Tuesday, 24. May 2016
26.01.2016
 
 

Russlands heutige Bio-Revolution

F. William Engdahl

Wladimir Putins Russland lässt die US-Kampagne »gegen den ISIS« in Syrien schlecht aussehen, weil es in vier Monaten dem Vormarsch der Terroristen in diesem Land mehr Schaden zufügen konnte als das Pentagon mit seinen verdächtig unwirksamen Maßnahmen in 14 Monaten. Doch jetzt versetzt Russland der Herrschaft der US-Agrarindustrie auch noch über den Welthandel mit Nahrungsmitteln eine gewaltige Ohrfeige. Es geht um die Entscheidung, Russland zum weltweit größten Exporteur von gesunder, nicht genmanipulierter und nicht industriell gefertigter Nahrung zu machen.

 

Wie die meisten positiven Entwicklungen in Russland, ignorierten die westlichen Medien auch die jährliche Ansprache des Präsidenten vor der Bundesversammlung am 3. Dezember. In seinen dortigen Ausführungen kündigte Putin als nationales Ziel an, dass Russland hinsichtlich seiner Nahrungsmittelversorgung binnen vier Jahren autark sein werde.

 

Einer der am wenigsten kommentierten Bereiche der russischen Wirtschaft, insbesondere seitens oberflächlicher westlicher Ökonomen, die Russland nur als ein von Öl- und Gasexporten abhängiges Land darstellen, ist die bedeutende Veränderung, die sich in der russischen Landwirtschaft vollzieht.

 

Heute, weniger als eineinhalb Jahre nach der Entscheidung, als Vergeltung für die törichten EU-Sanktionen gegen Russland bedeutendere Agrarexporte aus der EU nach Russland zu verbieten, erlebt die landwirtschaftliche Produktion in Russland eine bemerkenswerte Wiedergeburt – in einigen Fällen sogar erst ihre Geburt. Ausgedrückt in US-Dollar-Werten übersteigen die russischen Exporte landwirtschaftlicher Erzeugnisse diejenigen von Waffen und bringen ein Drittel der Einnahmen aus dem Erdgasexport ein. Das ist an sich schon interessant.

 

Präsident Putin teilte den versammelten Mitgliedern des Parlaments in seiner Dezemberrede, einer Art Überblick zur Lage der Russischen Nation, Folgendes mit:

»Unsere Landwirtschaft gibt ein positives Vorbild ab. Noch vor zehn Jahren haben wir fast die Hälfte unserer Nahrungsmittel eingeführt und hingen kritisch von ihren Importen ab, während Russland inzwischen dem Club der Exporteure beigetreten ist. Im vergangenen Jahr beliefen sich Russlands Agrarexporte auf fast 20 Milliarden US-Dollar. Dies ist ein Viertel mehr als unsere Einnahmen aus den Waffenverkäufen oder etwa ein Drittel unserer Gewinne aus den Erdgasexporten. Unsere Landwirtschaft hat diesen Sprung in einer kurzen, aber produktiven Zeitspanne getätigt. Großen Dank an unsere Bewohner auf dem Lande.

Ich denke, wir sollten uns das nationale Ziel setzen, bis 2020 den Binnenmarkt vollständig mit im Land erzeugten Lebensmitteln zu versorgen. Wir sind in der Lage, uns aus unserem eigenen Land zu ernähren. Noch wichtiger ist, wir haben dazu die Wasserressourcen. Russland kann einer der weltweit größten Anbieter von gesunden, ökologisch reinen Qualitätslebensmitteln werden, dies umso mehr, weil einige westliche Unternehmen schon lange damit aufgehört haben, solche zu produzieren, und weil die weltweite Nachfrage nach solchen Erzeugnissen weiter zunimmt.«

Als weiteren Schritt forderte Putin die Duma auf, Maßnahmen zu ergreifen, um Millionen Hektar brachliegendes Ackerland zu bewirtschaften.

