Wednesday, 24. August 2016
20.06.2015
 
 

Sissi-Land in Flüchtlingshand: Sozialer Frieden in Österreich gefährdet?

Torben Grombery

In Österreich ächzen tagtäglich mehr Städte und Gemeinden unter der Last des unkontrollierten Zustroms von Armutszuwanderern, Flüchtlingen und Asylbewerbern. So halten sich offiziellen Angaben zufolge allein in Traiskirchen, einer Kleinstadt mit rund achtzehntausend Einwohnern, aktuell rund 3000 Flüchtlinge auf – Tendenz täglich steigend. Wegen der unhaltbaren Zustände weigern sich viele Gemeinden, überhaupt oder mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Die Politik antwortet mit Ultimaten.

 

In der 20 km südlich von Wien gelegenen Stadt Traiskirchen ist die Bundesbetreuungsstelle Ost ansässig, eine von derzeit fünf Bundesbetreuungsstellen für Flüchtlinge und Asylwerber in der Alpenrepublik Österreich. Allein in diesem beschaulichen Städtchen werden in diesen Tagen fast 700 Asylwerber gezählt, für die kein fester Schlafplatz mehr vorhanden ist.

 

Man könne im Aufnahmelager circa 1820 Personen ein Quartier bieten, in den eigens dafür aufgebauten Zelten direkt daneben weiteren 480 Menschen. Damit würden laut offiziellen Angaben dort 2300 Betten für Hilfsbedürftige zur Verfügung stehen.

 

Alle weiteren Personen, die sich im amtlichen Prozedere der Erstaufnahme befinden, sind damit zwar nicht so richtig ohne Obdach, weil man ihnen schließlich auf dem Gelände einen Platz anbiete, würden aber auch über kein festes Bett verfügen und müssten beispielsweise auf Decken übernachten - so oder so ähnlich lautet die Verlautbarung diesbezüglich von Seiten der verantwortlichen Politiker und deren eingesetzter Schergen.

 

Ein leitender Funktionsträger der gemeinnützigen Hilfsorganisation Caritas spricht wegen der unzumutbaren Verhältnisse für alle Beteiligten schon von einem »Ort der Schande für Österreich«, und befeuert die Stimmung damit recht ordentlich.

 

Wer sich ein ungefähres Bild der Lage von den in Österreich in Zelten untergebrachten, schwer traumatisierten Flüchtlingen machen möchte, die auch schon aus großer Angst wegen eines Gewitters mit Sturzregen aus ihren Zelten flüchten mussten, dem sei das etwas mehr als zweiminütige Video im kürzlich veröffentlichten Artikel des mit Zwangsgebühren finanzierten ORF mit dem Titel »Gewitter sorgt für Angst bei Flüchtlingen« zur Lage auf dem Gelände der Salzburger Polizeidirektion unbedingt empfohlen.

 

In Traiskirchen wird die offene Feindschaft unter Politikern in Bezug auf die Flüchtlingspolitik hingegen munter gelebt. Dort mangelt es mitnichten an Zelten, denn das dafür zuständige Innenministerium verfügt allein in der Bundesbetreuungsstelle Ost über einen Vorrat von mindestens 50 weiteren mobilen Notunterkünften.

 

Doch diese dürfen auf dem Gelände des Erstaufnahmezentrums nicht mehr aufgestellt werden, weil Traiskirchens Bürgermeister in seiner weiteren Funktion als oberste Baubehörde der Stadt wegen akuter Mißstände auf dem Gelände keine Zustimmung mehr erteilt hat.

 

Und auf dem Grundstück der in staatlichem Polizeibesitz befindlichen Sicherheitsakademie direkt daneben findet sich wohl so gut wie kein Platz mehr für noch mehr Zelte.

 

Viele Bürger nicht nur in Traiskirchen wollen längst keine weiteren Flüchtlinge wegen der unhaltbaren Zustände mehr in ihrer Stadt oder Gemeinde aufnehmen und sind schon vor das Innenministerium in Wien gezogen, um gegen die Lage im Asylerstaufnahmezentrum Ost lautstark zu protestieren.

 

Für Verwirrung, Unsicherheit und Angst sorgen die Pläne des Innenministeriums auch in anderen Regionen Österreichs. So planen die Innenpolitiker brandaktuell die Goiginger Kaserne in Bleiburg, einer Grenzregion zu Slowenien im Bundesland Kärnten, mit bis zu Einhundert Flüchtlingen zu belegen.

 

Rund 50 Bedienstete dieser Kaserne haben bisher dazu keinerlei offizielle Information erhalten. Auch nicht darüber, wann und wie die Flüchtlinge untergebracht werden sollen – und viel wichtiger – wo sie denn dann künftig selbst arbeiten.

 

Diverse der genannten Problematiken sind erst durch den sogenannten »G7-Stau« oder sehr liebevoll auch die »Elmau-Sperre« genannt, ans Tageslicht getreten. Denn anlässlich des G7-Gipfels der Mächtigen in Elmau, im bayrischen Grenzgebiet zu Österreich, wurden die Grenzkontrollen temporär zum Aufspüren und Fernhalten von Demonstrationsgegnern wieder äußerst restriktiv eingeführt.

