Friday, 26. August 2016
11.06.2015
 
 

Eine kurze Geschichte der Korruption – Wenn Milliardäre Politik machen

F. William Engdahl

Es kommt selten vor, dass die Welt einen Blick in die korrupte Welt der westlichen Oligarchen und der offenen Manipulation werfen kann, mit der sie ihr Vermögen auf Kosten des Gemeinwohls mehren. Das Folgende stammt aus der Korrespondenz des in Ungarn geborenen amerikanischen Milliardärs und Spekulanten George Soros. Die Hackergruppe CyberBerkut hat im Internet Briefe veröffentlicht, die angeblich von Soros stammen und ihn nicht nur als Strippenzieher des US-gestützten Regimes in der Ukraine entlarven, sondern auch seine Kungelei mit US-Regierung und EU-Vertretern. Im Erfolgsfall könnte er damit an der Plünderung ukrainischer Vermögenswerte Milliarden verdienen. Alles natürlich zulasten der Bürger der Ukraine und der Steuerzahler in der EU.

 

Die drei gehackten Dokumente enthüllen, wie der New Yorker Milliardär die Regierung in Kiew bis ins Kleinste manipulierte. In dem längsten Memo, das auf den 12. März 2015 datiert und als »vertraulich« gekennzeichnet ist, legt Soros einen detaillierten Handlungsplan für die ukrainische Regierung vor. Unter der Überschrift »Eine umfassende kurz- und mittelfristige Strategie für die neue Ukraine« ruft Soros dazu auf, die »Kampfkraft der Ukraine wiederherzustellen, ohne gegen das Minsker Abkommen zu verstoßen«. Dabei würden, so schreibt Soros unverblümt, »General Wesley Clark, der polnische General Skrzypczak und einige Spezialisten unter Leitung des Atlantic Council [Hervorhebung F.W.E.] Präsident Poroschenko beraten, wie die Kampfkraft der Ukraine wiederhergestellt werden kann, ohne das Abkommen von Minsk zu verletzen.«

 

Außerdem ruft Soros dazu auf, der Ukraine tödliche Waffen zu liefern und ukrainische Soldaten in Rumänien auszubilden, um eine direkte NATO-Präsenz in der Ukraine zu vermeiden. Das Atlantic Council ist eine führende NATO-freundliche Washingtoner Denkfabrik. Ebenfalls bemerkenswert: Wesley Clark ist auch Soros‘ Geschäftspartner bei der BNK Petroleum, die in Polen aktiv ist.

 

Wie sich wahrscheinlich viele erinnern, war Clark 1999 als NATO-General für die Bombardierungen in Serbien zuständig; er befahl damals den NATO-Einheiten, auf russische Soldaten zu schießen, die den internationalen Flughafen von Priština bewachten. Sie waren dort im Rahmen einer vereinbarten NATO-Russland-Friedensmission zur Überwachung des Kosovo stationiert. Der britische Kommandant, General Mike Jackson, widersetzte sich Clarks Anordnung mit den Worten: »Ich werde für Sie nicht den dritten Weltkrieg anfangen.« Jetzt hat Clark anscheinend beschlossen, für die Chance, direkt gegen Russland vorzugehen, seinen Ruhestand zu unterbrechen.

 

Unverhohlene Plünderung

 

In seinem Memo vom März 2015 schreibt Soros weiter, für Präsident Poroschenko müsse die oberste Priorität darin bestehen, sich wieder »die Kontrolle über die Finanzmärkte zu sichern«, wobei er ihn gern unterstützen werde: »Ich bin bereit, bei Jack Lew vom US-Finanzministerium über die Swap-Vereinbarung zu sondieren.« Zudem appelliert er an die EU, der Ukraine über eine spezielle Kreditfazilität jährlich elf Milliarden Euro bereitzustellen. Soros schlägt vor, das »AAA«-Kreditrating der EU zu nutzen, um eine Risikoversicherung für Investitionen in der Ukraine zu gewähren.

