Brüssel: Neuigkeiten aus der Anstalt
Udo Ulfkotte
4.000 Euro Begrüßungsgeld gibt es nach dem Willen der EU-Kommissare demnächst für jedes Neugeborene in der Europäischen Union. Halt – das ist eine Lüge. Nun die Wahrheit: 4.000 Euro Begrüßungsgeld gibt es nach dem Willen der EU-Kommissare für jeden neuen Flüchtling aus dem Irak und aus dem Sudan, der nach Europa kommt und von einem EU-Staat aufgenommen wird. Das hat die EU-Kommission soeben auf ihren Webseiten veröffentlicht.
Unter der Überschrift »Ein neues Leben für Flüchtlinge« beklagt sich die EU-Kommission auf ihren offiziellen Internetseiten in diesen Tagen darüber, dass die EU-Staaten viel zu wenig neue Mitbürger aus dem Irak und aus Sudan bei sich aufnehmen. Insgesamt 747.000 Flüchtlinge suchen demnach eine neue Heimat – bevorzugt in der EU. Und damit die Mitgliedsstaaten schnell ihre Pforten für diese erwartungsfrohen Menschen öffnen, gibt es 4.000 Euro Begrüßungsgeld für jeden dieser aufgenommenen EU-Neubürger. Das Geld kriegt ein EU-Staat, wenn er einen Iraker oder Sudanesen aufnimmt. So steht es schwarz auf weiß auf den EU-Seiten. Und das in Zeiten angeblich knapper EU-Kassen. Das dazu bei der EU abgebildete Foto (siehe Bild) zeigt nach EU-Angaben Iraker, die schon Neuansiedlungsanträge für die EU gestellt haben.
Nein, Sie werden vergeblich ein Begrüßungsgeld für die Kinder von Europäern auf diesen EU-Seiten für jene EU-Staaten suchen, die die Zahl der Geburten erhöhen wollen.
Und nun kennen Sie auch die Hintergründe für folgende aktuelle Meldung: »Die Zahlungen Deutschlands an den EU-Haushalt werden nach Informationen der BILD im nächsten Jahr ein Rekordhoch erreichen. Netto wird die Bundesrepublik voraussichtlich rund 13,3 Milliarden Euro mehr nach Brüssel überweisen als an Geld zurückfließt. Das sind gut vier Milliarden Euro mehr als 2009 und so viel wie noch nie. Laut Haushaltsplan 2010 will Deutschland insgesamt 25,8 Milliarden Euro an Brüssel überweisen.«
© 2009 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg
Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.