Monday, 27. June 2016
18.11.2015
 
 

Manneken Schiss: Der Terror und die Islamisierung der europäischen Hauptstadt Brüssel

Udo Ulfkotte

Vor vielen Jahren habe ich im Rottenburger Kopp-Verlag ein Sachbuch zur Islamisierung Europas und der damit einhergehenden wachsenden Terrorgefahr veröffentlicht. SOS Abendland stand damals viele Monate lang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Viele Leser fanden den Inhalt etwas »gruselig«, weil ihnen die darin geschilderten Fakten von unseren Leitmedien vorenthalten worden waren. Heute kann keiner mehr behaupten, man habe die Entwicklung auf dem Gebiet des islamischen Terrors in Europa nicht ahnen können.

 

Lesen Sie nachfolgend das Kapitel »Belgien: Die europäische Hauptstadt Brüssel wird islamisch« aus dem 2008 erschienenen Bestseller SOS Abendland von Udo Ulfkotte. Sie werden dann sehen, wie absurd es ist, wenn unsere Medien heute behaupten, in Brüssel (in einem Vorort wurden ja nicht nur die jüngsten Pariser Terroranschläge geplant) habe man die Entwicklung nicht wirklich kommen sehen. Bedenken Sie vor allem, dass die nachfolgenden Zeilen vor acht Jahren geschrieben und vor mehr als sieben Jahren veröffentlicht wurden:

 

 

Der 1. Januar 2007 – die EU-Erweiterung um Bulgarien und Rumänien – wurde in der EU-Hauptstadt Brüssel euphorisch gefeiert. Viele Medienvertreter benutzten jedenfalls tatsächlich das Wort »Euphorie« in ihren Artikeln. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der PISA-Studien ist es verzeihlich, dass diese Journalisten wahrscheinlich nicht wussten, was das griechische Wort »Euphorie« übersetzt bedeutet – die »letzte Aufwallung vor dem Tode«. Euphorisch feierte man also in Brüssel in den Reihen der gewichtigen Medienvertreter die EU-Erweiterung. Und auch die Moslems der europäischen Hauptstadt freuten sich. Denn Brüssel wird schon in etwa 15 Jahren stark islamisch geprägt sein. Das jedenfalls verkünden Wissenschaftler der Universität von Leuven. Und die genießt weltweit einen guten Ruf. Die Wissenschaftler zählen nicht zu den Panikmachern. Nüchtern haben sie die Lage in der europäischen Hauptstadt analysiert, in der nach offiziellen Angaben schon jetzt 57 Prozent der Neugeborenen Moslems sind. Nach Angaben der Universität ist bereits heute ein Drittel der Einwohner Brüssels muslimischen Glaubens. Das aber hat in Hinblick auf die Geburtenrate dieser Bevölkerungsgruppe schon bald erhebliche Auswirkungen: In 15, spätestens 20 Jahren, so die Universität in ihrer Studie, wird die europäische Hauptstadt Brüssel islamisch sein. Die Studie wurde im Auftrag der belgischen Zeitung La Libre Belgique durchgeführt.

 

Moslems haben also in Belgien Grund zum Feiern. Sie jubilierten auch am Tage der EU-Erweiterung. Denn was man den nicht-moslemischen Bürgern in diesem Zusammenhang seitens der Medien verschwieg: Mit der Aufnahme von Bulgarien und Rumänien in die EU stieg auch die Zahl der in Europa lebenden Muslime schlagartig um eine weitere Million. Zeitgleich konvertierte Dimitar Stoyanov, Führer der ultra-nationalen bulgarischen Ataka-Partei und in die Schlagzeilen geraten wegen seiner rassistischen Äußerungen gegenüber Sinti und Roma, zum Islam. Stoyanov hatte wenige Wochen zuvor noch Aufrufe gegen den Gebetsruf des Muezzins der Moschee von Sofia organisiert. Die ultra-nationalistische Partei war über seinen Schritt entsetzt. Stoyanov, der auch Abgeordneter des Brüsseler EU-Parlaments ist, war der erste bekannte Bulgare, der sich den Zeichen der Zeit beugte und nun als Moslem im EU-Parlament sitzt. Die neue Ideologie wird dem Manne helfen, sich in Brüssel besser zurechtzufinden. Denn in Brüssel öffnet man sich der neuen Entwicklung.

 

In Belgien stellen Marokkaner die größte Gruppe unter den zugewanderten Mitbürgern. Nach Angaben des belgischen Soziologen Jan Hertogen lebten 2007 264 974 Marokkaner in Belgien. Zudem gibt es 159 336 Türken. Nach Angaben von Hertogen wird die Zahl der Marokkaner in Belgien noch bis zum Jahre 2016 steigen. 70 Prozent der in Belgien lebenden Marokkaner erhalten die belgische Staatsbürgerschaft. In den nächsten Jahren werde sich die politische Landschaft in Belgien verändern. Bis 2012 werde es belgische Gemeinden mit muslimischen Bürgermeistern geben, sagt Hertogen.


Im Jahre 1979 hatten 41,4 Prozent der in Belgien lebenden Marokkaner ihre Ehefrauen aus ihrer früheren Heimat Marokko geholt. Im Zeitraum von 2000 bis 2003 stieg diese Zahl nach offiziellen Angaben schon auf 64,5 Prozent. Die Integrationsbemühungen scheinen vor diesem Hintergrund wenig erfolgreich zu sein. Vor allem in den großen Städten des Landes wächst der Anteil der moslemischen Bevölkerungsgruppe rasant.


Und anstelle von Integration gibt es Abschottung. Zwar sind an den staatlichen belgischen Schulen Kopftücher verboten und an staatlichen Schulen muss Integration gelehrt werden – doch das alles kann man in Brüssel leicht umgehen: Die Muslime gründen eigene Privatschulen, in denen das Kopftuch erlaubt ist. Ein Beispiel dafür ist das neue islamische Gymnasium von Molenbeek, einem Vorort von Brüssel. In der Straße »Vanderstraetenstraat « nahe der Al-Khalil-Moschee soll das Gymnasium seine Pforten öffnen. Über mangelnden Zulauf muss man sich keine Gedanken machen und kann sogar Schulgeld verlangen: 500 Euro kostet die Registrierung, man erwartet 250 bis 500 Schüler. Wahrscheinlich wird das islamische Gymnasium nach Angaben belgischer Zeitungen sogar staatliche Subventionen bekommen.

Mit solchen Schulen kann man das Kopftuchverbot umgehen und zugleich die Entwicklung von Parallelgesellschaften fördern.

 

Überhaupt werden die belgischen Schulen multikulturell. So müssen sich in Gent, Hauptstadt der Provinz Ostflandern, beispielsweise die Kinder türkischer Einwanderer nicht länger darum bemühen, die Sprache des Gastlandes zu erlernen. Man hat im März 2008 mit einem völlig neuen Experiment begonnen: In zwei Grundschulen von Gent lernen die Kinder statt in der flämischen Landessprache Niederländisch nun, auf Türkisch zu schreiben. Das soll angeblich der Integration dienen. Zudem sollen an den Kindergärten von Gent bilinguale Erzieherinnen angestellt werden, die auch dort dafür sorgen, dass die kleinen Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis die Sprache ihrer Eltern pflegen und parlieren können.

 

In Brüssel ist der Bürgermeister noch kein Muslim – aber er ist von Muslimen im Amt umgeben. Und er verhält sich schon längst so, wie man es auch von einem Muslim erwarten würde. Der sozialistische Bürgermeister Brüssels, Freddy Thielemans, hatte im April 2005 die Nachricht über den Tod des damaligen Papstes in einem Restaurant mit den Worten begrüßt »Champagner für alle« und damit mehr als eine Milliarde Katholiken der Welt öffentlich beleidigt. Es ist nicht bekannt, dass diese Äußerung dem sozialistischen Bürgermeister geschadet hätte. Bürgermeister Freddy Thielemans ist sozialistischer Herr über eine Stadt, in der schon lange Muslime viel zu bestimmen haben: 14 der 26 Abgeordneten der sozialistischen Partei des Bürgermeisters waren im Jahre 2007 Muslime. Im Fastenmonat Ramadan gibt es als kulturellen Höhepunkt schon seit Jahren gewalttätige Unruhen der muslimischen Mitbürger, die auch in den Medien »Ramadan-Unruhen« genannt werden. Und zum islamischen Fest Eid-al-Adha werden etwa 20 000 Schafe in den Straßen der europäischen Hauptstadt von Muslimen geschlachtet. Das ist zwar eigentlich verboten.

