Mittwoch, 26. April 2017
20.07.2016
 
 

Bataclan: Der verschwiegene Horror über Folter und Verstümmelung

Birgit Stöger

Am 13. November 2015 wurden im Zuge einer dschihadistischen Terroranschlagserie in Paris hunderte Konzertbesucher während des Auftritts der Band Eagles of Death Metal im Konzertsaal des Bataclan von drei schwer bewaffneten Dschihadisten als Geiseln genommen. Die Terroristen feuerten mit Sturmgewehren auf die wehrlosen Menschen und warfen Handgranaten in die Menge. 130 Menschen wurden so hingerichtet, mehr als 350 teilweise schwer verletzt.

 

Französische Regierung unterdrückte Informationen über Folter und Verstümmelungen

 

Nun ‒ 8 Monate und Dutzende dschihadistische Anschläge später ‒ kommen unglaubliche, schreckliche Details des Massakers ans Tageslicht, die den ganzen Horror verdeutlichen, zu dem Vertreter der Politreligion Islam in der Lage sind.

 

Bislang soll die französische Regierung Zeugenaussagen, die kurz nach dem Bataclan-Massaker von Opfern berichteten, die mit Messern gefoltert und von den Dschihadisten dabei gefilmt wurden, unterdrückt haben, so das britische Nachrichtenmagazin HeatStreet.

 

Wie das Magazin weiter berichtet, habe ein in Paris eingesetzter Untersuchungsausschuss in den vergangenen Monaten die Vorgänge untersucht. Hierzu wurden beteiligte Polizisten verhört, darunter ein Einsatzleiter, der im offiziellen Protokoll nur als »M.T.P. « erscheint. Das Ergebnis der 14-stündigen Anhörung wurde in der vergangenen Woche veröffentlicht und von HeatStreet ausgewertet.

 

»Es wurden Menschen enthauptet, Hoden wurden abgetrennt, es gab sexuelle Handlungen an Frauen«

 

Wie der zitierte » M.T.P.« in der Anhörung berichtet, traf er vor dem Bataclan ein, als die Terroristen dort bereits das Feuer eingestellt hatten, beziehungsweise nur noch vereinzelte Schüsse zu hören waren. Im Bataclan, das sich auf mehrere Ebenen erstreckt, waren bereits hinter dem Eingangsbereich die ersten Opfer zu sehen, die nach erster Inaugenscheinnahme wohl erschossen wurden.

 

Die weiteren Aussagen des Angehörten zeigen jedoch Unglaubliches auf. Die Dschihadisten sollen einigen Opfern die Augen ausgestochen und die Körper ausgeweidet haben. Die Männer sollen kastriert worden sein. Die Geschlechtsteile hätte man ihnen danach in den Mund gesteckt. Frauen soll in den Genitalbereich gestochen worden sein. All das hätten die islamischen Mörder aufgezeichnet, da sie die Taten gefilmt hätten, so Überlebende gegenüber der Polizei.

 

Im Bericht heißt es: »Sie [die Täter] sprengten sich nach oben [eine verschlossene Tür wurde aufgesprengt]. Es wurden Menschen enthauptet, geschlachtet, ausgenommen. Es gab sexuelle Handlungen an Frauen und Genitalverstümmelungen. Wenn ich mich nicht irre, haben sie die Augen mancher Menschen herausgenommen.«

 

Original-Zitat des Verhörs: »Ils se sont fait exploser. Il y a eu des personnes décapitées, égorgées, éviscérées. Il y a eu des mimiques d’actes sexuels sur des femmes et des coups de couteau au niveau des appareils génitaux. Si je ne me trompe pas, les yeux de certaines personnes ont été arrachés.«

 

Kein Wort über die Torturen der Opfer in französischen Medien


Obwohl diese Aussagen der französischen Untersuchungskommission bereits am 21. März vorgelegen haben müssen, hatte die französische Regierung diese Informationen scheinbar unter Verschluss gehalten.

