Sunday, 25. September 2016
19.02.2014
 
 

Charakterlosigkeit zum Beruf machen? Schnüffler werden

Udo Ulfkotte

Sind Sie skrupellos, charakterlos und könnten sich vorstellen, Ihre Großmutter zu verkaufen – nur um einen persönlichen Vorteil zu haben? Dann gibt es jetzt kurzfristig ein aktuelles lukratives Jobangebot für Sie.

Nach den jüngsten Skandalen des technischen amerikanischen Geheimdienstes NSA in Europa sollte man glauben, dass es vorerst ruhig um diesen würde. Schließlich lieben Geheimdienste das Licht der Öffentlichkeit ja nicht. Aber die NSA bereitet sich ganz offenkundig auf erwartete schwere innere Unruhen in Europa vor. Und für die Informationsauswertung dazu sucht sie schon

jetzt deutschsprachige Kommunikationsexperten. Schon Ende November 2013 hatte der EU-Ministerrat beschlossen, der NSA mehr Zugang bei der Spionage in Europa zu gewähren.

 

In einem als »EU intern/vertraulich« eingestuften Dokument des EU-Ministerrats mit dem Titel »Zusammenfassungen der Schlussfolgerungen des EU-US-Ministerratstreffens vom 18. November (Dokument Nr. 16682/13)« heißt es wörtlich: »Die USA wiesen auf ihre Bestrebungen hin, Kontakte mit lokalen Gemeinschaften zu suchen, um Prozesse zu entdecken, die zu Extremismus führen könnten.«

 

Vor diesem Hintergrund hat die US Army in Europa am Dienstag dieser Woche eine der bisherigen Kernaufgaben der NSA in Europa übernommen: die Nachrichtenaufklärung zur Früherkennung von potenziell gefährlichen Strömungen in der Bevölkerung. Die US-Armee sucht in Deutschland dafür jetzt Unterstützung für die Auswertung von sozialen Medien wie etwa Facebook. Muttersprachler, die amerikanischen Geheimdiensten bei der Ausspähung von Deutschen helfen wollen, können sich bewerben.

 

Die in Deutschland stationierten US-Streitkräfte suchen nach »einheimischen« Spezialisten, die sie bei Aufgaben unterstützen, für die eigentlich die NSA zuständig ist. Dabei geht es um »Data Mining in sozialen Netzwerken, ortsbezogene Forschung, Zielgruppenanalyse und Bereitschaft zur gezielten Kommunikation«. Und der EU-Ministerrat hatte das ja unlängst abgesegnet, wie man diesem vertraulichen EU-Papier entnehmen kann.

 

Die USA fürchten die heraufziehenden Unruhen in Europa. Sie bereiten sich darauf vor. Viele Bürger aber haben keine Kenntnis, was da draußen tatsächlich passiert. Aber das war ja vor genau 100 Jahren vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs nicht anders.

 

 

 

 


 

 

 

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