Monday, 25. July 2016
20.07.2015
 
 

Griechenland-»Rettung« – schlimmer als der Dawes-Plan nach dem Ersten Weltkrieg

F. William Engdahl

So viel ist inzwischen klar: Die vor allem von der Merkel-Koalition in Berlin durchgesetzte Einigung, die Griechenland mit williger Komplizenschaft von Premierminister Tsipras aufgedrückt wurde, ist nicht nur zum Scheitern vorprogrammiert, sondern wird voraussichtlich auch einen Tsunami von Folgen nach sich ziehen. Dieser wird mit einiger Sicherheit das chaotische Auseinanderbrechen des Europäischen Währungssystems und dessen Euro einläuten.

 

Ebenso deutlich zeigt sich der Zusammenprall geopolitischer Interessen zwischen Washington, Frankreich und dem IWF auf der einen Seite und Deutschland mit Unterstützung des kleinen Landes Finnland auf der anderen. Wer auch nur die simpelsten historischen Fakten aus der Geschichte kennt, sieht die grausame Ironie, dass Deutschland dem »besiegten« Griechenland Bedingungen auferlegt, die schlimmer sind als die Reparationsforderungen von Versailles nach dem Ersten Weltkrieg unter dem so genannten Dawes-Plan von 1924.

 

Die Konditionen der Einigung kommen einem offenen Diebstahl der wertvollsten staatlichen Vermögenswerte Griechenlands durch eine staatliche deutsche Bank, die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), gleich. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung hat die griechische Regierung der deutschen Forderung nachgegeben, der KfW das Eigentum an staatlichen Besitztümern wie Häfen, Flughäfen oder Autobahnen zu übertragen. Eingeschlossen sind zweifellos auch die Rechte auf Offshore-Lagerstätten von Erdöl und Erdgas, die auf einen Wert von mehreren Hundert Milliarden Euro geschätzt werden. Sie werden durch eine Instanz privatisiert, die faktisch der KfW gehört. Mit dem Geld sollen die EU-Kredite an Griechenland zurückgezahlt werden, die zum größten Teil in Hilfen für französische und deutsche Banken geflossen sind.

 

Der Fonds, der dem Modell des Treuhandfonds für Ostdeutschland nachgebildet ist, mit dem die ehemals kommunistische Deutsche Demokratische Republik nach der Wiedervereinigung im November 1989 ihrer Vermögenswerte beraubt wurde, wird seinen Sitz in Athen haben, doch die griechischen Mitarbeiter werden von relevanten Stellen in der EU beaufsichtigt und an der Spitze offenbar von der Frankfurter Kreditanstalt für Wiederaufbau kontrolliert.

 

Es war Wolfgang Schäuble, damals deutscher Innenminister, der die Bedingungen für die Wiedervereinigung Ostdeutschlands mit Westdeutschland aushandelte. In dem Zusammenhang wurde die Treuhand eingerichtet, die alle staatlichen Vermögenswerte der DDR übernahm, um sie für eine Privatisierung vorzubereiten. Nach der Ermordung Alfred Herrhausens – Chef der Deutschen Bank und einer der wichtigsten Berater von Bundeskanzler Helmut Kohl –, der sich für einen weitgehenden Schuldenerlass für ehemals kommunistische Länder wie Polen und den Bau einer Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnverbindung von Berlin nach Moskau eingesetzt hatte, wurde auch Detlev Rohwedder, der erste Chef der Treuhand, von professionellen Terroristen ermordet; die Täter wurden seltsamerweise nie gefasst. Rohwedders Nachfolgerin bei der Treuhand, Birgit Breuel, Tochter eines prominenten deutschen Privatbankers, war regelmäßiger Gast der Bilderberger-Treffen. Sie schaffte es, das Industrieland Ostdeutschland in ein Ödland von Deindustrialisierung und Tourismus zu verwandeln.

 

Hier ist auch eine historische Fußnote darüber angebracht, wie seriös es ist, die KfW als »Hüterin« griechischer Staatsbesitztümer einzusetzen. Es war die KfW, die über ihre damalige Tochterbank, die Düsseldorfer IKB, im Juli 2007 die Panik ins Rollen brachte, die man später »amerikanische Immobilienkrise« nannte. Die IKB hatte auf dem US-Immobilienmarkt für Milliarden Dollar riskante Anleihen gekauft, die ihr von Goldman Sachs, der Deutschen Bank und anderen Wall-Street-Firmen angeboten wurden. Als größter Aktionär der IKB übernahm die KfW die Verantwortung; der Chef der KfW musste unter dem Vorwurf, das Risiko für die Bank falsch eingeschätzt zu haben, seinen Hut nehmen. Heute ist Finanzminister Schäuble Vorsitzender der Kreditanstalt für Wiederaufbau.

