Hunger in Afrika: Der große Betrug
Udo Ulfkotte
Überall in Europa wird derzeit zur Hilfe für die Hungernden in Afrika aufgerufen. Bei einer früheren großen Hilfsaktion erhielten die Hungernden Sand statt Lebensmittel. Und die Spendengelder verschwanden dahin, wo kein Spender sie haben wollte.

Vor 26 Jahren gab es die bis dahin größte Hungersnot im Osten Afrikas. Millionen Menschen spendeten für die Hungernden. Es dauerte 25 Jahre, bis der britische Sender BBC und der amerikanische Geheimdienst CIA in separaten Berichten veröffentlichten, was damals tatsächlich mit einem Teil der Spendengelder geschah: Ein Teil der Säcke, in denen angeblich Lebensmittel für die Hungernden waren, enthielt tatsächlich nur Sand. Die einheimischen Mitarbeiter der
Hilfsorganisationen betrogen das eigene Volk. Journalisten bekamen davon nichts mit. Sie filmten, wie die angeblichen Lebensmittelsäcke unter den Hungernden verteilt wurden. Vor genau einem Jahr bestätigten äthiopische Mitarbeiter den damaligen Hungerhilfsaktionen, dass sie die Weltöffentlichkeit damals betrogen haben. Auch die CIA hat ihre entsprechenden Berichte dazu inzwischen teilweise veröffentlicht. Man weiß heute auch, was damals tatsächlich mit den weltweit gesammelten Spendengeldern geschah. Und das Ganze wiederholt sich jetzt offenkundig wieder einmal. Denn die Menschen sind vergesslich. Schlimmer noch: Viele Organisationen wollen nicht darüber sprechen. Denn das könnte die Spender nachdenklich machen. Die Details sind erschreckend.
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