 

Aber niemand regt sich mehr darüber auf. Man sollte Verständnis haben für den Brüsseler Bürgermeister. Je nach Stadtteil leben in der europäischen Hauptstadt heute schon zwischen 20 und 33 Prozent Muslime. Die Brüsseler Polizei hat längst schon keine Chance mehr, radikale Muslime zu besänftigen – es sei denn, durch ständiges Nachgeben. Die Deutsche Welle hat das in einem eindrucksvollen Film dokumentiert.

 

Brüssel heißt unter Muslimen schon längst nicht mehr »Brüssel« – sondern »Klein Marokko«. Ein interessanter Muslim in der Umgebung des Brüsseler Bürgermeisters ist Emir Kir. Er sorgte für Aufsehen: Der in der Türkei geborene Muslim war in Brüssel zuständig für öffentliche Monumente. Herr Emir Kir fungierte als »Staatssekretär für Stadtreinigung, Müllentsorgung und Denkmalschutz der Region Brüssel-Hauptstadt«. Eben dieser den Sozialisten angehörende Emir Kir trat dafür ein, ein Monument, das zum Gedenken an den Genozid an den Armeniern (1915 ermordeten muslimische Türken mehr als eine Million christliche Armenier) in Brüssel errichtet wurde, abzureißen, weil er den Völkermord an den christlichen Armeniern leugnet. Das Leugnen eines Völkermordes ist indes auch in Belgien – eigentlich – eine Straftat. Im Mai 2004 hatte der Mann sogar an einer Moslem-Demonstration in Brüssel teilgenommen, bei der man den Abriss des Völkermord-Denkmals verlangte.

 

Solche Demonstrationen, bei denen Völkermorde von Muslimen geleugnet werden, werden in Brüssel aus dem sozialistischen Bürgermeisteramt genehmigt. Bei solchen Demonstrationen gibt es schließlich nicht die Gefahr, dass muslimische Gruppen dagegen gewalttätig aufbegehren. Emir Kir hat im Juli 2007 seine Klage gegen Journalisten, die ihn als »Völkermord-Leugner« tituliert hatten, zurückgezogen. Der Völkermord-Leugner ließ sich zeitgleich wieder von den belgischen Sozialisten wählen. Sie applaudieren dem Mann bereitwillig und integrieren sich schon einmal unter die islamischen Werte.

 

Brüssel ist rundum interessant: Als Vertreterin des Bürgermeisters fungierte in der Vergangenheit Faouzia Hariche, eine in Algerien geborene Muslima. Sie spricht zwar nicht Flämisch, aber dafür Arabisch – das qualifiziert sie in einer Stadt wie Brüssel. Faouzia Hariche, die nicht Flämisch spricht, ist für die flämischen Schulen zuständig. Natürlich ist Frau Faouzia Hariche Mitglied der Sozialisten, die zum Gemeinwohl wohl gemeinhin ein besonders gemeines Verhältnis haben: Eine ihrer ersten Amtshandlungen, als sie Bürgermeister Freddy Thielemans vertreten durfte – sie soll einem Herrn Mohamed L. einen wirklich gut bezahlten Posten zugeschanzt haben. Nun muss man wissen, dass Mohamed L. ihr Ehemann ist.


Selbst der Wetterbericht wird den Einwohnern der europäischen Hauptstadt inzwischen multikulturell präsentiert. Am 17. Juni 2008 wähnte sich wahrscheinlich manch ein Einwohner, der den Fernseher eingeschaltet hatte, im falschen Film: An jenem Tag ließ der private Sender Télé Bruxelles den Wetterbericht zum ersten Mal von einer vollverschleierten Muslima verlesen. Fadila hieß die Dame, die die Brüsseler schon einmal auf die Zukunft vorbereitete. Bei so vielen Moslems muss man in Brüssel eben auf vieles Rücksicht nehmen. Im September 2007 wurde eine Demonstration von mehr als 20 000 Bürgern aus 20 europäischen Staaten – unter ihnen Atheisten, Juden, Christen, Hindu, Bahai und andere Religionsvertreter – verboten, weil die Demonstranten für den Erhalt europäischer Werte und gegen die schleichende Islamisierung demonstrieren wollten. Seither gibt es in Brüssel eine Bewegung, die im Gedenken an die Verbotsverfügung des Bürgermeisters ein neues Wahrzeichen in der europäischen Hauptstadt errichten will – Manneken Schiss.

 

Bürgermeister Freddy Thielemans, der die Demonstration höchstpersönlich unter dem Druck von Muslimen verboten hatte, erklärte in einem Gespräch mit der belgischen Zeitung De Standaard die 20 000 erwarteten Teilnehmer der von ihm verbotenen Islam-kritischen Demonstration kurzerhand zu »Kriminellen«. Thielemans behauptete im gleichen Interview, es gebe in Belgien ja nirgendwo besondere Rechte für Muslime. Er vergaß dabei beispielsweise die separaten Schwimmzeiten für muslimische und nicht-muslimische Frauen in der von ihm regierten Stadt Brüssel, die zwangsweise Verköstigung von Halal-Speisen auch an nicht-muslimische Schüler und das eigentlich verbotene massenweise Schächten von Schafen in den Straßen durch Muslime.

 

Inzwischen wird in Brüssel unter der Hand für ein neues Waschmittel geworben, dessen Zusätze garantiert schweinefleischfrei sind und das als »halal« zertifiziert ist. Es blockt angeblich jegliche Partikel von »Ungläubigen « auf der Kleidung ab. Damit kann man dann wohl auch jegliche Schuld von sich abwaschen. Bislang ist es nur im radikalen Fachhandel – aber noch nicht online – erhältlich.

 

Während sich die europäischen Medien »euphorisch« über das Verbot einer Brüsseler Demonstration zur Erhaltung europäischer Werte freuten, kam für sie etwas noch Erfreulicheres hinzu: Am 9. September 2007 durften in Brüssel Mitbürger demonstrieren, die nicht wahrhaben wollen, dass islamische Fanatiker die Terroranschläge des 11. September 2001 verübt haben. In diese Demonstration reihten sich Tausende Muslime ein, die Juden und die CIA bezichtigen, Muslime zu Unrecht der Vorbereitung von Terroranschlägen zu verdächtigen. Die gleichen sich laufend freuenden Medien wissen allerdings nicht, wie sie mit einer Frau vom Schlage der Brüsselerin Malika al-Aroud umgehen sollen. Die Dame macht aus ihrer Bewunderung für Osama bin Laden keinen Hehl. Sie ist eine Terrorverdächtige. Mithilfe des Internets fordert sie Frauen zum kämpferischen Dschihad auf. Sie nennt sich selbst eine Heilige Kriegerin für al-Qaida. Ihre Botschaft ist der Hass. Ihr erster Mann hat den charismatischen Taliban-Feind Ahmed Schah Massud ermordet. Gemeinsam mit ihrem Mann war sie damals in Afghanistan. Der belgische Geheimdienst sorgte für ihre sichere Heimreise aus diesem Land. Er dachte, sie würde kooperieren. Stattdessen wurde er betrogen. Und die Frau kämpft nun von Brüssel aus für al-Qaida. Wegen Unterstützung einer kriminellen Organisation wurde sie zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Doch Malika al-Aroud hofft immer noch darauf, dass man sie eines Tages verhaftet und ins Gefängnis wirft. Dann wäre sie aus der Sicht vieler belgischer Muslime eine lebende Märtyrerin. Das wollen die Behörden natürlich verhindern. Also lässt man Frauen wie die Terrorverdächtige Malika al-Aroud einfach weiterarbeiten. In einem Brüsseler Arbeiterviertel hat sie eine Dreizimmerwohnung. Von dort aus hämmert sie ungehindert den Dschihad in die Köpfe europäischer Muslime. Das Internet hilft ihr dabei. Der Staat bezahlt das. Niemand kappt ihre Verbindung. Das wäre ja auch diskriminierend.

 

Die Medien verdrängen, was die Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis schon jetzt aus der europäischen Hauptstadt gemacht haben. In immer kürzeren Abständen greifen in Brüssel junge Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis Polizisten an. Das kennen wir ja aus anderen europäischen Hauptstädten und auch aus der Bundeshauptstadt Berlin, wo die Polizeivertreter ebenso wie in Brüssel öffentlich ein Einschreiten der Politik gegen diese Gewaltorgien verlangen. Viele der Abgeordneten im Brüsseler Stadtparlament sind schon jetzt Moslems, die Brüsseler Wohnquartiere der europäischen Hauptstadt werden allmählich deutlich zwischen Moslems und Nicht-Moslems aufgeteilt, und in den islamischen Stadtvierteln wird die islamische Kultur verteidigt. Das gilt vor allem beim Anblick von Streifenwagen.