 

Welches Risiko würde die EU versichern? Soros führt aus: »Ich bin bereit, bis zu eine Milliarde Euro in ukrainische Firmen zu investieren. Das wird vermutlich das Interesse der Investment-Community wecken. Wie oben erklärt, muss die Ukraine ein attraktiver Investitionsplatz werden.« Um mögliche Zweifel auszuräumen, setzt er nach: »Die Investitionen sind gewinnorientiert, aber ich verspreche, die Gewinne für meine Stiftungen zu spenden. Damit sollten Verdächtigungen entkräftet werden, ich entwürfe politische Strategien, um persönlichen Gewinn zu erzielen.«

 

Wer mit der Geschichte von Soros‘ Open Society Foundations in Osteuropa und weltweit seit Ende der 1980er Jahre vertraut ist, weiß, dass die angeblich philanthropischen »demokratiefördernden« Projekte der 1990er Jahre in Polen, Russland oder der Ukraine den Geschäftsmann Soros in die Lage versetzten, die ehemals kommunistischen Länder buchstäblich zu plündern. Zur Seite stand ihm damals Jeffrey Sachs, Harvard-Professor und Messias der »Schocktherapie«, der die postsowjetischen Regierungen zur umgehenden statt schrittweisen Privatisierung und Öffnung für den »freien Markt« überredete.

 

Das Beispiel von Soros‘ Wirken in Liberia ist hilfreich für das Verständnis des augenscheinlich nahtlosen Zusammenspiels zwischen Soros, dem cleveren Geschäftsmann, und Soros, dem Philanthropen. In Westafrika unterstützte er eine ehemalige Open-Society-Mitarbeiterin, die liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf. Er verschaffte ihr internationale Publicity und 2011 sogar den Nobelpreis – womit ihre Wahl ins Präsidentenamt gesichert war. Zuvor war sie sorgfältig für das westliche Spiel des freien Marktes indoktriniert worden: Sie studierte in Harvard Ökonomie und arbeitete für die US-kontrollierte Weltbank in Washington sowie die Rockefeller-Citibank in Nairobi. Bevor sie Präsidentin von Liberia wurde, war sie als Vorsitzende seiner Open Society Initiative for West Africa (OSIWA) direkt für Soros tätig.

 

Unmittelbar nach ihrem Amtsantritt machte Präsidentin Sirleaf für Soros und seinen Geschäftspartner Nathaniel Rothschild den Weg frei für die Übernahme wichtiger Gold- und Erzminen in Liberia. Eine ihrer ersten Amtshandlungen war die Einladung an AFRICOM, das neu geschaffene Africa Command des Pentagon, nach Liberia. Wie eine Untersuchung in Liberia ergab, bestand dessen Zweck darin, »George Soros‘ und Rothschilds Bergbaubetriebe in Westafrika zu schützen, statt Stabilität und Menschenrechte zu verteidigen.«

 

Das Ziel: Naftogaz

 

Aus dem Soros-Memo geht klar hervor, dass er das staatliche ukrainische Erdgas- und Energiemonopol Naftogaz im Visier hat. Er schreibt: »Den Kern der Wirtschaftsreformen bilden die Umstrukturierung von Naftogaz und die Einführung einer marktgerechten Preisgestaltung für alle Formen von Energie, die den versteckten Subventionen ein Ende setzt…«

 

Die Aufspaltung von Naftogaz in mehrere Firmen würde es Soros ermöglichen, einen der neuen Zweige unter Kontrolle zu bringen und im Wesentlichen dessen Gewinne zu privatisieren. Er hat bereits durchblicken lassen, dass er indirekt die US-Beraterfirma McKinsey einbezogen hat, die Naftogaz bei der »Big Bang«-Privatisierung beraten soll.