 

Ein griechischer Dawes-Plan

 

Der Vergleich mit der deutschen Treuhand in den 1990er Jahren ist zwar zutreffend, es gibt aber noch ein prägnanteres und genaueres Modell, nämlich den von den USA ausgeheckten Dawes-Plan von 1924.

 

Der Versailler Vertrag, der Deutschland 1919 auferlegt wurde, enthält den berüchtigten Artikel 231, die Kriegsschuld-Klausel. Er erklärte Deutschland und seine Verbündeten zu Alleinschuldigen für den Ersten Weltkrieg und alle angerichteten Schäden. Die Hyperinflation von Weimardeutschland 1922-1923, die durch die französische Besetzung des Ruhrgebiets, des industriellen Herzstücks Deutschlands, ausgelöst worden war, wurde im April 1924 beendet, als Montagu Norman von der Bank of England und die J.P. Morgan Bank aus New York den deutschen Bankier Hjalmar Schacht unter verdächtigen Umständen zum Chef der Deutschen Reichsbank machten.

 

Mit ihrem Mann Schacht an der Spitze der deutschen Nationalbank unterbreitete J.P. Morgan einen neuen Plan zur Eintreibung der deutschen Kriegsreparationen. Der französische Versuch, sie mit Waffengewalt einzutreiben, war kläglich gescheitert.

 

Die Reparationen sollten dem Buchstaben nach an die alliierten Siegermächte Großbritannien und Frankreich gezahlt werden. Großbritannien und Frankreich würden diese Reparationszahlungen dann an die US-Regierung weiterleiten. J.P. Morgan & Co. hatten vor 1917, als die Vereinigten Staaten offiziell neutral waren, illegal Kredite für den Kauf von Munition in den USA gewährt. Der neue Plan zur Schuldeneintreibung wurde von einem der Morgan-Gruppe nahestehenden amerikanischen Banker, General Charles G. Dawes, entworfen, der im Alliierten Reparationsausschuss saß.

 

Gemäß dem Dawes-Plan sollten die französischen Truppen das Ruhrgebiet umgehend räumen. Deutschland sollte im ersten Jahr eine Milliarde Reichsmark bezahlen, die Summe sollte auf 2,5 Milliarden jährlich steigen. Die Deutsche Reichsbank, damals eine staatliche Bank, wurde gezwungenermaßen zu einer privaten unabhängigen Zentralbank, die faktisch vom House of Morgan kontrolliert wurde. Als Gegenleistung für ein 100-Milliarden-Dollar-Darlehen eines Konsortiums aus Wall-Street-Banken unter Führung von J.P. Morgan sollte Deutschland seine Steuereinnahmen unter die direkte Kontrolle einer amerikanischen Einrichtung in Berlin stellen.

 

1919 in Versailles hatten die alliierten Sieger Deutschland systematisch seiner wichtigsten wirtschaftlichen Ressourcen beraubt. Alle wertvollen Kolonien, insbesondere Tanganjika und Deutsch-Südwestafrika, gingen an Großbritannien. Die zukunftsträchtigen Märkte des Osmanischen Reiches, die durch den Ausbau der Bagdad-Bahn erschlossen worden waren, und die von der Deutschen Bank gehaltenen Rechte an der Turkish Petroleum Company waren dahin.

 

Deutschland selbst hatte die wertvollste Quelle von Eisenerz für seine Stahlindustrie verloren: Elsass-Lothringen und den Osten, einschließlich Schlesiens, mit seinen reichen Erzvorkommen und landwirtschaftlichen Ressourcen. Konkret hatte Deutschland als Folge von Versailles 75 Prozent seiner Eisenerzlager, 68 Prozent seiner Zinkerze und 26 Prozent seiner Kohlevorräte verloren. Die elsässische Textilindustrie und Kali-Bergwerke waren dahin. Die gesamte Handelsflotte, ein Fünftel der Binnenschleppkähne, ein Viertel der Fischereiflotte, 5000 Lokomotiven, 150 000 Eisenbahnwaggons und 5000 Lastwagen mussten an die Alliierten übergeben werden.

