Sonntag, 11. Dezember 2016
18.10.2015
 
 

Sprengel 44 in Wien: Polizisten wählen mit großer Mehrheit FPÖ

Torben Grombery

Man stelle sich vor, Einwanderer würden überproportional viele Straftaten begehen, werden aber nicht wie Einheimische bestraft - Stichwort: Migrantenbonus. In den Berichten der Presse spiegelt sich diese Realität nicht wieder - Stichwort: Straftaten von Ausländern verschweigen. Darüber reden darf man als Insider nicht - Stichwort: Maulkorb. Würden in einer derart ungerechten »Parallelwelt« Polizisten einer Partei wie der FPÖ zur Zweidrittelmehrheit verhelfen? Wer das genauer wissen möchte, sollte sich mit dem Sprengel 44 beschäftigen.

 

Die Donaumetropole Wien ist mit mehr als 1,8 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Großstadt in der Alpenrepublik und zählt entsprechend zu den wichtigsten Metropolen Europas. 
Laut einer Erhebung der europäischen Statistikbehörde Eurostat aus dem vergangenen Jahr beträgt der Anteil der Wohnbevölkerung ohne österreichische Staatsbürgerschaft in der Großstadt Wien mehr als 20 Prozent.

In der gesamten Alpenrepublik Österreich wurden im gesamten Jahr 2014 nahezu 528 000 Straftaten registriert, mehr als ein Drittel davon (rund 202 000) alleine in der Hauptstadt Wien.


Laut den vom Innenministerium auf eine parlamentarische Anfrage herausgegebenen Zahlen hatten im Jahre 2014 rund 35 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen keinen österreichischen Pass. Bereits eingebürgerte Straftäter wurden in diesen Zahlen nicht gesondert erfasst.


In den 23 Bezirken Wiens wurden 35 880 Ausländer als Tatverdächtige ausgemacht (bei 202 000 registrierten Straftaten), womit Wien nach Bundesländern sortiert die traurige Hitliste anführt.


Nun ergeht es Polizeibeamten in Österreich ähnlich wie ihren Kollegen in Deutschland. Von der Politik im Stich gelassen und gelähmt von den Regeln der »Political Correctness«, müssen sich Polizeibeamte vor allem in den urbanen Ballungsräumen Tag für Tag Ungeheuerliches gefallen lassen.


Diese Menschen erleben an vorderster Front was in unseren Städten tatsächlich abgeht und wie diese Realität von unseren Politikern und deren willfährigen Helfern in den Systemmedien gefiltert, geschönt und unterdrückt wird.

 

Die Ziele dahinter sind oftmals perfide: Die Stimmung gegen Ausländer nicht weiter anheizen und das eigene politische Versagen kaschieren. Auch gefährliche Ideologen mischen in diesem Zusammenhang nicht selten mit.


Wenn man also täglich ohne Aussicht auf baldige Veränderung am Nabel der Ungerechtigkeiten lutschen muss, dann wirkt sich das ganz offenkundig auch auf das Wahlverhalten aus. Diesen Schluss lässt zumindest das Wahlergebnis im Wiener Wahlsprengel 44 zu.


In österreichischen Großstädten wie der Millionenmetropole Wien unterteilt man der einfacheren Handhabung wegen Wahlkreise in kleinere Verwaltungseinheiten und nennt diese Wahlsprengel.


Der Wahlsprengel 44 ist geographisch im Wiener Ortsteil Ottakring gelegen - einer politisch seit Jahrzehnten tiefroten Hochburg. Mit 473 Wahlberechtigten zählt der Sprengel eher zu den kleineren Wahlbezirken.


In dem mehr als 400 Wohnungen zählenden Wohnquartier zwischen Koppstraße, Herbststraße, Possingergasse und Zagorskigasse leben nun äußerst viele Polizisten mit ihren Familien.

 

Die Mietpreise in der eigens für Polizisten in den 1930er Jahren errichteten Siedlung liegen rund ein Viertel unter denen im Gemeindebau.


