Tuesday, 22. May 2012
09.12.2011
 

Was Sie heute wissen müssen: Wo der Liter Benzin jetzt 78,95 Euro kostet

Udo Ulfkotte

Windanlagen heißen offenkundig Windanlagen, weil Wind sie einfach umhaut. Die Amerikaner zahlen jetzt an einem ungemütlichen Ort umgerechnet 78,95 Euro für einen Liter Benzin – nein, Sie haben sich nicht verlesen. Ein Terror-Scheich erobert die Herzen der Ägypter und erste Fotos von einem CIA-Folterknast schockieren die Europäer. Nur über Eurogate spricht derweilen keiner. Dabei hat Eurogate gar nichts mit dem Euro zu tun.

In Großbritannien ist es derzeit ebenso stürmisch wie in Deutschland. Da sollten sich die Betreiber von Windanlagen richtig freuen. Dummerweise halten Windanlagen dem Wind nicht stand: Sie explodieren oder fallen einfach um. Also müssen sie einfach abgeschaltet werden. Wenn es richtig windig ist, gibt es also keinen Öko-Strom.

Wir hatten unlängst ja schon darüber berichtet, dass in den USA eine Welle von Frittenöl-Diebstählen begonnen hat, die bald auch zu uns kommen wird – das Thema erreicht in den USA inzwischen die Hauptnachrichtensendungen. Weil Frittenöl vergoren werden kann, klauen es halt Biosprit-Diebe, die damit viel Geld machen.

Viel Geld bezahlen amerikanische Steuerzahler auch für Benzin – und zwar im fernen Afghanistan.

Weil dort die Landwege für den Nachschub an Sprit einfach zu unsicher sind, muss der Sprit nun zu den Truppen geflogen werden. Und das kostet rund 400 Dollar pro Gallone (3,8 Liter). Das sind umgerechnet 78,95 Euro für den Liter Sprit!

 

In Ägypten hat der 86 Jahre alte islamistische Scheich Yusuf al-Qaradawi, der fünf Jahrzehnte im Exil in Doha/Qatar leben musste, auf dem Kairoer Tahrir-Platz seine erste große Rede gehalten und den Ägyptern versprochen, dass es bald einen islamistischen ägyptischen Staat geben werde. Al-Qaradawi hat Einreiseverbot in vielen westlichen Staaten, weil er Selbstmordanschläge im Namen Allahs rechtfertigt und zu Terroranschlägen gegen westliche Soldaten in Afghanistan aufruft.

In Rumänien wurde ein geheimes CIA-Gefängnis gefunden. Nein, nicht versteckt im tiefen Wald, sondern in der Hauptstadt Bukarest in der Mureş-Straße 4, in den Amtsräumen der Behörde ORNISS. Sie verwaltet die militärischen Geheimnisse der Regierung, insbesondere solche mit Bezug zur NATO. Bei der CIA soll der Codename für das Gefängnis »Bright Light« gewesen sein, »Helles Licht«. Es gibt jetzt auch erste Fotos vom geheimen CIA-Folterknast.

In Schweden wird derweil der Überwachungsstaat ausgebaut.In den Niederlanden verwirrt ein 81 Jahre alter katholischer Priester mit einer 85 Jahre alten Geliebten die Gemüter der Menschen, weil er vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof gegen seinen Rauswurf aus dem Priesteramt klagt. Die Briten ärgern sich darüber, wie die Brüsseler EU-Bonzen gerade die privaten Pensionen der nicht im öffentlichen Dienst Beschäftigten zerstören. In Österreich muss man künftig auch dann Rundfunkgebühren zahlen, wenn man nicht den staatlichen Propagandasender ORF empfängt. In der britischen Stadt Bristol wurde ein Rollstuhl abgeschleppt, weil er im Parkverbot stand.

In Deutschland gibt es unterdessen abseits aller anderen Nachrichten einen Skandal, der außer von lokalen Medien erstaunlicherweise bislang von niemandem aufgegriffen wurde: Eurogate. Aber wahrscheinlich liegt es daran, dass man das Thema Euro einfach nicht mehr hören kann. Wer auf Nummer sicher gehen will, der ist da dann bei seinen Informationen schon wieder einen Schritt weiter.

 

 

 


 

 

 

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