 

Das hat unweigerlich dazu geführt, dass Tausende Flüchtlinge mit dem Ziel Deutschland, Dänemark, Schweden oder sonstwo in Nord-Europa in der Alpenrepublik Österreich vorübergehend gestrandet sind – mit äußerst bezeichnender Auswirkung.

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (39) zu diesem Artikel

06.10.2015 | 13:55

olga.chraska

Jedes Kind weiß, wenn im Zimmer zu viel Spielzeug ist, wird es mit Platz zum Spielen knapp. Kommen trotzdem immer wieder Puppen hinzu, wird es einmal so eng, daß die Zimmertür offen bleiben muß, damit noch mehr Spielzeug reinkommen kann.Und dann....?In Wien liebt man die Zukömmlinge, verzeiht ihnen alles. z.B.Sie haben ja kein eigenes Clo und dürfen überall an Ecken, Haustoren, Zäunen, Mauern, Säulen, ihr Lacki hinspritzen undLärm in der Nacht machen? Natürlich, wenn man nicht...

Jedes Kind weiß, wenn im Zimmer zu viel Spielzeug ist, wird es mit Platz zum Spielen knapp. Kommen trotzdem immer wieder Puppen hinzu, wird es einmal so eng, daß die Zimmertür offen bleiben muß, damit noch mehr Spielzeug reinkommen kann.Und dann....?In Wien liebt man die Zukömmlinge, verzeiht ihnen alles. z.B.Sie haben ja kein eigenes Clo und dürfen überall an Ecken, Haustoren, Zäunen, Mauern, Säulen, ihr Lacki hinspritzen undLärm in der Nacht machen? Natürlich, wenn man nicht arbeitet.! Brauchen ihren Dreck nicht wegzuräumen,nur machen.Wie soll es weitergehen, wenn noch mehr Lieblinge der Regierungen dazu kommen.?Sehen manche Leute nicht ein, daß man ein Land nicht mit stark unterschiedlichen Menschen vollstopfen kann?Wer auf der Straße geht, wer sich noch traut, trifft Menschen, die nicht verstehen und dann kann es leicht zu Mißdeutungen kommen. Ratten, wenn der Lebensraum knapp wird,verjagen Eindringlinge und fressen sogar ihre Kinder, um ein normales Leben führen zu können. Unzumutbare Zustände in erster Linie für die lange Ansäßigen. Nachdem in den Herkunftsländern der Lieblinge noch Leute wohnen, frage ich mich, ob es dort wirklich so arg ist. Wer war dort?Haben andere Leute mehr Rechte als wir? Und wenn ja, warum? Sind auch nur Menschen? Weder schöner noch gescheiter. Geniere mich, zu der Spezies zu gehören.! Albtraum, wann endest du? Warum geben sich die Verursacher dieses traurigen Kasperltheater nicht zu erkennen und offenbaren ihre Gründe für dieses Dilemma? Feigheit, geschlossenes Visier.Paßt zusammen. Erinnert an eine Massentierhaltung.


21.06.2015 | 19:11

KQF

Man ich hätte ja nicht gedacht, dass sich die Österreicher fast genauso in den Arsch f*cken lassen wie wir Deutschen. Na wenn das bei denen auch so gut läuft wie bei uns dann können wir uns bald mal gegenseitig die Hand reichen.Ich finde es schon erstaunlich was diese Leute alles für Ansprüche stellen währen sie nebenbei Fußball spielen und durch die Innenstadt schlendern während sie gleichzeitig Headset um den Hals hängen haben an das sicherlich ein Smartphone angeschlossen ist....

Man ich hätte ja nicht gedacht, dass sich die Österreicher fast genauso in den Arsch f*cken lassen wie wir Deutschen. Na wenn das bei denen auch so gut läuft wie bei uns dann können wir uns bald mal gegenseitig die Hand reichen.

Ich finde es schon erstaunlich was diese Leute alles für Ansprüche stellen währen sie nebenbei Fußball spielen und durch die Innenstadt schlendern während sie gleichzeitig Headset um den Hals hängen haben an das sicherlich ein Smartphone angeschlossen ist. Für Zigaretten scheinen sie jedenfalls auch genug Geld zu haben!

Ich kann eigentlich gar nicht fassen wie bescheuert wir sind, dass wir uns sowas bieten lassen. Und dann sagt Mr. Obercool mit Sonnenbrille und Basecap auch noch, dass er als Asylant seine Rechte kennt und nicht nach Österreich gekommen ist um in einem Zelt zu wohnen. Ich frage mich an was er da so gedacht hat? Vielleicht dachte er Österreich baut extra für ihn ein Ein- oder Zweifamilienhaus nur weil er mal gerade so in der Gegend war. Natürlich auf Steuerzahlerkosten! Was ist nur aus uns geworden.....


21.06.2015 | 17:13

Vorsorgeschutz und Fluchtplan


21.06.2015 | 14:38

Niemand

@A/Y nicht das deutsche volk will Waffen überall senden, das sind die Regierenden. Das entschieden sie aber nach dem sie gewählt werden. Also die veräppeln das ganze eigene volk und reißen sie mit in die Hölle.


21.06.2015 | 11:23

Niemand

In Sissi ist Isis wie SS enthalten. Ob das den ein verdeckte suggestions Wort ist ?


21.06.2015 | 10:59

lümrod

Es handelt sich um die Verminung Europas mit menschlichen Zeitbomben. In Graz ist gerade eine hochgegangen!

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