Thursday, 24. April 2014
04.04.2010
 

USA: Der Neger ist zurück

Udo Ulfkotte

Über Jahre hin haben wir über alle Parteigrenzen hinweg daran gearbeitet, den Rassismus in der Welt abzuschaffen. Schwarze Mitbürger haben uns beigebracht, dass man Schwarze nicht »Neger« nennen darf. Ausgerechnet unter dem schwarzen US-Präsidenten Barack Obama kehrt nun auf Befehl von oben der Rassismus mit dem »Neger« zurück. Und in staatlichen Formularen werden wieder Fragen nach der »Rasse« gestellt. Als vorgedruckte Antwortmöglichkeit für Schwarze steht dort in den offiziellen US-Formularen nun allen Ernstes »Neger«. Unterdessen sind deutsche »Anti-Rassismus«-Kämpfer unentwegt damit beschäftigt, deutsche Straßennamen wie die »Mohrenstraße« politisch korrekt umzubenennen.

Alle zehn Jahre gibt es in den Vereinigten Staaten eine Volkszählung. Dort wird nun wieder nach der Rassenzugehörigkeit gefragt. Und man fragt in diesen Tagen die Amerikaner, ob ein Einwohner »Neger« – Negro – sei (siehe Screenshot links). So hatten sich viele Amerikaner unter Barack Obama ihre Zukunft wohl eher nicht vorgestellt, denn der einstmals in der amerikanischen Bevölkerung beliebte schwarze Friedensnobelpreisträger war bislang die Gallionsfigur der »Anti-Rassisten«.

United States Census 2010 lautet das staatliche Volkszählungsprogramm, in dem die amerikanischen Bürger unter Obama nun wieder ihre Rassenzugehörigkeit angeben müssen – etwa als »Neger«.

 

Seit Ende März wurden diese Formulare verschickt. Menschenrechtsgruppen und »Anti-Rassisten« haben Friedensnobelpreisträger Barack Obama bislang nicht dafür kritisiert.

In Deutschland ist es verboten, nach Religions- oder Rassenzugehörigkeit zu fragen. Daher kann die Bundesregierung nicht mehr sagen, wie viele Bürger welcher Religion oder Abstammung in Deutschland leben. Präsident Obama kann den Amerikanern aber bald sagen, wie viele »Neger« in den USA leben. Wer das alles für einen Scherz hält, der kann sich (siehe Screenshot rechts) das Formular auch in deutscher Sprache von der zuständigen amerikanischen Behörde aus dem Internet laden. Und auch dort heißt es in deutscher Sprache eindeutig bei der möglichen Anwtort auf die Frage nach der Rassenzugehörigkeit "Neger". Viele in Deutschland lebende Deutsch-Amerikaner schwarzer Hautfarbe sind nun entsetzt, dass sie von der Obama-Regierung zu "Negern" degradiert werden.

In Deutschland benennen wir derweilen Straßen wie die »Mohrenstraße« auch gegen den Willen der Anwohner zwangsweise politisch korrekt um. Nicht nur in Berlin-Kreuzberg wollen Anti-Rassisten und Grüne viele Straßen umbenennen. Allein in der Bundeshauptstadt sollen noch in diesem Jahr siebzig (!) Straßen politisch korrekt umbenannt werden…

Wir sind in Deutschland den ganzen Tag Stadt für Stadt damit beschäftigt, nur noch zu schauen, ob nicht irgendetwas irgendeinen Zuwanderer irgendwie beleidigen oder verärgern könnte. Und während in den USA der »Neger« und die Rasseneinteilung zurückkehren, überlegen wir hierzulande krampfhaft, wie wir künftig Menschen bezeichnen, die man früher »Zigeuner« oder »Sinti und Roma« nannte. Denn auch der Begriff »Sinti und Roma« ist inzwischen für bestimmte Landfahrer politisch nicht mehr korrekt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt dazu:

 

Für Polizei und Ordnungsamt sind diese Gruppen allerdings schwer zu greifen. Das fängt schon mit der Begrifflichkeit an. Die Bezeichnungen »Sinti und Roma« sowie »Zigeuner« dürfen aufgrund ihrer Verwendung während des Nationalsozialismus von den Behörden nicht verwendet werden. So behelfen sich die Beamten bei ihren Ermittlungen oftmals mit Ausdrücken wie »Personen mit häufig wechselndem Aufenthaltsort« oder »Mobilen ethnischen Minderheiten«, kurz: »Mems«. Als jüngster Begriff hat sich nun die Formulierung »Rotationseuropäer« durchgesetzt. Aber die Beamten vermuten, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch diese Bezeichnung aus Gründen der »Political Correctness« nicht mehr genutzt werden darf.

Wie also verhält man sich jetzt vor dem Hintergrund der neuen amerikanischen Sprachregelung in Deutschland? Muss man den US-Präsidenten Obama nun zwangsweise allen Ernstes in den USA aus Gründen politischer Korrektheit einen »Neger« nennen, während man für die gleiche Äußerung in Deutschland aus Gründen der politischen Korrektheit wahrscheinlich strafrechtlich verfolgt würde? Nicht nur für »Anti-Rassisten« tut sich da wohl gerade ein Abgrund auf.

Immerhin lauten die Hauptkategorien der zwangsweisen US-Volkserhebung jetzt:

• Name
• Sex
• Age/birth date
• Hispanic ethnicity
• Race
• Relationship to the person filling out the form
• Other residence, for example, military or college residence, if they sometimes live at another address

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