Friday, 26. August 2016
26.06.2012
 
 

Bemerkenswerter chinesischer Artikel liefert wichtige Anhaltspunkte für die von den Eliten geplante »Reform« des Weltwährungssystems

A. M. Freyed

Das neue Weltwährungs- und Finanzsystem befindet sich bereits im Aufbau, während dieser Artikel geschrieben wird. Hinweise darauf finden sich sowohl in Leitmedien wie in alternativen Medien in verschiedenen Artikeln. Hier wollen wir besonders auf zwei dieser Berichte eingehen.

 

»Eine Reform des Währungssystems… Der Internationale Währungsfonds (IWF) führt mehrere Reservewährungen ein, darunter auch die Sonderziehungsrechte (SDR), und überwacht ihre Ausgabe und die grenzüberschreitenden Kapitalströme… Die Reform des internationalen Währungssystems stellt die derzeit wichtigste Aufgabe der G20 dar. Extrem fluktuierende Wechselkurse erschweren die Beobachtung und Kontrolle der internationalen Kapitalströme, das frühzeitige Erkennen von Finanzrisiken und die Rettung des weltweiten Systems bei Auftreten einer Krise. Sollte eine Reform des heutigen internationalen Währungssystems scheitern, wird es bald zu einer weiteren schweren Finanzkrise kommen. Daher sollten die G20 sich jetzt ihrer drängenden historischen Aufgabe annehmen, das internationale Währungssystem zu reformieren.«

China Daily


»Ein manipulierter Goldmarkt, eine geheime ›Ausgleichszahlung‹ an China … ›Was die Märkte angeht, ist Gold eine Reservewährung‹, erklärte Eric Sprott von der Vermögensverwaltung Sprott Asset Management in einem Interview im Oktober 2011 gegenüber Jim Puplava vom Internetnachrichtenportal FinancialSense Newshour, um dann fortzufahren, die Zentralbanken und scharfsichtige Finanzinteressen wüssten, im Überlebenskampf des Dollar werde Gold als Rückgrat eines neuen weltweiten Währungssystems eine Rolle spielen – eines Systems, in dem China derzeit verglichen mit den EU-Kernstaaten und den USA hinsichtlich seiner Goldreserven hinterherhinkt.«

ETF Daily News

 

 

Zunächst ein Artikel des auf börsengehandelte Indexfonds (ETF) spezialisierten Internetnachrichtenportals ETF Daily News mit der Überschrift: »Manipulierter Goldmarkt, eine geheime Ausgleichszahlung an China«, der einen wichtigen Artikel aus [der größten englischsprachigen chinesischen Tageszeitung] China Daily mit der Überschrift »Reform des Weltwährungssystems« ergänzt. Zusammengenommen liefern uns diese beiden vor Kurzem

veröffentlichten Artikel wichtige Einsichten in das, was wirklich geschieht.

 

Wie ETF Daily News berichtet, verfrachten einflussreiche westliche Kreise in Erwartung eines neuen Weltwährungs- und Finanzsystems, das gerade im Aufbau begriffen ist, insgeheim Gold nach China, das größere Goldreserven benötigt, um Teil des geplanten neuen Währungssystems sein zu können, so legt zumindest der Daily News-Bericht nahe.

 

Für jemanden, der davon überzeugt ist, dass Geschichte durch »geheime Absprachen« gelenkt wird, besitzt ein solches Szenario hohe Glaubwürdigkeit. Die weltweiten Eliten sind offenbar dabei, wirtschaftliches Chaos zu schüren, das sie dann dazu benutzen können, eine ihnen genehme Weltwährung einzuführen, die möglicherweise auf einem Korb verschiedener Währungen beruht und  informell durch Gold gedeckt wird.

 

Dieser Übergang zu einem neuen Weltwährungssystem soll nicht auf einmal, sondern schrittweise erfolgen. Sollte der Euro scheitern, bedeutete dies für die Elite sicherlich einen Rückschlag, würde aber nicht ihren Plan als Ganzes gefährden. Die Eliten wollen die Welt regieren und sind bereit, für dieses Ziel so viele Krisen und so viel Leid wie notwendig auszulösen – sie werden nicht so einfach aufgeben.

 

Die globalistische Währung könnte durch den von der Elite kontrollierten IWF überwacht werden und  auf der bereits existierenden »Superwährung« der Sonderziehungsrechte aufbauen, die der IWF in der Vergangenheit versuchte, in der ganzen Welt durchzusetzen.

 

Der besagte Artikel in der China Daily bestätigt auf überraschende Weise die möglicherweise für den IWF vorgesehene Rolle. China Daily gilt allgemein als »privates« Sprachrohr der chinesischen Regierungspolitik.