 

In einem früheren Brief vom Dezember 2014 an Präsident Poroschenko und Ministerpräsident Jazenjuk warb Soros offen für seine Schocktherapie: »Ich appelliere an Sie, sich hinter die Reformer in Ihrer Regierung zu stellen und eine Herangehensweise nach dem Muster eines ›Big Bang‹ zu unterstützen. Das bedeutet: Administrative Kontrollen würden aufgehoben, die Wirtschaft würde schnell statt schrittweise zu Marktpreisen übergehen… Naftogaz muss mit einem großen Knall umstrukturiert und die versteckten Subventionen müssen beendet werden…«

 

Der Strippenzieher?

 

Insgesamt enthüllen die drei gehackten Dokumente: Soros ist der Strippenzieher, der die meisten Fäden in Kiew in der Hand hält. Der ukrainische Zweig der Soros-Stiftung, die International Renaissance Foundation (IRF), ist seit 1989 in der Ukraine aktiv. Schon zwei Jahre vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion förderte sie ukrainische NGOs mit über 100 Millionen Dollar und schuf damit die Vorbedingungen für die 1991 erklärte Unabhängigkeit der Ukraine von Russland. Außerdem gab Soros zu, 2013/2014 die Demonstrationen auf dem Maidan-Platz finanziert zu haben, die die derzeitige Regierung an die Macht brachten.

 

Soros‘ Stiftungen waren bereits 2004 an der Orangenen Revolution beteiligt, die den korrupten, aber NATO-freundlichen Wiktor Juschtschenko ins Amt brachte. Juschtschenkos Frau war Amerikanerin und hatte für das State Department gearbeitet. Wenige Wochen nachdem es Soros‘ International Renaissance Foundation 2004 geschafft hatte, Juschtschenko zum Präsidenten der Ukraine zu machen, schrieb Michael McFaul einen Kommentar für die Washington Post. McFaul war Spezialist in der Organisation von Farbenrevolutionen; er wurde später US-Botschafter in Afrika. Er schrieb:

Hat sich Amerika in die inneren Angelegenheiten der Ukraine eingemischt? Ja. Die amerikanischen Einflussagenten würden ihre Tätigkeit mit anderen Worten beschreiben – Hilfe bei der Einführung der Demokratie, Förderung der Demokratie, Unterstützung der Zivilgesellschaft usw. –, aber ihre Arbeit, egal unter welchem Etikett, zielt darauf ab, den politischen Wandel in der Ukraine zu beeinflussen. Die US Agency for International Development und ein paar andere Stiftungen haben bestimmte US-Organisationen gesponsert, darunter das Freedom House, das International Republican Institute, das National Democratic Institute, das Solidarity Center, die Eurasia Foundation, Internews und einige andere, die der ukrainischen Zivilgesellschaft kleine Darlehen und technische Hilfe zukommen ließen. Gleiches taten die Europäische Union, einzelne europäische Länder und die Soros-finanzierte International Renaissance Foundation.

 

Soros formt die »neue Ukraine«

 

Jetzt zeigen die von CyberBerkut gehackten Papiere, dass Soros‘ IRF-Geld hinter der Schaffung eines National Reform Council (Rat für Nationale Reform) steht, eine Körperschaft, die per Dekret von Poroschenko gegründet wurde und es dem ukrainischen Präsidenten ermöglicht, Gesetze durchzubringen. Soros schreibt: »Der Rahmen, die verschiedenen Zweige der Regierung zusammenzuführen, ist ebenfalls gesetzt. Das National Reform Council (NRC) vereinigt die präsidentielle Verwaltung, das Kabinett, die Rada und deren Ausschüsse sowie die Zivilgesellschaft. Die International Renaissance Foundation, der ukrainische Ableger der Soros Foundations, war bislang der einzige finanzielle Unterstützer des NRC…«

Praktisch ist Soros‘ NRC das Instrument, mit dem der Präsident bei der Umsetzung von »Reformen« eine Parlamentsdebatte umgehen kann; oberste Priorität haben die Privatisierung von Naftogaz und eine drastische Erhöhung des Gaspreises für Industrie und Haushalte – die das bankrotte Land nur schwer stemmen kann.