 

Nehmen wir ein willkürlich gewähltes Beispiel: Da wurden im April 2008 im multikulturellen Brüsseler Stadtteil Anderlecht zwei Polizeifahrzeuge von Mitbürgern aus dem islamischen Kulturkreis unter Beschuss genommen. Als die Polizisten einen der Angreifer festzunehmen versuchten, wurden sie zusammengeschlagen. Andere Polizisten nahmen dann einige Tatverdächtige fest – und dann kamen viele hilfsbereite Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis auf die Polizeiwache und forderten mit ihren gegen die Sicherheitskräfte gerichteten Hasstiraden die sofortige Freilassung ihrer Gesinnungsgenossen. Die Lage eskalierte, es drohten erneut Moslem-Unruhen in Brüssel – und der Busverkehr in Anderlecht wurde aus Angst vor Übergriffen der zugewanderten Mitbürger wieder einmal eingestellt. Drei der Rädelsführer, die immerhin Polizisten erschießen wollten, wurden dem Haftrichter vorgeführt. Und der entschied, jene Mitbürger, die auf Polizisten geschossen und andere Polizisten zusammengeschlagen hatten, sofort auf freien Fuß zu setzen. Schließlich wolle man ja in der europäischen Hauptstadt keine Unruhen unter den Mitbürgern aus dem islamischen Kulturkreis haben. Was ist da denn schon ein versuchter Polizistenmord, wenn es um eine multikulturelle Zukunft geht?

 

Der belgische Justizminister und der Bürgermeister von Anderlecht wagten es, die Entscheidung des Richters öffentlich zu kritisieren. Wie der Richter wohl im Falle der versuchten Polizistenmorde entschieden hätte, wenn die Mitglieder der multikulturellen Angreifer ethnische Belgier gewesen wären? Das bleibt der Fantasie der Leser überlassen.

 

Im Mai 2008 übten marokkanische Jugendliche in Brüssel wieder einmal den kommenden Bürgerkrieg. Nach Medienangaben waren es nur Rangeleien zwischen Fußballfans zweier Mannschaften. Doch die dahinterstehende Wahrheit war eine andere: Die Marokkaner hatten im Internet einen Aufruf veröffentlicht, alle »weißen« Anhänger des Fußballclubs RSC Anderlecht anzugreifen. Mit »weißen« Anhängern waren eindeutig ethnische Belgier gemeint. Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte eine belanglose Meldung, in der es für die deutschen Leser hieß: »Gewalttätige Fußballfans und Jugendliche aus Einwandererfamilien haben sich in Brüssel eine Straßenschlacht geliefert.« Im Schweizer Fernsehen klang das in der Schweizer Tagesschau dann doch etwas anders. Die Überschrift lautete »Rassistisch motivierte Ausschreitungen in Brüssel«. In der Schweizer Meldung hieß es, Hintergrund sei ein Aufruf gewesen, alle »weißen« Fußballfans anzugreifen. Es waren nordafrikanische – sprich marokkanische – Jugendliche, die zum Krieg gegen die »Weißen« in Brüssel aufgerufen hatten. Ihr Aufruf forderte: »Steckt Cafés, Häuser und Autos in Brand.« In belgischen Zeitungen kann man heute noch die Bilder von den Marokkanern, die »Weiße« angreifen, begutachten.

 

Dabei sind es keinesfalls nur »Weiße«, die von den zugewanderten Mitbürgern attackiert werden. Die zugewanderten Mitbürger haben auch ihre innerreligiösen Kriege nach Belgien importiert. In mehreren belgischen Städten bedrohten Sunniten im Februar 2007 schiitische Glaubensgemeinschaften. Nach Angaben der belgischen Polizei gab es in den Tagen zuvor schon mehrere Vorfälle und auch konkrete Bedrohungen von Sunniten; so etwa gegen die schiitische Moschee in Anderlecht, einem Vorort von Brüssel. Sicherheitsbehörden fürchteten ein Übergreifen der Spannungen unter Muslimen auch auf Brüssel. Nach Angaben des Bürgermeisters von Anderlecht, Jacques Simonet, standen die Spannungen in Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg zwischen Schiiten und Sunniten im Irak.


Gelegentlich gibt es in Brüssel auch wahrlich multikulturelle Straßenschlachten. Ende März 2007 etwa. Da bekämpften sich im Moslem-Vorort Sint-Joost-ten-Node wieder einmal Türken und Kurden. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. Bereits zwei Jahre zuvor hatten sich dort Türken und Kurden Straßenschlachten geliefert. Immer wieder waren schwere Brandstiftungen der Anlass der Unruhen. Die Kurden bezichtigten Türken, die Feuer gelegt zu haben. Und die Türken bezichtigten die Kurden. Dann wurde die Polizei gerufen – die dann zwischen den Fronten stand.

 

Manchmal kommt es auch zu spontanen Beifallsbekundungen der marokkanischen Mitbürger, die aus Sicht des europäischen Kulturkreises ein wenig an Ali Baba erinnern. Da freuen sich marokkanische Mitbürger auf den Straßen und brechen in Jubel aus, wenn kriminellen Marokkanern die Flucht aus einem belgischen Gefängnis gelingt. Beispiel Brüssel, Oktober 2007: Nordine Benallal lebt in Belgien, ist 27 Jahre alt und marokkanischer Abstammung. Der schwerstkriminelle junge Mitbürger dürfte international in die Geschichte eingehen – und ist inzwischen der Held junger Marokkaner in Belgien. Herr Benallal wuchs zusammen mit seinen fünf Geschwistern im Brüsseler Stadtviertel Saint Gilles auf. Das marokkanische Einwandererviertel ist berüchtigt. Polizisten werden in dieses Viertel strafversetzt. Abendliche Konfrontationen zwischen Sicherheitskräften und Jugendlichen gehören dort zum normalen Alltag auf der Straße. Mit 16 wurde der rebellische Herr Benallal vom Schulunterricht ausgeschlossen. Zwei Jahre später verurteilte ihn ein Brüsseler Gericht zu fünf Jahren Haft wegen Raubes. Im Februar 2004 wurde Nordine Benallal wegen einer Serie von gewalttätigen Überfällen zu elf Jahren Haft verurteilt. Im Juni 2004 brach er aus dem Gefängnis von Nijvel aus. Mithilfe eines Lakens schwang er sich über die Gefängnismauer. Im August stellte ihn die Brüsseler Polizei in der Nähe eines Bahnhofs. Benallal eröffnete das Feuer und verletzte zwei Polizeibeamte schwer. Herr Benallal ist in Belgien inzwischen eine Art »Staatsfeind Nummer eins«, kaum wird er inhaftiert, flieht er auch schon wieder aus dem Gefängnis. Herr Benallal sieht sich selbst als »Menschenrechtskämpfer«, und seine Familie unterstützt ihn und behauptet, er werde von den Behörden ständig diskriminiert, weil er ein armer marokkanischer Moslem sei. Im Oktober 2007 gelang dem »anständigen Marokkaner« dann wieder mal ein großer Coup. Mithilfe von Komplizen, die einen Hubschrauber entführten und den Piloten zur Landung im Gefängnis zwangen, floh der wegen zahlreicher Gewaltverbrechen verurteilte Nordine Benallal aus der Haftanstalt in Ittre südlich von Brüssel, wie der Staatsanwalt der Region Nivelles, Jean-Claude Elslander, sagte. Dem Piloten misslang die Landung, der Hubschrauber stürzte im Hof der Haftanstalt ab, und Benallal nutzte das durch den Unfall ausgelöste Chaos zur Flucht. Marokkanische Jugendliche feierten »ihren« Ausbrecherkönig dann auf spontanen Partys in den marokkanischen Kaffeestuben der europäischen Hauptstadt. Nach einer wilden Verfolgungsjagd wurde Mitbürger Nordine Benallal dann allerdings in den Niederlanden wieder gefasst. Aber immerhin schaffte der Held marokkanischer Muslime in Belgien es in diesen Tagen sogar in die Schlagzeilen australischer Zeitungen.

