungspolitik - von Claudia Roth extrem stark mitgestaltet - täglich in Deutschland zur Katastrophe (Epidemie) führen kann! Viele der angeblichen ´Flüchtlinge´ kommen aus Afrika und landen in Italien, von wo sie bis nach Österreich, Deutschland oder Schweden UNKONTROLLIERT fast staatlich geschleust werden! Noch ein sehr...

@ Yvonne!!! Natürlich haben die Australier Recht! Denken Sie einmal an die tödliche Gefahr des "Ebola-Virus", das ´dank´ unserer unkontrollierten Einwanderungspolitik - von Claudia Roth extrem stark mitgestaltet - täglich in Deutschland zur Katastrophe (Epidemie) führen kann! Viele der angeblichen ´Flüchtlinge´ kommen aus Afrika und landen in Italien, von wo sie bis nach Österreich, Deutschland oder Schweden UNKONTROLLIERT fast staatlich geschleust werden! Noch ein sehr interessanter Link zu den "Grünen" - und wenn nur die Hälfte davon stimmt, dann sollten WIR handeln: http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/11/07/9-11-10-deutschfeindliche-zitate-der-grunen-u-a/ !

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Innenminister ruft Bürger zur Aufnahme von Flüchtlingen in privaten Wohnungen auf

Torben Grombery

Nach dem Bundestagsabgeordneten Martin Patzelt (CDU) und Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ruft jetzt schleswig-holsteins frischgebackener Innenminister Stefan Studt (SPD) Bürger dazu auf, bei der Unterbringung von Flüchtlingen zu helfen. Im Norden Deutschlands möchte man Flüchtlinge bevorzugt in leer stehenden Privatwohnungen  mehr …

Ministerpräsident ruft Bürger zur Aufnahme von Flüchtlingen in privaten Wohnungen auf

Torben Grombery

Nachdem erst vor wenigen Wochen der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Patzelt Bürger dazu aufgerufen hat, Flüchtlinge in ihre Privatwohnungen aufzunehmen, kommt dieselbe Forderung jetzt von einem politischen Schwergewicht – dem grünen Ministerpräsidenten des Bundeslandes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann: »Der Staat braucht private  mehr …

Platzmachen für Flüchtlinge: Ausreisepflichtige Asylbewerber werden nicht abgeschoben

Torben Grombery

Die Redaktionen von KOPP Exklusiv und KOPP Online haben in den letzten Monaten häufig über die teils aggressive Vorgehensweise der Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung berichtet, die selbst den Verlust von Wohnraum und Arbeitsplätzen der einheimischen Bevölkerung billigend in Kauf nehmen, um an neue Möglichkeiten zur Unterbringung von  mehr …

Absurde Forderung: Piraten wollen eine Million Flüchtlinge in Sachsen ansiedeln

Torben Grombery

In Nordrhein-Westfalen gab es jüngst einen »Piraten-Politiker« in exponierter Stellung, der es trotz seiner Bezüge jenseits von DREIZEHNTAUSEND Euro pro Monat nicht vermochte, dem Schuldensumpf zu entkommen. Kurz nach Antrag auf Erlass eines Haftbefehls trat der Landtagsvizepräsident dann von seinem Amt zurück. Einige Monate vorher gab dieser  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

»Paläo-Satellit«: Geheimnis gelüftet?

Andreas von Rétyi

Angeblich kreist er schon seit beinahe 13.000 Jahren um die Erde: der Black-Knight-Satellit. Sollte diese Behauptung zutreffen, wäre seine Herkunft nur schwer zu erklären, wenn überhaupt. Doch das Motiv zieht sich beharrlich durch die Geschichte ungewöhnlicher Weltraumphänomene. Einige rätselhafte NASA-Fotos wurden ebenfalls bereits als  mehr …

Die FAZ, die Huffington Post, Geheimdienste und mein Arbeitszeugnis

Udo Ulfkotte

In meinem Arbeitszeugnis von der FAZ steht, dass ich dort bei meinen Arbeitsgebieten auch für die Geheimdienste zuständig war und diese Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit der FAZ wahrgenommen habe. Nicht nur das hat man bei der FAZ heute offenkundig vergessen. Daher veröffentliche ich einfach einmal mein FAZ-Arbeitszeugnis.  mehr …

Kurz vor dem völligen Vertrauensverlust

Ben Hunt

Ich stelle Ihnen jetzt die eine, die große, die grundlegende Idee hinter der Spieltheorie vor, das eine Konzept, das Sie begreifen MÜSSEN, wollen Sie ein effektiver Spieler werden. Alle bereit? Sie sind kein Supergenie und wir sind keine Idioten. Die Menschen, mit denen Sie spielen und gegen die Sie spielen, sind genauso klug wie Sie. Nicht  mehr …

Pest oder Cholera: Selbst die Propaganda der Wall Street glaubt nicht mehr an eine »Erholung«

Markus Gärtner

Der Mittwoch war für die Börsen ein Monster. Der Dow Jones fiel in der Spitze über 400 Punkte. Die Verzinsung der US-Staatsanleihe brach am Höhepunkt um ein Zehntel ein, auf 1,99 Prozent. Schlechte Laune, lange Gesichter, Krisenstimmung.  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.