 

In seinem Brief an Poroschenko und Jazenjuk verweist Soros darauf, dass er an der Auswahl der drei nicht-ukrainischen Minister – Finanzministerin Natalija Jaresko, Amerikanerin und ehemalige Angestellte des US-Außenministeriums, Wirtschaftsminister Aivaras Abromavičius aus Litauen und ein Gesundheitsminister aus Georgien – beteiligt war. In seinem Brief vom Dezember 2014 schreibt er unter Bezug auf seinen Vorschlag für eine »Big Bang«-Privatisierung von Naftogaz und die Erhöhung des Gaspreises: »Sie können sich glücklich schätzen, drei ›neu-ukrainische‹ Minister und mehrere Eingeborene (sic) ernannt zu haben, die diese Herangehensweise unterstützen.«

 

An anderer Stelle spricht Soros davon, innerhalb der EU den Eindruck zu erwecken, als räume die Jazenjuk-Regierung mit der Korruption auf, die seit 1991 unter jeder Regierung in Kiew grassiert. Die temporäre Illusion einer Reform werde die EU überzeugen, den Investitionssicherungsfonds von jährlich elf Milliarden Euro bereitzustellen. In seiner Schrift vom März 2015 heißt es: »Es ist wichtig, dass die Regierung in den nächsten drei Monaten eine sichtbare Demonstration (sic) schafft, um das an vielen Stellen vorherrschende Bild der Ukraine als völlig korruptes Land zu verändern.« Das werde die EU überzeugen, den Elf-Milliarden-Fonds zu gründen.

 

Während er schreibt, es sei wichtig, die Ukraine als Land darzustellen, das nicht korrupt ist, zeigt er keine Skrupel, wenn Transparenz und ordnungsgemäße Verfahren seinen Plan blockieren. Bezüglich seiner Vorschläge einer Reform der ukrainischen Verfassung, die eine Privatisierung und andere Soros-freundliche Veränderungen ermöglichen soll, klagt er: »Der Prozess wird durch das Beharren der neugewählten Rada auf ordnungsgemäße Verfahren und völlige Transparenz gebremst.« Er erweckt den Eindruck, durch seine Initiativen diese »sichtbare Demonstration« schaffen zu wollen, beispielsweise durch Einsatz des Soros-finanzierten National Reform Council.

 

Außerdem nutzt er seine neue Denkfabrik European Council on Foreign Relations zur Lobbyarbeit für seine Ukraine-Strategie – wobei Mitglieder wie Alexander Graf Lambsdorff, Joschka Fischer oder Karl-Theodor zu Guttenberg, gar nicht zu reden vom früheren EZB-Chef Jean-Claude Trichet, zweifellos eine subtile Rolle spielen.

 

George Soros, mittlerweile 84 Jahre alt, wurde in Ungarn als Jude geboren, sein ursprünglicher Name lautete » György Schwartz«. Er brüstete sich einst in einem Fernsehinterview, er habe als Jugendlicher während des Krieges mit gefälschten Papieren dem Horty-Regime geholfen, den Besitz anderer ungarischer Juden, die in die Todeslager der Nazis deportiert wurden, zu beschlagnahmen. Soros zum Moderator: »Es ergab keinen Sinn, dass ich nicht da sein sollte, denn das war – tatsächlich ist es auf lustige Weise genauso wie bei den Märkten – wenn ich nicht da wäre – natürlich, dann hätte ich es nicht getan, aber jemand anders sehr wohl.«

 