 

Nun sind die in den Gefängnissen einsitzenden Mitbürger nicht alle Räuber und Rauschgifthändler. Bisweilen erreichen sie landesweite Bekanntheit wegen Rohheitsdelikten, bei denen sich einem die Kehle zuschnürt: So hat im Frühjahr 2007 eine mit einem Marokkaner verheiratete 40 Jahre alte Belgierin ihre fünf Kinder getötet. Die Kinder waren zwischen vier und 14 Jahre alt: Medhi, Yasmine, Myriam, Nora und Mina. In ihrer Wohnung in der Stadt Nijvel ließ die Mutter die Kinder gemeinsam fernsehen, rief dann jeweils eines in ein Nachbarzimmer und schnitt dort jedem Kind die Kehle durch. Ganz Belgien war über das »tragische« Massaker in der islamischen Familie erschüttert. Die Frau hat nun viel Zeit, in ihrer Haftzelle über das Schächten ihrer Kinder nachzudenken. Auch immer mehr Ehrenmörder bereichern die Haftzellen des Landes. So wurde am 22. Oktober 2007 in Charleroi das pakistanische Mädchen Saida ermordet. Seit Dezember 2007 weiß man, warum: Sie hatte einen von der Familie ausgewählten Verwandten nicht heiraten wollen. Bis Dezember 2007 behauptete die Familie, man sei schrecklich traurig über den tragischen Verlust der geliebten Tochter. Dann aber stellte sich heraus: Vater Tarik Mahmood Sheikh und sein 24 Jahre alter Sohn Mudasar Sheikh waren die Täter. Das hatte die Telefonüberwachung ergeben. Der Sohn ist flüchtig, der Vater wollte sich aus Belgien in seine Heimat Pakistan absetzen, hatte schon seinen Besitz verkauft und ein Flugticket in der Tasche, um zu türmen. Nun sitzt er im Gefängnis.


Es gibt immer mehr Muslime in belgischen Gefängnissen. Und diese haben ein Recht darauf, Fortbildungskurse im Islam zu belegen. Deshalb stellt der belgische Staat Imame ein, die sich in den Gefängnissen um das Wohl ihrer Mitbürger kümmern. Im Jahre 2007 wurden 27 muslimische Vorbeter in den belgischen Haftanstalten vom Staat bezahlt. 18 von ihnen sprechen Französisch und neun Niederländisch. Damit kein Missverständnis entsteht: Die Imame beten in den Gefängnissen nicht etwa mit den Häftlingen für die Vergebung ihrer kriminellen Sünden – denn Allah ist mild und bereit, zu vergeben. Diese Vergebung erreichen inhaftierte Moslems am schnellsten, wenn sie andere Straftäter von den Vorzügen des Islam überzeugen. Denn einem Nicht-Muslim, der zum Islam konvertiert, werden im Islam auf einen Schlag alle Sünden vergeben. Das erklärt, warum in westlichen Gefängnissen immer mehr Nicht-Muslime zum Islam konvertieren. Sowohl die inhaftierten Moslems als auch die bisherigen Nicht-Moslems profitieren innerlich davon. Sie alle müssen sich fortan nicht mehr als Straftäter fühlen. Auf der Webseite Al-Islam heißt es etwa: »Der Mensch kann auf verschiedene Art und Weise Vergebung erlangen: (…) für den Nicht-Muslim bedeutet es die Annahme des Islam durch das Aussprechen des Glaubensbekenntnisses, wodurch ihm alle seine vergangenen Sünden vergeben werden.«

 

Diese Sündervergebung im Eilverfahren gilt im Islam eben auch für Kriminelle. Belgien hat die Probleme des islamischen Kulturkreises wahrlich geballt importiert. Betrachten wir nur den Oktober 2007 in Brüssel: Mehrere Tage lang randalierten in verschiedenen Bezirken der europäischen Hauptstadt nächtens muslimische Jugendliche, die vorwiegend türkischer und kurdischer Herkunft waren. Sie legten Teile des öffentlichen Nahverkehrs lahm (vor allem Buslinien von MIVB und Straßenbahnen) – und die Unruhen griffen auch auf Antwerpen über. Im Internet findet sich ein eindrucksvolles Video der randalierenden türkischen Jugendlichen aus Brüssel. Die türkischen Jugendlichen »demonstrieren« mit ihrer hasserfüllten Gewalt gegen Pläne der amerikanischen Regierung, den türkischen Völkermord an den christlichen Armeniern aus dem Jahre 1915 zu verurteilen. Und jene kurdischen Jugendlichen, die jungen Türken in Brüssel die Schädel einzuschlagen versuchten, wandten sich mit ihren »Demonstrationen« gegen den angekündigten neuerlichen Einmarsch der Türkei in den (kurdischen) Norden des Irak. Die Polizei nahm allein bei einem Einsatz mehr als 100 türkische Mitbürger fest. Auch muslimische Studenten aus Leuven schlossen sich den muslimischen »Demonstranten« an. Sie forderten, dass künftig in den belgischen Universitäten Halal-Kost in den Kantinen (Mensen) verabreicht wird.


Die Universitätsleitung von Leuven hatte dieses Ansinnen aufgrund der geringen Zahl muslimischer Studenten zuvor zurückgewiesen und mitgeteilt, sie müsse dann acht von zehn vorbereiteten Halal-Speisen wegwerfen, wenn sie gezwungen werde, Halal-Kost in der Mensa anzubieten. Die muslimischen Studenten fanden diese Aussage diskriminierend. Die meisten Berichte über pöbelnde und prügelnde »Südländer« – wie die Einwanderer aus islamischen Staaten in den belgischen Polizeiberichten neuerdings gern genannt werden – aber betreffen öffentliche Einrichtungen wie Kinos und Schwimmbäder. Beispiel Liège, Dezember 2007: In der belgischen Stadt Liège (Lüttich), dem kulturellen Zentrum der wallonischen Region Belgiens, hatten ausgerechnet am islamischen Feiertag »Opferfest« etwa 40 junge muslimische Mitbürger Polizisten angegriffen. Die jungen Mitbürger hatten zuvor in einem Kino randaliert. Anführer Ismail und zwei weitere Mitbürger mussten verhaftet werden, nachdem die Polizei kam und die Mitbürger zu Ruhe und Anstand ermahnen wollte – und dabei angegriffen wurde. Die Polizisten waren ob der Gewaltbereitschaft der Mitbürger aus nichtigem Anlass schlicht fassungslos.

 

Wie auch in Deutschland greifen Moslems in Belgien gern die Besucher öffentlicher Schwimmbäder an. In immer mehr öffentlichen Einrichtungen dieser Art gibt es Probleme mit jungen aggressiven Mitbürgern, die Frauen in Bikinis und Badeanzügen als »Freiwild« ansehen und diese belästigen. Andere Schwimmbadbesucher werden von ihnen angepöbelt. Das in der westlichen Kultur übliche Sozialverhalten in Schwimmbädern ist ihnen fremd. Bei vielen dieser aggressiven jungen Männer handelt es sich um junge Muslime, die eine andere Betrachtungsweise von Sexualität haben, aus Scham keine Badehosen tragen und stattdessen in Bermudas in die Schwimmbäder kommen, weil sie sich in Badehosen nackt fühlen. Ein Vorort von Brüssel (Huizingen/Beersel) hat vor diesem Hintergrund im Sommer 2007 ein generelles Verbot von Bermuda-Shorts erlassen. Man hofft, die aggressiven jungen Männer so vom Schwimmbad fernhalten zu können. Die Vorkommnisse mit diesen Mitbürgern waren in den Monaten zuvor auch aus Sicht der Sicherheitsbehörden unerträglich geworden. So hatten Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis sogar ihnen fremde Autofahrer auf den Straßen Brüssels angehalten und diese mit Gewalt gezwungen, sie zu dem genannten Schwimmbad zu fahren. Allein im Juni 2007 hatte die belgische Polizei 100 Einsatzkräfte zur Bekämpfung solcher Straftaten für das Schwimmbad abstellen müssen.


Das alles betrifft nicht etwa Einzelfälle. Im belgischen Beveren ist man multikulturell – besser gesagt, man war es, und zwar im Schwimmbad. Junge Migranten – vorwiegend aus arabischen Staaten – schwammen in langen Unterhosen, sie verzehrten ihre Speisen gemeinschaftlich im Wasser, sie bedrohten Belgier und sie demütigten und belästigten Frauen. Das alles waren im Schwimmbad von Beveren bislang nicht etwa einzelne, isolierte Fälle. Das war vielmehr der Alltag. Und damit war 2007 dann Schluss nach immer neuen Zwischenfällen. Damals wurde die  Null-Toleranz-Politik gegenüber den Zuwanderern und ihrer Gewalt im Schwimmbad von Beveren ausgerufen. Die Polizei stand bereit, um jeden, der sich nicht anpassen wollte, rauszuschmeißen. Das war das Ende der multikulturellen Badefreuden in Beveren.


