Bin Ladens Haus gefunden – »Massachusetts Institute of Technology« veröffentlicht Fotos
Udo Ulfkotte
25 Millionen Dollar bietet die amerikanische Regierung jenem, der ihr den Aufenthaltsort von Bin Laden nennt. Eine amerikanische Universität hat das Angebot angenommen und gesucht. Und am 17. Februar 2009 hat sie Fotos vom Aufenthaltsort Bin Ladens veröffentlicht.
N 33.901944° E 70.093746° – das sind die geografischen Koordinaten des Aufenthaltsortes von Bin Laden. Sie glauben das nicht? Aber einige der renommiertesten Wissenschaftler der Welt haben diese Daten nun nach intensiver jahrelanger Suche veröffentlicht. Und in dem links abgebildeten Haus, das sich im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet am Rande einer Schnellstraße befindet, wohnt Bin Laden. Mit wissenschaftlicher Akribie wurde das ermittelt.
Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist eine private amerikanische Universität, die eng mit amerikanischen Geheimdiensten zusammenarbeitet. Sie gilt als eine der weltweit führenden Universitäten im Bereich von technologischer Forschung und Lehre. Die Universität gibt eine Zeitschrift heraus, die International Review. Und beim Lesen der Ausgabe vom 17. Februar 2009 werden sich viele die Augen reiben. Denn in der neuen Ausgabe der Zeitschrift findet sich der Bericht »Finding Osama bin Laden«. Viele Wissenschaftler der Universität haben in den vergangenen Jahren all ihr Wissen in einen Topf geworfen – und gemeinsam nach Bin Laden gesucht. Jeder hat die Theorien und Erkenntnisse seines Fachgebietes dazugegeben. Die einen nutzten Satelliten wie QuickBird und Landsat, andere Radaraufnahmen und wieder andere biogeografische oder Distanz-Theorien. Und dann haben sie Bin Laden gemeinsam mit ihren wissenschaftlichen Theorien eingekreist. Sie haben ihre wissenschaftliche Jagd auch bildlich dokumentiert. Die Aufnahmen sehen beispielsweise so aus:


Die Wissenschaftler haben viele solcher Aufnahmen veröffentlicht. Sie werden immer detaillierter. Und am Ende ihres Forschungsberichtes stehen dann die Koordinaten und das Bild des Hauses, in dem Bin Laden angeblich leben soll – wenn man den Wissenschaften Glauben schenken darf. Nun müssten die Amerikaner sich nur noch ins Auto setzen und nachschauen. Aber vielleicht haben sie das ja schon vor der Veröffentlichung des MIT-Berichts gemacht. Und vielleicht war Herr Bin Laden nicht dort. Vielleicht haben sich die Wissenschaftler ja auch geirrt. Dazu finden wir keine Angaben in dem Bericht.
Wer weiß, vielleicht ist Bin Laden ja gerade nicht daheim, weil er ins nächste Internetcafe gefahren ist und dort auf Webseiten wie Akte Islam surft . Nach Angaben der New York Times haben die Amerikaner gerade mithilfe einer von einer ferngesteuerten Drohne abgeschossenen Rakete ein Haus im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet zerstört und dabei rund 30 Menschen getötet. Vergleicht man die Karte des jüngsten amerikanischen Angriffsziels mit jener der Wissenschaftler der MIT-Universität, dann liegen offenkundig nur wenige Kilometer zwischen dem angeblichen Aufenthaltsort Bin Ladens und den jüngsten Raketenangriffen. Man möchte den Amerikanern zurufen: Ein bisschen weiter nördlich und auf der anderen Seite der Grenze, nochmals die Koordinaten: N 33.901944° E 70.093746° – irdenwann wirds schon passen ….
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