Dieselbe Moral steht offenbar hinter Soros‘ heutigen Aktivitäten in der Ukraine. Es scheint ihn wieder nicht zu interessieren, dass die ukrainische Regierung, die er im Februar 2014 mit dem US-Putsch ans Ruder zu bringen half, von ausgesprochenen Antisemiten und selbsternannten Neonazis aus der Swoboda-Partei und dem Rechten Sektor durchsetzt ist. George Soros fühlt sich eindeutig der »öffentlich-privaten Partnerschaft« verpflichtet. Nur wird hier die Öffentlichkeit abgezockt, um private Investoren wie George Soros und Freunde zu bereichern. Zynisch unterzeichnet Soros sein Memo zur Ukraine-Strategie mit »George Soros – ein selbsternannter Verfechter der neuen Ukraine, 12. März 2015«.

 

 

 

 

 

.

Leser-Kommentare (19) zu diesem Artikel

17.06.2015 | 09:18

Marty

jede noch so soziale Regierungsform hat ihren Fallstrick,,,,, Die KORRUPTION ,,, und die blüht prächtig und wird niemals untergehen,,,,


13.06.2015 | 11:45

edmundotto

@willywinzig, wie es Jugoslawien ergangen ist, erging und ergeht es jedem Land, das sich der "Plünder-Politik" der Cowboys widersetzt. Sollten dennoch vereinzelt Länder dem "Raubtier-Kapitalismus" widerstehen, werden sie uns als "Schurkenstaaten" per Medien präsentiert. Sollten diese Länder über A-Waffen verfügen, wird ein Embargo verhängt, um einen wirtschaftlichen Zusammenbruch zu bewirken. Was seinerzeit in Jugoslawien passierte, war ebenso ein...

@willywinzig, wie es Jugoslawien ergangen ist, erging und ergeht es jedem Land, das sich der "Plünder-Politik" der Cowboys widersetzt. Sollten dennoch vereinzelt Länder dem "Raubtier-Kapitalismus" widerstehen, werden sie uns als "Schurkenstaaten" per Medien präsentiert. Sollten diese Länder über A-Waffen verfügen, wird ein Embargo verhängt, um einen wirtschaftlichen Zusammenbruch zu bewirken. Was seinerzeit in Jugoslawien passierte, war ebenso ein Bruch des Völkerrechts wie der 2. Irakkrieg. Die Initiatoren dieser Menschenrechtsschweinereien prangern jetzt Putin wegen der Krim-Annektion an und nichts und niemand ist willens, sich dem weiteren Treiben entgegen zu stellen. Die medienmanipulierte Öffentlichkeit wagt nicht einmal, die Geschehnisse zu hinterfragen, wo alles doch schon so offensichtlich abläuft. In der Ukraine gärt es weiterhin und mich würde es nicht verwundern, wenn daraus noch ein großer Konflikt wird.


12.06.2015 | 22:02

Dude

Was haben Soros, Clark, Jazeniuk und Poroschenko gemeinsam? Richtig ...


12.06.2015 | 18:17

willy_winzig

Das alles ist doch schon länger bekannt. Genauso ist man doch bei der Bombardierung Jugoslawiens 1999 vorgegangen! In Ihren Buch Die Schock-Strategie schreibt Naomi klein dazu folgendes: " Das ein Nichtbeitritt zum Washingtoner Konsens als Rechtfertigung für eine ausländische Invasion herhalten könnte, mag abwegig erscheinen, aber es gab einen Präzedenzfall. Als die Nato 1999 Belgrad bombardierte, dienten als offizielle Rechtfertigung Slobodan Milosevics ungeheure...

