Tuesday, 18. June 2013
08.12.2007
 

Städtetag protestiert gegen islamische Geschlechtertrennung bei Veranstaltung in Tübinger Stadthalle

Udo Ulfkotte

In Tübingen haben Muslime in der Stadthalle die islamische Apartheid durchgesetzt: Frauen durften eine öffentliche Veranstaltung nur durch den Hintereingang betreten.

Empört reagierte der Städtetag Baden-Württemberg auf die Geschlechtertrennung, die der Islamische Verein Tübingen bei einer Veranstaltung mit dem Prediger Pierre Vogel durchgesetzt hatte. Den Saal in der städtischen Hepper-Halle durften Frauen am 25. November nur durch einen besonderen Eingang betreten, außerdem wurden sie auf "Frauenplätze" im hinteren Bereich verwiesen. Städtetags-Sprecher Manfred Stehle sieht durch diese Regelung Mädchen und Frauen diskriminiert. "Das war ein besonders gravierender Vorgang", sagte Stehle, "das darf man nicht durchgehen lassen." Solche Vorgänge störten das Zusammenleben zwischen Einheimischen und Zuwanderern und schadeten der Integration.

Der Tübinger OB Boris Palmer (Grüne) distanzierte sich von der Form der Veranstaltung. (Quelle: Heidenheimer Zeitung 6. Dezember 2007). Auch aus Berlin berichten Zeitungen inzwischen regelmässig in kleinen Meldungen darüber, dass Muslime in öffentlichen Gebäuden die islamische Geschlechter-Apartheid durchzusetzen versuchen; Widerstand oder Widerspruch  dagegen wude bislang nicht bekannt. Auf die Entwicklung in Berlin machte zuerst ein Ende 2006 erschienener Bericht im "Tagesspiegel" unter der Überschrift "Zivilisatorische Standards gelten nicht mehr" aufmerksam – doch niemand regte sich darüber auf. Es gibt eine Vereinigung muslimischer Frauen, die sich weltweit gegen  das Schweigen westlicher Politiker und "Menschenrechtsgruppen" gegenüber der islamischen Apartheid einsetzt –  Women living under Muslim Laws.

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