 

All das wurde als Teil einer noch nicht definierten Einziehung deutscher Kriegs-»Reparationen« gerechtfertigt. 1921 setzte der Reparationsausschuss der Alliierten in dem so genannten Londoner Ultimatum die Gesamtschulden Deutschlands an die Alliierten auf die unbezahlbare Summe von 132 Milliarden Goldmark fest. Über das House of Morgan organisierten Washington und die Wall Street den Dawes-Plan, um die deutschen Steuereinnahmen einzuziehen und damit weiterhin ihr Pfund Fleisch für Deutschlands »alleinige Kriegsschuld« zu kassieren.

 

Entsprechend dem Dawes-Plan zahlte Deutschland fünf Jahre lang, bis 1929. Ende jenes Jahres waren die Schulden dann höher als zu Anfang. Es war ein Plan für organisierte Plünderei und Schulden-Vasallentum der von J.P. Morgan in New York dominierten internationalen Banken. Spezielle Fonds in Deutschland gaben Garantien für Reparationszahlungen ab. S. Parker Gilbert, Partner von J.P. Morgan, richtete sich als Hauptbevollmächtigter ein Büro in Berlin ein, um die Schulden für die amerikanischen Banken einzutreiben. Mit einem Risiko, das gegen null ging, begannen die New Yorker Banken ein lukratives Leihgeschäft an Deutschland mit Geld, das ihnen in Form der Reparationszahlungen plus Provision und Zinsen zugeflossen war. Auf diese Weise baute sich eine riesige internationale Schuldenpyramide auf, mit den New Yorker Banken an der Spitze.

 

Zwischen 1924 und 1931 bezahlte Deutschland 10,5 Milliarden Mark an Reparationen, nahm aber gleichzeitig im Ausland Kredite über 18,6 Milliarden Mark auf. Die Erholung Deutschlands nach 1923 unter der leitenden Hand Montagu Normans und seines Kollegen bei der Reichsbank, Hjalmar Schacht, stand unter dem Zeichen der Kreditaufnahme beim Haus Morgan und an der Wall Street. Es war ähnlich wie bei der wilden Kreditaufnahme in Griechenland, als die Griechen nach dem Beitritt zur Euro-Zone mit »billigen« Krediten französischer und deutscher Banken dazu verleitet wurden, Häuser und neue Autos zu kaufen. Als der Zufluss billiger Kredite aus dem Ausland stoppte, stürzte das Kartenhaus ein.

 

Die Lehren aus der Geschichte werden vergessen

 

Im Fall Griechenland folgt Deutschland – unter klarer Mitwirkung von Ministerpräsident Tsipras, Finanzminister Varoufakis und jetzt Efklidis Tsakalotos – mit grausamer Ironie demselben Modell, das dem geschlagenen Deutschland in den 1920er Jahren auferlegt wurde. Heute verhängt Deutschland unmögliche Rückzahlungsbedingungen über Griechenland für Schulden, die wenig mit den Griechen oder ihrer Regierung, aber viel mit den Exzessen französischer und anderer Banken in der EU und an der Wall Street in den Jahren des billigen Geldes zu tun haben.

 

Jetzt, wo die Euro-Zone von einer Schockwelle erfasst wird, hat Berlin eine Kettenreaktion in Gang gesetzt. In vielerlei Hinsicht ähnelt sie der rachebesessenen französischen Regierung im Mai 1931, als diese bewusst die Wiener Creditanstalt zerschlug, um Deutschland für den Aufbau einer Handelsallianz mit Österreich zu bestrafen. Diese Aktion startete eine Kettenreaktion, die das deutsche Bankensystem zum Einsturz brachte und eine Wirtschaftskrise auslöste, die dem Kandidaten der NSDAP, Adolf Hitler, mit Unterstützung der ultrakonservativen katholischen Zentrumspartei unter Führung Kanzlers Franz von Papen, 1933 den Weg zur Kanzlerschaft ebnete.