Das alles ist doch schon länger bekannt. Genauso ist man doch bei der Bombardierung Jugoslawiens 1999 vorgegangen! In Ihren Buch Die Schock-Strategie schreibt Naomi klein dazu folgendes:
" Das ein Nichtbeitritt zum Washingtoner Konsens als Rechtfertigung für eine ausländische Invasion herhalten könnte, mag abwegig erscheinen, aber es gab einen Präzedenzfall. Als die Nato 1999 Belgrad bombardierte, dienten als offizielle Rechtfertigung Slobodan Milosevics ungeheure Menschenrechtsverletzungen, die alle Welt empörten. Doch wie Strobe Talbott, stellvertretener Auenminister der Regierung Clinton und amerikanischer Leiter der Verhandlungen während des Kosovo-Krieges, Jahre nach dem Krieg einräumte, gab es auch eine erheblich weniger idealische Erklärung "Während andere Länder überall in der Region ihre Volkswirtschaften zu reformieren, ethnische Spannungen abbauen und Zivilgesellschaften zu stärken versuchten, schien Belgrad Freude daran zu haben, beständig in die entgegengesetzte Richtung zu gehen. Kein Wunder, dass die Nato und Jugoslawien schließlich auf Konfrontationskurs gingen. Der Wiederstand Jugoslawiens gegen den umfassenden Trend zu politischen und wirtschaftlichen Reformen -und nicht die Bitte der Kosovo-Albaner - bieten die beste Erklärung für den Krieg der Nato.". Die in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommenen Enthüllung finden sich in dem 2005 erschienenen Buch Collision Course: Nato, and Kosovo, das von Talbotts Pressespreche John Norris verfasst wurde. Soweit Naomi Klein in ihrem Buch Schock-Strategie vom 2007. auf Seite 457 und 458 Bemerkung.
Merke: Die wahren Profiteure eines Krieges sin nie auf den Schlachtfeldern zu sehen!
Und das war schon immer so!!!


12.06.2015 | 14:11

Tafelrunde

Ich sage immer. Erst wenn die Elite weg ist, wird es auf der Welt Frieden geben.


12.06.2015 | 08:49

Elisa

Soros gehört zu den Machtjuden, denen jedes Mittel, jede Eigenheit und jeder Schwachpunkt einer Gruppe oder eines Menschen recht ist einzusetzen, um das eigene Vermögen weiter wachsen zu lassen und den religiös verinnerlichten Machtwahn ausleben zu können. In intriganter und verlogener Art nützt er auch die Eigenheiten der eigenen Gruppe - der Juden - aus (als Opfer, Verfolgte, Diskriminierte usw.), aber auch der Amerikaner, um sich seine vermögensvermehrenden Vorteile zu...

Soros gehört zu den Machtjuden, denen jedes Mittel, jede Eigenheit und jeder Schwachpunkt einer Gruppe oder eines Menschen recht ist einzusetzen, um das eigene Vermögen weiter wachsen zu lassen und den religiös verinnerlichten Machtwahn ausleben zu können. In intriganter und verlogener Art nützt er auch die Eigenheiten der eigenen Gruppe - der Juden - aus (als Opfer, Verfolgte, Diskriminierte usw.), aber auch der Amerikaner, um sich seine vermögensvermehrenden Vorteile zu sichern. Dass er dabei auch mit den berüchtigten Erzfeinden der Juden, den Faschisten, kollaboriert und konspiriert sowie mittels medialer Lügentiraden die Menschen hinters Licht führt, geniert ihn überhaupt nicht.

Es bedarf schon einer skrupellosen Anmassung dieses Mannes, sich auch noch als Philanthrop zu bezeichnen, dem ja als typische Charakteristik ein menschenfreundliches Denken und Verhalten zuordnet wird. Im Gedenken an all die Menschen, die aufgrund Soros´ Machenschaften in existenzielle Not geraten sind oder ihr Leben lassen mussten, ist der Herr nichts anderes als ein machtgieriger Heuchler. Entsprechend ist des Herrn Philanthropie auf rein materielle und egozentrische Aspekte beschränkt, indem er private und (fremd-)staatliche finanzielle Mittel für Zwecke und Ziele seiner eigenen Person und seiner verschwindend kleinen Zugehörigkeitsgruppe - den Machtjuden - eingesetzt wissen will. Die USA als Machtstaat ist ihm dabei solange dienlich, wie das eben möglich ist. Keine Angst, dieser Herr kann jederzeit - wenn es um einträgliche vorteilhafte Geschäfte und Machtgewinn geht - sein Domizil und seinen temporären Herrn wie ein beziehungsloser Hund wechseln. Einfach Widerlich!!!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

