Sklavenpreise auf historischem Tiefstand
Udo Ulfkotte
Wirtschaftskrise und Rezession schlagen sich auch auf dem Sklavenmarkt nieder: Kostete ein Sklave vor 200 Jahren umgerechnet 28.000 Euro, so zahlt man heute nur noch 64 Euro. Und die Bevölkerungsexplosion auf der Welt drückt die Sklavenpreise immer weiter. Wird ein Sklave krank, ist es heute billiger, einen neuen zu kaufen, statt ihn medizinisch zu versorgen.
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Obwohl es offiziell seit Langem schon keine Sklavenhaltung auf der Erde mehr gibt, sind weiterhin zwischen zwölf und 30 Millionen Menschen nichts anderes als Sklaven. Der amerikanische Nachrichtensender CNN berichtete jetzt über den rasanten Preisverfall für Sklaven. An amerikanischen Schulen nimmt man heute Sklavenhaltung im Geschichtsunterricht durch, teilt Schüler in Sklaven und Sklavenhalter ein, damit diese sehen, wie es früher einmal war. Und die Ruinen alter Häfen, in denen Sklaven verkauft wurden, erklären wir zu historischen Monumenten. So
entsteht der Eindruck, dass Sklavenhaltung eine rein historische Angelegenheit sei. Dabei werden Sklaven heute mitten unter uns auch in Europa gehalten. Gerade erst hörte ein Londoner Gericht den grauenvollen Fall der aus Tansania stammenden Sklavin, die Mitbürger Saeeda Khan vier Jahre lang in London als Sklavin hielt.
Der Sklavenhandel hat alle modernen Veränderungen auf der Welt überlebt: Es gibt Ideologien wie den Islam, die Sklaverei ausdrücklich fördern. Muslime waren ja die größten und schlimmsten Sklavenjäger aller Zeiten, weil die in Afrika lebenden Menschen eben weder Christen noch Juden waren und somit aus islamischer Sicht völlig rechtlos. Erst die europäischen Siedler setzten dem islamischen Treiben der brutalen Sklavenjagden (etwa in Afrika) ein Ende. Inzwischen haben wir Europäer (also meist Menschen zweiter und dritter Klasse) den Muslimen zuliebe auch auf diesem Gebiet ja sogar unsere Geschichte umgeschrieben. Wir schließen die Augen vor der Realität. Es bedurfte des Afrikaners Tidiane N`Diaye und seines Sachbuches Der verschleierte Völkermord. Die Geschichte des muslimischen Sklavenhandels in Afrika, um uns Europäern diese Wahrheit wieder ins Gedächtnis zu rufen.
Im islamischen Kirgisistan überlegt man in diesen Tagen erstmals, Sklavenhaltung unter Strafe zu stellen. In Afrika ist Sklavenhaltung wieder auf dem Vormarsch. Monatlich werden nach Angaben afrikanischer Nachrichtenagenturen 7.000 Sklaven aus Zimbabwe nach Südafrika verkauft. Und in der Europäischen Union ist Rumänien der Hauptumschlagplatz für den Sklavenhandel, den man heute verniedlichend Menschenhandel nennt. Auch in Deutschland kehrt die Sklavenhaltung zurück. Doch wenn junge Türken deutsche Kinder zu Sklaven abrichten, dann interessiert das niemanden.
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