In den Schwimmbädern suchten sich Mitbürger übrigens auch ihre Vergewaltigungsopfer aus – dort steht nun auch die Polizei bereit, um das Schlimmste zu verhindern. Die Mitbürger suchen angesichts der neuen Lage ihre Opfer dann eben in der Nachbarschaft – so wie in Middelkerke. Frech behaupten sie auch noch vor Gericht, dass ihre Islam-Ideologie bei der Auswahl der Opfer eine Rolle spiele: »Wir hätten sie nicht vergewaltigt, wenn sie Muslimin gewesen wäre.« Das sagten drei jugendliche Muslime beim Polizeiverhör. Die jungen Männer hatten in der belgischen Stadt Middelkerke ein 13 Jahre altes Mädchen aus ihrer Nachbarschaft ein Jahr lang immer wieder vergewaltigt. Die Vergewaltiger sind 15, 16 und 17 Jahre alt. Dabei ist Middelkerke doch eine belgische Stadt, die sich gern dem Moslem-Diktat vorauseilend unterwirft: Im Januar 2006 hatte die Stadtverwaltung es dem tschechischen Künstler David Cerny untersagt, an einer öffentlichen Kunstausstellung teilzunehmen. Cerny hatte ein Exponat eingereicht, das eine Fiberglas-Skulptur des irakischen Diktators Saddam Hussein in Unterhosen in einem mit Haien gefüllten Aquarium zeigte. Cerny musste draußen bleiben. Der Grund: Die Stadtväter hatten Angst, die Skulptur könne möglicherweise örtliche Moslems erzürnen.

 

Und weil belgische Behörden gern vor Islam-Vertretern kuschen, gingen die Mitbürger im Mai 2008 noch einen Schritt weiter – und forderten den Abriss einer viele Jahrhunderte alten Skulptur in einer belgischen Kirche. Der bizarre Fall moslemischer Intoleranz erreichte im Sommer 2008 seinen Höhepunkt. Türkische Zeitungen hetzten seit Monaten schon gegen die Marienkirche im belgischen Dendermonde. In ihren Artikeln hieß es an belgische Christen gerichtet: »Stoppt das Schweine-Verhalten«. Nun muss man wissen, dass in der belgischen Kirche seit Jahrhunderten eine Säule mit einer Darstellung von Engeln steht. Diese ruht auf einem Mann, der ein Buch in Händen hält. Da der Mann einen Turban trägt, behaupten Moslems, es handele sich um den von ihnen verehrten Feldherren und Begründer der Islam-Ideologie Mohammed. Die christliche Sicht ist indes eine andere: Die Engel verkörpern den Glauben. Denn sie tragen auf ihren Händen ein geöffnetes Buch. Der Mann, auf dem sie stehen, hält ein geschlossenes Buch in Händen, das den Unglauben darstellen soll. Die Engel siegen mit dem Glauben über den Unglauben. Das ist zumindest die Aussage, die vor Jahrhunderten der christliche Künstler treffen wollte. Nun beleidigt diese Aussage in einer christlichen Kirche angeblich den Islam. Die Darstellung soll abgerissen werden – fordern jedenfalls die Moslems. Und es läuft eine Kampagne türkischer Zeitungen gegen Belgien und gegen belgische Publikationen. Eine der betroffenen Zeitungen hat sogar schlimme Drohungen von Türken erhalten.

 

Nun wird es in Belgien ja immer wieder mal Wahlen geben. Die Politiker der großen Parteien müssen dabei auch um die Stimmen der vielen Moslems im Land buhlen. Ein besonders bizarrer Vorschlag bei diesem Buhlen um die Wählerstimmen der belgischen Moslems kam just zum Zeitpunkt des Streites um die alte Kirchenskulptur in Dendermonde – und das ausgerechnet von Philip Heylen von den christlichen Demokraten in Antwerpen. Er schlug vor, einen Teil der 80 christlichen Kirchen in Antwerpen abzureißen oder gleich Moscheen daraus zu machen. Die belgischen Sozialdemokraten waren da schon etwas ratlos und suchen verzweifelt nach einem Weg, die anti-christliche Offerte der christlichen Partei durch noch bessere Vorschläge zu toppen. Das alles führt aber nicht zum gewünschten friedfertigen Zusammenleben der Kulturkreise in Belgien. Stattdessen wächst überall die Angst vor den Ausfällen aus den Reihen der muslimischen Mitbürger. Nun sollte man in Belgien aber nicht zu viele Kirchen in Moscheen umwandeln. Denn dann nimmt man den Mitbürgern aus dem islamischen Kulturkreis eine bei ihnen zunehmend beliebte Droh- und Druck-Kulisse: Etwa 150 Mitbürger iranischer, marokkanischer und algerischer Herkunft besetzten im März 2008 in der Stadt Anderlecht eine Kirche und forderten mit Rückendeckung der christlichen Kirche Aufenthaltsgenehmigungen.


Alle moslemischen Kirchenbesetzer befinden sich illegal in Belgien. Sie werden von der Kirchenführung versorgt und haben angeblich einen Hungerstreik begonnen. Auch die Beguinage-Kirche in Brüssel wurde in jenen Tagen von Moslems besetzt, die sich illegal in Belgien aufhalten und nun der Regierung mit ihrer Aktion Aufenthaltsgenehmigungen abpressen wollen. Sehr beliebt sind auch Särge: Abdelkader Belliraj ist ein aus Marokko stammender radikaler Moslem, der in Belgien 2007 unter Terrorverdacht verhaftet wurde. Im Jahre 2008 bekannte er vor Gericht, wie er die Waffen für einen Terroranschlag aus Belgien nach Marokko schmuggelte: in den Särgen verstorbener Moslems. Er habe gewusst, dass diese im Falle von Rückführungen verstorbener Moslems in ihre Heimat von den belgischen und marokkanischen Sicherheitsbehörden aus Respekt vor dem Islam nicht geöffnet und kontrolliert werden. In vielen Fällen soll er den Toten Waffen in den Sarg gelegt haben. Auch in seinem belgischen Haus wurde ein großes Waffenlager entdeckt.

 

Man begegnet der Angst der Behörden vor Druck, Drohungen und Terror aus den Reihen des islamischen Kulturkreises in Belgien auf Schritt und Tritt. Im Dezember 2007 wurde das traditionelle große Neujahrsfeuerwerk in Brüssel zum ersten Mal in der Geschichte aus Angst vor den Gewalttätigkeiten aus den Reihen der Moslems abgesagt und sogar offiziell verboten. Auch der Brüsseler Weihnachtsmarkt musste schon zum Einbruch der Dunkelheit schließen. Der Brüsseler Weihnachtsmarkt bleibt in der Neujahrsnacht normalerweise bis zum nächsten Morgen geöffnet. Selbst eine Skater-Bahn, die von jungen Mitbürgern aus dem islamischen Kulturkreis als Treffpunkt genutzt wurde, musste auf Anordnung der Behörden aus Angst vor durch Moslems verursachter Terrorgefahr ihre Tore schließen.


Kein Zweifel – belgische Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis werden immer dreister. Und immer dümmer. Jedenfalls berichteten belgische Zeitungen am 23. Januar 2007, dass etwa 50 Prozent der muslimischen Schüler in Belgien die weiterführenden Schulen ohne Abschluss wieder verlassen müssen, weil sie den Anforderungen nicht genügen. Die Universität Brüssel hatte dazu eine Studie erstellt. In der hieß es, unter diesen wenig leistungsfähigen Schülern seien besonders viele Türken und Nordafrikaner. Dabei wird keine andere Bevölkerungsgruppe stärker gefördert, um ihre Integration zu erreichen.


In jenen Wochen hat der Autor erstaunt Ankündigungen belgischer Behörden zur Kenntnis genommen, die der Integration der Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis dienen sollten. Denn damals wurde bekannt, dass im flämischen Teil Belgiens Moscheen und Imame künftig vom Staat finanziert werden. Sie haben richtig gelesen: 30 Prozent der Moschee-Neubaukosten werden künftig vom belgischen Staat bezahlt. Darüber freute sich – die kuweitische Nachrichtenagentur Kuna. Europäische Reaktionen auf die staatliche Finanzierung von Moschee-Neubauten in unserem Nachbarland gab es nicht.