 

»Tar Baby«

 

Ein Land und ein Volk zu zwingen, überhaupt Schuld zu übernehmen, geschweige denn die alleinige Schuld für die griechische Schuldenkrise, stellt einen vorprogrammierten Plan für politischen und wirtschaftlichen Selbstmord dar. Möglicherweise hat die deutsche Regierung mit ihrem Beharren auf der strikten Forderung an Griechenland, unbezahlbare Schulden zurückzuzahlen, den Selbstmord der Europäischen Wirtschaftsunion eingeleitet. Mit Sicherheit können sich in Washington und an der Wall Street viele ein Lächeln nicht verkneifen.

 

Dass der Euro den Dollar als Weltreservewährung verdrängen könnte – die wichtigste Säule für Amerikas Vormachtstellung, die es ermöglicht, Kriege und Farbenrevolutionen mit dem Geld anderer Länder zu finanzieren – ist heute eher unwahrscheinlich, da die Euro-Zone in einem »Tar-Baby«-Morast gegenseitiger Schuldzuweisung und zunehmender Wirtschaftsmisere in der EU versinkt.

 

Joel Chandler Harris, Autor der ursprünglichen Geschichte über das Teerbaby in seinen Erzählungen von Onkel Remus, würde heute sofort erkennen, dass Bruder Fuchs – Christine Lagarde und das US-Finanzministerium in ihrem Rücken – Bruder Kaninchen dazu verleitet hat, ihr Teerbaby, Griechenland, zu hauen, weil es ihn nicht genügend »achtet«. Jetzt klebt Bruder Kaninchen an dem Teer fest. Passend dazu veröffentlichte Lagardes IWF einen vertraulichen Bericht vom 14. Juli (französischer Nationalfeiertag), nachdem die Berliner Einigung mit Griechenland dem griechischen Parlament aufgezwungen wurde.

 

In dem IWF-Dokument heißt es, Griechenlands Schulden könnten nur tragbar gemacht werden durch Schuldenerleichterungen, die weiter gingen, als Europa bisher in Erwägung gezogen habe. Der IWF, neben Europäischer Zentralbank und EU-Kommission Mitglied der Troika, könnte die erste Institution sein, die »aussteigt« (»exits«), das heißt sich von Griechenland und der Troika abwendet. Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble hat die Teilnahme des IWF am Griechenland-Deal für unabdingbar erklärt. Entsprechend seinen eigenen Bestimmungen darf der IWF nicht an einem Bailout mitwirken, wenn die Verschuldung eines Landes als untragbar eingeschätzt wird und keine Aussicht besteht, zur Finanzierung an den privaten Anleihemarkt zurückzukehren.

 

Die menschliche Tragödie Griechenlands wirkt immer mehr wie eine Bühne für einen hässlichen Machtkamp zwischen Deutschland auf der einen und Frankreich zusammen mit dem von einer Französin geleiteten IWF und dem US-Finanzministerium auf der anderen Seite. Spielt Wolfgang Schäuble vielleicht sogar gegen die eigene Kanzlerin ein kompliziertes Spiel, um einen Grexit zu erzwingen und dem Euro zu retten, indem er Griechenland unmögliche Forderungen stellt, die das Land zum Ausstieg zwingen? Wenn ja, dient er damit der falschen Sache.

 

 

 

 

.

Leser-Kommentare (54) zu diesem Artikel

23.07.2015 | 18:27

armer hund

was ist der unterschied zwischen einem schwarzen loch und Griechenland? keiner. das schwarze Loch verschlingt sinnlos riesige mengen Materie,, Griechenland verschlingt sinnlos riesige Mengen an Euromilliarden.


23.07.2015 | 03:40

ctzn5

die wahren gründe für die ermordung Herrhausens und die "biografie" der Frau Breuel waren mir bis dato unbekannt - F.William Engdahl, wie ich ihn kenne und liebe!


22.07.2015 | 06:47

hansk89

Hooton-, Morgenthau- und Kaufman-Plan für ganz Europa!


22.07.2015 | 00:35

Holger

Zum Jahresanfang 2015 hat Varoufakis mit Stuart Holland und James K. Galbraith den Text Bescheidener Vorschlag zur Lösung der Eurokrise vorgelegt. Es geht unter anderem um eine Rekapitalisierung unterfinanzierter Banken durch die EU-Finanzierungsinstitution ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus), die im Gegenzug dann Anteile der Institute übernehmen würde, um begrenzte Umschuldung, um ein Investitionsprogramm und um ein Notprogramm für soziale Solidarität: absolut...

