Tuesday, 22. May 2012
27.10.2009
 

Bespuckt, verfolgt, vertrieben: die stillen Leiden der Christen in Europa

Udo Ulfkotte

In Deutschland haben viele Verfolgte aus islamischen Ländern Zuflucht gefunden. Immer öfter verfolgen und vertreiben diese nun Christen und machen sie zu Flüchtlingen im eigenen Land. Selbst Priester werden von muslimischen Zuwanderern angegriffen, Kirchen werden in Europa von Zuwanderern aus dem islamischen Kulturkreis in Brand gesetzt. Und die ersten christlichen Gemeinden müssen Schutzgeld an Muslime zahlen. Medien und die meisten Politiker schauen einfach nur zu.

Seit fünf Jahren haben türkische Zuwanderer im Bochumer Stadtteil Querenburg  Priester Aleksejs Ribakovs (33) tyrannisiert. Der Mann, der auf dem Weg zur Messe stets die Soutane und ein Kreuz trägt, wird seit Langem schon von Muslimen angefeindet. Sie bespucken, beleidigen und schlagen den Priester. Sie urinierten auf sein Fahrzeug. Und sie beschmierten es mit Kot. All das hat der Christ tapfer ertragen. Doch nun brachte ein Überfall junger Türken Ende Oktober das Fass zum Überlaufen. Der Mann Gottes beugt sich dem Terror in der muslimischen Nachbarschaft, kehrt der Stadt, in der er seit zehn Jahren wohnt, unter dem Druck den Rücken zu. Der Preister ist einer von vielen, die in Europa von Muslimen vertrieben und zu Flüchtlingen im eigenen Land werden.

Es waren auch Muslime, die in Frankreich im Juli 2009 den katholischen Abbé Noel, Priester in einer Kirche in Toul, vertrieben haben. Toul ist Lorraines ältestes Bistum. In einer Hass-Predigt verlangte ein marokkanischer Imam zuvor in Frankreich von den Muslimen in Toul, alle Ungläubigen aus der Umgebung der Stadt zu vertreiben. Zunächst wurde Abbé Noel jeden Abend bedroht, man rief ihm etwa zu: »Wir kriegen Dich, Du Schweinehund.« Im nächsten Schritt warf man Steine in sein Schlafzimmer und gegen Kirchenfenster. Schließlich wurde das Kreuz seiner Gemeinde Croix-de-Metz mit zwei sich kreuzenden schwarzen Tüchern verdeckt – das Symbol des islamischen Dschihad. Und dann hat man ihn einfach aus seiner Stadt vertrieben – niemand protestierte.

 

Nicht anders ist es in Dänemark. In Aarhus, der zweitgrößten dänischen Stadt, haben Kirchen seit März 2008 palästinensische »Bodyguards« eingestellt, die ihre muslimischen Glaubensbrüder davon abhalten sollen, Christen auf dem Weg zum Gottesdienst anzugreifen oder ihre Fahrzeuge zu demolieren. Die Muslime bekommen dafür »Schutzgeld«. Dänische Politiker feiern es unterdessen als »Integrationserfolg«, dass dänische Kirchen und Muslime schon so eng zusammen arbeiten. Und im Kopenhagener Stadtteil Tingbjerg wurde Gemeinde-Pastor Ulrich Vogel vor wenigen Tagen erst von Muslimen vertrieben. Ein Jahr lang wurden Flaschen und Leuchtstoffröhren gegen sein Haus geworfen und die Fenster mit Steinen zertrümmert. Junge Muslime brachen in seine Wohnung ein, zerschnitten Stoffe, rissen Leitungen aus der Wand und zerstörten christliche Bilder. Nach 17 Jahren verließ der beliebte Pastor seine Gemeinde. Als der dänische Fernsehsender TV2 jetzt über die Vertreibung des Priesters aus Kopenhagen-Tingbjerg berichten und mit den Muslimen sprechen wollte, da haben diese die Journalisten überfallen und ihnen das Fahrzeug zerstört. Politiker und Journalisten sind seither ratlos.

 

 

 

 

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