Tödliche Wasserwalzen: die unbekannten Gefahren alternativer Energie
Udo Ulfkotte
Mehr als 100.000 Menschen haben bei den Ostermärschen wieder einmal gegen das Restrisiko bei der Atomkraft demonstriert. Nicht einer demonstrierte zugleich gegen Talsperren und Wasserkraftwerke. Sie gelten im Gegensatz zur Atomenergie als risikolose erneuerbare Energien. Und das, obwohl in den vergangenen Jahrzehnten weltweit Hunderttausende Menschen durch sie ums Leben kamen. Wir wollen die Gefahr nicht zur Kenntnis nehmen. Denn die Wahrheit ist politisch nicht korrekt.

Nach dem Willen der Europäischen Union soll Wasserkraft bis zum Jahr 2030 in Europa etwa ein Drittel der Energie decken. Noch vor Windkraftanlagen und Solarenergie sollen die Generatoren von Talsperren und Pumpspeicherwerken den Energiehunger der Europäer befriedigen. In allen öffentlich
bekannten Szenarien der Politik gilt Wasserkraft parteiübergreifend als umweltfreundlich und im Gegensatz zur Atomenergie angeblich als völlig ungefährlich. So zumindest die politisch korrekte Propaganda. Sie verdrängt allerdings Hunderttausende Tote, die in den vergangenen Jahren bei Talsperren-Katastrophen ums Leben kamen. Kaum ein Österreicher, Schweizer oder Deutscher weiß, wie extrem kurz die Vorwarnzeiten sind, wenn ein Flugzeug, ein Hangrutsch oder ein Terroranschlag eine Staumauer zum Einsturz bringen. In Zürich etwa hätte man 65 Minuten Zeit, um alle Bürger zu evakuieren, wenn der Sihlsee nach einem Anschlag als Wasserwalze auf die Stadt zurollt. Und das ist noch viel Zeit, wenn man sich die Vorwarnzeiten für andere Stauseen in den deutschsprachigen Ländern anschaut. Nicht einer, der gegen Atomkraft demonstriert, scheint diese Fakten zu kennen. Und es ist eine reine Frage der Zeit, wann sich die nächste verheerende Katastrophe durch eine Wasserwalze ereignen wird. Vor allem die Grünen haben große Angst, auf das Thema angesprochen zu werden.
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- Zwangskredite für sozial Schwache: Staatlich verordnete Finanzkrise
- Wasserkraft: Tödliche Gefahr alternativer Energie
- Frankfurter Terroranschlag: Das Märchen vom »einsamen Wolf«

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