»Es ist notwendig, Millionen von Hektar Ackerland, die jetzt brachliegen, zum Einsatz zu bringen. Sie gehören Großgrundbesitzern, von denen viele wenig Interesse an der Landwirtschaft zeigen. Wie viele Jahre haben wir darüber geredet? Aber nichts ist vorangekommen. Ich schlage vor, nicht genutzte Agrarflächen fragwürdigen Eigentümern abzuerkennen und sie auf einer Auktion an solche zu verkaufen, die das Land bearbeiten wollen und können.«

 

Veränderungen in der Landwirtschaft

 

Seit Beginn der ersten Präsidentschaft Wladimir Putins im Jahr 2000 hat Russland angefangen, seine landwirtschaftliche Produktion umzustellen. Während der katastrophalen 1990er-Jahre unter Präsident Boris Jelzin musste Russland zu einem hohen Grad Nahrungsmittel einführen. Das war zum Teil auf eine unangebrachte Überzeugung zurückzuführen, dass alles »Made in America« oder alles im Westen besser wäre.

 

Russland importierte geschmackloses, in US-Agrarfabriken hergestelltes Geflügel, statt seine höchst schmackhaften, natürlichen, frei laufenden Hühner zu vermarkten. Das Land importierte künstlich gefärbte, geschmacklose Tomaten aus Spanien oder Holland anstelle seiner leckeren, saftigen, selbst erzeugten Bio-Tomaten. Ich weiß das; ich habe beides gehabt. Es gibt keinen Vergleich: Die organischen, russischen Nahrungsmittel übertrumpfen die westlichen unlauteren, verfälschten Industrieprodukte, die heute fälschlicherweise als Nahrungsmittel ausgegeben werden.

 

Man hatte in der Ära Jelzin nicht verstanden, dass die Lebensmittelqualität entsprechender westlicher Importe seit Einführung des amerikanischen »Agrobusiness« und der Nahrungsfabrikation in den 1970er-Jahren drastisch abgenommen hat. Die EU zog nach und ahmte die industriellen Verfahren der USA nach, nur ein bisschen weniger radikal. Ferner hat der intensive Einsatz von chemischen Düngemitteln, Herbiziden, Pestiziden, Antibiotika, die über die Tiere in die Felder gelangten, insgesamt zur dramatischen Verarmung der amerikanischen und zunehmend auch der landwirtschaftlichen Böden in der EU an essenziellen Mikroorganismen geführt. Das bewahrheitete sich laut gut unterrichteten Landwirten auch in China.

 

In den Vereinigten Staaten hat der Kongress Ende 2015 ein lange gültiges Gesetz zur Fleischkennzeichnung aufgehoben, das Country-of-Origin Labeling Law (COOL, Herkunftsland-Auszeichnungsgesetz). Es verpflichtete die Einzelhändler, bei rotem Fleisch ausdrücklich das Herkunftsland zu kennzeichnen. Abgepacktes Rind- und Schweinefleisch braucht in den USA nun kein Etikett mehr zu tragen, das besagt, woher das Tier ursprünglich stammt.

 

Die Lobby der US-Agrarindustrie trat für diese Änderung ein, um Fleisch zweifelhafter Qualität aus den Entwicklungsländern, in denen die Gesundheits- und Sicherheitskontrollen sowie die Erzeugerkosten minimal sind, importieren zu dürfen. In vielen US-Staaten, in denen die Agrarindustrie riesige Zuchtbetriebe, sogenannte »Ag-gag«, betreibt, verbieten Landesgesetze den Journalisten sogar, in solchen industriellen, landwirtschaftlichen Betrieben, oft großen Milch-, Geflügel- und Schweinezuchtbetrieben, zu fotografieren. Das ist so, weil die Menschen massenhaft zu Vegetariern würden, wenn ihnen bewusst würde, was dort geschieht, um in den USA Fleisch auf den Tisch zu bekommen.

 

Vom Nettoimporteur zum Exporteur

 

Während der Sowjetzeit, insbesondere nach 1972, als sowjetische Missernten für Engpässe sorgten, verwendete die UdSSR ihre Öleinnahmen, um ein bedeutender Importeur von US-Weizen und -Getreide zu werden. Das US-Getreidekartell, Unternehmen wie Cargill und Continental Grain, arbeitete mit US-Außenminister Henry Kissinger zusammen, um astronomische Preise für Russland auszuhandeln. Das wurde damals »der große Getreideraub« genannt. Die US-Steuerzahler wurden durch die US-Getreidesubventionen ausgeraubt, und Cargill hatte auf dem Weg zur Bank gut lachen.