Zum Jahresanfang 2015 hat Varoufakis mit Stuart Holland und James K. Galbraith den Text Bescheidener Vorschlag zur Lösung der Eurokrise vorgelegt. Es geht unter anderem um eine Rekapitalisierung unterfinanzierter Banken durch die EU-Finanzierungsinstitution ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus), die im Gegenzug dann Anteile der Institute übernehmen würde, um begrenzte Umschuldung, um ein Investitionsprogramm und um ein Notprogramm für soziale Solidarität: absolut kapitalismuskonforme und realitätsfähige Ideen, bei deren Entwurf strengstens darauf geachtet wurde, weder aktuelle EU-Regelwerke zu verletzen noch dem hiesigen Steuerzahler zusätzliche Lasten zuzumuten. Auch wenn außerhalb von Merkels und Schäubles Gefolge alle Welt weiß, dass das aktuelle deutsche Austeritätsdiktat die Krise verschärft, hatten diese Vorschläge hierzulande nicht die geringste Chance auf Gehör. Anders als die USA nach Bretton Woods und während der Defizitphase bis 2008 spielt Deutschland auf europäischer Ebene den Hegemon, der nur nimmt und jenes Prinzip, das auf Amerikanisch Win-win heißt, keineswegs zu verinnerlichen gedenkt. Nachdem die vergebenen Kredite längst als profiterzeugende Nachfrage zurück ins Geberland geflossen und mittlerweile fast komplett verstaatlicht sind, nutzt die Berliner Politik sie als Druckmittel, um totale Herrschaft und allseitige soziale Repression zu etablieren. Varoufakis hat mit Blick auf die europäisch beflaggte, aber im urdeutschen Auftrag reisende Troika zu Recht von einem »Kolonialregime« gesprochen; seine Vorschläge zur Lösung der Eurokrise zielen nicht zufällig vor allem explizit darauf, »die nationale Souveränität der Mitgliedstaaten« gegen die Ambitionen eines von Berlin gesteuerten Feudalreichs wiederherzustellen. Wahrheitskommission für die Staatsverschuldung Sonderkommission des griechischen Parlaments Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse vom 17. Juni 2015 http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=2186 Zeit-Fragen > 2015 > Nr. 18, 7. Juli 2015 > «Was wir in der Eurozone heute sehen, ist die Antithese zur Demokratie» «Was wir in der Eurozone heute sehen, ist die Antithese zur Demokratie» von Joseph Stiglitz* http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=2185# Griechenland, Deutschland und die Eurozone Rede von Prof. Dr. Yanis Varoufakis, Finanzminister Griechenlands, bei der Hans-Böckler-Stiftung in Berlin (8. Juni 2015) http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=2176 Für ein Trennbanksystem und Glass Steagall! http://www.bueso.de EIR NEWS Forum für ein neues Paradigma Schiller-Institut | A New Paradigm for the Survival of ... newparadigm.schillerinstitute.com/de/ AIIB und BRICS-Entwicklungsbank: ein neues Paradigma ... www.bueso.de/node/7967 31.03.2015 - Anfang Juli wird das erste Parlamentarierforum der BRICS in Moskau stattfinden. Ist die Europäische Union gescheitert? www.europaeische-union-eu.de/ Das Kapital www.das-kapital.eu/manfred-mueller.html Dienstag, 30. April 2013 Wir brauchen wieder ein europäisches Währungssystem EIN DISKUSSIONSBEITRAG VON OSKAR LAFONTAINE http://www.oskar-lafontaine.de/links-wirkt/details/f/1/t/wir-brauchen-wieder-ein-europaeisches-waehrungssystem/


21.07.2015 | 20:02

Vishnu

@Sandra Laß Dich bitte nicht vom rechtsradikalen user Wetekamp anmachen. Das lohnt nicht! Hier ist z. B. ein Kommentar von diesem: http://julius-hensel.com/2015/07/kleine-zusammenfassung/#comment-471394 - mit dem Geistesblitz: "Übrigens Einstein war kein Deutscher, sondern Jude."


21.07.2015 | 15:24

Sandra (CH)

@ Wetekamp, noch gehören die Schulden der verschuldeten Länder Europas den jeweiligen Ländern. Sollten diese aber ihre Schulden nicht zurückzahlen können und das wird mal mit Sicherheit bei Griechenland so sein, gehören diese euch. Na dann lieber Schokolade, Uhren und Käse, was in Deutschland ja auch sehr beliebt ist. Nun, in dieser hinsicht wisst ihr wenigstens was gut ist. Über unser Land scheinst du nicht wirklich bescheid zu wissen. Macht nichts, das bedeuted das du noch nie...