 

Liest man zwischen den Zeilen, so liefern beide Artikel weitere Hinweise darauf, dass die chinesische Führung – damit sind diejenigen gemeint, die hinter den öffentlich bekannten Politikern die Strippen ziehen – sich den globalistischen Plänen der westlichen Elite angeschlossen haben.

 

Ob dies so sei, darüber wurde bereits seit geraumer Zeit spekuliert, denn die westlichen Eliten sind immer schon daran interessiert, sich mit den Interessen und Persönlichkeiten zu verbünden, die wirklich die Geschicke einer Gesellschaft oder eines Landes lenken. Dabei kommt es oft zu Feindseligkeiten gegenüber diesen Ländern. Auf diese Weise will man die höchsten Führungskreise manipulieren und kontrollieren, während man gleichzeitig das gegnerische Land als Bedrohung darstellt, um die Kontrolle der innerstaatlichen Verhältnisse zu festigen.

 

So wird oft berichtet, dass einige Familiendynastien in China an der Kontrolle dieses riesigen Landes beteiligt seien – und gleichzeitig mit westlichen Bankendynastien wie den Rothschilds zusammenarbeiten.

 

Eine andere Einschätzung geht von einer aus drei Faktoren bestehenden geheimen Nebenregierung aus, zu der auch Teile der kommunistischen Führung (Mao Tse-tung war angeblich ein »sowjetischer Agent« und führende Sowjets waren mit westlichen Interessen verbündet), der Wirtschaftsmagnaten Hongkongs und der mafiösen Triaden gehören.

 

Diese Sichtweise ergibt einen Sinn, wenn man davon überzeugt ist, dass während der Herrschaft Mao Tse-tungs viele einflussreiche Persönlichkeiten aus Festlandchina nach Honkong flohen und dort ein Bündnis mit den Triaden eingingen, um ein politisches und kriminelles Machtzentrum aufzubauen.

 

Nachdem die Misswirtschaft der Volksrepublik ein kritisches Ausmaß erreicht hatte – insbesondere nach dem Scheitern des »Großen Sprungs nach vorn« –, sah die Elite ihre Zeit gekommen, sich auch wieder in Festlandchina festzusetzen.

 

Betrachtet man die heutige Lage Chinas, fallen einem erstaunliche Parallelen zum Westen ins Auge, die allerdings ins Extreme verzerrt sind. Das chinesische Wirtschaftsmodell  gründet sich auf ein zerstörerisches und die Inflation begünstigendes Zentralbanksystem, das es der Elite ohne Zweifel ermöglichte, sich beherrschenden Einfluss über einen erheblichen Teil der chinesischen Wirtschafts- und Industrieressourcen anzueignen.

 

China steht wahrscheinlich kurz vor dem Ende dieses bestimmten geldpolitischen Zyklus. Hunderte leerstehender Wolkenkratzer und Dutzende entvölkerter Städte sind über das ganze Land verstreut. Ohne Zweifel rechnen führende chinesische Kommunisten mit einem [wirtschaftlichen] Einbruch.

 

Eine »sanfte Landung« ist eher unwahrscheinlich. Daher sind die kommunistischen Führer möglicherweise nun noch stärker an einer Zusammenarbeit mit westlichen Eliten beim Aufbau eines neuen Währungssystems interessiert, das auf den Trümmern des zusammenbrechenden alten Systems errichtet werden soll.

 

Der schon erwähnte Artikel mit der Überschrift »Reform des Weltwährungssystems« in der China Daily schildert einen überraschend detaillierten Plan dazu, wie die neue Weltwährung aussehen soll. Hier einige der wichtigsten Punkte:

 

  • Der IWF soll eine ganze Reihe von Leitwährungen, darunter auch die Sonderziehungsrechte,  einführen und ihre Ausgabe und die grenzüberschreitenden Finanzströme überwachen.
  • Die Länder der G20-Gruppe sollen ein ständiges Sekretariat beim IWF einrichten, um ihn besser in die Lage zu versetzen, politische Entscheidungen zu treffen und auch durchzusetzen.
  • Ein breit gefächertes internationales Währungssystem sollte aus einem Korb mehrerer Währungen wie den Sonderziehungsrechten, dem US-Dollar, dem Euro und dem Renminbi bestehen.
  • Ein erster erfolgversprechender Schritt der Reformen könnte darin bestehen, den Einsatz der Sonderziehungsrechte auf eine größere Zahl von Aktivitäten auszuweiten und damit zu beginnen, die Bedeutung des US-Dollar als Leitwährung zu verringern.

 

In dem Artikel heißt es explizit, »eine derartige Reform gäbe dem IWF die Befugnis, als Weltzentralbank am offenen Markt tätig zu werden«.

 

 


 

 

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