 

Um das Jahr 2000 kehrte Russland zusammen mit der Ukraine – und in geringerem Maße mit Kasachstan – diese Importabhängigkeit bei Getreide um und wurde wieder der Exportriese für Getreide, insbesondere für Weizen in der Welt, wie er es vor der Russischen Revolution von 1917 einmal gewesen war.

 

Schon vor der Krise infolge der US-Sanktionen, in den Jahren 2011 bis 2013, exportierte Russland im Durchschnitt 23 Millionen Tonnen (mmt) Getreide pro Jahr. Zusammen verkauften Russland, die Ukraine und Kasachstan 57 mmt Getreide ins Ausland. Die drei Länder stellten als eine Region in diesem Zeitraum 19 Prozent der gesamten Weltgetreideexporte und 21 Prozent der Weizenexporte und verdrängten die Vereinigten Staaten als den weltweit größten Weizenexporteur.

 

Da jetzt die Ukraine aufgrund des von der Regierung Obama im Februar 2014 in Kiew durchgeführten Staatsstreichs de facto ein gescheiterter Staat ist, bekommt die russische Landwirtschaft für die Welt in Bezug auf qualitativ hochwertige Bio-Lebensmittel und Getreide eine strategische Bedeutung.

 

Rückblickend war das russische Einfuhrverbot von 2014 für ausgewählte Lebensmittel aus der EU ein wichtiger Wendepunkt. Es hat eine Krise in eine Chance verwandelt, wie ein altes chinesisches Sprichwort lautet. Von Russlands Agrar- und Nahrungsmittelimporten im Wert von insgesamt 39 Milliarden Dollar des Jahres 2013 fielen 23,5 Milliarden Dollar, also 61 Prozent aller Lebensmittelimporte Russlands, in die Produktkategorien, die von dem Verbot betroffen waren.

 

Die kürzlich hinzugekommene Entscheidung, alle türkischen Lebensmittelimporte als Vergeltung für den türkischen Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs im syrischen Luftraum zu verbieten, trägt zu diesem gesamten Einfuhrverbot bei. Das Einfuhrverbot für Nahrungsmittel aus der Türkei trat am 1. Januar 2016 in Kraft.

 

Während viele westliche Ökonomen auf die ursprünglichen großen inflationären Auswirkungen des Verbots im letzten Jahr verwiesen – ein Faktor, der die russische Zentralbank veranlasste, die Zinsen zu lange gefährlich hoch zu halten –, ist die längerfristige Realität die, dass das Verbot eine dramatische Wende in der landwirtschaftlichen Selbstversorgung erzwungen hat. In dem Maße, in dem die teureren, importierten Lebensmittel in ganz Russland aus den Regalen der Supermärkte verschwinden, wird das auch mit der ursprünglichen Preisinflation für Lebensmittel von Anfang 2015 der Fall sein.

 

Der jüngste Rubeleinbruch wird den Verbrauch der noch verbliebenen, teurer gewordenen Lebensmittelimporte aus der EU zugunsten »lokal hergestellter« Nahrungsmittel weiter verdrängen. Weit von einer Katastrophe entfernt, wie sie die New York Times und andere westliche Medien genüsslich ankündigen, wird der neueste Rubeleinbruch sich in einen Vorteil für die russische Landwirtschaft und sogar für die Gesamtwirtschaft umkehren. Das wird die Selbstversorgungsziele deutlich voranbringen.

 

Russlands Einfuhrbeschränkungen für Lebensmittel werden in absehbarer Zeit wahrscheinlich nicht aufgehoben, selbst wenn die EU ihre Sanktionen gegen Russland fallenließe. Mit der Entwicklung einer hochwertigen, organischen, nicht genveränderten Landwirtschaft steht für die nationale Wirtschaft viel zu viel auf dem Spiel.

 

Neben Russlands Entscheidung, in der Landwirtschaft bis 2020 eine Selbstversorgung zu erlangen, schuf das offizielle russische Anbauverbot vom September 2015 für alle genveränderten Organismen die Voraussetzung für die neueste Entscheidung des Präsidenten, aus der Not eine Tugend zu machen.