 

Nun sollen natürlich nur belgische Moscheen staatliche Gelder bekommen, deren Imame in Belgien absolut integriert sind und die Landessprache sprechen. Der Autor hat sich also einmal die Noor-Ulharam-Moschee von Antwerpen angeschaut. Sie wurde als eine der ersten sechs Moscheen in das neue belgische Islam-Förderprogramm aufgenommen. Vergessen wir einmal, dass die beiden Mitbürger Zafar Ali M. und Javed A. aus dem Moscheebau-Verband, der die Moschee errichtet hatte, wegen Geldwäsche-Verstrickungen entfernt werden mussten, und beschäftigen uns nur mit dem Imam der Vorzeige-Moschee: Moslem-Prediger Muhammed S. kommt aus Lahore/Pakistan, ist Anhänger der salafitisch-islamistischen Ausrichtung und spricht … die Landessprache nicht. Aber erhält nun für seine Aufgabe staatliche belgische Fördergelder. Muhammed S. wurde an der Ahl-as-Sunnah-Imam-Schule in Pakistan ausgebildet. Zufällig steht im Internet frei einsehbar ein Mann gleichen Namens, der an der besagten Schule eine Ausbildung erhielt, der in Pakistan allerdings aus Sicherheitsgründen nicht mehr öffentlich predigen darf. Das ist ganz bestimmt nur eine Namensverwechslung. Glaubt man der belgischen Zeitung De Morgen, dann sind die Belgier nun sehr glücklich über die schönen neuen Integrationsprojekte.

 

Solche Integrationsmaßnahmen sind in Belgien auch bitter nötig. Denn wenige Tage zuvor hatten die Medien des Landes über einen Kriminalfall berichtet, den man am besten mit der Überschrift »Tod auf dem Gebetsteppich « versehen könnte. Die 14 Jahre alte Tochter eines algerischen Vaters und einer niederländischen Mutter hatte in der belgischen Stadt Liège ihren 45 Jahre alten Vater mittags beim Gebet im Wohnzimmer auf dem Gebetsteppich erstochen, weil sie genug hatte von seinen Schönheiten des Islam. Der Mann hatte alles unternommen, um seiner Tochter jeglichen Kontakt zu Jungen zu verbieten, auch telefonieren durfte sie nicht mit diesen. Er wollte sie bald in Algerien zwangsweise verheiraten – und da sollte sie nach seinen islamischen Vorstellungen »keusch« sein. An jenem Tag hatte der Muslim seine Tochter gerade wieder mit einem Holzstück verprügelt, weil er glaubte, sie habe mit einem Jungen telefoniert. Danach betete der Mann im Wohnzimmer in Ruhe zu Allah. Das Mädchen ging in die Küche, holte zwei Messer und stach auf ihren Vater ein. Das Mädchen war offenkundig nicht richtig integriert.

 

Dabei hatte man im Lande doch gerade die erste Kopftuch-Modenschau für muslimische Mädchen organisiert. In Belgien hatte diese Veranstaltung großen Anklang unter der muslimischen Bevölkerung gefunden. Das Mädchen hatte die Veranstaltung allerdings nicht besucht. Sonst hätte sie erfahren können, wie schön es sein kann, sich in Belgien in eine Parallelgesellschaft zurückzuziehen. »BOEH« (Boss des eigenen Kopfes) ist eine Organisation, die das Tragen des Kopftuches in Belgien weiter unter Muslimas verbreiten will. Und BOEH veranstaltete die Kopftuch-Modenschau in der Stadt Schelle. BOEH wurde gegründet, nachdem der Bürgermeister von Antwerpen das Tragen eines Kopftuches seiner muslimischen Angestellten verboten hatte. Diese dürfen nun – anstelle des Kopftuches – ein Bandana tragen. 69 Prozent der Belgier sehen das Kopftuch als Symbol des politischen Islam und als Zeichen der Unterdrückung von Frauen. Mehr als 50 Prozent der Belgier wünschen, dass das Kopftuch des politischen Islam in Belgien an bestimmten öffentlichen Plätzen verboten wird. 53 Prozent sehen das Kopftuch als nicht vereinbar mit den Werten der westlichen Kultur. Die katholische Universität von Louvain-la-Neuve hat diese Umfragewerte im Mai 2007 in zwei Studien ermittelt. Die Verfasser der Studien nennen das deutliche Umfrageergebnis »rassistisch« und »intolerant«. Wenn eine Gemeinde, Schule oder Universität ein Kopftuch-Verbot anordnen will, dann gehen Moslems in gut organisierten Demonstrationen für »ihre Rechte« auf die Straßen. So haben in der belgischen Stadt Vorst Ende Mai 2007 mehrere Hundert muslimische Schüler vor der Schule Koninklijk Atheneum Andrée Thomas gegen ein geplantes Kopftuch-Verbot demonstriert. An der Schule gibt es viele muslimische Schüler. Und sie sahen sich in ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung und auf Religionsfreiheit behindert. Die Schulleitung hatte zuvor beschlossen, dass alle religiösen Symbole von der Schule verbannt werden – auch die der Muslime. Das aber wollten diese nicht hinnehmen. Sie fanden es gut, dass die christlichen Kreuze entfernt wurden und Juden das Tragen der Kippa untersagt wurde. Aber das Kopftuch – nein, das durfte man ihnen nicht nehmen. Das wäre doch eine Beleidigung ihres Glaubens gewesen.

 

In Antwerpen, einst für die vielen jüdischen Juweliere bekannt, haben Moslems damit begonnen, Juden aus ihrer Nachbarschaft zu vertreiben. Antwerpen? Das ist doch eine typisch belgische Stadt – denken wir. Und wir wissen doch, dass jüdische Diamantenhändler dort die reichsten Männer der Stadt sind – angeblich. Das Klischee stimmt allerdings schon längst nicht mehr. Denn Antwerpen ist auf dem Weg zu einer islamischen europäischen Metropole. Die Sprecher der Moscheeverbände wurden in Saudi-Arabien ausgebildet, sie haben die Taschen voller Geld, das aus Saudi-Arabien stammt. Und sie propagieren einen Islam, der den Machthabern in Saudi-Arabien gefallen wird. Allmählich wird Antwerpen zu einer islamisch geprägten europäischen Stadt. Darüber berichtete inzwischen sogar die Washington Times. Nicht in Bagdad, sondern in Städten wie Antwerpen wird derzeit entschieden, ob und wann Europa islamisch wird. So ist es auch kein Wunder, wenn in Antwerpen immer mehr Restaurantbetreiber von Moslems unter Druck gesetzt werden, keinen Alkohol mehr auszuschenken. Muslime dürfen ja nun einmal entsprechend ihrer Ideologie keinen Alkohol trinken. Manche Muslime verbannen deshalb alles, was mit Alkohol zu tun hat, aus ihrem Leben – vom Desinfektionsmittel bis zu medizinischen Tinkturen. Das ist die Privatangelegenheit eines jeden Muslims. Mitunter aber versuchen Muslime, auch Nicht-Muslimen vorzuschreiben, wie sie sich dem Alkohol gegenüber zu verhalten haben: Am 20. April 2007 berichtete HLN.be jedenfalls darüber, dass Moslems in Antwerpen die Betreiber von Restaurants in »ihren« Stadtvierteln dazu auffordern, Alkohol aus den Restaurants zu verbannen. Das Ausschenken von Alkohol verstoße gegen ihre Religion. Ebenfalls in Antwerpen drängen Muslime seit längerer Zeit schon die Betreiber von Restaurants dazu, keine Musik mehr zu spielen. Auch das sei »unislamisch«. Dazu ein Beispiel: Im Dezember 2006 hatten Moslems an einem Samstag Besucher eines Konzertes am Betreten des De Roma Club gehindert. Sie nahmen den Besuchern mit Gewalt deren Konzertkarten ab und behaupteten, Musik sei in »ihrem« Stadtviertel verboten. Musik treibe Menschen zur Trunksucht, verleite zum Rauchen und zum Konsum von Rauschgift. Darüber berichtete am 12. Dezember 2006 auch die Zeitung Gazet van Antwerp. Verfolgt man die belgischen Medien aufmerksam, dann findet man seither immer wieder solche Kurzberichte. In Antwerpen wurde in öffentlichen Gebäuden und Plätzen die österliche Dekoration abgeschafft – das könnte ja Muslime beleidigen. Und es dürfen zu Weihnachten in öffentlichen Gebäuden und Plätzen auch keine Krippen mehr aufgestellt werden – das könnte Muslime ebenfalls beleidigen. Die Muslima Badia Miri hatte zuvor im August 2007 in einem Brief an den Bürgermeister »strikte religiöse Neutralität« der Stadt eingefordert. Der Bürgermeister verstand den Wink. Er ordnete überall »strikte religiöse Neutralität « an. Im Gegenzug hat die Stadt dafür von den Moslemgruppen mittlerweile die Zusage erhalten, dass der weltbekannte Antwerpener Weihnachtsmarkt die Muslime nicht beleidigt und als kulturelles Ereignis vorerst weiter stattfinden darf.

