Sonntag, 4. Dezember 2016
21.12.2015
 
 

Die Bundesverteidigungsministerin und ihr syrischer Flüchtling

Torben Grombery

»Er sei aus seiner Heimatstadt Damaskus geflohen, weil er in der Armee des syrischen Machthabers Baschar al-Assad kämpfen sollte. Da er Sunnit sei, hätten ihn auch die Rebellen rekrutieren wollen« berichten Medien über den »Flüchtling«, den unsere Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) kurzzeitig bei sich zu Hause aufgenommen und der ihr Leben bereichert hat. Einen Widerspruch hat in den Mainstream-Medien unterdessen niemand thematisiert und/oder erkannt.

 

Spätestens seit der akuten Gedächtnisstörung von Klebers Claus, die auch von Henryk M. Broder entsprechend kommentiert wurde, wundert man sich in Gänze nicht mehr darüber, dass offenkundige Widersprüche von Journalisten der deutschen Presselandschaft nicht einmal ansatzweise thematisiert und/oder erkannt werden.

Genauso eindeutig ist, dass niemand mit gesundem Verstand sich darum reißt, in einem Krieg zu kämpfen ‒ insbesondere nicht für die Interessen von arabischen Machthabern oder demokratiefernen sowie drittklassigen Politikern der westlichen Welt.

 

Das Boulevardblatt mit den vier großen Buchstaben hatte in seiner Sonntagsausgabe damit begonnen, unsere Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) kritiklos dafür zu feiern, dass sie vor einiger Zeit einen syrischen »Flüchtling« bei sich zu Hause aufgenommen und ihm die nötige Starthilfe gegeben hat, während unter ihrer Verantwortung die ersten deutschen Soldaten in genau den Krieg entsandt wurden, in den ihr Schützling verständlicherweise nicht involviert werden möchte.

 

Der beliebte Karikaturist Götz Wiedenroth hat diesen Widerspruch schon vor Wochen äußerst treffend in einer Karikatur skizziert. Die nahezu gleichgeschaltete deutsche Presselandschaft, die sich vehement und nachhaltig gegen den Vorwurf der Lügenpresse zur Wehr setzt, folgt unterdessen reihenweise dem Vorbild des Ursprungsberichts oder schreibt von der dpa-Meldung ab. Die Neue Osnabrücker Zeitung schreibt:

Nach Angaben des Blattes hat der Syrer inzwischen einen sicheren Aufenthaltsstatus. Er absolviert demnach eine Ausbildung als Pilot an einer Flugschule, hat eine kleine Wohnung in Hannover und hilft zweimal in der Woche in einer Asylunterkunft. Er zeige, >wie viel Kraft in so jungen Flüchtlingen steckt, wenn wir ihnen am Anfang Zuversicht geben<, sagte von der Leyen. >Diesen Schwung sollten wir aufnehmen und fördern, dann gelingt Integration.<

Und beispielsweise der Spiegel ergänzt kritiklos:

Auch dieses Jahr feiert der junge Mann Weihnachten bei den von der Leyens.

Auch der Nachrichtensender n-tv schreibt ohne Widerspruch:

»Verteidigungsministerin Von der Leyen hat einem Bericht zufolge einen Flüchtling bei sich zuhause aufgenommen und geholfen, einen Ausbildungsplatz zu finden. Das hat offensichtlich gut funktioniert.«

Ursula von der Leyen findet es für ihre Kinder »unglaublich lehrreich zu sehen«, wie sehr der syrische »Flüchtling«, den ihre Tochter beim Reitsport kennengelernt hat, sich durchbeißen musste. Besonders hervorgehoben wird in vielen Beiträgen dazu, dass der junge Syrer bewusst auf staatliche Leistungen verzichtet hat, da seine Familie über genügend Geld verfüge. »Es gibt Flüchtlinge, die das Geld vom Staat dringender brauchen. Ich habe nur Sicherheit gesucht«, wird der 20-Jährige zitiert.

 

Es ist ja auch wirklich prima und offenkundig äußerst hervorhebenswert, wenn ein vermögender Flüchtling keinen Betrug zum Nachteil des deutschen Steuerzahlers begeht, in dem er Leistungen bezieht, die ihm nicht zustehen. Besonders gerne hätten wir die Bundesverteidigungsministerin auch dabei begleitet, wie sie mit ihrem auserkorenen Schützling in der Schlange im Bürgeramt für den Asylantrag gestanden hat und ihn beruhigte, als er anschließend fragte, ob es wirklich okay war, dass er als Religionszugehörigkeit Muslim angegeben hat.

 

 

 

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