 

Die schöne russische Schwarzerde

 

Russland hat noch einen außergewöhnlichen, natürlichen Vorteil, um zum weltweit wichtigsten Produzenten und Exporteur hochwertiger, organischer und nicht genveränderter Lebensmittel zu werden.

 

Russland besitzt einige der reichsten und fruchtbarsten Böden der Welt. Da während des Kalten Krieges wirtschaftliche Einschränkungen vorgeschrieben hatten, die Produkte der chemischen Industrie den nationalen Verteidigungszwecken vorzubehalten, wurden die fruchtbaren russischen Böden nicht wie die im Westen jahrzehntelang der Zerstörung durch chemische Düngemittel oder Pflanzenspritzmittel ausgesetzt.

 

Das erweist sich jetzt als ein verborgener Segen, da die Landwirte in der EU und Nordamerika nun gegen die verheerenden Auswirkungen der Chemikalien in ihren Böden, die in großem Umfang lebenswichtige Mikroorganismen zerstören, anzukämpfen haben. Reiche landwirtschaftliche Böden brauchen, um sich zu bilden, lange Jahre und können in kürzester Zeit zerstört werden. Bei einem feuchten und warmen Klima dauert es Jahrtausende, bis sich wenige Zentimeter Humusboden gebildet haben. In kalten trockenen Klimazonen dauert es noch viel länger.

 

Russland besitzt eine von nur zwei Landstrecken der Welt, die als »Schwarzerde-Gürtel« bekannt sind. Sie erstreckt sich von Südrussland bis nach Sibirien über Kursk, Lipezk, Tambow und Woronesch Oblasts. Chernozem, das russische Wort für »schwarze Erde«, sind schwarzfarbige Böden mit einem hohen Anteil an Humus, Phosphorsäure, Phosphor und Stickstoff. Schwarzerde ist ein sehr fruchtbarer Boden zur Erzeugung eines hohen landwirtschaftlichen Ertrags. Der russische Schwarzerde-Gürtel erstreckt sich von Sibirien und dem Süden Russlands bis in den Nordosten der Ukraine und weiter der Donau entlang bis in den Balkan.

 

Erste sehr positive Ergebnisse

 

Erste Ergebnisse aufgrund des auf die landwirtschaftliche Selbstversorgung Russlands gelegten Schwerpunkts und der Gesamtentwicklung erweisen sich als durchaus positiv. Seit im August 2014 die Lebensmitteleinfuhr aus der EU verboten wurde, hat die Produktion von Rindfleisch und Kartoffeln um 25 Prozent zugenommen; bei Schweinefleisch waren es 18 Prozent, bei Käse und Quark 15 Prozent, bei Geflügelfleisch elf Prozent und bei Butter sechs Prozent. Die Gemüseernte in Russland von 2015 war mit einem Ertragszuwachs von insgesamt drei Prozent ebenfalls ein Rekord.

 

Die törichten Sanktionen der USA und ihr Wirtschaftskrieg gegen Russland lösten das Gegenteil von dem aus, was die globalistischen Freihandelsbefürworter verlangt haben.

 

Sie zwingen Russland, sich mit Bedacht von den Vereinbarungen der Welthandelsorganisation (WTO), die die Agrarindustrie skizziert hatte, abzuwenden. Cargill hatte das WTO-Agrarabkommen verfasst.

 

Es zwingt Russland, den liberalen westlichen freien Zustrom internationaler Nahrungsmittel abzubrechen. Die Forderung nach einer nationalen Selbstversorgung bei einem der strategisch wichtigen, wenn nicht dem wichtigsten aller Wirtschaftsgüter ist die nach einer qualitativen Lebensmittelversorgung des Landes. Russland hat mit Bedacht beschlossen, der Selbstversorgung und Qualität den Vorrang vor den »Rechten« von Cargill, ADM oder Monsanto auf freien Handel einzuräumen. Russlands Agrarrevolution bietet der übrigen Welt ein beachtenswertes Beispiel. Dabei geht Qualität vor Quantität. Hochwertige Ernährung betrifft mehr als nur Hektarerträge.

 

 

 

 


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