Tuesday, 28. June 2016
25.12.2015
 
 

Kein Weihnachten im afrikanischen Somalia

Torben Grombery

Der extreme Gutmensch Margot Käßmann hat uns erst vor wenigen Tagen eindringlich mitgeteilt, dass »die diffuse Angst etwa vor der Islamisierung Unsinn ist«. Die Gegenrede dazu hält in diesen Tagen der Minister für religiöse Angelegenheiten in Somalia, wo unter Strafandrohung das Weihnachtsfest verboten wurde, Sheikh Mohamed Kheyroow: »Wir sind ein muslimisches Land. Und es gibt Null Toleranz für solche umislamischen Feiern in unserem Land«.

 

Das Land Somalia liegt geographisch im äußersten Osten des afrikanischen Kontinents (Horn von Afrika) und grenzt an den Indischen Ozean. Die Einwohnerzahl Somalias liegt irgendwo zwischen zehn und dreizehn Millionen - genau weiß das niemand.

 

Was man dort hingegen genau weiß, ist, dass die Bevölkerung nahezu zu Einhundertprozent dem sunnitischen Zweig des Islam angehört. Wohl auch deswegen hat die somalische Regierung jetzt das christliche Weihnachtsfest unter Strafandrohung verboten und die Sicherheitskräfte angewiesen, Weihnachtsfeiern im ganzen Land zu unterbinden.

 

Das hat der somalische Minister für religiöse Angelegenheiten, Sheikh Mohamed Kheyroow, am Mittwoch dem Staatssender Radio Mogadishu mitgeteilt.
»Wir sind ein muslimisches Land. Und es gibt Null Toleranz für solche umislamischen Feiern in unserem Land«, fügte der Minister wortwörtlich hinzu. Es verletze die Religion, weil Somalia zu Einhundertprozent ein muslimisches Land sei.


In dem vom jahrzehntelangen Bürgerkrieg extrem gebeutelten Land bekennt sich mittlerweile der überwiegende Teil der Bevölkerung zum sunnitischen Islam. Die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab verbreitet dort seit unzähligen Jahren durch anhaltenden Terror Angst und Schrecken. Die strenggläubigen Extremisten wollen einen sogenannten Gottesstaat - analog zu den Terroristen des Islamischen Staates (IS) in Syrien und im Irak - in dem ostafrikanischen Land errichten.

 

In Deutschland gehen nicht nur die extremen Gutmenschen bekanntlich einen anderen Weg. Hierzulande wird Willkommenskultur und Toleranz gelebt.

 

So richtete beispielsweise das katholische Erzbistum Berlin in diesem Jahr anlässlich des islamischen Ramadan eine eigene Feier aus und lud zum Fastenbrechen ein.


Eine andere katholische Plattform berichtet in diesen Tagen unterdessen über die weltweit bedrohlich ansteigende Zahl an Christenverfolgungen: »2015 ist die Zahl der verfolgten Christen weltweit deutlich gestiegen.

 

Das Hilfswerk Open Doors Deutschland schätzt ihre Zahl angesichts der »jüngsten weltweiten und enorm temporeichen Entwicklung« auf »sehr weit mehr als 100 Millionen«, wie Open-Doors-Analyst Thomas Müller der Zeitung »Die Welt« am (Mittwoch) sagte.


Sorgen bereitet ihm demnach besonders der Exodus der Christen aus Syrien und dem Irak, wo vor allem die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) die Existenz der Glaubensgemeinschaften bedroht. Dort, wo Christen vertrieben werden, gehe »eine Epoche zu Ende«, so Müller.


So gebe es in der vom IS beherrschten irakischen Stadt Mossul erstmals seit 1.600 Jahren keinen christlichen Gottesdienst mehr.«


Selbiges stellt aktuell auch der Präsident der katholischen Hilfsorganisation missio in München, Wolfgang Huber, fest. »Das Christentum sei die am meisten verfolgte Religion. Rund 100 Millionen Christen weltweit werden nach aktuellen Schätzungen diskriminiert oder verfolgt«, beklagt Huber.

 

Die Reformationsbotschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, hat hingegen zu vielen Dingen eine ganz andere Meinung und findet auch immer eine Plattform, auf der sie ihre Sicht der Dinge öffentlichkeitswirksam darstellen darf:

»Wir leben auf einer Insel der Seligen, sagt die frühere Bischöfen Margot Käßmann. Auf keinem deutschen Tisch werde es Weihnachten an Essen fehlen, weil Flüchtlinge hier Zuflucht finden.«

Auch die Angst vor einer Islamisierung hält Käßmann für Unsinn:


»Ich wünsche mir, dass Menschen konkret sagen, was ihnen Sorge macht«, sagte Käßmann dem Tagesspiegel. »Die diffuse Angst etwa vor der Islamisierung ist Unsinn.«

 

Demnach muss es wohl so sein, dass wir in Deutschland auch in Zukunft auf einer Insel der Glückseligkeit leben dürfen. Denn auch laut der Schausten vom ZDF gibt es die Gefahr einer Islamisierung sogar nachgewiesenermaßen in Deutschland nicht:

 

 

 

 

Neben Somalia ist das christliche Fest der Liebe auch in Tadschikistan und Brunei offiziell verboten.

 

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