Sunday, 28. August 2016
21.01.2016
 
 

Koffer packen und neuen Job suchen? Der Crash der Leitmedien

Udo Ulfkotte

Unsere Leitmedien befinden sich im freien Fall. Das belegen die neuesten Verkaufszahlen. Sie waren niemals zuvor dramatischer. So hat allein die Frankfurter Allgemeine Zeitung seit 2010 mehr als 25 Prozent ihrer Leser verloren. Und der Trend scheint sich flächendeckend weiter zu beschleunigen. Was passiert da eigentlich im Hintergrund?

 

 

Jetzt bekommen gekaufte und verlogene Journalisten die Quittung. Die Käufer laufen den Alphajournalisten in Scharen weg. Das belegen die jüngsten Verkaufszahlen, doch dazu kommen wir weiter unten.

 

 

Man fragte sich als Normalbürger die letzten Jahre doch unwillkürlich: LSD? Crack? Stechapfeltee? Kokain? Crystal Meth? Angesichts der Berichterstattung unserer Qualitätsmedien fragt man sich immer öfter, welche Drogen in Redaktionen konsumiert werden. Ganz dicht scheinen die dort nicht mehr zu sein. Was rühren die morgens nur in ihr Müsli? Den Bezug zur Realität haben viele Journalisten offenkundig verloren.

Während Millionen Menschen da draußen vor lauter Sorgen nicht wissen, wie sie steigende Mieten und Lebensmittelpreise verkraften sollen, schreiben Leitmedien den Massenansturm von Analphabeten und schlecht qualifizierten Orientalen schön. Die Bürger wissen, dass bestimmte Journalisten die Nähe zu genau jenen Eliten suchen, die für das Leid von immer mehr Menschen verantwortlich sind.

 

Und während die EU Staatsbankrotte nur noch durch pausenloses Gelddrucken hinauszögern kann, fordern unsere Leitmedien ganz im Sinne der Finanzelite die Aufnahme weiterer bankrotter Krisenstaaten in die EU. Während die Bürger die Nase voll haben von den Toten der Auslandseinsätze, setzen sich bestimmte Medienvertreter den Stahlhelm auf und sekundieren Amerikanern munter bei der Planung neuer Kriegseinsätze.

 

Zugleich haben unsere Alpha-Journalisten einen totalen Blackout. Irgendwie können oder wollen sie sich jedenfalls heute nicht mehr daran erinnern, wie sie uns den Irakkrieg oder den Afghanistan-Einsatz mit glorreichen Worten schöngeschrieben haben.

 

Wie sie die Finanzkrise und den Euro-Crash erst bemerkten, als jeder Bürger schon unter den Auswirkungen litt. Und als 2014 über der Ukraine ein Passagierflugzeug abstürzte, da wollten sie unsere Soldaten am liebsten sofort zum Kriegseinsatz gegen Russland schicken, noch bevor auch nur feststand, wer für den Absturz verantwortlich war.

 

Blutvergießen verhindern, indem man mehr Blutvergießen fördert – ein Mörderprinzip. Allein im Irak bezeugen das mehr als 100 000 tote Zivilisten, welche dort ums Leben kamen, weil unsere Medien – von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen – den Irakkrieg im Halluzinations-Rausch so frenetisch herbeigejubelt hatten. Wer oder was steuert also die Irren in unseren Leitmedien? Nehmen die wirklich Drogen? Oder hat der systematische Wahnsinn völlig andere Gründe? Stehen im Hintergrund vielleicht Propagandaspezialisten?

 

Früher hätte man das ganz sicher als Verschwörungstheorie abgetan. Aber heute wissen wir, dass Journalisten renommierter Medien das Hauptziel von »Spindoktoren« sind, welche die Deutungsmacht über unsere Nachrichten bestimmen wollen. Vor allem die US-Regierungen und Israelis arbeiten so.

 

Es gibt sogar Handbücher dazu, wie Qualitätsmedien beeinflusst werden sollen. Klar ist: Wer bei renommierten Medien arbeitet, der sollte gegenüber Lobbygruppen, auch gegenüber amerikanischen und israelischen, eine extreme Vorsicht walten lassen.

 

Genau das Gegenteil ist der Fall. Journalisten der Leitmedien fühlen sich in den Spinnennetzen vor allem amerikanischer und israelischer Einflussgruppen offenkundig sauwohl. Und sie rühmen sich auch noch, dort eingesponnen zu werden, verweisen stolz auf ihre »Mitgliedschaften« in den umstrittensten Zirkeln.

 

Für all das bekommen sie jetzt von uns Normalbürgern die Quittung. Die Junge Freiheit schreibt:

Die verkaufte Auflage der großen Zeitungsverlage ist im vierten Quartal des vergangenen Jahres deutlich zurückgegangen. Die Bild-Zeitung verlor im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als zehn Prozent ihrer Leser. Insgesamt setzte das Flaggschiff des Springer-Konzerns mehr als 200 000 Exemplare weniger ab. Die verkaufte Auflage liegt nun erstmals unter der Marke von zwei Millionen. Seit 2010 hat die gedruckte Bild-Zeitung damit rund ein Drittel ihrer Leser verloren. Deutlich zurückgehende Verkaufszahlen mussten zudem die Frankfurter Allgemeine (minus 13,5 Prozent) sowie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (minus 11,9 Prozent) verkraften. Beide Blätter verloren seit 2010 mehr als 25 Prozent ihrer Leser. Die verkaufte Auflage des Spiegel ging um 5,6 Prozent auf nun weniger als 800 000 Exemplare zurück. (…) Die Junge Freiheit konnte ihre Auflage in diesem Zeitraum um mehr als 16 Prozent steigern. Erhoben werden die Daten von der »Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V.«.

Offenkundig haben immer mehr Menschen das Gefühl, häufig manipuliert und von den Medien belogen zu werden. Und damit geht es ihnen wie der Mehrheit der Menschen. Und wie Karl Albrecht. Als der reichste Deutsche im Juli 2014 mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 18 Milliarden Euro im Alter von 94 Jahren starb, da wussten unsere Medien einfach nichts über sein Leben zu berichten. Es gab nur ein Foto. Und keine Details aus seinem Leben. Der Aldi-Gründer hielt Politik für ein schmutziges Geschäft, wollte in seinem ganzen Leben keinem Bundeskanzler begegnen, setzte anstelle von elitären Netzwerken nur auf die eigene Familie, verachtete Banken und Kreditgeschäfte.

 

Er lehnte alle Ehrungen und Auszeichnungen ab, auch das Bundesverdienstkreuz. Und er gab niemals ein Interview. Warum nur? Der strebsame Familienmensch wollte sich nicht von anderen missbrauchen lassen. Und nicht manipulieren. Er war überzeugt davon, dass es gut sei, sich von vielen Verlockungen fern zu halten.

 

Warum nur denken immer mehr Menschen da draußen heute wie Karl Albrecht? Warum lesen Millionen Menschen den Bestseller Gekaufte Journalisten? Viele von jenen, welche die Propaganda und Desinformation satt haben, abonnieren jetzt werbefreie und neutrale Informationsdienste wie etwa Kopp-Exklusiv. Und sie kehren FAZ, Bild und anderen einfach den Rücken. Die Folge: Immer mehr der Fachleute für einseitige Desinformation und Propaganda müssen sich beim Arbeitsamt melden, in den Redaktionen die Taschen packen und sich einen neuen Job suchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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