 

Erst mit dem Erscheinen des offiziellen Protokolls wurde bekannt, welchem Martyrium die Opfer im Bataclan ausgesetzt waren. Direkt nach dem Anschlag vernommene Zeugen, die von Folter und Verstümmelung berichteten, hatten es nur in Einzelfällen in die französische Presse geschafft.

 

Die französische Tageszeitung Le Monde hatte sich 2 Tage nach dem Massaker auf eine Überlebende berufen, die berichtete, dass die Opfer mit Messern gefoltert wurden. Da die Dschihadisten französisch sprachen, habe die Zeugin gehört, wie sie ein Opfer lachend aufgefordert haben sollen, »seine Hose auszuziehen«.

 

Diese »Informationspolitik« kritisiert der Vorsitzende der Untersuchungskommission Georges Fenéch: »Das Komitee ist über diese Informationen, die nirgendwo in den Medien aufgetaucht sind, tatsächlich sehr beunruhigt.« Wie das Magazin weiter berichtet, zitierte der Kommissionsvorsitzende aus einem Brief, den er von einem Vater eines Opfers erhalten habe:

»Im forensischen Institut in Paris hörte ich von den Todesursachen meines Sohnes – was für ein Schock das für mich war –, dass sie seine Geschlechtsteile abgeschnitten und in seinen Mund gesteckt hätten. Er soll ausgeweidet gewesen sein. Ein Psychologe stand neben mir, als ich ihn hinter der Glasscheibe, unter weißem Leichentuch auf dem Tisch liegen sah. Er sagte: ›Dies ist der einzige vorzeigbare Bereich; das linke Profil ihres Sohnes.‹ Ich fand heraus, dass er kein rechtes Auge mehr hatte. Sie sagten mir, dass es durchgestochen und die rechte Gesichtshälfte aufgeschnitten wurde […].«

Ein Staatsanwalt, der ebenfalls vor dem Untersuchungsausschuss ausgesagt haben soll, berichtet indes, dass keine scharfen Messer am Tatort gefunden worden seien, die für die Folter verwendet wurden. Vielleicht habe eine Schrapnell ‒ eine mit Metallkugeln gefüllte Granate ‒ die Verstümmelung verursacht, so die lapidare Erklärung des französischen Staatsdieners. Von der Ausschussleitung gefragt, ob es bei einer solchen Explosion möglich sei, dass ein Hoden in den Mund eines Opfers gelangen könne, antwortete der Staatsanwalt, dass er darüber keine Informationen habe.

 

Deutsche Journalisten dümmer als die britischen Kollegen?

 

Aber selbst jetzt, einige Tage nach Veröffentlichung des Protokolls, schweigen sich deutsche Medien aus und berichten im Gegensatz zu ausländischen Medien nicht. Einmal mehr drängt sich die Frage nach dem »Warum« auf. Warum schweigen unsere Medien in Deutschland? Die Antwort kann kaum darin liegen, dass deutsche Journalisten dümmer als ihre britischen Kollegen sind oder der französischen Sprache nicht mächtig, so eine Mutmaßung der AfD zum medialen Schweigen im deutschen Blätterwald.

 

Welchen Grund mag es für diese Übereinkunft geben, der Öffentlichkeit vorzuenthalten, zu welcher martialischen Gewalt islamisch inspirierte Glaubenskrieger fähig sind, die mit Merkels Immigrationswelle nach Europa und Deutschland getragen werden? Die Tatsache, dass mindestens einer der Attentäter als »Flüchtling« über die Balkanroute einreisen konnte, sollte alle Verantwortlichen ‒ und hier insbesondere die Bundesregierung ‒ dazu bewegen, endlich ihr Versagen und ihre Mitschuld, nicht nur an französischem, sondern nun auch an deutschem Terrorismus, einzugestehen und endlich entsprechend zu handeln.

 

 

 

 

 

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