Bei den Wiener Landtags- und Gemeinderatswahlen vor einer Woche haben die 473 Wahlberechtigten im Sprengel 44 genau 252 gültige Stimmen abgegeben (ohne Wahlkarten). Diese wurden auf die Parteien wie folgt verteilt:

  • SPÖ: 55 Stimmen (21,83 Prozent)
  • FPÖ: 165 Stimmen (65,48 Prozent)
  • ÖVP: 21 Stimmen (8,33 Prozent)
  • Grüne: 4 Stimmen (1,59 Prozent)
  • NEOS: 5 Stimmen (1,98 Prozent)


Die extrem linkslastige Mainstream-Presse hat damit wie üblich fürchterliche Bauchschmerzen, tut sich allerdings etwas schwer damit, die versammelten Polizisten in die Ecke nach ganz rechtsaußen zu schreiben und somit abzuqualifizieren oder zu bestrafen:

»Eine Frau, die in dem Block wohnt, berichtet von einer ›vereinzelt fremdenfeindlichen Stimmung‹: ›Meine beste Freundin ist Türkin und kommt öfters auf Besuch, dabei ist sie schon angepöbelt worden.‹
Beim ›Wien heute‹-Lokalaugenschein in dem Grätzel sind jedoch die meisten Bewohner nicht bereit, vor der Kamera zu sprechen. Ihre Meinung ist aber ähnlich dem, was die Ehefrau eines Polizisten dann sagt: ›Schauen Sie sich um, es ist nicht mehr sicher in Wien. Die Polizisten bekommen das hautnah mit, sie haben auch immer mehr zu tun.‹ Dabei bleibe der Personalstand aber gleich.«

Diese Wähler der allseits verhassten Strache-FPÖ werden wahrscheinlich von ihren Vorgesetzten in der nächsten Zeit nicht nur zur Verbesserung ihrer Willkommenskultur für die unterschiedlichsten Seminare gemeldet werden.

 

 

 

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Leser-Kommentare (23) zu diesem Artikel

18.10.2015 | 23:04

Rettet das Sparschwein

Gerade habe ich nach längerem Überlegen doch die Jauchsendung gesehen. Und ich muss sagen ich bin wirklich restlos begeistert von Björn Höcke, dem Mann der AFD. Ich glaube, ich werde die AFD wählen und nicht nur das, Björn Höcke würde mir als Kanzler gut gefallen. Man, ist der Mann gut.


18.10.2015 | 20:33

Otto J.

18.10.2015 | 19:56 Burghardt Lietzke. ---- Vielen Dank, Herr Lietzke, für Ihre Berichtigung. Da fällt mir glatt ein Stein vom Herzen, oder war es dann doch der Stein unter dem ich lebte, der gepurzelt ist?. Nun ja, was auch immer. Der Stein ist weg, und Ihnen, Herr Lietzke, habe ich das zu verdanken - mfg, Otto J.


18.10.2015 | 20:22

Manfred

Die Migranten haben längst Bonuspunkte bei Straftaten. Ich erinnere an den oder die Türken die einen Rabbi nieder gestochen haben. Ich glaube, es passierte in Frankfurt. Der Täter war arbeitslos. Aber und jetzt kommt es, er bekam 4 Staranwälte und bekam Freispruch. Wer hat für diesen Verbrecher die Anwälte bezahlt? Und jetzt gehen wir zu dem Fall der OB-Kandidatin in Köln. Der Täter kam in Haft, ist voll schuldfähig. Wird für ihn, der auch arbeitslos ist, gespendet, so dass er...

Die Migranten haben längst Bonuspunkte bei Straftaten. Ich erinnere an den oder die Türken die einen Rabbi nieder gestochen haben. Ich glaube, es passierte in Frankfurt. Der Täter war arbeitslos. Aber und jetzt kommt es, er bekam 4 Staranwälte und bekam Freispruch. Wer hat für diesen Verbrecher die Anwälte bezahlt? Und jetzt gehen wir zu dem Fall der OB-Kandidatin in Köln. Der Täter kam in Haft, ist voll schuldfähig. Wird für ihn, der auch arbeitslos ist, gespendet, so dass er auch mehrere Staranwälte bekommt? Ich hoffe es finden sich Spender. Nur mal so als Anregung! Danke.


18.10.2015 | 19:56

Burghardt Lietzke

Hallo Herr Otto J. Sie müßen den Text schon genau lesen, es geht um ein kleines Wahlsprengel im 16. Bezirk in dem 473 Wahlberechtigte leben und viele von ihnen sind Polizisten. So schwer ist das doch nicht zu verstehen ? Anscheinend leben Sie tatsächlich unter einem Stein ! Es geht nicht um den gesamten 16. Bezirk.


18.10.2015 | 19:53

Fritz

Stauffenberg wo bist du?


18.10.2015 | 17:22

Dieter

Es geschehen jeden Tag Wunder.
Wunder deshalb, weil ich immer mehr Menschen treffe, die sich um 180 Grad gedreht haben und die ich nicht wieder erkenne. In vielen Gemeinden werden die Bürgermeister/innen das letzte mal ihren Job machen und dann für immer verschwinden. Sollte es zu Unruhen kommen, werden sie als erste ihre Pensionen verlieren.

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