 

Nun gab es Weihnachten 2007 für die Benutzer von Mobiltelefonen in Antwerpen ein winziges Problem: Nokia hatte ein Mobiltelefon nur für Muslime auf den Markt gebracht – durfte man damit nun auf öffentlichen Plätzen und Gehwegen telefonieren oder nicht? Verstieß die Benutzung gegen die strikte religiöse Neutralität auf öffentlichen Plätzen und Gehwegen? Das Nokia-Modell »N73-Ramadan« hat einen in die Software integrierten Hidschra-Kalender, enthält die Ramadan-Fastenregeln, die Grundzüge der Mekka-Wallfahrt, zwei komplette islamische Bücher und natürlich als Klingeltöne verschiedene islamische Gebetsaufrufe. Nokia wollte mit dem Muslim-Telefon einen Beitrag zur Würdigung des Ramadan leisten. Es gab zwar kein Jom-Kippur-Editionstelefon nur für Juden und keine Oster-Edition des N73 für Christen, aber eben eine Islam-konforme Ausgabe. Und die Stadtverwaltung von Antwerpen hat bis heute nicht auf die Frage geantwortet, ob man damit nun in Antwerpen telefonieren darf oder nicht … Im Übrigen darf man diese Entwicklung nicht kritisieren. Wer das wagt, der riskiert seinen Arbeitsplatz. So erging es etwa Marij Uijt den Bogaard. Sie war städtische Sozialarbeiterin in Antwerpen. Zu ihrem Beruf gehörte es, Berichte über ihre Arbeit zu verfassen. Und sie schrieb auf, was sie Tag für Tag erlebte – dass sich die jungen Muslime in Antwerpen immer mehr radikalisieren und zu einer wachsenden Gefahr werden. Das kostete sie den Job. Niemand protestierte. Bloß nicht den Mund aufmachen, lautet die Devise. Sondern schön mitmachen. Und am besten ganz vorn im Zug dieser neuen Islamisierungs-Unterstützer marschieren. So hat die Vorsitzende der belgischen Spirit-Partei, Bettina Geysen, beim traditionellen Neujahrsempfang ihrer Partei im Januar 2008 sogar demonstrativ einen islamischen Hidschab (Schleier) getragen: Sie wollte so ihre Unzufriedenheit mit dem Verbot des Hidschab in der belgischen Stadt Gent und einem drohenden Verbot in der Provinz Ostflandern zum Ausdruck bringen, sagte die Politikerin zu Beginn ihrer Ansprache. Das sichert Wählerstimmen – zumindest in den politisch immer wichtiger werdenden Reihen der zugewanderten Moslems. Vor allem die belgischen Christen schauen seelenruhig bei der Islamisierung ihres Landes zu. Mehr als drei Viertel der Belgier sind Christen. Aber nur vier Prozent der in Belgien lebenden Menschen sind Muslime. Ende Februar 2007 ordnete ein belgischer Minister an, dass in allen staatlichen Gebäuden und in allen Räumen, die Versammlungen dienen, die Kreuze abgenommen werden sollen. Die genannten Orte dürften keine religiösen Bekenntnisse mehr ausstrahlen und müssten »neutral« sein. Belgische Christen ließen das seelenruhig zu. Sie protestieren auch nicht dagegen, dass an immer mehr katholischen Schulen des Landes Islam-Unterricht erteilt wird, weil die Zahl der muslimischen Schüler steigt und steigt. In der Brüsseler Gemeinde Sint-Jans-Molenbeek wurde am 12. September 2007 eine Islam-Schule für Jungen und Mädchen eröffnet. Mit der Eröffnung dieser Bildungseinrichtung sollte der Kopftuch-Streit an belgischen Schulen entschärft werden. Muslimische Mädchen waren in der Vergangenheit mehrfach vom Unterricht ausgeschlossen worden, weil sie sich weigerten, ihr Kopftuch abzulegen. Die neue Kopftuch-Schule sollte das Problem elegant auf belgische Art lösen. Es war die erste Brüsseler Islam-Schule. Und bald war klar, dass es die Schule für eine Parallelgesellschaft werden würde, denn es waren ausschließlich moslemische Kinder, die angemeldet wurden. Schweigen und wegschauen. Das war die Reaktion vieler Belgier. Und hoffen, dass es nicht noch schlimmer wird.

 

Doch es wurde schlimmer. Im Juli 2008 etwa erfuhren die Belgier, dass Moslems, die mitten in der europäischen Hauptstadt in einem der feinsten Hotels residierten, fast ein Jahr lang Sklaven gehalten hatten. Die Familie des verstorbenen Herrschers der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed Bin Khalid Al Nahyan, wohnte ein Jahr lang im vornehmen Conrad Hotel in Brüssel. Im Juni 2008 meldete sich bei der Brüsseler Polizei eine verstörte Frau, die behauptete, sie werde von dem Gefolge der Witwe des Scheichs Nahyan im Brüsseler Conrad Hotel als Sklavin gehalten. Sie sei aber nicht die einzige. Die Geschichte klang unglaublich – und die Polizei machte vorsichtshalber eine Razzia. Was man dort sah, das entsprach vielleicht den Sitten des islamischen Kulturkreises, nicht aber europäischen Zivilisationsstandards: Die Witwe des Scheichs residierte mitsamt ihren vier Töchtern, den Prinzessinen Shaima, Myriam, Maessa und Rawda, in den 53 Zimmern des vierten Stocks des Hotels. Sie hatten sich 14 Sklavinnen von den Philippinen, aus Marokko, Indien, Ägypten, der Türkei, dem Irak und Syrien aus ihrer Heimat mitgebracht, denen die Königlichen Hoheiten die Pässe abgenommen hatten. Rund um die Uhr mussten die Sklavinnen ihnen zur Verfügung stehen. Sie bekamen nie länger als drei Stunden Schlaf – und während die islamischen Prinzessinnen 53 Zimmer zur Auswahl hatten, schliefen die Sklavinnen auf dem Hotelflur. Sie erhielten weder genügend zu essen noch medizinische Betreuung. Sie durften das Hotel nicht verlassen und selbst im Krankheitsfall keinen Arzt aufsuchen. Der Manager des Conrad Hotel, Mark De Beer, sagte gegenüber Medien, er habe das alles ja eigentlich nicht gewusst. Einige Angestellte behaupten das Gegenteil, mehr noch: Man habe wegen der zahlungskräftigen Moslems nicht nur die Augen vor der Sklavenhaltung zudrücken müssen, man habe sogar auf Wunsch der Königlichen Hoheiten den Feueralarm im kompletten  vierten Stock ausgeschaltet, damit die Sklavinnen keine Hilfe rufen und fliehen konnten. Die bekannte muslimische Königssippe muss keine Strafe befürchten – die belgische Polizei hat grundsätzlich die Anweisung, »Royals« (Mitglieder königlicher Familien) nicht mit niederen polizeilichen Ermittlungen zu belästigen.

 

Wer sich intensiver mit der Sklavenhaltung unserer Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis befassen möchte, dem sei das Buch Le génocide voilé – enquête historique von Tidiane N’Diaye empfohlen. Die deutsche Übersetzung des Buches heißt »Der verschleierte Völkermord«. Der Autor beschreibt darin die Versklavung der schwarzen Bewohner Afrikas durch Moslems. 17 Millionen Afrikaner fielen den Sklaven-Raubzügen der Moslems zum Opfer. Selbst die Frankfurter Rundschau überschrieb ihre Buchbesprechung im Juli 2008 mit »Ein muslimischer Völkermord«. Der Autor dieses Buches erwähnt das alles an dieser Stelle nur, weil dieses Ereignis wie viele andere Schandtaten des islamischen Kulturkreises in den kommenden Jahren wohl auch aus dem Gedächtnis gestrichen werden muss, weil islamischer Völkermord (derzeit etwa im Sudan) und die verlogene Floskel »Islam ist Friede« nicht zusammenpassen. Einzig die belgischen Mediziner versuchen, der Entwicklung auf ihrem Fachgebiet Paroli zu bieten. Sie drehten den Spieß einfach um: In der Nacht vom 23. auf den 24. August 2007 hatte der Anästhesist Dr. Philippe B. im belgischen Maas-en-Kempen-Krankenhaus Nachtdienst. Er wurde zu einem Notfall ins Krankenhaus gerufen. Eine Muslima erwartete ein Kind, das zu sterben drohte. Als der Arzt den OP-Raum betreten wollte, da versperrte ihm der Ehegatte der Muslima den Weg. Er forderte, nur eine weibliche Anästhesistin dürfe sich seiner Frau zur Behandlung nähern. Doch eine weibliche Anästhesistin war zu dieser Nachtstunde so schnell nicht verfügbar. Zwei Stunden lang diskutierten die beiden Männer dann miteinander, bis der Muslim schließlich einwilligte, seine Frau komplett zu bandagieren, sodass nur noch die Einstichstelle für die Betäubungsinjektion für den Anästhesisten zu sehen sein würde. Zuvor hatte man einen Imam aus dem Bett geklingelt und herbeigerufen, der das geschilderte Vorgehen aus islamischer Sicht »genehmigte«. Der Anästhesist fühlte sich jedoch diskriminiert, weil er in einem lebensbedrohlichen Fall einer Frau und ihrem ungeborenen Kind aus angeblich religiösen Gründen als männlicher Arzt nicht helfen durfte. Der Mann verklagte den Moslem. Und der belgische Verband der Anästhesisten unterstützte den Arzt bei dieser Klage.