@ Wetekamp, noch gehören die Schulden der verschuldeten Länder Europas den jeweiligen Ländern. Sollten diese aber ihre Schulden nicht zurückzahlen können und das wird mal mit Sicherheit bei Griechenland so sein, gehören diese euch. Na dann lieber Schokolade, Uhren und Käse, was in Deutschland ja auch sehr beliebt ist. Nun, in dieser hinsicht wisst ihr wenigstens was gut ist. Über unser Land scheinst du nicht wirklich bescheid zu wissen. Macht nichts, das bedeuted das du noch nie hier warst. Auch gut.

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Griechische Schuld und die Perfidie der Syriza

F. William Engdahl

In der derzeitigen gefährlichen Phase der Krise um Griechenland und der Knebelforderungen der Troika wird eines deutlich: Es wäre nie so weit gekommen, wenn sich die Griechen nicht schuldig an der Verschuldung ihres Landes gefühlt hätten. Als Konsequenz dieses Schuldgefühls seit Beginn der Krise im Oktober 2009 wandelt sich die Lage rapide zu  mehr …

Was stinkt an Varoufakis und dem ganzen Griechenland-Schlamassel?

F. William Engdahl

Irgendetwas stinkt am griechischen Finanzminister und dem ganzen Griechenland-Schlamassel, der sich seit der Wahl der nominell pro-griechischen Syriza-Partei im Januar entwickelt hat. Ich komme zögerlich zu dem Schluss, dass Varoufakis keinesfalls der Champion der unglücklichen Griechen, sondern vielmehr Teil eines viel größeren und sehr  mehr …

Eine kurze Geschichte der Korruption – Wenn Milliardäre Politik machen

F. William Engdahl

Es kommt selten vor, dass die Welt einen Blick in die korrupte Welt der westlichen Oligarchen und der offenen Manipulation werfen kann, mit der sie ihr Vermögen auf Kosten des Gemeinwohls mehren. Das Folgende stammt aus der Korrespondenz des in Ungarn geborenen amerikanischen Milliardärs und Spekulanten George Soros. Die Hackergruppe CyberBerkut  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Die wirklichen Gründe für das Iran-Abkommen

Dr. Paul Craig Roberts

Der amerikanische Präsident Barack Obama wird wegen der Einigung im Streit um das iranische Atomprogramm als »Mann des Friedens« gepriesen. Einige fragen sich nun, ob Obama auch den nächsten logischen Schritt unternehmen wird, um die amerikanisch-russischen Beziehungen wieder zu normalisieren und die verhärteten Fronten im Ukraine-Konflikt  mehr …

Luckes ALFA-Partei: Wir sind die guten Rechten

Markus Gärtner

Der ehemalige AfD-Chef Bernd Lucke hat am Sonntag eine neue Partei gegründet. Sie heißt ALFA. Das steht für »Allianz für Fortschritt und Aufbruch«. ALFA versucht, unter strikter Abgrenzung die Lücke zwischen der AfD und der Union zu füllen. Bei der AfD wittert man einen Dolchstoß der getürmten Liberal-Konservativen. Von den Kartell-Parteien in  mehr …

Goldpreis: Der jüngste Coup der Papiergeldlobby

Michael Brückner

Auf dem Höhepunkt der Griechenland-Krise kauften Anleger verstärkt Gold und Silber. Einige der Münzen waren vorübergehend sogar ausverkauft. Gleichzeitig brach der Goldpreis ein. Was paradox klingt, ist nichts anderes als eine bekannte Masche: Die mächtige Papiergeldlobby will Sparern und Anlegern das Gold madig machen.  mehr …

Amerika verdient das Jüngste Gericht – hier sind die nackten Fakten

Michael Snyder

Was fängt man an mit einer Nation, die über 56 Millionen Babys getötet hat und sich deswegen nicht einmal schlecht fühlt? Und warum überweist die US-Regierung jedes Jahr Hunderte Millionen Dollar an eine Organisation, die Hunderttausende Babys tötet, sie ausweidet und die Organe dann an medizinische Forschungseinrichtungen verkauft?  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.