George Soros‘ lächerlicher Auftritt in München

F. William Engdahl

Manchmal höre ich Kommentare von Vertretern des öffentlichen Lebens, die so lächerlich sind, dass sie nicht ungehört verhallen sollten. Das gilt für die Bemerkungen eines Mannes, mit dessen juristischer Spitzfindigkeit ich vor einigen Jahren persönlich vor einem Hamburger Gericht konfrontiert war (und sie gut überstanden habe, vielen Dank). Ich  mehr …

Soros bläst die Kriegsfanfare

Wolfgang Effenberger

Schon zu Beginn des neuen Jahres klärte die Investor-Legende George Soros die amerikanische Bevölkerung in Sachen EU, Ukraine und Russland auf. Unter dem Titel »Europe at War« schrieb Soros, dass sich die EU de facto im Krieg gegen Russland befinde und entsprechend handeln müsse. Somit müsse die Sparpolitik aufhören und die Aufrüstung Priorität  mehr …

Soros als Kiews Zentralbanker und lächerliche US-Gesetze

F. William Engdahl

Wenn in den Medien zirkulierende Gerüchte zutreffen – und das kann leider nicht ausgeschlossen werden –, wird der US-Milliardär, Hedgefonds-Spekulant und Philosoph George Soros zum neuen Chef der Ukrainischen Nationalbank in Kiew. Soros, der mit seinen 84 Jahren abgespannt wirkt, ist immer noch aktiv dabei, die russische Wirtschaft zu schwächen,  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Islam-Propaganda Marsch! So kuscht die Bundeswehr vor Muslimen

Udo Ulfkotte

Nicht nur Politik und Medien unterwerfen sich in vorauseilendem Gehorsam der schleichenden Islamisierung. Auch in unseren wichtigsten Institutionen ist der Werteverfall nicht mehr zu übersehen. Bei der Bundeswehr hat das Folgen, die man den Steuerzahlern lieber verschweigt.  mehr …

Die 63. Bilderberg-Konferenz: Erste Eindrücke vom österreichischen Olymp

Andreas von Rétyi

Die Bilderberg-Tagung hat heute offiziell begonnen. Das Interalpen Hotel Tyrol wurde mittlerweile in eine Bergfestung umfunktioniert, weiträumig abgesperrt und von einem umfangreichen Überwachungsnetz umgeben. Einige persönliche Eindrücke belegen bereits, dass diesem Treffen ein besonderer Status der Geheimniskrämerei zukommt. Kopp-Autor Andreas  mehr …

Politikposse in Hamburg: AfD-Politiker zu hart für die Härtefallkommission

Torben Grombery

Die Härtefallkommission der Bürgerschaft in Hamburg entscheidet unter anderem darüber, ob ausreisepflichtige Ausländer tatsächlich abgeschoben werden. Ein AfD-Politiker, der von den Qualitätsmedien regelmäßig als »Hardliner in Sachen innerer Sicherheit« verunglimpft wird, ist in dem sensiblen Gremium unerwünscht und wurde schon zum vierten Mal mit  mehr …

George Soros‘ lächerlicher Auftritt in München

F. William Engdahl

Manchmal höre ich Kommentare von Vertretern des öffentlichen Lebens, die so lächerlich sind, dass sie nicht ungehört verhallen sollten. Das gilt für die Bemerkungen eines Mannes, mit dessen juristischer Spitzfindigkeit ich vor einigen Jahren persönlich vor einem Hamburger Gericht konfrontiert war (und sie gut überstanden habe, vielen Dank). Ich  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.