Thursday, 1. September 2016
28.03.2016
 
 

Dokumente aus Geheimdienstkreisen belegen: Belgien zog Lieferantrag für 144 Kilo Uran wenige Tage vor Terroranschlag zurück

Udo Ulfkotte

Nach Angaben aus US-Sicherheitskreisen wussten die belgischen Sicherheitsbehörden seit Ende Februar 2016 nicht nur, dass es innerhalb der nächsten Tage mehrere schwere Terroranschläge in der belgischen Hauptstadt geben würde. Originaldokumente belegen vielmehr, dass es noch ganz andere Hintergründe gab.

 

Die Belgier hatten demnach konkrete Hinweise darauf, dass der IS genauestens über eine bevorstehende Lieferung von Uran-235 aus den USA nach Belgien unterrichtet war, mit dem man mehrere Atomwaffen herstellen könnte. Die Belgier baten wegen der vorliegenden Terrorerkenntnisse die Amerikaner daher, das Material aus Sicherheitsgründen keinesfalls zu liefern. Die Originaldokumente dazu liegen dem Nachrichtenmagazin Kopp-Exklusiv vor.

 

Nach Kopp-Exklusiv vorliegenden Angaben aus Brüsseler Sicherheitskreisen hatten belgische Atomphysiker in den USA 144 Kilogramm hochangereichertes Uran (HEU) bestellt, welches über einen französischen Hafen nach Belgien geliefert werden sollte und für den Betrieb des belgischen Forschungsreaktor BR-2 in Mol nahe Antwerpen bestimmt war. Das Uran-235 hätte ausgereicht, um den Reaktor BR-2 mindestens fünf Jahre betreiben zu können. Oder aber um mehrere Atomwaffen damit zu bauen. Die USA liefern derzeit nur an Belgien und für den französischen Reaktor Institut Laue–Langevin (ILL) Uran-235.

 

Nach Angaben aus US-Sicherheitskreisen gegenüber Kopp-Exklusiv, die durch die Vorlage von Originaldokumenten belegt werden, hat Belgien den Antrag auf Lieferung des hochgefährlichen Materials am 29. Februar 2016 zurückgezogen. Am 14. März 2016, wenige Tage vor den Brüsseler Terroranschlägen, bestätigten die USA dann schriftlich die Stornierung des geheimen Auftrages.

Die USA stellten zugleich eine Rechnung in Höhe von 18.200 Dollar (umgerechnet etwa 16.290 Euro) an Lizenz- und Bearbeitungsgebühren in Rechnung, welche die Belgier nicht erstattet bekommen. Nach dem Wortlaut der Kopp-Exklusiv vorliegenden Dokumente hatten die Belgier die Zahlung schon im Dezember 2014 geleistet.

 

US-Sicherheitskreise weisen darauf hin, dass die Öffentlichkeit nur über einen Bruchteil des tatsächlichen Geschehens in Zusammenhang mit den jüngsten Brüsseler Anschlägen unterrichtet ist. Klar ist demnach, dass mehrere IS-zellen in Europa (auch in Deutschland) auch an Anschlägen mit Iridium-192 arbeiten.

 

Weitere IS-Zellen kundschaften geheime Transportwege von radioaktivem Material aus Kernkraftwerken und Sammelstellen der Abfälle von radiologischen und nuklearmedizinischen Einrichtungen aus. Und andere als »Flüchtlinge« getarnte IS-Mitarbeiter spezialisieren sich darauf, künftig auf Kommando in Kernkraftwerke einzudringen und dort vitale Sicherheitssysteme so lahmzulegen, dass eine Kernschmelze nicht mehr abgewendet werden kann.

 

Ziel ist es, grenzübergreifendes Chaos in Europa anzurichten, aus dem es dann kein Entrinnen mehr gibt. Die USA haben sich schon vor mehreren Wochen auf solche angeblich nicht abzuwendenden Anschläge von IS-Unterstützern in Europa vorbereitet: Sie wollen IS-Stellungen mit Nuklearwaffen angreifen, falls IS-Unterstützer Teile Europas radioaktiv verseuchen. Eine völlig andere Strategie verfolgt die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann: Sie will Terroristen mit Liebe begegnen.

 

Vielleicht ist es ratsam, der sich abzeichnenden möglichen Entwicklung in die Augen zu schauen und sich nicht nur mit Gebeten auf die Zukunft vorzubereiten. Wer sich heute in Ruhe aktiv auf Krisen vorbereitet, der kann jedenfalls gelassener in die Zukunft blicken.

 

 

 

 

 

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