 

Immer mehr belgische Ärzte haben Mitleid mit muslimischen Frauen, die Angst vor der Hochzeitsnacht haben. Weil es »Ehrenmorde« gibt, wenn sie in der Hochzeitsnacht nicht mehr Jungfrau sind, stellen sie ihnen sogenannte »Jungfrauen-Zertifikate« aus. Das renommierte belgische Knack-Magazin widmete sich in einer Ausgabe im April 2008 den Ehren-Gewaltverbrechen unter Mitbürgern aus dem islamischen Kulturkreis. Das Magazin befragte Fachleute und kam zu einem erschreckenden Ergebnis: Die »ehrenhalber« begangenen Gewalttaten der Mitbürger werden in Belgien verharmlost. Viele Frauen litten unter häuslicher Gewalt und Gewaltandrohungen – sobald sie die »Ehre« der Familie verletzten. Und das Magazin berichtete über Mediziner, die moslemischen Mädchen »Jungfrauen-Zertifikate« ausstellen, damit diese nach der Hochzeitsnacht nicht Opfer von »Ehren«-Morden werden. Nicht-Muslime werden in Belgien inzwischen offiziell vom Staat diskriminiert. Noella Orban ist ein 15 Jahre altes Mädchen aus der belgischen Stadt Beveren. Sie litt im Frühjahr 2007 unter einem aggressiven Tumor im Kopf. In Zusammenhang mit den Chemotherapien verlor sie ihre Haare. Sie trug deshalb in der Öffentlichkeit ein modisches Bandana-Tuch auf ihrem Kopf, um die Spuren ihrer Krankheit zu verbergen. Noella Orban ist Christin. Und sie benötigte neue Ausweisdokumente, weil sie die multikulturelle Welt erkunden und bereisen wollte. Die aber wurden ihr verweigert, weil sie auf den vorgelegten Fotos ein Kopftuch getragen hat – um die Zeichen ihrer schweren Erkrankung zu verbergen. Natürlich dürfen muslimische Frauen in Belgien – auch auf Passfotos – ein Kopftuch tragen. Aber Noella Orban war eben keine Muslimin.

 

Unterdessen hat die belgische Regierung in Hinblick auf den wachsenden Druck vor allem vonseiten marokkanischer Moslems einen modus vivendi gefunden, über den nur selten berichtet wird: Man hat ein wahrlich interessantes geheimes Abkommen mit Marokko getroffen. Man hat sich gegenüber Marokko schriftlich dazu verpflichtet, die Integration marokkanischer Muslime zu verhindern. Sie haben richtig gelesen. Wie auch in den Niederlanden gibt es in Belgien bei den marokkanischen Konsulaten Listen mit muslimischen marokkanischen Vornamen, aus denen in Belgien lebende Marokkaner einen Namen für ihre Kinder auswählen müssen. Andere Namen sind ihnen verboten. Schlimmer noch: Marokkaner, die die belgische Staatsbürgerschaft annehmen, dürfen grundsätzlich nicht mehr in ihr Heimatland reisen. Offenkundig weiß man in Marokko noch nicht, dass Belgier als EU-Bürger nicht einmal ein Visum für eine Reise nach Marokko benötigen. Auch christliche Marokkaner, die in Belgien geboren werden, müssen zwangsweise einen moslemischen marokkanischen Vornamen annehmen. Und die belgische Regierung unterstützt das. Ähnliche Regelungen gibt es übrigens auch für die türkischen Mitbürger.

 

Warum aber dieses unterwürfige Entgegenkommen, das gegen europäische Freiheitsgesetze verstößt? So wie die Niederländer verhaltensgestörte junge marokkanische Mitbürger aus ihrem Land zur Resozialisierung nach Marokko zur Schmetterlingsbeobachtung schicken, so darf Brüssel die in Belgien straffällig gewordenen Marokkaner zur Verbüßung der Strafe nach Marokko transportieren, damit sie in den dortigen Gefängnissen ihre Haftzeit absitzen. Dazu bedurfte es eines Abkommens. In Belgien waren (wie in vielen anderen EU-Staaten auch) die Gefängnisse mit Straftätern aus dem islamischen Kulturkreis überfüllt. Viele der in Belgien inhaftierten Rauschgifthändler sind (ebenso wie radikale Islamisten) marokkanischen Ursprungs.

 

Belgien traf dann im Frühjahr 2007 eine Übereinkunft mit Marokko: Nach dieser durfte Belgien straffällig gewordene Marokkaner von April 2007 an in marokkanische Gefängnisse verlegen, die dann dort ihre Strafe verbüßen müssen. So wäscht eine Hand die andere.

 

Bekanntermaßen hat die EU ihren Sitz in Brüssel. Erstaunlicherweise macht sie das Tempo bei der Islamisierung bereitwillig mit. Das Europäische Parlament hat im Januar 2008 mit dem Geld der europäischen Steuerzahler den Großmufti von Damaskus, Seine Exzellenz Ahmad Badr Al-Din Hassoun, nach Brüssel eingeladen, um etwas über den Dialog der Kulturen zu lernen. Während in der offiziellen EU-Pressemitteilung Friede-Freude-Heile-Welt-Stimmung über die Rede des Großmuftis verbreitet wurde, nutzte dieser seinen von den Europäern gesponserten Auftritt dazu, um der Europäischen Union zu drohen. Diese müsse die Presse- und Meinungsfreiheit in all jenen Fällen einschränken, in denen der Islam kritisiert werde. Der Dialog der EU mit dem Großmufti scheint doch recht einseitig gewesen zu sein.


Möglicherweise aber war der Dialog mit dem Herrn auch fruchtbar, aus muslimischer Sicht jedenfalls. Das wird man zukünftig am Verhalten von Glenn Audenaert ablesen können. Der Mann ist Leiter der Brüsseler Polizei. Er hatte im September 2007 etwas aus muslimischer Sicht Schreckliches gesagt: Nach seinen Angaben leben in Belgien inzwischen mehr als 1000 muslimische Mitbürger, die dschihadistische Kampfausbildungen in Tschetschenien, im Irak, in Pakistan oder in Afghanistan absolviert haben. Es handele sich um junge Menschen, die in Belgien aufgewachsen, dann in den Nahen Osten oder nach Tschetschenien zur Kampfausbildung gegangen und dort radikalisiert worden seien. Und nun leben sie wieder in Belgien. Nicht wenige von ihnen hätten auch die belgische Staatsbürgerschaft. Sie seien fundamentalistisch und extremistisch. Solche Aussagen gelten in Belgien inzwischen als »rassistisch« und »diskriminierend«. Man muss das Leichentuch des islamischen Kulturkreises, das auch in Belgien allmählich alles andere erdrückt, eben kuschelig und schön finden. Der Modergeruch ist angeblich eine »Bereicherung«.

 


So weit das Kapitel zu Belgien, dem Einknicken vor Muslimen und der vorauseilenden Unterwürfigkeit gegenüber Dschihadisten in der europäischen Hauptstadt. Nicht nur im Bestseller SOS Abendland von Udo Ulfkotte wurde davor gewarnt. Alle Fakten wurden Jahr für Jahr publiziert, zuletzt in Mekka Deutschland und der Asylindustrie. Unsere Leitmedien – also gekaufte Journalisten – nennen das alles Verschwörungstheorie. Und deshalb haben sie auch keinen blassen Schimmer, was da draußen gerade passiert, wenn es bald heißt: Vorsicht Bürgerkrieg.

 

 

 

 

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