Wednesday, 31. August 2016
16.03.2011
 
 

Japan-Folge: Ersatzteile werden knapp

Udo Ulfkotte

Japanische Fahrzeuge, japanische Kopierer, japanische Fernseher, japanische Kameras – unser Leben wird maßgeblich von japanischen Geräten bestimmt. Doch jetzt sind viele Ersatzteillager und Fabriken zerstört, die Logistikketten unterbrochen. Japan ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Japanische Ersatzteile werden jetzt teuer und knapp. Und sie müssen auf Radioaktivität hin untersucht werden.

Fast alle großen japanischen Fabriken sind auf absehbare Zeit geschlossen. In weiten Teilen des Landes ist der Strom rationiert. Das hat unmittelbare Folgen auch für jeden Europäer: Weil die Ersatzteillieferungen für in Japan produzierte Geräte nun bis auf Weiteres erst einmal ausfallen, können nur noch die geringen Bestände abverkauft werden, die es in europäischen Lagern gibt. In Zeiten der »just in time«- Lagerhaltung, die auf der Illusion basiert, jeden gewünschten Nachschub binnen 48 Stunden weltweit beschaffen zu können, ist das verheerend. Fahrer von Fahrzeugen wie Toyota, Nissan, Daihatsu oder Honda müssen nun darauf hoffen, dass sie in absehbarer Zeit keine Ersatzteile benötigen. Nicht anders ergeht es vielen Unternehmen, die etwa mit Maschinen von Hitachi oder Panasonic arbeiten. Die japanischen Kamerahersteller Nikon, Konica und Olympus sind ebenso betroffen wie Kopierer von Canon, Sharp, Kyocera-Mita oder Ricoh, der japanische Computerbauer Fujitsu Siemens, die Chiphersteller NEC und Hitachi, der Spiele-Anbieter Nintendo, Fernseher von Sony und viele andere Produkte. Die Preise für Ersatzteile sind in manchen Bereichen auf einen Schlag um bis zu 20 Prozent gestiegen. Doch es gibt noch mehr, was Sie jetzt wissen müssen, wenn Sie japanische Produkte besitzen.

 

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